Orito

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Orito
Koordinaten: 0° 40′ N, 76° 52′ W
Karte: Putumayo
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Orito
Orito auf der Karte von Putumayo
Colombia - Putumayo - Orito.svg
Lage des gesamten Gebietes des Municipios Orito auf der Karte von Putumayo
Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Putumayo
Stadtgründung 1963
Einwohner 56.365 (2018)
Stadtinsignien
Escudo de Orito (Putumayo).svg
Flag of Orito (Putumayo).svg
Detaildaten
Fläche 1862 km2
Bevölkerungsdichte 30 Ew./km2
Höhe 310 m
Gewässer Río Orito
Zeitzone UTC−5
Stadtvorsitz Manuel Eduardo Ocoro Carabalí (2016–2019)
Website orito-putumayo.gov.co/index.shtml

Orito ist eine Gemeinde (municipio) im südwestlichen Kolumbien an der Grenze zu Ecuador. Die Gemeinde hat 56.365 Einwohner, von denen 26.017 im städtischen Teil der Gemeinde (cabecera municipal) leben (Stand 2018).[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orito ist der zweitgrößte Ort im Departamento Putumayo und liegt auf etwa 500 m Seehöhe zwischen der Ostabdachung der Cordillera Real und dem Urwaldgebiet am Río Putumayo. An den Höhenrücken über dessen Quellfluss Río Guamuez liegen noch weitere zur Gemeinde gehörige Siedlungen. Westlich von Orito erreichen die letzten Ausläufer der Anden etwa 1000–2000 Höhenmeter. Der Hauptort von Orito liegt am Río Orito und hat eine Durchschnittstemperatur von 27 °C.

Die Hauptstadt Bogotá ist 500 km Luftlinie entfernt, die Großstadt Pasto im benachbarten Küstendepartamento Nariño etwa 100 km. Die Straße dorthin führt über die Nachbargemeinde Puerto Asís und über Mocoa, die Hauptstadt Putumayos.

Die Gemeinde grenzt im Norden an Villagarzón, im Osten an Puerto Caicedo und Puerto Asís, im Süden an Valle del Guamuez und im Westen an Pasto, Funes, Puerres, Córdoba und Ipiales in Nariño.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet der heutigen Gemeinde Orito wird schon seit vor der Ankunft der Spanier von den indigenen Völkern der Inga, Uitoto, Quillacinga und Kamsá bewohnt. Der heutige Ort entstand erst um 1963 rund um ein Erdölförderungsgebiet. Orito erhielt 1979 den Status einer Gemeinde.[3]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Wirtschaftszweige von Orito sind Landwirtschaft, Tierhaltung, Erdölförderung und Holzwirtschaft. Angebaut werden insbesondere Bananen, Maniok, Mais, Kartoffeln und Zuckerrohr für Panela. Das Öl wird über eine Ölpipeline nach Tumaco transportiert, von wo aus es exportiert wird.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Orito – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien auf der offiziellen Seite vom DANE
  2. Informationen zur Geografie auf der Webseite der Gemeinde Orito
  3. Informationen zur Geschichte auf der Webseite der Gemeinde Orito
  4. Informationen zur Wirtschaft auf der Webseite der Gemeinde Orito