Oscar Wiggli

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Oscar Wiggli (1927–2016) Bildhauer, Komponist, Schöpfer Experimenteller Klangwelten. Skulptur auf dem Friedhof Wolfgottesacker in Basel. Titel: 103 E, 1993, Geschmiedeter Stahl, 305 cm X 145 cm,
Skulptur auf dem Friedhof Wolfgottesacker
Eisenskulptur LAGAD (1992) im Park der Villa Meier-Severini, Zollikon

Oscar Wiggli (* 9. März 1927 in Olten; † 26. Januar 2016 im Delémont) war ein Schweizer Künstler, Bildhauer und Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oscar Wiggli absolvierte von 1946 bis 1949 eine Mechanikerlehre und besuchte von 1951 bis 1953 die Académie de la Grande Chaumière in Paris. Ab 1956 arbeitete er in Ateliers in Montrouge (Frankreich) und Muriaux (Schweiz). Er befasste sich mit abstrahierten Figuren. Er schuf Eisenplastiken, Zeichnungen, Druckgrafiken und ab den 1960er Jahren Experimentalfotografien. Ab den 1980er Jahren befasste er sich auch mit elektroakustischer Musik. 2002 wurde die Stiftung Oscar und Janine Wiggli gegründet. 2009 wurde er mit dem Prix des arts, des lettres et des sciences du Canton du Jura ausgezeichnet.[1] Regisseur Claude Stadelmanns Dokumentarfilm Oscar Wiggli, sculpteur et compositeur (2013) zeigt Wigglis künstlerisches Schaffen und Persönlichkeit.[2] Seine jüngere Schwester Rosmarie (1932–2019) war auch Künstlerin und mit Franz Eggenschwyler verheiratet[3].

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oscar Wiggli – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jochen Hesse: Wiggli, Oscar. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  2. Oscar Wiggli, sculpteur et compositeur swissfilms.ch. abgerufen am 19. November 2018.
  3. Sikart: Rosmarie Eggenschwiler-Wiggli. Abgerufen am 9. August 2019.