Oscar Plattner

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Oscar Plattner (* 17. Februar 1922 in Tschappina, Schweiz; † 21. August 2002 in Zürich) war ein Schweizer Profi-Radrennfahrer. Er war ein Sprint-Spezialist auf der Bahn.

Erfolge als Sportler[Bearbeiten]

Insgesamt eroberte Plattner 21 Schweizer Meistertitel sowie sechs WM-Medaillen. Obwohl Plattner auch auf der Straße Erfolge feiern konnte, wandte er sich vor allem dem Bahnradsport zu. Er gehörte nicht nur zu den weltbesten Sprintern, sondern gewann mit verschiedenen Partnern auch 6-Tage-Rennen und stellte verschiedene Bahn- und Weltrekorde auf. Nachdem er am 25. August 1946 auf der offenen Rennbahn in Zürich Oerlikon Amateur-Sprinterweltmeister geworden war, eroberte er 1952 in Paris den Profi-Titel. Im Jahr darauf gewann Plattner den Sprint-Klassiker Grand Prix de Paris. 1955 und 1960 kam WM-Silber hinzu. Bei den Wettkämpfen 1956 und 1962 gewann er auch noch die Bronzemedaille in der Sprint-Disziplin.

Karriere als Trainer[Bearbeiten]

1965 beendete Plattner seine mehr als 25-jährige Aktivzeit und startete zu einer zweiten Karriere als Nationaltrainer, die er 1982 ebenso erfolgreich abschloss. Er war der erste hauptamtliche Nationaltrainer der Schweiz. In dieser Zeit hat Plattner in der Schweizer Radsportszene einiges bewegt und Strukturen geschaffen, von denen Swiss Cycling noch heute profitiert. Nicht zu vergessen sind der Gewinn der Olympia- und WM-Medaillen, die ihm mit der Nationalmannschaft den Bahn- und Strassenfahrern gelangen, u.a. 1980 Olympiagold mit Robert Dill-Bundi und 1978 der WM-Titel mit Gilbert Glaus. Er war auch der Erfinder des Kilometer-Tests, eines Nachwuchs-Wettbewerbes auf der offenen Rennbahn Oerlikon. Aus dieser Talentschmiede sind u.a. Weltmeister Xaver Kurmann (Einerverfolgung), Weltmeister und Olympiasieger Robert Dill-Bundi (Verfolgung), sowie der mehrfache Weltmeister Urs Freuler (Punktefahren) hervorgegangen.

Weblinks[Bearbeiten]