Ordre de l’union parfaite

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Ordre de L Union Parfait.jpg
Sophie Magdalene von Brandenburg-Kulmbach (Maler: Andreas Brünniche (1704–1769))
Ordre de l’union parfaite

Der Ordre de l’union parfaite („Orden der perfekten Union“), auch Ordre de la Fidélité („Orden der Treue“), ist ein durch Königin Sophie Magdalene von Dänemark und Norwegen im Jahre 1732 gestifteter Orden, um ihre glückliche Ehe zu feiern. Es war die erste dänische Auszeichnung, die auch von Frauen getragen wurde.

Der Orden bestand aus einem weiß emaillierten Kreuz mit einer goldenen Krone an jedem der vier Enden. Zwischen den Armen des Kreuzes befinden sich abwechselnd der norwegische Löwe in Gold mit einer goldenen Hellebarde und weißem Schaft und der brandenburgische Adler in Gold mit rot emaillierten Flügeln. Das Mittelstück des Kreuzes besteht aus einem blauen Oval, das die verschlungenen Namenszüge des Königspaares, eingefasst in Rosensteinen zeigt.

Das lateinische Ordensmotto lautet In Felicissimæ Unionis Memoriam.

Männer trugen den Orden in einem linken Knopfloch ihrer Jacke. Frauen befestigten das Kreuz an ihrer linken Brust.[1]

Nach dem Tod der Königin im Jahr 1770 wurde der Orden nicht mehr verliehen.

Träger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Männer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bjarne Steen Jensen: Juvelerne e det Danske Kongehus. Kopenhagen 2002, ISBN 87-17-07143-7.
  • Gustav Adolph Ackermann: Ordenbuch sämtlicher in Europa blühender und erloschener Orden und Ehrenzeichen. Annaberg 1855.
  • Dansk biografisk leksikon. Kopenhagen 1887–1905.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Carl Andersen: Rosenborg: mindeblade fra de danske kongers kronologiske samling. (dänisch). Forlagsbureauet, Kopenhagen 1867, S. 67 (Abgerufen am 15. März 2018).
  2. Carsten Porskrog Rasmussen: Die Fürsten des Landes. Herzöge und Grafen von Schleswig, Holstein und Lauenburg. Wachholtz Verlag, Neumünster 2008, S. 304
  3. Carl Andersen: Rosenborg: mindeblade fra de danske kongers kronologiske samling. (dänisch). Forlagsbureauet, Kopenhagen 1867, S. 67 (Abgerufen am 22. September 2017).
  4. Claus Bjørn: Anna Sophie Schack (1689–1760) (dänisch) Dansk Kvindebiografisk leksikon. 2010. Abgerufen am 22. September 2017.
  5. Michael Wenzel: Die Gemälde der Herzog-August-Bibliothek Wolfenbüttel. Harrassowitz, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-447-06773-7, S. 399 f.