Ordabassy Schymkent

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Ordabassy Schymkent
Vereinswappen von Ordabassy Schymkent
Basisdaten
Name Ордабасы Шымкент Футбол Клубы
(Ordabassy Schymkent Futbol Kluby)
Sitz Schymkent
Gründung 2000
Farben Weiß-Blau
Präsident KasachstanKasachstan Bachtijar Baisseitow
Website fcordabasy.kz
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer GeorgienGeorgien Kachaber Zchadadse
Spielstätte Kaschymukan-Munaitpassow-Stadion
Plätze 20.000
Liga Premjer-Liga
2019 3. Platz
Heim
Auswärts

Der FK Ordabassy Schymkent (kasachisch Ордабасы Шымкент Футбол Клубы/Ordabassy Schymkent Futbol Kluby; russisch Футбольный клуб Ордабасы Шымкент/Futbolny klub Ordabassy Schymkent) ist ein 2000 gegründeter Fußballverein aus dem kasachischen Schymkent. Hervorgegangen ist der Verein aus der Fusion zweier Klubs der Stadt. Die bisher größten Erfolge feierte Ordabassy mit dem Pokalgewinn 2011 und dem Gewinn des kasachischen Supercups im darauffolgenden Jahr.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und Mittelmaß (2000–2010)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein entstand 2000 unter dem Namen Dostyk Schymkent aus der Fusion zweier Schymkenter Vereine, Schiger Schymkent und Tomiris Schymkent. 2003 erfolgte die Umbenennung in Ordabassy Schymkent.

Schiger wurde 1960 als Jenbek Schymkent gegründet. Im nächsten Jahr wurde der Klub in Metallurg Schymkent umbenannt. 1981 erfolgte Umbenennung in Meliorator Schymkent und 1992 in Schiger.

1998 wurde Tomiris gegründet. Ein Jahr 1999 lief das Team unter dem Namen Sintez Schymkent auf.

Nach der Saison 2001 stieg der Klub aus der Superliga in die Erste Liga ab, schaffte aber nach einem dritten Platz den sofortigen Wiederaufstieg. Im Jahr 2007 stand Ordabassy im Finale des kasachischen Pokals. Im Zentralstadion Taras erwies sich allerdings Tobol Qostanai nach einem 0:3 als die stärkere Mannschaft.

Erfolge und internationales Debüt (seit 2012)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem bereits die Saison 2011 auf einem guten sechsten Platz beendet wurde, konnte die Mannschaft im November zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins den Gewinn des kasachischen Pokals feiern. Im Finale der Austragung 2011 im Zentralstadion Almaty schoss Muchtar Muchtarow den Siegtreffer zum 1:0-Endstand gegen Tobyl Qostanai und bescherte Ordabassy den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte.[1]

Mit dem Pokalsieg im Vorjahr nahm Ordabassy an der Austragung des kasachischen Supercups 2012 teil. Am 6. März konnte hier schließlich der erste Gewinn des Supercups gefeiert werden. Dabei wurde der Meister des vergangenen Jahres, Schachtjor Qaraghandy, durch den Treffer des Kapitäns Qairat Äschirbekow mit 1:0 in der Astana Arena vor 12.000 Zuschauern besiegt. Als Pokalsieger hatte sich der Verein zudem für die Teilnahme an der UEFA Europa League qualifiziert. Beim Debüt auf internationaler Ebene traf man in der ersten Qualifikationsrunde auf den FK Jagodina aus Serbien. Nachdem die Mannschaft das Hinspiel für sich entscheiden konnte, reichte im Rückspiel ein 0:0-Unentschieden für das Erreichen der nächsten Runde. Hier musste man gegen den norwegischen Vertreter Rosenborg Trondheim antreten. Mit einer Gesamtbilanz von 3:4 Toren verpasste Ordabassy den Einzug in die nächste Runde nur knapp.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Heimspiele trägt der Verein im 20.000 Zuschauer fassenden Kaschymukan-Munaitpassov-Stadion aus, das im Jahre 1969 eröffnet wurde.[2]

Europapokalbilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2012/13 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde SerbienSerbien FK Jagodina 1:0 1:0 (A) 0:0 (H)
2. Qualifikationsrunde NorwegenNorwegen Rosenborg Trondheim 3:4 2:2 (A) 1:2 (H)
2015/16 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde IsraelIsrael Beitar Jerusalem 1:2 0:0 (H) 1:2 (A)
2016/17 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde SerbienSerbien FK Čukarički 3:6 0:3 (A) 3:3 (H)
2017/18 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina NK Široki Brijeg 0:2 0:2 (A) 0:0 (H)
2019/20 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde GeorgienGeorgien Torpedo Kutaissi 3:0 1:0 (H) 2:0 (A)
2. Qualifikationsrunde TschechienTschechien FK Mladá Boleslav 3:4 1:1 (A) 2:3 (H)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 14 Spiele, 3 Siege, 6 Unentschieden, 5 Niederlagen, 14:17 Tore (Tordifferenz −3)

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktueller Kader zur Saison 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nummer Spieler Nationalität Geburtsdatum Bei Ordabassy seit
Torhüter
1 Bekhan Scheisada KasachstanKasachstan 1998 2019
12 Dmytro Nepohodov UkraineUkraine 17. Februar 1988 2019
Abwehr
3 Waleri Korobkin KasachstanKasachstan 2. Juli 1984 2019
5 Dämir Däutow KasachstanKasachstan 3. März 1990 2018
8 Temirlan Jerlanow KasachstanKasachstan 9. Juli 1993 2017
25 Sergei Malyj KasachstanKasachstan 5. Juni 1990 2019
29 Pablo Fontanello ArgentinienArgentinien 26. September 1984 2017
77 Talgat Adyrbekow KasachstanKasachstan 26. Januar 1989 2017
Mittelfeld
6 Ular Schaksybajew KasachstanKasachstan 22. Oktober 1994 2017
7 May Mahlangu SudafrikaSüdafrika 1. Mai 1989 2019
10 Mirzad Mehanović Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina 5. Januar 1993 2018
11 Kyrylo Kowaltschuk UkraineUkraine 11. November 1986 2017
17 Mardan Tolebek KasachstanKasachstan 18. Dezember 1990 2013
22 Abdoulaye Diakhaté SenegalSenegal 16. Januar 1988 2016
27 Timur Dosmagambetow KasachstanKasachstan 1. Mai 1989 2018
39 Ziguy Badibanga BelgienBelgien 26. November 1991 2019
Sturm
9 Witali Li KasachstanKasachstan 13. März 1994 2017
20 Toktar Schangylyschbai KasachstanKasachstan 25. Mai 1993 2019
37 João Paulo BrasilienBrasilien 2. Juni 1988 2019
99 Alexei Schtschotkin KasachstanKasachstan 21. Mai 1991 2019

Stand: März 2019

Bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kasachstan

GUS und ehemalige Sowjetunion

Europa

Afrika

Amerika

Bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pokalerfolg 2011
  2. Stadiondaten. In: ordabasy.kz. Abgerufen am 22. August 2017.