Oreocereus pseudofossulatus

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Oreocereus pseudofossulatus
Oreocereus fossulatus rubrispinus 3.jpg

Oreocereus pseudofossulatus

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Oreocereus
Art: Oreocereus pseudofossulatus
Wissenschaftlicher Name
Oreocereus pseudofossulatus
D.R.Hunt

Oreocereus pseudofossulatus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Oreocereus in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oreocereus pseudofossulatus wächst strauchig, verzweigt in der unteren Hälfte unregelmäßig und erreicht Wuchshöhen von bis 2 Metern. Die hellgrünen Triebe weisen Durchmesser von 5 bis 8 Zentimeter auf. Es sind 10 bis 13 gerade und gehöckerte Rippen vorhanden. Die Dornen sind strohgelb oder selten rötlich. Der einzelne, auffällige, 2 bis 5 Zentimeter lange, Mitteldorn ist anfangs abstehend und später etwas abwärts gerichtet. Die 10 bis 14 Randdornen sind bis 6 Millimeter lang.

Die röhrenförmigen, schiefsaumigen, grünlich rosafarbenen bis bläulich roten Blüten erscheinen in der Nähe der Triebspitzen und sind bis 9 Zentimeter lang. Die ellipsoiden, grünlich gelben bis bräunlich roten Früchte sind fleischig und reißen nicht auf.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oreocereus pseudofossulatus ist im bolivianischen Departamento La Paz in der Puna-Vegetation in Höhenlagen von 2900 bis 3300 Metern verbreitet.

Die nomenklatorische korrekte Erstbeschreibung erfolgte 1991 durch David Richard Hunt.[1]

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Near Threatened (NT)“, d. h. als gering gefährdet geführt.[2]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bradleya. Band 9, 1991, S. 89.
  2. Oreocereus pseudofossulatus in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M., 2013. Abgerufen am 20. April 2014.

Weiterführende Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • R. Mottram: Icones cactearum: no. 1. Cleistocactus fossulatus. In: Chileans. Nummer 12, 1983, S. 138–142.
  • R. Mottram: Cleistocactus fossulatus: validation of the name. In: Chileans. Nummer 13, 1985, S. 29–33.
  • K. Preston-Mafham: Oreocereus fossulatus – a dry story. In: Chileans. Nummer 14, 1989, S. 89–96.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Oreocereus pseudofossulatus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien