Orden vom Goldenen Vlies

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Collane eines Ritters vom Orden vom Goldenen Vlies, Schatzkammer (Wien)
Ordenskette, Schatzkammer der Münchener Residenz
Die Potence (Wappenkette) für den Herold des Ordens vom Goldenen Vlies
Das Schwurkreuz des Ordens in der Wiener Schatzkammer
Collane eines Ritters des Ordens vom Goldenen Vlies
Wappen des Grafen Peter Ernst I. von Mansfeld mit dem Orden vom Goldenen Vlies, für ihn gemalt um 1546, St.-Bavo-Kathedrale (Gent)

Der Orden vom Goldenen Vlies ist ein 1430 gegründeter burgundischer Ritterorden. Ausgehend vom Vorbild der ritterlichen Ordensgemeinschaft wurde eine Aufnahme auch zu einem vom Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, dem Haus Habsburg beziehungsweise dem spanischen Haus Bourbon verliehenes Privileg, als Belohnung für Verdienste.

Das Ordensabzeichen, ein an einer Collane hängendes goldenes Widderfell, erhielt selbständige Bedeutung und wurde zum Urbild des modernen Verdienstordens. Insofern stellt der Orden vom Goldenen Vlies das Bindeglied zwischen den beiden heutigen Bedeutungen des Wortes „Orden“ dar.

Heute besteht sowohl der Ordenszweig des Hauses Habsburg als auch der spanische Zweig der Bourbonen mit seinen jeweiligen Großmeistern Karl Habsburg-Lothringen und König Felipe VI. von Spanien. Der Orden vom Goldenen Vlies gilt als einer der ältesten und bedeutendsten Ritterorden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herzog Philipp der Gute – Philipp trägt die Collane (Halskette) des Ordens vom Goldenen Vlies.

Der Orden vom Goldenen Vlies wurde am 10. Januar 1430 von Philipp dem Guten, Herzog von Burgund anlässlich seiner Vermählung mit Isabella von Portugal in Brügge (7. Januar 1430) den angesehensten Adligen seiner Länder gestiftet. Die Ideen der Ritterlichen Tugenden, des Kreuzfahrtgedanken und des gemeinschaftlichen Bestehens gefährlicher Abenteuer sowie kluge machtpolitische Überlegungen waren die Hauptmotive zur Gründung. Insbesondere wollte der Herzog mit seinem Reich zwischen Frankreich, dem Heiligen Römischen Reich, aber auch England, nachdem er die Mitgliedschaft im Hosenbandorden abgelehnt hatte, treue Verbündete an sich binden. Es wurden 24 der bedeutendsten burgundischen Adeligen in den Orden aufgenommen womit der Orden erhebliches politisches Gewicht erhielt. Die Statuten wurden wenige Tage vor der ersten Sitzung des Ordens am 27. November 1431 von Philipp dem Guten im damals flämischen Ryssel (Lille) erlassen und am 3. Dezember 1431 zu Ryssel bei der ersten Sitzung vom Greffier (Sekretär) den anwesenden Mitgliedern vorgelesen. Kulturell war in dieser Zeit der burgundische Hof in Europa führend und so galt der neue Orden mit seinen Festen, Zeremoniell, Ritualen und Verfassung für viele als Vorbild im Sinn eines fürstlichen Ordens ausgerichtet nach den Idealen des christlichen Rittertums. Auch die Hilfe für das Byzantinisches Reich beziehungsweise das Zurückdrängen der Osmanen vor Konstantinopel wurde von den Burgunderherzögen in Verbindung mit ihrem Orden immer wieder gefördert, die burgundische Flotte kreuzte tatsächlich vor Rhodos und im Schwarzen Meer, aber allfällige Ideen kamen über ein erweitertes Planungsstadium nicht hinaus.[1][2][3]

Der Orden wurde auch Ordre de la toison d’or, el Toyson de oro, el Tusan, in frühesten Zeiten auch der Ritterorden des güldenen Lämbleins von Burgund oder des belgischen Schäpers, genannt.

Nach dem Tod Karls des Kühnen beim Versuch das Herzogtum Lothringen zu erobern und dem Aussterben der burgundischen Herzöge im Jahr 1477 ging der Orden auf die Habsburger über.[4] Denn wenige Monate nach seiner Heirat mit der Erbtochter Maria von Burgund wurde Maximilian von Habsburg am 30. April 1478 in Brügge zum Ritter geschlagen und danach zum Souverän (Großmeister) des Ordens ernannt. Alle im Zug des anschließenden Burgundischen Erbfolgekrieges abtrünnigen beziehungsweise illoyalen Ordensritter wurden dann von Maximilian bis zum Jahr 1490 aus dem Orden ausgestoßen, das Andenken der Toten gelöscht und ihre Wappen zerbrochen.[5] Ab Kaiser Karl V. beziehungsweise Philipp II. war der Ordenssouverän einerseits das Oberhaupt der spanischen Linie der Habsburger und andererseits auch König von Spanien. Als im Jahr 1700 Karl II. aus dieser Linie des Hauses Habsburg kinderlos starb, beanspruchten sowohl die Habsburger aus den habsburgischen Erblande als auch die Bourbonen die Souveränität über den Orden. Beide Adelshäuser beriefen sich dazu grundsätzlich auf ihre Ansprüche hinsichtlich der spanische Krone wobei sich im speziellen nur das Haus Habsburg auf den Artikel 65 der damals geltenden Ordensstatuten berufen konnte, nachdem formalrechtlich die Ordenssouveränität ihnen zufiel.[6] Kaiser Karl VI. konnte im Spanischen Erbfolgekrieg den Besitz der Niederlande (- des burgundischen Kernlandes) behaupten und damit 1713 das Erneuerungsfest des Ordens in Wien feiern. Damit war der Orden wie bei Maximilian I. oder Karl V. auch eng mit dem römisch-deutscher Kaisertum verbunden.

Der Schatz des Ordens, der unter anderem auch das "Ainkhürn-Schwert" des letzten Burgunderherzogs umfasst, wurde weiter bis 1794 in Brüssel verwahrt und befindet sich seit 1797 in der Wiener Schatzkammer. Unabhängig davon teilte sich der Orden in zwei Linien auf. Der habsburgische Orden besitzt das Archiv und die alten Insignien, und hält an den ursprünglichen Statuten fest. Der spanische Orden, nach manchen Quellen eine damalige Neugründung[7], nimmt neue Vorschriften an, lässt seit der Regierung von Josef Bonaparte (dem älteren Bruder Napoleons) auch Protestanten zu und ist kein geistlicher Orden mehr, sondern nur ein Verdienstorden. Sowohl der spanische Ordenszweig der Bourbonen, als auch der österreichische Zweig der Habsburger, welcher ununterbrochen von Kaiser Karl VI. bis Kaiser Karl I. beziehungsweise auch nach dem Zerfall Österreich-Ungarns existiert, besteht noch heute.

Erfolglos versuchte König Ludwig XI. von Frankreich nach dem Tod Maria von Burgunds, Napoleon Bonaparte mit dem Ordre des Trois-Toisons d'Or (Orden der Drei-Goldenen Vliese) beziehungsweise König Albert I. von Belgien nach dem 1. Weltkrieg die Oberherrschaft über den Orden zu erlangen und damit Prestige und den Ordensschatz zu übernehmen. Bei den Friedensverhandlungen in St. Germain entschieden die internationalen Organe entsprechend der österreichischen Argumentationslinie, dass der Orden beziehungsweise sein Eigentum weder Belgisch noch Österreichisch sondern ein Ritterorden der habsburgischen Dynastie sei.[8] Während der NS-Staat den Orden dann als staatsfeindlich einstufte und den Ordensschatz unter Führervorbehalt beschlagnahmte[9][10], bestätigte die Republik Österreich am 23. Juli 1953 dem Familienvorstand des Hauses Habsburg das Verleihungsrecht des Ordens auf ihrem Staatsgebiet, insbesondere hat demnach der Orden eine fortdauernde eigene Rechtspersönlichkeit.[11] Der Orden vom Goldenen Vlies wurde bis 1918 als ranghöchster Orden der Christenheit bezeichnet.[12] Insbesondere der habsburgische Ordenszweig gilt als einer der wenigen seit dem Mittelalter durchgehend bestehende lebendige Ritterorden.[13]

Großmeister der habsburgischen Linie des Ordens ist seit dem 30. November 2000 Karl Habsburg-Lothringen. Ordensritter sind unter anderem Christoph Kardinal von Schönborn, Erzbischof von Wien, Franz Prinz von Bayern, Oberhaupt der Wittelsbacher, Jean, Großherzog von Luxemburg, Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Albert II., König der Belgier, Carl Herzog von Württemberg, Hans Adam II., Fürst von Liechtenstein, Karl zu Schwarzenberg, Duarte Pio, Herzog von Braganza und Oberhaupt des portugiesischen Königshauses sowie zahlreiche weitere Mitglieder des europäischen Hochadels.[14] Im Jahr 2018 hat König Felipe VI. von Spanien seine Tochter Kronprinzessin Leonor mit dem Orden, die höchste Auszeichnung die der spanische König vergeben kann, ausgezeichnet.[15]

Ordensgrundsätze und Privilegien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buchmalerei in einer Handschrift von Guillaume Filastres Histoire de la Toison d’Or. Das Bild zeigt eine Sitzung des Kapitels des Ordens vom Goldenen Vlies. Vorn links Guillaume Fillastre im Bischofsornat, in der Mitte sitzend Herzog Karl der Kühne. Wien, Österreichische Nationalbibliothek, Cod. 2541, fol. 4r (spätes 15. Jahrhundert)

Der Orden hält alle seine Mitglieder wie ein unzertrennliches Band zusammen. Alle Ordensmitglieder sind gleichberechtigt und sollen sich brüderlich verhalten. Die Zahl der Ritter war ursprünglich auf 30 begrenzt. Neben dem Orden des Goldenen Vlieses durften die Ritter keinem anderen Orden angehören. Diese Regeln wurden jedoch im Laufe der Zeit gelockert.

Die Ordensritter wurden von allen Abgaben freigestellt und unterlagen nur einer Gerichtsbarkeit, der des Ordens selbst. Diese setzte sich aus den 30 Ordensrittern und dem Ordenssouverän bzw. dessen Stellvertreter zusammen. An allen Feierlichkeiten bei Hofe hatten sie Vorrang und Vortritt mit Ausnahme von gekrönten Häuptern. Die spanischen Ordensritter erhielten von König Philipp das Recht, jederzeit unangemeldet in die Gemächer des Palastes einzutreten und ihr Haupt vor dem König bedeckt zu halten.

Das Ziel des Ordens war die Erhaltung des katholischen Glaubens, der Schutz der Kirche und die Wahrung der unbefleckten Ehre des Rittertums. Er war der Jungfrau Maria gewidmet und hatte den Apostel und Märtyrer Andreas zum Schutzpatron. Außerdem konnte das Oberhaupt des Ordens ohne die Zustimmung der anderen Ritter keinen Krieg beginnen.

Am 30. November ist Ordenstag, an dem noch heute in einer feierlichen heiligen Messe neue Mitglieder in den Orden aufgenommen werden.

Bis heute legen die neuen Ritter und Offiziere den Eid vor dem sogenannten "Schwurkreuz" ab, das in der Schatzkammer in Wien aufbewahrt wird. Es ist ein einfach gestaltetes goldenes Kreuz, das mit Edelsteinen besetzt ist (Saphire, Rubine und Perlen). Im zentralen Teil des Kreuzes birgt er einen Splitter des Heiligen Kreuzes, wodurch es ein Reliquienkreuz wird. Neben Loyalität dem Erzherzog gegenüber und ritterlichen Tugenden sind religiöse Werte von grundlegender Bedeutung, so müssen die Ordensmitglieder der katholischen Kirche Treue schwören und sich für den Glauben einsetzen.

Mythologischer Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt zwei Quellen die den Orden und seine Herkunft mit der biblischen beziehungsweise antiken Welt und deren Götter verknüpft:

  • Eine der Ableitungen stammt von Gideons göttlicher Beauftragung.
  • Die andere stammt aus der griechischen Mythologie, aus der Sage vom Goldenen Vlies.

Das goldene Vlies wurde im Altertum und später aber nicht nur als Siegespreis der Heldensage der Argonauten sondern besonders als Symbol der Anfänge der Kultur des Hellenismus mit seinen Verbindungen zu den laut der Sage von den Argonauten zu Ehren Zeus begründeten olympischen Spielen, der antiken Kunst und der Vereinigung Griechenlands gesehen.[16]

Aussehen des Ordens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Ordenszeichen ist das Bild eines Widderfells mit einem blauemaillierten Feuerstein und den Worten: Pretium laborum non vile (Kein geringer Preis der Arbeit). Die Kette besteht symbolisch aus den 31 Gliedern, für jeden Ordensritter ein Glied, wobei der Ordenssouverän durch zwei Glieder repräsentiert wird. Wie eine Kette nur dann hält, wenn jedes Glied hält, so soll auch der Orden durch jedes einzelne Glied an Zusammenhalt gewinnen. Die Glieder bestehen aus Feuereisen und Feuerstein und tragen ein daran hängendes Vlies.

Ordenskapitel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründung des Ordens erfolgte für 30 Ritter (zuzüglich des Herzogs als erstem Großmeister, der als Chieff et Souverain bezeichnet wurde), ernannt wurden aber nur 24.[17] Neuaufnahmen erfolgten – sofern keine Erweiterung des Ordens vorgenommen wurde – als Nachbesetzungen für verstorbene oder ausgeschlossene Mitglieder und bis 1559 auf Ordenskapiteln (Feste et Chapittre) durch Wahl, danach durch Ernennung durch den Großmeister ohne Einberufung einer Ordensversammlung. Die Zahl der Ritter wurde 1431 auf dem 3. Kapitel vervollständigt. Auf dem 18. Kapitel (1516) wurde die Zahl der Ritter auf 41, auf dem 19. Kapitel (1519) auf 51 (jeweils zzgl. Großmeister) erhöht.

Anfangs war es vorgesehen, jährliche Ordenskapitel am Andreastag (30. November) abzuhalten, doch wurde bereits nach dem 3. Kapitel das für 1434 geplante nächste abgesagt, „da der Herzog verhindert war“.[18] Ebenso erging es den für 1437 bis 1439 und 1441 bis 1444 geplanten sieben Kapiteln.[19] Das 7. Kapitel (1445) legte dann einen dreijährlichen Turnus fest sowie den 2. Mai als Datum,[20] doch wurde dieser Beschluss bezüglich des Turnus offensichtlich nicht umgesetzt, bezüglich des Datums nach der Übernahme des Ordens durch die Habsburger (1478) aufgegeben.

Die zwischen 1430 und 1559 abgehaltenen 24 Ordensversammlungen (Gründung und 23 Kapitel) fanden vorwiegend in den (damaligen) Niederlanden, in Brügge (4), Lille (2), Brüssel (3), Saint-Omer (2), Gent (2), Mons, Den Haag, Valenciennes, 's-Hertogenbosch, Mecheln, Middelburg, Tournai, Utrecht und Antwerpen, nur zwei Mal außerhalb (in Dijon und Barcelona), in geeigneten Kirchen statt (lediglich bei der Gründungsversammlung ist der genaue Ort nicht bekannt).

Nachdem der regelmäßige Turnus der Ordenstreffen aufgegeben worden war, wurde der Orden im Allgemeinen nur noch dann zusammengerufen, wenn die Zahl der Ritter zu stark abgesunken war – selbst der Wechsel der Großmeisters bot dafür keinen Anlass mehr: So war Philipp der Schöne bereits 9 Jahre, Karl V. 10 Jahre und Philipp II. fast 4 Jahre Großmeister, bevor ein Ordenskapitel einberufen wurde.

Kapitel[21] Ort und Kirche Datum Anzahl Mitglieder
(inkl. Großmeister)
verstorben
seit letztem Kapitel


ausgeschlossen
 


Neuaufnahmen
(Diplome)


beim Ende
des Kapitels


Bemerkungen
 
Gründung Brügge (genauer Ort nicht bekannt) 10. Januar 1430     25 (= Herzog + 1–24) 25 [22]
I/1 Lille, Saint-Pierre 30. November 1431 1 1 2 (= 25–26) 25 [23]
II/2 Brügge, Sint-Donaaskerk 30. November 1432 2   2 (= 27–28) 25 [24]
III/3 Dijon, Sainte-Chapelle 30. November 1433 2   8 (= 29–36) 31 [25]
V/4 Brüssel, Kathedrale St. Gudula 30. November 1435       31
VI/5 Lille, Saint-Pierre 30. November 1436       31
X/6 Saint-Omer, Saint-Bertin 30. November 1440 5   4 (= 37–40) 30 [26]
XV/7 Gent, Sint-Baafskathedraal 11.–13. Dezember 1445 6   6 (= 41–46) 30 [27]
XVI/8 Mons, Sainte-Waudru 1.–3. Mai 1451 5   6 (= 47–52) 31 [28]
XVII/9 Den Haag, Grote Kerk 1.–14. Mai 1456 5   4 (= 53–56) 30 [29]
XVIII/10 Saint-Omer, Saint-Bertin 30. April – 11. Mai 1461 5   6 (= 57–62) 31 [30]
XIX/11 Brügge, Onze-Lieve-Vrouwekerk 28. April – 28. Mai 1468 7 1 8 (= 63–70) 31 [31]
XX/12 Valenciennes, Saint-Paul 1.–14. Mai 1473 7   7 (= 71–77) 31 [32]
13 Brügge, Sint-Salvatorskerk ab 30. April 1478 13   9 (= Ehzg+ 78–85) 27 [33]
14 ’s-Hertogenbosch, Sint-Janskathedraal 6. Mai 1481 1 5 8 (= 86–93) 29 [34]
15 Mechelen, Sint Romboutskathedraal 24. Mai 1491 12   14 (= 94–107) 31 [35]
16 Brüssel, Karmelitenkonvent 17. Januar 1501 13   8 (= 108–114) 26 [36]
17 Middelburg, (Onze-Lieve-Vrouwe Abdij?) 17. Dezember 1505 5   10 (= 115–124) 31 [37]
18 Brüssel, Kathedrale St. Gudula Oktober 1516 14   25 (= 125–149) 42 [38]
19 Barcelona, La Catedral de la Santa Eulalia 5.–8. März 1519 4   14 (= 150–163) 52 [39]
20 Tournai, Cathédrale Notre-Dame ab 3. Dezember 1531 24   24 (= 164–187) 52 [40]
21 Utrecht, Dom Sint-Martinus ab 2. Januar 1546 22   22 (= 188–209) 52 [41]
22 Antwerpen, Onze-Lieve-Vrouwekathedraal ab 26. Januar 1555 16   19 (= 210–228) 55 [42]
23 Gent, Sint-Baafskathedraal ab 29. Juli 1559 17   9 (= 229–237) 47 [43]
Versammlung des Ordens vom Goldenen Vlies, nach einer von Gilles Gobet im Auftrag gegebenen Handschrift, die 1473 Karl dem Kühnen und den Ordensmitgliedern übergeben wurde (Den Haag, Koninklijke Bibliotheek, Ms 76 E 10, fol. 5v).

Die abgesagten oder außerordentlichen Ordensversammlungen waren:

  • IV. (1434 Dijon): Die Ordensversammlung fällt wegen der feindlichen Invasion ins Mâconnais aus; die Gottesdienste hingegen finden statt. Am 29. Dezember trifft sich der Herzog mit 11 anwesenden Ordensrittern zu Beratungen
  • VII. (1437 Arras): Das Ordenskapitel wird wegen eines drohenden Angriffs der Engländer abgesagt
  • VIII. (1438 Arras): Das Fest wird wegen der Gefahr eines Einfalls der Armagnaken abgesagt
  • IX. (1439) Abgesagt u. a. wegen der Armagnaken
  • XI. (1441): Wird (erneut wegen der Armagnaken) auf das nächste Jahr verschoben
  • XII. (1442): Wird verschoben, da der Herzog Burgund nicht verlassen kann
  • XIII. (1443): Wird wegen des Krieges in Luxemburg verschoben
  • XIV. (1444): Erneut verschoben, nun ohne Begründung
  • 15. September 1473 Luxemburg, Sondersitzung des Ordens zur Nachfolge des verstorbenen Kanzlers Guillaume Fillastre.
  • 1476 Maastricht, ausgefallen wegen der Niederlage bei Grandson, verschoben auf 1477
  • 1477: ausgefallen wegen des Tods Karls des Kühnen, verschoben auf 1478

Großmeister des Ordens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Philipp der Gute; Herzog von Burgund 10. Januar 1430 – 15. Juni 1467
  • 2. Karl der Kühne; Herzog von Burgund 15. Juni 1467 – 5. Januar 1477
  • 3. Maximilian I.; Römisch-deutscher König und Kaiser 30. April 1478 – 27. März 1482
  • 4. Philipp I. der Schöne; König von Kastilien, Herzog von Burgund 27. März 1482 – 25. September 1506
  • 5. Karl V.; Römisch-deutscher Kaiser, König von Spanien 25. September 1506 – 22. Oktober 1555
  • 6. Philipp II.; König von Spanien, Portugal und England 22. Oktober 1555 – 13. September 1598
  • 7. Philipp III.; König von Spanien und Portugal 13. September 1598 – 31. März 1621
  • 8. Philipp IV.; König von Spanien und Portugal 31. März 1621 – 17. September 1665
  • 9. Karl II.; König von Spanien 17. September 1665 – 1. November 1700

Großmeister des Ordens (Spanien)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

König Ferdinand VII. von Spanien im Königsornat mit der Collane des Goldenen Vlieses, Porträt von Goya
  • 1. Philipp V.; König von Spanien, erster Souverän des Hauses Bourbon des Ordens vom Goldenen Vlies (1700–1724)
  • 2. Ludwig I.; König von Spanien (1724)
  • 1. Philipp V.; König von Spanien, zweite Amtszeit (1724–1746)
  • 3. Ferdinand VI.; König von Spanien (1746–1759)
  • 4. Karl III.; König von Spanien (1759–1788)
  • 5. Karl IV.; König von Spanien (1788–1808)
  • 6. Ferdinand VII.; König von Spanien (1808–1833)
  • 7. Isabella II.; Königin von Spanien (1833–1841)
  • General Baldomero Espartero als Regent (1841–1843)
  • Joaquin Marie Lopez, provisorisches Gouvernement (1843)
  • 7. Isabella II. (1843–1868)
  • Francisco Serrano y Domínguez Duc Du Torre (1868–1870)
  • Amadeus I.; König von Spanien (1870–1873)
  • 8. Alfons XII.; König von Spanien (1874–1885)
  • 9. Alfons XIII.; König von Spanien (1886–1941)
  • 10. Don Juan de Bourbon; Graf von Barcelona (1941–1977)
  • 11. Juan Carlos I.; König von Spanien (1977–2014)
  • 12. Philipp VI.; König von Spanien (seit 2014)

Großmeister des Ordens (Österreich)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zeremonienmantel des Großmeisters des Ordens, Wiener Schatzkammer
Kaiser Karl VI. im Ornat als Großmeister des Goldenen Vlieses, Gemälde von Johann Gottfried Auerbach
Kaiser Franz Joseph I. von Österreich mit der Halsdekoration vom Vlies
  • 10. Karl VI.; römisch-deutscher Kaiser, König von Spanien 1. November 1700 – 20. Oktober 1740
  • 11. Franz I.; römisch-deutscher Kaiser, Herzog von Lothringen 20. Oktober 1740 – 18. August 1765
  • 12. Joseph II.; römisch-deutscher Kaiser 18. August 1765 – 20. Februar 1790
  • 13. Leopold II.; römisch-deutscher Kaiser 20. Februar 1790 – 1. März 1792
  • 14. Franz II./I.; römisch-deutscher Kaiser, Kaiser von Österreich 1. März 1792 – 2. März 1835
  • 15. Ferdinand I.; Kaiser von Österreich 2. März 1835 – 2. Dezember 1848
  • 16. Franz Joseph I.; Kaiser von Österreich 2. Dezember 1848 – 21. November 1916
  • 17. Karl I.; Kaiser von Österreich 21. November 1916 – 1. April 1922
  • 18. Otto von Habsburg; Oberhaupt des Hauses Habsburg-Lothringen 1. April 1922 – 30. November 2000
  • 19. Karl Habsburg-Lothringen; Oberhaupt des Hauses Habsburg-Lothringen seit 30. November 2000

Offiziere des Ordens (Österreich)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtszeit Name Geboren Amt
seit 2005 Alexander Pachta-Reyhofen 1954 Ordenskanzler
seit 1992 Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien 1945 Ordensgroßkaplan, seit 1995 Erzbischof
seit 2000 Gregor Henckel-Donnersmarck 1943 Kaplanvikar
seit 1992 Wulf Gordian Hauser 1952 Schatzmeister
seit 1997 Karl-Albrecht Waldstein-Wartenberg 1958 Herold
seit 2007 Carl Philip Clam-Martinic 1975 Greffier

Ritter des Ordens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heraldik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Goldene Vlies kann in der Heraldik in zwei verschiedenen Formen auftreten. Einmal ist es eine Wappenfigur und zum Anderen ein sogenanntes Prachtstück. Im Wappenschild wird das Schaf oder nur sein Fell hängend dargestellt. Als Farbe wird Gold bevorzugt. Wird es um den Schild gehängt, handelt es sich um ein Prachtstück der Heraldik. Dargestellt wird dann die Ordensdekoration des Ritterordens vom Goldenen Vlies aus dem Jahr 1430. Auch hier ist Gold dominierend.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christian Ortner, Georg Ludwigstorff: Österreichs Orden und Ehrenzeichen. Teil I: Die kaiserlich-königlichen Orden bis 1918, Verlag Militaria, Wien 2017, ISBN 978-3-902526-81-6
  • Martin Wrede: Ohne Furcht und Tadel – Für König und Vaterland. Frühneuzeitlicher Hochadel zwischen Familienehre, Ritterideal und Fürstendienst. Thorbecke, Ostfildern 2012, Kapitel VI.3.2: Das Ideal: Le noble ordre de la Toison d’or – Überfluss, schöner Schein und konkreter Nutzen des glänzendsten Ordens der Christenheit, S. 248–278.
  • Mathias F. Müller: Der Orden vom Goldenen Vlies und das Haus Habsburg im Heiligen Römischen Reich – Ein (kultur-) geschichtlicher Rückblick (mit einem Geleitwort von Karl Habsburg-Lothringen). In: Mitteilungen der Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung in Wien. Bd. 61, 2009, Nr. 3, S. 1–21.
  • Ordenskanzlei (Hrsg.): Das Haus Österreich und der Orden vom Goldenen Vlies. Stocker, Graz / Stuttgart 2007, ISBN 978-3-7020-1172-7.
  • Österreichisches Staatsarchiv: Vergänglicher Glanz …: Altösterreichs Orden. Fassbaender, Wien 2005, ISBN 3-900538-84-0.
  • Sonja Dünnebeil (Hrsg.): Das Ordensfest 1468 in Brügge unter Herzog Karl dem Kühnen. Jan Thorbecke Verlag, 2003, ISBN 978-3799579124.
  • Raphael de Smedt (Hrsg.): Les chevaliers de l’ordre de la Toison d’or au XVe siècle. Notices bio-bibliographiques (= Kieler Werkstücke. D 3). 2., verbesserte Auflage, Frankfurt 2000, ISBN 3-631-36017-7 (Biographien der zwischen 1430 und 1491 aufgenommenen Mitglieder in französischer Sprache, mit umfangreichen Literaturhinweisen).
  • Wulf Gordian Hauser: Der Orden vom Goldenen Vlies. In: Deutsches Adelsblatt. Bd. 38, 1999, S. 122–128 (enthält Ordensstatuten mit Archivhinweisen).
  • Hermann Fillitz: Der Schatz des Ordens vom Goldenen Vlies. Residenz, Salzburg / Wien 1988, ISBN 3-7017-0541-0
  • Gert Oswald: Lexikon der Heraldik. Bibliographisches Institut, Mannheim/Wien/Zürich/Leipzig 1984, ISBN 3-411-02149-7, S. 292.
  • Hans Gerstinger: Das Statutenbuch des Ordens vom Goldenen Vlies. 2. Bde. (1934).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Orden vom Goldenen Vlies – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Goldenes Vlies in der Heraldik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dünnebeil, Protokollbücher Orden vom Goldenen Vlies, Bd. 1, 146., zitiert aus Renate Holzschuh-Hofer, Feuereisen im Dienst politischer Propaganda von Burgund bis Habsburg
  2. Vgl. u. a. Hermann Kamp "Burgund - Geschichte und Kultur" (2011), S. 82ff.
  3. Johannes Fried "Das Mittelalter. Geschichte und Kultur." (2011), S. 460, 512.
  4. Johannes Fried "Das Mittelalter. Geschichte und Kultur" (2011), S. 524ff.
  5. Manfred Hollegger "Maximilian I." (2005), S. 59.
  6. Vgl. Leopold Auer "Der Übergang des Ordens an die österreichischen Habsburger" in "Das Haus Habsburg und der Orden vom Goldenen Vlies" (2007), S. 53ff.
  7. Vgl. u. a. Manfred Leithe-Jasper, Rudolf Distelberger "Kunsthistorisches Museum Wien: die Schatzkammer" (1998), Band 1, S. 60.
  8. Vgl. Yves Huguenin-Bergenat "Kulturgüter bei Staatensukzession" (2010), S. 162.
  9. Vgl. u. a. Birgit Schwarz "Hitlers Sonderauftrag Ostmark: Kunstraub und Museumspolitik im Nationalsozialismus" (2018), S. 129.
  10. Theodor Brückler (Hrsg.) "Kunstraub, Kunstbergung und Restitution in Österreich 1938 bis heute." (1999), S. 61.
  11. Vgl. u. a. Peter Diem "Die Symbole Österreichs" (1995), S. 214ff.
  12. Philipp der Gute stiftet Orden vom Goldenen Vlies. In: Die Welt. 9. Januar 2018, abgerufen am 1. November 2019.
  13. Vgl. u. a. Felix Czeike "Historisches Lexikon Wien" (2004), Bd. 2, S. 565.
  14. http://www.wiener-schatzkammer.at/goldenes-vlies.html
  15. Hans-Christian Rößler: König Felipe zeichnet seine Tochter aus. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 30. Januar 2018, abgerufen am 1. November 2019.
  16. Vgl. u. a. Heinrich von Freyburg "Zur Erinnerung an den hohen Orden vom Goldenen Vließ" (1840).
  17. Livre du toison d’or, fol. 4r
  18. „Le sainct Andrieu 1434 Monseigneur Le Duc Souuerain erstant en Bourgoingne fust empeche de tenir la feste et Chapittre pour autres ses occupations necessaires.“ (Livre du toison d’or fol. 11r)
  19. Livre … fol. 11r bzw. 12v
  20. „En ce Chapittre tenue à Gand fust faicte la mutation du temps pour tenir la feste de l’ordre de la enauant au secund Jour de May, Et de trois ans en trois Ans.“ (Livre … fol. 13r)
  21. Römische Ziffern : angesetzte Ordenfeiern, Nummerierung gemäß Protokollbuch; arabische Ziffern: tatsächlich abgehaltene Ordensfeiern
  22. Siehe Livre du toison d’or, fol. 4r bis 7r; in fol. 4r: „L’ordre de la Thoison d’or Fust Institue et Crée Par […] Le Duc Philippe Duc de Bourgoingne […] En la ville de Bruges le Xe Jour de Janvier l’an Mil quatrecents vingtnoeuf [10. Januar 1429, d. h. 1430 n. St.] […]“
  23. Zu den Ordensfesten bis 1461 siehe Dünnebeil 1; Verstorben: Nr. 17, Ausgeschlossen: Nr. 24, siehe Hauptartikel Liste der Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies mit entsprechender Nummerierung
  24. Verstorben: 2 und 9
  25. Verstorben: 10 und 27, der Orden wurde mit acht Neuaufnahmen vervollständigt
  26. Verstorben: 1, 5, 14, 31, 29
  27. Da Herzog Philipp in Holland aufgehalten wurde, begann das Ordensfest nicht am Andreastag, sondern erst am 11. Dezember ; verstorben: 4, 8, 13, 16, 35, 38
  28. Verstorben: 3, 6, 11, 18, 25
  29. Verstorben: 7, 21, 40, 49, 51
  30. Verstorben: 30, 36, 41, 46, 56
  31. Dünnebeil 2; verstorben: 1, 12, 32, 33, 37, 48, 62; 66 verstarb während des Festes, wird aber erst für das nächste Fest gezählt; ausgeschlossen: 53
  32. Dünnebeil 3; verstorben: 20, 22, 23, 42, 59, 66, 70 ; Adolf von Geldern (Nr. 58) befand sich in burgundischer Gefangenschaft und wurde daher von der Teilnahme ausgeschlossen
  33. „Sauueur Le dernier Jour du Mois dapuril Mil quatrecentz soixantedixhuyt … Et ce faict le lendemain et es Jours ensuyuans …“ (Livre … fol. 25r); verstorben: 15, 19, 26, 34, 39, 43, 44, 45, 58, 64, 73, 75, 76; siehe auch: Aquilina, René et Maguy, 13e chapitre de l’ordre de la toison d’or tenu à Bruges le 30 avril 1478 à l’église Saint-Sauveur, Rosny-sous-Bois 1979
  34. „le vie Jour du mois de May l’an Mil iiiic quatrevingtz et vn“ (Livre … fol. 28r); verstorben: 57, ausgeschlossen: 51, 60, 65, 67, 69
  35. „le xxiiiie Jour de May Mil quatre cents IIIIXX et vnze“ (Livre … fol. 31v); verstorben: 29, 48, 65, 76, 81, 82, 83, 84, 86, 87, 90, 91
  36. „le XVIIe Jour de Januier 1500 [17. Januar 1501 n. St.] En Leglize des Carmes“ (Livre … fol. 36v); verstorben: 50, 55, 61, 68, 72, 82, 85, 90, 92, 93, 94, 96, 99
  37. „le XVIIe Jour de Decembre l’an de grace 1505“, wobei die üblichen Feierlichkeiten kaum abgehalten wurden aufgrund des hastigen Aufbruchs Philipps des Schönen nach Spanien, der genaue Versammlungsort wird nicht genannt (Livre … fol. 39r); verstorben: 54, 76, 89, 100, 114; siehe auch: Aquilina, René et Maguy, Les sept chapitres de l’Ordre de la Toison d’Or sous les souverains espagnols de 1505 à 1559, in: Studia in honorem prof M. de Riquer, Band 1, Barcelona 1986, S. 567–653
  38. „au Mois D‘Octobre l‘an de Grace 1516“ ohne exaktes Datum (Livre … fol. 41r); verstorben: 71, 86, 95, 97, 98, 101, 103, 109, 110, 111, 113, 114, 118, 124; siehe auch: Aquilina, René et Maguy, Les sept chapitres de l’Ordre de la Toison d’Or sous les souverains espagnols de 1505 à 1559, in: Studia in honorem prof M. de Riquer, Band 1, Barcelona 1986, S. 567–653
  39. Vom 2. bis 4. März 1519 („Lan de grace Mil cinq cens dixhuyt Le deuxième, troisième, et quatrième de Mars“ [d. h. 2.–4. März 1519 n. St.]) fand bereits eine Versammlung statt, auf der zehn spanische Adlige ernannt wurden (Livre … fol. 48r); das eigentliche Kapitel fand vom 5. bis 8. März statt („le Ve, VIe et VIIIe dudit Mois de Mars“), hier wurden vier weitere (nichtspanische) Mitglieder gewählt (Livre … fol. 50r); verstorben: 77, 107, 116, 129; siehe auch: Aquilina, René et Maguy, 19e chapitre de l’ordre de la toison d’or tenu à Barcelone en la cathédrale Sainte-Eulalie les 5/6/7 et 8 mars 1519, Rosny-sous-Bois 1980
  40. “le iiie iiiie de Decembre et Jours ensuyuants lan 1531” (Livre … fol. 53r); verstorben: 91, 102, 104, 105, 106, 117, 121, 123, 129, 131, 136, 138, 139, 140, 141, 142, 146, 149, 150, 151, 152, 153, 154, 159; Aquilina, René et Maguy, Les sept chapitres de l’Ordre de la Toison d’Or sous les souverains espagnols de 1505 à 1559, in: Studia in honorem prof M. de Riquer, Band 1, Barcelona 1986, S. 567–653
  41. „Le second et tiers Jours de Januier et autres ensuyuans L’an 1545“ [ab 2. Januar 1546 n. St.] (Livre … fol. 57r); verstorben: 111, 119, 120, 122, 130, 133, 135, 137, 143, 147, 155, 156, 158, 162, 165, 169, 176, 181, 182, 183, 185, 187; Aquilina, René et Maguy, Les sept chapitres de l’Ordre de la Toison d’Or sous les souverains espagnols de 1505 à 1559, in: Studia in honorem prof M. de Riquer, Band 1, Barcelona 1986, S. 567–653
  42. „le XXVIe et aultres Jours ensuyuans de Janvier l’an 1556 Stil de Cambray“ [d. h. ab 26. Januar 1555] (Livre … fol. 59v); verstorben: 115, 125, 132, 134, 144, 145, 148, 161, 166, 168, 175, 184, 186, 197, 202, 209
  43. „les XXIXe et aultres Jours ensuyuants de Juyllet L’an 1559“ (Livre … fol. 66r); verstorben: 108, 127, 157, 160, 163, 164, 167, 173, 174, 179, 180, 195, 196, 199, 203, 204, 207; Aquilina, René et Maguy, 23e chapitre de l’ordre de la toison d’or tenu à Gand le 29 juillet 1559 en la collégiale Saint-Bavon, Rosny-sous-Bois 1978