Originärer Eigentumserwerb

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Begründung: Dieses Thema ist sehr weitreichend, und kann kaum durch den einleitenden Satz vollständig beschrieben werden. Gleiches gilt für die Darstellung des Deutschen Rechts. Hier muss Erhebliches ergänzt werden. Ich habs mir mal selbst auf die Liste gesetzt, wäre aber für Unterstützung dankbar. --Chz (Diskussion) 11:22, 6. Nov. 2012 (CET)

Unter originärem Eigentumserwerb versteht man den ursprünglichen Erwerb des Eigentums an einer Sache, d.h. die Aneignung (auch: Okkupation), im Gegensatz zum Erwerb kraft Rechtsgeschäft (derivativer Eigentumserwerb).

Diese Art des Erwerbs von Eigentum wird oft auch Eigentumserwerb durch Gesetz genannt.

Deutsches Recht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Möglich ist dies zum Beispiel durch Okkupation, das heißt durch Aneignung herrenloser Sachen (etwa Wildtieren), § 958 BGB, oder durch Verarbeitung einer bestehenden Sache zu einer neuen, § 950 BGB.

Österreichisches Recht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt mittelbaren und unmittelbaren originären Erwerb. Die Begriffe "mittelbar" und "unmittelbar" (§ 423 ABGB) sind nicht mit "derivativ" und "originär" zu verwechseln. So sind alle unmittelbaren Erwerbsarten originär; mittelbare Erwerbsarten können originär (Gutgläubiger Erwerb vom Nichtberechtigten; Ersitzung) oder derivativ sein.

Unmittelbarer Erwerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ABGB teilt die originären Erwerbsarten folgendermaßen ein:

Mittelbarer Erwerb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch bei Erwerbsarten, bei denen der derivative Eigentumserwerb gescheitert ist, kann unter besonderen Voraussetzungen Eigentum originär erworben werden:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Thorsten Süß: der gesetzliche Erwerb des Eigentums an Mobilien, JURA 2011, S. 81 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Österreich: Heinz Barta: Grundriss des Zivilrechts. Kapitel 2B. Die Lehre von Titel und Modus Webdokument, (www.uibk.ac.at)
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