Orgeln der Basilika St. Martin (Weingarten)

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Frontansicht
Ansicht von der Empore
Prospekt, Stich von 1766 (Dom Bédos)
Registerzüge (links)
Registerzüge (rechts)
Spieltisch
Pedalglocken hinter dem Spieltisch

Die Orgeln der Basilika St. Martin in Weingarten (Württemberg), der ehemaligen Klosterkirche der Abtei Weingarten, wurden in den Jahren 1737 bis 1750 von Joseph Gabler erbaut. Neben der Großen Orgel gibt es in der Kirche noch die kleinere Chororgel, die 1743 ebenfalls von Joseph Gabler errichtet wurde, inzwischen aber mehrfach völlig überarbeitet bzw. neu gebaut wurde. Die imposante Hauptorgel ist weitgehend erhalten und gehört zu den berühmtesten Orgeln in Deutschland.[1]

Hauptorgel[Bearbeiten]

Baugeschichte[Bearbeiten]

Neubau durch Gabler 1737–1750[Bearbeiten]

Am 6. Juli 1737 wurde ein erster Vertrag mit Gabler geschlossen, der jedoch bis zur endgültigen Fertigstellung der Orgel mehrfach grundlegend revidiert wurde. Der Orgelbau gestaltete sich durch einen zwischenzeitlichen Brand der Klostergebäude und immense finanzielle Schwierigkeiten der Abtei äußerst langwierig und zermürbend. Erschwerend kam hinzu, dass Gabler ein zwar hervorragender Orgelbauer, aber offenbar äußerst schlechter Geschäftsmann war, der weder ein Gespür für Geld besaß noch imstande war, Termine einzuhalten, was dazu führte, dass er sich durch diesen Orgelbau nachhaltig ruinierte. Die Orgelweihe fand schließlich erst am 24. Juni 1750 statt.

Das Grundproblem, das sich Gabler stellte und das er geradezu genial löste, war, auf der Westempore der Kirche ein monumentales Orgelwerk zu errichten, ohne dabei die vorhandenen sechs Fenster zu verdecken. Vielleicht forderte das Abt Dominikus II. Schnitzer, der 1749 auch in der Salzburger Wallfahrtskirche Maria Plain die Orgel auf seine Kosten umbauen ließ, um das Emporen-Fenster wieder freizulegen, damit … der Sonne Schein ein freierer Durchgang [gewährt] ist, wie noch immer am Gehäuse abgelesen werden kann.[2] Nach dem Vorbild der Weingartener Orgel löste später Johann Nepomuk Holzhay das analoge Problem beispielsweise in Neresheim auf die gleiche Art.

Die Orgel weist einige besondere Charakteristika auf: Die Prinzipalpfeifen sind generell eng bis sehr eng mensuriert, was den Klang relativ verhalten, aber auch herb macht. Es wurde lange darüber gerätselt, warum Gabler die Mensuren der Pfeifen grundsätzlich erheblich enger nahm, als man angesichts eines so großen zu füllenden Raumes hätte annehmen sollen. Zeitweilig vermutete man hier eine Unfähigkeit Gablers und tatsächlich wurde Gablers orgelbauerisches Können bereits zu seinem Lebzeiten in Frage gestellt, während man seine Fähigkeiten als Schreiner einhellig für überragend hielt („…in welchem er ein Ausbund Meister ist…“). Heute nimmt man hingegen zu Gablers Gunsten oft ästhetische Gründe für die Mensurierung an und vermutet, er habe einen eher verhaltenen, intimen, milden Klang gewollt und kein pompöses Brausen. Um der Orgel trotz der engen Mensurierung eine gewisse Klangkraft und Fülle zu verleihen, besetzte Gabler viele Stimmen mehrchörig, dies sogar bei Grundstimmen. Ohnehin mehrchörige Register wie Mixturen erhielten eine ungewöhnlich hohe Chorzahl. Trotzdem ist die Orgel für ihren milden, kammermusikalischen Klang bekannt, der selbst im Plenum eine gewisse Introvertiertheit beibehält.

Bemerkenswert ist auch die hohe Anzahl an Grundstimmen, von denen wieder viele zur Familie der Streicher zu rechnen sind. Gabler griff hier eine im barocken süddeutschen Orgelbau vorhandene Tendenz auf und erweiterte sie ins Monumentale.

Erwähnenswert sind auch die reichlich vorhandenen „Spielregister“: Cuculus (Kuckucksruf), Rossignol (Nachtigallen-Gesang), Pauken, zwei Glockenspiele und die 49-chörige Mixtur „La Force“ („Die Kraft“), die allerdings nur auf den Ton C des Pedals wirkt. Während das Manual-Glockenspiel im Spieltisch eingebaut ist, sind die Schalenglocken des Pedal-Glockenspiels oberhalb des Spieltisches kunstvoll zu Weintrauben-Bündeln (Weingarten!) angeordnet.

Die Orgel ist auch sowohl rein handwerklich als auch technisch ein absolut einmaliges Meisterwerk. Der freistehende Spieltisch, einer der frühesten Vertreter seiner Art überhaupt, ist überreich mit kunstvollen Intarsien verziert und besitzt Registerzüge aus massivem Elfenbein. Die extrem aufwändige Führung der mechanischen Ton- und Registertraktur sucht ihresgleichen, hat jedoch eine relativ unkomfortable Spielweise zur Folge.

Allerdings scheiterte Gabler an mehreren Punkten seiner letztendlich für damalige Verhältnisse zu komplexen Konzeption: Das hoch oben unter dem Gewölbe aufgehängte Kronwerk konnte nie ausreichend mit Wind versorgt werden und wurde daher nur mit einer stark reduzierten Disposition realisiert. Ebenso scheiterte Gabler offenbar an der Herstellung der Bombarde 32′, die nachweislich durch ihn selbst zu einer zweiten 16′-Zunge umfunktioniert wurde.

Über den Orgelbau existieren mehrere Sagen, von denen die „Vox-humana-Sage“ die wohl berühmteste ist:

Gabler arbeitete jahrelang daran, die menschliche Stimme nachzuahmen. Doch trotz aller Anstrengungen misslangen alle seine Versuche. Er bearbeitete die verschiedensten Holzarten und Metallmischungen, jedoch ohne den gewünschten Erfolg. Da flüsterte ihm der Böse bei Nacht ins Ohr, dass er ihm helfe, wenn er ihm seine Seele verschreibe.

Gabler ging darauf ein und in einer stürmischen Nacht schlich sich Gabler aus dem Kloster fort an den vereinbarten Platz. Und der Leibhaftige erschien tatsächlich, Gabler verschrieb dem Teufel mit seinem Blut die Seele und erhielt dafür ein Stück Metall, das er zum Pfeifenguss verwenden sollte.

Die Pfeife wurde gegossen und tatsächlich erklang die Vox humana wie eines Menschen Stimme. Doch sein Glück währte nicht lange. Die Mönche waren von dem Gesang so verwirrt, dass sie den Gottesdiensten nicht mehr mit Andacht folgen konnten. Der Abt lässt Gabler vorführen und der gesteht die Tat. Es wird Gabler der Prozess gemacht und er soll samt dem Teufelsregister verbrannt werden. Vorher sollte er aber einen würdigen Ersatz herstellen. Dieser gelang Gabler so gut, dass der Abt ihm gnädig das Leben schenkte.

Restaurierung durch Kuhn 1981–1983[Bearbeiten]

1983 wurde die nur verhältnismäßig wenig veränderte Orgel durch Orgelbau Th. Kuhn AG (Männedorf am Zürichsee) restauriert und dabei größtenteils auf den Stand von 1750 zurückversetzt. Lediglich der Pedalumfang wurde von C–g0 auf C–d1 erweitert und die ungleichschwebende Temperatur „entschärft“, um ein breiteres Literaturspiel zu ermöglichen.

Zum Werkaufbau[Bearbeiten]

Die sieben Teilwerke der Orgel gliedern sich wie folgt: In den beiden Haupttürmen, die im Prospekt die 32′-Pfeifen des Contrabaß sowie die 16′ Pfeifen des Praestant beherbergen, steht auf der untersten Ebene jeweils in der C- und Cis-Seite geteilt das Hauptwerk, flankiert vom Großpedal. Darüber befindet sich beidseitig ohne eigene Prospektpfeifen das Oberwerk. Das Kronpositiv befindet sich weit oberhalb der Orgel über dem oberen Mittelfenster und zeigt die Octav douce im Prospekt. Die Seitentürme links und rechts der Orgel beherbergen die 16′ Pfeifen des zweifachen Contrabaß. In den verbindenden 'Brücken' steht der Mixturbaß 8′ und in der Brücke direkt über dem Spieltisch die 49-fache (!) Pedalmixtur La Force, die nur auf dem tiefen C erklingt. Das Echowerk, welches vom dritten Manual aus spielbar ist, ist in den Untergehäusen der beiden Haupttürme untergebracht und kann von der Kirche aus nicht eingesehen werden. Von der Orgelempore selbst sieht man dann im Prospekt des Echowerks die Hohlflaut. Vom vierten Manual lässt sich das (vom Betrachter aus gesehen) linke der beiden Positive in der Brüstung spielen, das den Principal doux zeigt. Hier im sogenannten Brüstungspositiv befindet sich auch die berühmte Vox humana. Das rechte Positiv gehört zum Brüstungspedal. Den Prospekt bildet hier der Octavbaß 8'.

Disposition[Bearbeiten]

I Hauptwerk C–c3
1. Praestant 16′
2. Principal 8′
3. Rohrflaut 8′
4. Octav I–II 4′
5. Superoctav II 2′+1′
6. Hohlflaut 2′
7. Mixtur IX–X 2′
8. Cimbalum XII 1′
9. Sesquialter VIII–IX 2′
10. Piffaro V–VII 8′
11. Trombetten 8′
II Oberwerk C–c3
12. Borduen II–III 16′
13. Principal Tutti 8′
14. Violoncell I–III 8′
15. Coppel 8′
16. Hohlflaut 8′
17. Unda maris 8′
18. Solicinale 8′
19. Mixtur IX–XII 4′

II Kronpositiv C–c3
20. Octav douce 4′
21. Viola II 4′+2′
23. Cimbali II 2′+1′
24. Nasat 2′
III Echowerk C–c3
25. Borduen 16′
26. Principal 8′
27. Flauten 8′
28. Quintatön 8′
29. Viola douce 8′
30. Octav 4′
31. Hohlflaut I–II 4′
32. Piffaro doux II 4′
33. Superoctav 2′
34. Mixtur V–VI 2′
35. Cornet V–VI 1′
36. Hautbois 8′
IV Brüstungspositiv C–c3
37. Principal doux 8′
38. Flaut douce 8′
39. Quintatön 8′
40. Violoncell 8′
41. Rohrflaut 4′
42. Querflaut 4′
43. Flaut travers II 4′
44. Flageolet 2′
45. Cornet VIII–XI 2′
46. Vox humana 8′
47. Hautbois 4′
Carillon 2′
Tremulant
Hauptpedal C–f1
48. Contrabaß II 32′+16′
59. Subbaß 32′
50. Octavbaß 16′
51. Violonbaß II 16′+8′
52. Mixturbaß V–VIII 8′
53. Posaunenbaß 16′
54. Bombard 16′
55. La force XLIX 4′[Anm. 1]
Carillon ped. 2′[Anm. 2]
Brüstungspedal C–f1
56. Quintatönbaß 16′
57. Superoctavbaß 8′
58. Flaut douce 8′
59. Violoncellbaß 8′
60. Hohlflautbaß 4′
61. Cornetbass X-XI 4′
62. Sesquialter VI-VII 3′
63. Trombetbaß 8′
64. Fagottbaß 8′
  • Koppeln: II/I, III/II, IV/III, IV/I, I/P, II/P, IV/P, Kronpositiv-Copplung, Rückpositiv-Copplung
  • Effektregister
    • Cuculus (Kuckuck: vier Holzpfeifen mit Windantrieb)
    • Rossignol (Nachtigall: drei Pfeifen in einem Wasserbecken)
    • Tympan (Pauke: drei Holzpfeifen (16') schwebend auf den Ton G gestimmt)
    • Cymbala (drei Glöckchen mit Windantrieb (zusammen mit Cuculus))
  • Anmerkungen
  1. (Frz. „die Kraft“) Ein Register, bei dem nur der tiefste Pedalton (C) durch 49-fache Mixtur verstärkt wird. Es erinnert in Aufbau und Funktion an ein Hornwerk.
  2. Glockenspiel) für das Pedal (C-g) und das Manual (f–c3). Die Glocken des Manual-Carillons (Schalenglocken aus Bronze) befinden sich im Spieltisch, die Glocken des Pedal-Carillons sind in Weintraubenform (dem Klosternamen „Weingarten“ entsprechend) über dem Spieltisch angeordnet.

Siehe auch: Liste von Orgelregistern

Technische Daten[Bearbeiten]

  • 63 Register, 6890 Pfeifen (der Sage nach 6666 Pfeifen, Pedalerweiterung 6631 Pfeifen).
  • Windversorgung:
    • Froschmaul- oder Faltenbälge.
  • Windlade: Schleifladen.
  • Spieltisch(e):
    • Freistehend.
    • 4 Manuale, Tasten aus Elfenbein; Pedal
    • Registerzüge aus Elfenbein.
  • Traktur:
    • Tontraktur: Mechanisch
    • Registertraktur: Mechanisch.

Chororgel[Bearbeiten]

Chororgel (Teil Epistelseite)
Chororgel (Teil Evangelienseite)

Baugeschichte[Bearbeiten]

Zwei Jahre bevor die Basilika St. Martin eingeweiht wurde ging der Auftrag für eine Chororgel bei der schweizerischen Orgelbaufirma Joseph Bossart ein, die das Instrument damals in Form einer Altarorgel mittig in den Chorraum stellte. Schon im Jahre 1730 galt die Orgel als veraltet und so wurde Joseph Gabler, der zurzeit die Hauptorgel in Ochsenhausen baute, beauftragt, das Instrument zu sanieren. Die Abtei war mit seinen Arbeiten sehr zufrieden, und beauftragte ihn 1737 zum Bau der neuen Hauptorgel und einer neuen Chororgel, die nun beidseitig über dem Chorgestühl aufgestellt wurde.

1900 wurde eine neue Chororgel hinter dem alten Prospekt durch die Firma Julius Schwarzbaur erbaut. Sie besaß 22 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Firma Franz Xaver Späth baute 1923/24 wiederum ein neues Instrument mit 36 Registern. Die heutige Orgel entstand in den Jahren 1934–1937 unter Verwendung des alten Pfeifenbestandes durch die Biberacher Firma Albert Reiser. Im Jahr 2012 restaurierte der Freiburger Orgelbau Hartwig und Tilmann Späth das Instrument in dem gewachsenen Zustand. Von Gabler sind noch das Gehäuse und vier, zwischenzeitlich teilweise stark überarbeitete Register erhalten.[3]

Disposition[Bearbeiten]

I Hauptwerk C–a3
1. Grossprinzipal 16′
2. Prinzipal 8′
3. Weidenpfeife 8′
4. Hohlflöte 8′ G
5. Quintade 8′ G
6. Prästant 4′
7. Kleinflöte 4′
8. Quinte 22/3
9. Oberoktave 2′
10. Kornett III–V 8′
11. Mixtur IV 2′
12. Trompete 8′
13. Bärpfeife 8′
II Schwellwerk 1 C–a3
14. Bourdon 16′
15. Geigend Prinzipal 8′
16. Violdigamba 8′
17. Fernflöte 8′
18. Nachthorngedackt 8′
19. Schweitzerflöte 4′
20. Oktave 4′
21. Blockflöte 4′
22. Nassat 22/3
23. Rohrflöte 2′
24. Mixtur IV 11/3
25. Dulzian 16′
26. Trompete 8′
27. Klarine 4′
III Schwellwerk 2 C–a3
28. Hornprinzipal 8′
29. Gemshorn 8′
30. Lieblich Gedackt 8′
31. Nachthorn 4′
32. Musikflöte 4′
33. Waldflöte 2′
34. Terz 13/5
35. Oberquinte 11/3
36. Nachthörnlein 1′
37. Kalomela III 2/5
38. Rankett 16′
39. Oboe 8′
40. Krummhorn 8′
41. Harfenregal 8′
Pedal C–f1
42. Prinzipalbass 16′ G
43. Subbass 16′
44. Oktavbass 8′
45. Gemshornbass 8′
46. Choralbass X–XV 4′ G
47. Oberoktavbass 4′
48. Flötbass 2′
49. Posaunenbass 16′
50. Trompetenbass 8′
51. Regalbass 2′

Organisten[Bearbeiten]

Stark lückenhaft, da kaum weltliche Organisten bekannt sind [4]:

  • Jakob Reiner († 1606)
  • Pater Paulus Rummel († 1654)
  • Pater Bonifaz Kammerer († 1675)
  • Pater Roman Frey († 1694)
  • Pater Anselm Sulger († 1675)
  • Pater Matthäus Hund († 1727)
  • Pater Jakob Merlett († 1727)
  • Pater Meingosus Rottach († 1760)
  • Pater Roman Meyer († 1762)
  • Pater Bernhard Wahl († 1786)
  • Pater Meingosus Gaelle († 1816)
  • Ab 1807: Pater Placidus zu Weingarten († 1819)
  • Pater Steyer († 1819)
  • 1819–1823 (?): Matthäus Fischer
  • Ab 1823: Matthias Gerum († 1869)
  • 1861–1885: Ottmar Dreßler († 1885)
  • 1885–1893: Karl Gansloser († 1921)
  • 1892–1917: Franz Josef Rummel
  • 1917–1934: Franz Bärnwick
  • 1935–1953: Theodor Lobmiller
  • 1954–1999: Heinrich Hamm (* 1934)
  • Seit 2000: Stephan Debeur (* 1965)

Literatur[Bearbeiten]

  •  Franz Bärnwick: Die grosse Orgel im Münster zu Weingarten in Württemberg, erbaut von Josef Gabler. 4 Auflage. Ehrat u. Bärenreiter, Ravensburg u. Kassel 1948.
  • Adolf Brinzinger: Die große Orgel in Weingarten von Joseph Gabler und ihr Ausbau durch Friedrich Weigle, in: Archiv für christliche Kunst, 31. Jg. 1913, S. 101–103 (Digitalisat)
  •  Karl-Heinz Göttert: Orgelführer Deutschland. Bärenreiter, Kassel 1998, ISBN 3-7618-1347-3.
  •  Heinrich Hamm: Die Gabler-Orgel der Basilika Weingarten. Kunstverlag Peda, Passau 2000, ISBN 3-927296-82-1 (Peda-Kunstführer, Bd. 75).
  • Iris Herzogenrath (Hrsg.): Die Chororgel von Joseph Gabler in der Basilika Weingarten. Kunstverlag Fink, Lindenberg 2012, ISBN 978-3-89870-788-6 (Festschrift, 98 S.)
  •  Maria Müller-Gögler: Die Magd Juditha. Thorbecke, Sigmaringen 1980, ISBN 3-7995-1602-6 (Original: See-Verlag, Friedrichshafen 1935 – Roman vor dem Hintergrund des Basilika- und Orgelbaus um das Schicksal des jungen Mädchens Juditha, die - von einem Baumeister verführt - von dem Maler Cosmas Damian Asam und dem Orgelbauer Joseph Gabler beschützt wird und schließlich Gablers Ehefrau wird).
  •  Friedrich Jakob: Die grosse Orgel der Basilika zu Weingarten. Geschichte und Restaurierung der Gabler-Orgel. Orgelbau Kuhn, Männedorf 1986 (Veröffentlichungen der Gesellschaft der Orgelfreunde, Bd. 113).
  •  Johannes Mayr: Joseph Gabler Orgelmacher. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach 2000, ISBN 3-933614-06-6.
  •  Paul Smets: Die große Gabler-Orgel der Abtei Weingarten. Rheingold-Verl., Mainz 1940.

Aufnahmen/Tonträger[Bearbeiten]

  • Concert an der historischen Gabler-Orgel (1750) der Basilika Weingarten. Edition Lade EL CD 044. 2008. CD (Stephan Debeur spielt Werke von Händel, Knecht, Haydn, Bach).
  • Weihnachtliche Orgelmusik in Weingarten. Audite. 2007. CD (Heinrich Hamm spielt Werke von Bach, Pachelbel, Kauffmann, Buttstedt, Zipoli, Murschhauser, Rathgeber, Ahrens).
  • Die Gabler Orgel in Weingarten. Audite. 2007. CD (Gerhard Gnann spielt Werke von Vivaldi, Pachelbel, Knecht, Mozart, Muffat, Bach).
  • Ton Koopman spielt Bach. Vol. 1. Novalis. 2006. CD (Orgeln in Leeuwarden, Weingarten und Ottobeuren)
  • Orgelmusik süddeutscher Klosterkomponisten des Barock und Rokoko. IFO Organ 7215.2. 2005. CD (Gerhard Weinberger spielt Werke von Metsch, Gass, Büx, Betscher, Gaumer, Lederer, Kayser u.a.).
  • Johann Sebastian Bach: Passacaglia BWV 582. Calliope. 2005. CD (André Isoir).
  • Johann Ludwig Krebs: Sämtliche Orgelwerke. Vol. 3. Motette. 2002. CD (Beatrice-Maria Weinberger)
  • Die historische Gabler-Orgel (1750) der Basilika Weingarten. Edition Lade EL CD 042. 2002. CD (Stephan Debeur spielt Werke von Bach, Eberlin, Krebs, Rheinberger, Knecht, Mendelssohn-Bartholdy).
  • Oberschwäbische Orgelmusik aus Barock und Klassik. Edition Lade EL CD 032. 2000. CD (Heinrich Hamm spielt Werke von Schneider, Büx, Kayser, Lederer, Bieling, Rosengart, Knecht, Gaelle u.a.).
  • Die Königin der süddeutschen Barockorgeln. Edition Lade EL CD 020. 2000. CD (Günther Fetz spielt Werke von Böhm, Richter, Pachelbel, Pasquini, Poglietti).
  • Johann Ludwig Krebs: Organ Works. Vol. 1. Naxos. 2000. CD (Gerhard Gnann).
  • Johann Ludwig Krebs: 12 Choralvorspiele. Chr. 1998. CD (G. Weinberger).
  • Justin Heinrich Knecht: Orgelwerke. MDG. 1997. CD (Franz Rami).
  • Johann Christian Heinrich Rinck: Orgelwerke. Naxos. 1997. CD (Ludger Lohmann).
  • Johann Sebastian Bach: Große Orgelwerke an berühmten historischen Instrumenten. Vol. 1. ebs 6012. 1996. CD (Stefan Johannes Bleicher).
  • W. Krumbach präsentiert historische Orgeln. Vol. 2. Orch. 1994. CD (Werke von Speth, Walther, Metsch, Paganelli, Scheider).
  • Gabler-Orgel, Weingarten. Coronata COR 2213. 1994. CD (Ewald Kooiman spielt Werke von J.S. Bach).
  • Piet Kee at Weingarten. Chandos 0520. 1992. CD (Werke von Pachelbel, Walther, Bach).
  • U.-Th. Wegele - Zwischen Barock & Rokoko. Tct. 1990. CD (Werke von Krebs, Kittel, C.P.E. Bach, Homilius, W.F. Bach).
  • Orgelwerke von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Edition Lade EL CD 034. 1985. CD (Heinrich Hamm).
  • Die Gabler-Orgel in der Basilika Weingarten. Motette 10801. 1985. CD (Heinrich Hamm spielt Werke von Speth, Muffat, Nauss, Maichelbeck, Marpurg, C.P.E. Bach, Oley, Knecht).
  • Die große Gabler-Orgel der Basilika der Benediktinerabtei zu Weingarten. Christophorus-Verlag SCY 75 110. 1975. LP (Hermann Feifel spielt Werke von Bach, Buxtehude und Haydn).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hauptorgel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Chorgestühl mit Chororgel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Orgelbau Kuhn: Weingarten, Basilika, gesehen 30. November 2012.
  2. DOMINICVS ANTISTES WEINGARTENSIS • ITA • INNOVABAT • VT • SOLIS IVBARI LIBERIOR SIT TRANSITVS. Vergl.: Roman Matthias Schmeißner: Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg. Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 250f.
  3. Freiburger Orgelbau: Restaurierung der Chororgel in der Basilika zu Weingarten 2012, gesehen 1. Juni 2013.
  4. Franz Bärnwick: Die grosse Orgel im Münster zu Weingarten in Württemberg, erbaut von Josef Gabler. 4 Auflage. Ehrat u. Bärenreiter, Ravensburg u. Kassel 1948.