Orson Welles

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Orson Welles (März 1937)

George Orson Welles (* 6. Mai 1915 in Kenosha, Wisconsin; † 10. Oktober 1985 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur, Schauspieler und Autor.

Obwohl viele seiner Projekte nie verwirklicht werden konnten, gilt er als einer der künstlerisch einflussreichsten Regisseure des Kinos. Sein erster Kinofilm, Citizen Kane, wird oft als das bedeutendste Werk der Filmgeschichte bezeichnet und bis heute häufig zitiert. Eine von einer internationalen Reihe von Regisseuren für das britische Filmmagazin Sight & Sound entstandene Filmliste wählte Welles gar zum besten Regisseur aller Zeiten.[1] Mit seiner berühmten Hörspiel-Version von Der Krieg der Welten sowie seinen wegweisenden Broadway-Inszenierungen war er auch für Radio und Theater ein bedeutender Innovateur.

Leben und Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein Geburtshaus in Kenosha (2013)

Orson Welles war der zweite Sohn streng katholischer Eltern, Richard Head Welles, eines wohlhabenden Geschäftsmannes, und Beatrice Ives, einer Konzertpianistin und Suffragette. Bereits als Kind soll Orson Welles von dem Arzt Dr. Maurice Bernstein eine Begabung zum Wunderkind bescheinigt worden sein. Seine Mutter machte ihn frühzeitig mit Werken von William Shakespeare sowie dem Klavier- und Violinspiel und dem Vaudeville bekannt. Als er sechs Jahre alt war, trennten sich seine Eltern. Die Mutter zog mit den Kindern nach Chicago. Dort kam der Junge zum ersten Mal mit der Opern- und Theaterszene in Kontakt. Beatrice Welles verstarb bereits früh an einer Gelbsuchterkrankung. Dudley Crafts Watson, ein Arbeitskollege seiner Mutter am Art Institute of Chicago, nahm ihn daraufhin in seiner Familie auf. Als der Vater starb – Welles war zu diesem Zeitpunkt fünfzehn Jahre alt – wurde Maurice Bernstein, ein Arzt aus Chicago, sein Vormund.

Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orson Welles durchlebte alle Medienformen des 20. Jahrhunderts. Seine Karriere begann Welles Anfang der 1930er-Jahre als Schauspieler beim Theater. Als Radio-Schauspieler in beliebten Serien wie Cavalcade of America und The March of Time konnte er jedoch seine ersten Erfolge verzeichnen. In den 1930er Jahren, während der Great Depression, wurden Theaterprojekte von der Regierung unterstützt. Durch Einladung seines Freundes John Houseman begann Welles beim Federal Theatre Project zu arbeiten, einem dieser Projekte der US-Regierung, wo er kreativen Freiraum erhielt und schon bald Shakespeare-Produktionen am Broadway leitete. Seine Inszenierung von Julius Caesar modernisierte das Drama, indem es zahlreiche Bezüge zu damals aktuellen Ereignissen herstellte und das Publikum in die Aufführung mit einband. Es gilt als richtungsweisende Shakespeare-Interpretation auf US-amerikanischem Boden. Als ebenso legendär gilt sein „Voodoo-Macbeth“. Zu dieser Zeit erarbeitete sich Welles, knapp über 20 Jahre alt, einen Ruf als vielversprechendes Genie. Welles und sein Partner John Houseman trennten sich 1937 vom Federal Theatre Project und gründeten ihre eigene Theatergruppe Mercury Theatre.

Weit über die Grenzen von New York hinaus wurde er durch seine Arbeit fürs Radio bekannt. Er sprach die Titelfigur in der Hörspielreihe The Shadow und produzierte mit seiner Theatertruppe Literaturklassiker, den Auftakt des Mercury Theater on the Air bildete am 11. Juli 1938 Dracula. Es ranken sich zahlreiche Anekdoten um sein Problem, gleichzeitig für das Theater und das Radio zu arbeiten. Landesweite Bekanntheit erlangte er durch das Hörspiel War of the Worlds nach der Vorlage des Science-Fiction-Romans Der Krieg der Welten von H. G. Wells, das 1938 am Vorabend von Halloween ausgestrahlt wurde. Diese fiktive Reportage soll bei ihrer Erstausstrahlung am 30. Oktober 1938 an der Ostküste der USA eine Massenpanik ausgelöst haben – ob dies tatsächlich der Fall war, ist zweifelhaft. Einiges spricht dafür, dass diese bis heute oft kolportierte Darstellung eine Erfindung der Boulevardpresse war.[2]

Das „Wunderkind“ wurde von der Produktionsfirma RKO Pictures nach Hollywood gelockt, was das gleichzeitige Arbeiten für Film- und Radioproduktionen verkomplizierte. Als bisher einziger Autor/Regisseur erhielt Welles von seinem Filmstudio eine komplette „Carte blanche“. Dadurch war er in der Lage, einen Film seiner Wahl vollständig nach seinen eigenen Vorstellungen zu drehen. Die Idee, Joseph Conrads Herz der Finsternis zu verfilmen, erwies sich jedoch als undurchführbar. Schließlich diente ihm das Leben des Medienzaren William Randolph Hearst als Vorlage für die Biographie des „Amerikaners“ (wie der Film ursprünglich heißen sollte). Welles war an allen kreativen Arbeitsvorgängen des Films maßgeblich beteiligt. Er schrieb am Drehbuch mit, führte Regie, spielte die Hauptrolle und leitete die Produktion, wodurch er zu einem Idol für jeden Filmemacher avancierte, der nach ihm kommen sollte.

Obwohl von Kritikern gelobt und bis heute verehrt, blieb Citizen Kane damals der große Erfolg verwehrt, was zum Teil auf Hearsts Kampagne gegen den Film zurückgeführt wird. Citizen Kane besticht noch heute durch seine multiperspektivische Erzählweise, seine theatrale Optik und die Finessen des Soundtracks – Welles kombinierte hier alle Medienformen in übergreifender Weise. Seine späteren Filme, die Welles alle mit großen Ambitionen anging – wobei er aber häufig in Produktionswirren verstrickt wurde und auch dabei strandete – , reichten alle nicht mehr an die inhaltliche Kraft und die Opulenz von Citizen Kane heran. Der Glanz des Hauses Amberson, gleich im Anschluss daran gedreht, ist nicht mehr in der vollständigen Fassung erhalten. Es werden zahlreiche Erklärungen angeführt für die Veränderungen durch das Studio und Welles’ Abwesenheit während der Nachproduktion.

1948 verließ er Hollywood in Richtung Europa, wo er 1949 Erfolg hatte in der Rolle des Harry Lime in dem Film Der dritte Mann nach einer Erzählung von Graham Greene, der mit Carol Reed zusammen das Drehbuch schrieb. Auch eine darauf basierende Hörspielserie war kommerziell erfolgreich. Die anschließenden Jahrzehnte waren geprägt von finanziellen Misserfolgen und Rückschlägen. Filme wie Herr Satan persönlich und Im Zeichen des Bösen wurden zwar von manchem Kritiker gelobt, fanden aber kaum Zuspruch beim Publikum. Oft wurden sie von den Produzenten ohne Welles’ Zustimmung in veränderten und verschnittenen Versionen herausgebracht und büßten so seine originäre Handschrift ein.

Enttäuscht versuchte Welles nun, seine Projekte aus eigener Hand zu finanzieren und zu realisieren. Um sich das nötige Geld zu beschaffen, wirkte er als Schauspieler unter der Regie von Kollegen in über 100 Filmen mit, darunter auch Werbespots und die Synchronisation von Zeichentrickserien, was seinem öffentlichen Ansehen als Filmkünstler nicht gerade zuträglich war.

Bei der Verwirklichung seiner eigenen, potenziell viel wertvolleren Projekte war er häufig vom Pech verfolgt:

  • Der Film The Deep (1967–1970) war fast fertig, als Welles das Geld ausging und die Dreharbeiten verschoben werden mussten. Kurz darauf starb der Hauptdarsteller Laurence Harvey (1928−1973), so dass die fehlenden Szenen nicht mehr nachgedreht werden konnten.
  • Eine Verfilmung von Shakespeares Der Kaufmann von Venedig (1969) war bereits fertiggestellt, aber mehrere Filmrollen waren verschwunden.
  • The Other Side of the Wind (1972) ist ein teilweise autobiografischer Film um einen alternden Regisseur (mit John Huston in der Hauptrolle). Der Film war nach 1976 lange Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen mit dem Schwager von Irans Schah, Mohammad Reza Pahlavi, der sich an der Finanzierung des Films beteiligt hatte. Nach Orson Welles’ Tod machte seine Tochter Ansprüche geltend. Der Film galt lange als verschollen. Oja Kodar zufolge befindet sich das Negativ in Paris und eine Positivkopie in Los Angeles. Inzwischen sind auch die Schwierigkeiten um die Beschaffung von Produktionsmitteln so weit ausgeräumt, um eine weitgehende Rekonstruktion des Film vorzunehmen. Auch Peter Bogdanovich, einer der wenigen Freunde von Welles, setzte sich sehr für das Projekt ein. Im Frühjahr 2015 wurden über eine Kampagne auf der Crowdfunding-Seite Indiegogo über 400.000 US-Dollar für die Fertigstellung des Films eingeworben die nun bis Januar 2016 erfolgen soll.[3]
  • Bei der durch ein hohes Maß an Improvisation gekennzeichneten Verfilmung von Don Quichote (ab 1955) musste nach den Probeaufnahmen der Hauptdarsteller Mischa Auer nach seinem Tod (5. März 1967) durch Francisco Reiguera ersetzt werden.
  • Seine Shakespeare-Verfilmungen Macbeth, Othello und Chimes at Midnight (ein Destillat aus fünf Stücken) gelangten nach größeren Produktionsproblemen ins Kino, konnten jedoch kein Massenpublikum anziehen (Macbeth musste komplett neu synchronisiert werden, die Arbeiten an Othello zogen sich über drei Jahre hin, Chimes war in der Bühnenfassung ein Misserfolg).

Als einer der ersten Kinoregisseure begeisterte sich Welles für das Medium Fernsehen und suchte auch dort nach kreativen Betätigungsmöglichkeiten. Daneben schrieb er unter Pseudonym einige Trivialromane und Drehbücher. Nach seiner Rückkehr in die USA konnte er, auch durch Auftritte in Talkshows, seinen Mythos am Leben halten. Für größere Aufmerksamkeit sorgte Welles noch einmal 1975 mit dem verschachtelten Film-Essay Vérités et mensonges (F for Fake/F wie Fälschung), in dem der umstrittene Kunstfälscher Elmyr de Hory sowie der nicht minder umstrittene Schriftsteller Clifford Irving, der sowohl eine gefälschte Biografie über den Milliardär Howard Hughes als auch eine vermeintlich echte, zumindest autorisierte Biografie über de Hory geschrieben hatte, porträtiert wurden. Der Film nimmt es mit der Wahrheit selbst nicht so genau, was wesentlich in seiner Konzeption begründet ist und ganz in Welles' Absicht lag.

Einen letzten Filmauftritt hatte Welles 1983 an der Seite von Tony Curtis in Where Is Parzifal? Die letzte Produktion, an der sich Welles beteiligte, war der Zeichentrickfilm Transformers – Der Kampf um Cybertron, in dem er die Rolle des Unicron sprach. Die Veröffentlichung des Films im Jahr 1986 erlebte er nicht mehr.

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orson Welles (mitte) 1960 bei einem Interview

Orson Welles heiratete 1934 die Theaterschauspielerin Virginia Nicolson, die Ehe wurde 1940 geschieden. Daneben hatte er auch eine Beziehung mit der mexikanisch-amerikanischen Schauspielerin Dolores del Río. Insbesondere während seiner turbulenten Ehe mit Rita Hayworth zwischen 1944 und 1948 war sein Name häufig in der Boulevardpresse zu finden. Von 1955 bis zu seinem Tod 1985 war er mit der italienischen Schauspielerin Paola Mori (1928–1986) verheiratet. Obwohl die Ehe mit Mori auf dem Papier bis zuletzt Bestand hatte, war die kroatisch-französische Schauspielerin Oja Kodar für die letzten 20 Jahre seine Lebenspartnerin. Sie wurde in Welles’ letzten Lebensjahren zur vertrautesten Gefährtin und engsten Mitarbeiterin. Kodar arbeitete unter anderem am Drehbuch von The Other Side of the Wind mit.

Orson Welles litt mit zunehmenden Alter immer mehr an Fettleibigkeit. Er starb am 10. Oktober 1985 im Alter von 70 Jahren in seinem Haus in Kalifornien an Herzversagen, nachdem er nur wenige Stunden vor seinem Tod noch in der Merv Griffin Show aufgetreten war. Seine letzte Ruhestätte befindet sich in der südandalusischen Stadt Ronda, wo seine Asche in einem blumengeschmückten Brunnen auf dem Landgut eines langjährigen Freundes, des früheren Stierkämpfers Antonio Ordóñez (1932–1998), beigesetzt wurde.

Politische Einordnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orson Welles bezog in seinen Theateraufführungen, Radioshows und Filmen, besonders während der Großen Wirtschaftskrise der 1930er Jahre, wie viele andere Künstler der Popular Front auch zu sozialen Themen Stellung. Er unterstützte den Wahlkampf von Franklin D. Roosevelt, mit dem er freundschaftlich verbunden war. In der Zeit der McCarthy-Ära (von 1947 bis etwa 1956) stand Welles wegen seiner politisch linksgerichteten Aktivitäten und Ansichten sowie auch wegen seiner Kontakte zu Mitgliedern der Kommunistischen Partei auf der berüchtigten Schwarzen Liste des republikanischen Senators Joseph McCarthy.

Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die deutsche Synchronisation der englischsprachigen Filme gab es für Orson Welles keinen zuständigen Synchronsprecher. Mehrere bekannte deutsche Synchronsprecher waren engagiert, darunter Hans Nielsen, Fritz Tillmann, Martin Hirthe, Peter Pasetti und Walther Süssenguth.

Da zur Zeit der Welles-Filme noch keine Score-Bänder erstellt wurden, die Hintergrundgeräusche und Musik ohne das Gesprochene enthalten, wurden für die deutschen Synchronisationen völlig neue Tonspuren erstellt. Dabei ignorierten die Toningenieure systematisch alle akustischen Besonderheiten der Welles-Filme, so dass in den deutschen Fassungen gerade das bei Welles besondere geschätzte Zusammenwirken oder auch die gegenläufige Verwendung von Bild und Ton und damit ein wesentlicher Teil der Atmosphäre verloren ging.

Nachlass[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seinen filmischen Nachlass vermachte Welles seiner Lebensgefährtin Oja Kodar. Seit Anfang der 1990er Jahre widmet sie sich dem Erhalt seines Werks, um es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 1994 entstand mit ihrer Unterstützung die Dokumentation Orson Welles: The One-Man Band (etwa: Die Ein-Mann-Band, eine Anspielung auf Welles’ vielfältige Tätigkeiten und gleichzeitig Titel eines seiner Kurzfilme), die auch zuvor unveröffentlichtes Filmmaterial enthält. Bezeichnenderweise gibt es aufgrund von Rechtsstreitigkeiten auch von dieser Dokumentation verschiedene Versionen.

1996 übergab Oja Kodar den filmischen Nachlass von Welles an das Filmmuseum München, das die Fragmente der unvollendeten Filme restauriert und seit 1999 Konferenzen und Retrospektiven zum Werk von Orson Welles organisiert.[4]

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ein Filmregisseur sollte sehr intelligent sein, aber möglichst kein Intellektueller – denn der Intellektuelle ist der Todfeind aller Darstellenden Künste.“[5]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oscar / Bestes Originaldrehbuch 1942 Citizen Kane, Ehrenoscar 1971, AFI Life Achievement Award 1975, Peabody Award 1959, Internationale Filmfestspiele von Cannes/Bester Darsteller 1959 Der Zwang zum Bösen, Grammy Award - Bestes gesprochenes Album 1977, 1979 und 1982, Directors Guild of America Award für den Lifetime Achievement Award 1984, Luchino Visconti-Preis für David di Donatello 1983, und posthum den Retro-Hugo Award for Best Dramatic 2014

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(sofern nicht anders vermerkt auch Schauspieler)

Schauspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit The Alan Parsons Project
Mit Manowar
  • 1982: Battle Hymns (gesprochene Textpassagen im Lied Dark Avenger)
  • 1983: Defender (gesprochene Textpassagen)
  • 1987: Fighting the World (gesprochene Textpassagen bei der Neuaufnahme von Defender)

Live-Konzerte von Manowar beginnen noch heute mit der von Welles gesprochenen Textpassage: „Ladies and gentlemen, from the United States of America, all hail Manowar!“[7]

Dokumentarfilme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Schlacht um Citizen Kane (OT: The Battle Over Citizen Kane). Dokumentarfilm, USA, 1995, 108 Min., Regie: Thomas Lennon, Michael Epstein. Mit Orson Welles u. a. Musik: Brian Keane, Maurice Wright, u. a. Produktion: PBS, Lennon Documentary Group, Reihe: The American Experience.
  • Orson Welles: The One-Man Band. Dokumentarfilm, Deutschland, Frankreich, Schweiz, 1995, 83:02 Min.; Buch: Vassili Silovic und Roland Zag; Regie: Oja Kodar und Vassili Silovic; Produktion: Media Res, Méditerranée Film Production, La Sept, arte, INA, La Cinquième, Boa Filmproduktion, Inhaltsangabe von ARD, Besprechung der New York Times.
  • Orson Welles – Tragisches Genie. (OT: Orson Welles – Autopsie d'une légende.) Dokumentarfilm, Frankreich, 2015, 55:40 Min., Buch und Regie: Elisabeth Kapnist, Produktion: Compagnie des Phares et Balises, arte France, Erstsendung: 28. September 2014 bei arte, Inhaltsangabe von arte: „Wie kam es, dass Orson Welles trotz seines Renommees immer wieder am Drehen gehindert wurde? Hatte Welles unbewusst Eigensabotage betrieben?“

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Orson Welles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. The directors’ top ten directors. In: Sight & Sound, 2. August 2011
  2. Jefferson Pooley und Michael Socolow: The Myth of the War of the Worlds Panic. In: Slate, 28. Oktober 2013
  3. Indiegogo-Kampagne: Finish Orson Welles' Last Film
  4. Anke Leweke, taz: Interview mit Stefan Drößler, Organisator der Retrospektive The Magnificent Welles auf dem 58. Internationalen Filmfestival Locarno vom 3. bis zum 13. August 2005
  5. Tony Crawley: Steven Spielberg: Eine Erfolgsstory. Dt. von Matthias Wolf. Dt. Erstausgabe, Heyne, München 1989, ISBN 3-453-03409-0, S. 20
  6. Dave Kehr: Early Film by Orson Welles Is Rediscovered. In: New York Times, 7. August 2013
    Stummfilm in Italien gefunden. Verschollener Film von Orson Welles aufgetaucht. In: n-tv, 8. August 2013
  7. Bob Keelaghan: Manowar.