Oskar von Bülow

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Oskar von Bülow, Foto Georg Brokesch Leipzig 1886

Oskar Robert Arthur von Bülow, Nobilitierung 1877; (* 11. September 1837 in Breslau, Schlesien, Königreich Preußen; † 19. November 1907 in Heidelberg, Großherzogtum Baden, Deutsches Kaiserreich) war ein deutscher Rechtswissenschaftler, Ordinarius, Träger des Ordens der Württembergischen Krone und Königlich-Sächsischer Wirklicher Geheimer Rat. Er zählt zu den bedeutenden Vertretern des Richterrechts und des Zivilprozessrechts.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Porträt Johann David Bülow, Apotheker und Stadtrat in Breslau, Foto um 1860
Patent Oberarzt der Reserve Dr. Rudolf Haus 18. Oktober 1901.jpg
Patent Oberarzt der Reserve Dr. Rudolf Haus 18. Oktober 1901 zweiter Teil des Dokuments.jpg

Oskar von Bülow ist der Sohn des Apothekers und Stadtrates Johann David Bülow (* 1. Januar 1794 in Breslau; † 13. Februar 1871 in Breslau) und der Pauline Beer (* 31. März 1807 in Herrnstadt; † 14. September 1879 in Breslau). Oskar von Bülow vermählte sich am 26. März 1874 in Tübingen mit Sophie Friederike Haug (* 4. September 1843 in Tübingen; † 24. Juni 1937 in Tübingen). Sie war die sechste Tochter und das siebte Kind des Tübinger Historikers Karl Friedrich Haug und der Theophanie Conradi.[1] Bülow ist verschwägert mit Carl Friedrich Haug junior, Karl von Riecke und Wilhelm Roser. Karl von Riecke verfertigte, basierend auf den lebenslangen genealogischen Forschungen seines Schwiegervaters Karl Friedrich Haug, eine Schrift zur Württembergischen Familien- und Landesgeschichte, die dem Leser der Wikipedia vollständig digitalisiert zur Verfügung steht. [2] Die Digitalisierung ist in diesem Artikel mit einem Link verknüpft und durch Klick hier verfügbar.

Nachkommen aus der Ehe von Oskar Bülow und Sophie Haug

Aus der Ehe Bülow's mit Sophie Haug gingen vier Kinder hervor: Paul Friedrich Oskar Bülow, Amtsgerichtsrat in Riedlingen ∞ mit Luise Julie Schaeffer, Tochter des Apothekers Carl Schaeffer aus Tettnang; Pauline Emilie Elfriede Bülow ∞ mit Rudolf Haus, Stabsarzt im Ersten Weltkrieg, niedergelassener HNO Arzt und Theaterarzt an der Alten Oper Frankfurt am Main; Theophanie Marie Luise Bülow ∞ mit dem Rechtswissenschaftler August Schoetensack[3] und Carl Friedrich Bülow, Kaufmann, Holzhändler in Bosnien Herzegowina und Fabrikant in Frankfurt am Main, Friedrich Bülow blieb unverheiratet. [1] Zu Bülows weiteren Nachkommen, Ururenkeln zählt der Klangkünstler und Komponist David Moufang.[1]

Rechts im Bild eine Bestallung zum Oberarzt der Reserve, „Patent Oberarzt der Reserve Dr. Rudolf Haus, ausgestellt am 18. Oktober 1901, erster- und zweiter Teil des Dokuments von seiner königlichen Majestät von Preußen Wilhelm II., mit vollständigem Namen Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen“.

Wilhelm II. (* 27. Januar 1859 in Berlin; † 4. Juni 1941 in Haus Doorn, Niederlande), ist ein Nachfahre aus dem Geschlecht der Dynastie der Hohenzollern und war von 1888 bis 1918 letzter Deutscher Kaiser und König von Preußen. Er ist der Enkel von Wilhelm I. und Sohn Friedrich III., der 1888 nur 99 Tagen als Regent herrschte. Wilhelm II. folgte seinem Vater auf den Thron. Er erlangte mit 29 Jahren bereits die Kaiserwürde.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Porträt Sophie Bülow geb. Haug mit Sohn Friedrich, Foto von Wilhelm Hornung Kabinettformat 1882, Scan eines Originalabzugs
Porträt Sophie Bülow mit Sohn Friedrich, Rückseite der Fotografie von Wilhelm Hornung 1882, Scan eines Originalabzugs, mit einem handschriftlichen Vermerk ihres Gatten versehen[4]

Oskar von Bülow besuchte ab 1846 das Breslauer Maria-Magdalenen-Gymnasium[5], das er 1855 mit dem Abitur verließ. Er studierte anschließend Rechtswissenschaften in Berlin an der Friedrich-Wilhelms-Universität, in Heidelberg an der Ruperto Carola und an der Universität Breslau. Bülow promovierte 1859 unter der Anleitung seines Doktorvaters Philipp Eduard Huschke in Breslau mit der Arbeit de praejudicialibus formulis zum Doctor iuris utriusque.[6] Bernhard Windscheid rezensierte Bülows Inauguraldissertation de praejudicialibus formulis.[7] Von Herbst 1860 bis Herbst 1861 diente Bülow als Einjährig-Freiwilliger zu Breslau.

Habilitation an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Herbst 1863 habilitierte sich Bülow in Heidelberg mit der Schrift de praejudicialibus exceptionibus für Römisches Recht und Prozessrecht. Von 1863 bis 1865 lehrte er an der Ruperto Carola als Privatdozent. Zitat Max von Rümelin: „Jener Privatdozentenzeit gedachte er später als einer äußerst anregenden und schaffensfreudigen. Nicht allein der Verkehr mit den juristischen Kollegen Vangerow, Mittermaier, Bluntschli und dem gleichzeitig habilitierten A. Thon wirkte auf ihn ein. Er erfreute sich auch der Berührung mit Männern wie Helmholtz, Bunsen, Häusser, Gervinus.

Lehrstuhl an der Justus-Liebig-Universität Gießen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1865 folgte Bülow einem Ruf als etatsmäßiger Extraordinarius, außerordentlicher Professor, an die Justus-Liebig-Universität Gießen; am 9. November 1867 übernahm er dort den Lehrstuhl für Römisches Recht und Zivilprozessrecht, den er bis 1872 innehatte. In Gießen begann eine lebenslange Freundschaft Bülow's mit dem daselbst von 1852–1868 lehrenden, 19 Jahre älteren Rudolf von Jhering. Ihm hat Bülow seine erste größere Monographie über Die Lehre von den Prozeßeinreden und die Prozeßvoraussetzungen. 1868. gewidmet. Bülow's Hauptwerk seiner späteren Jahre, Das Geständnisrecht. Ein Beitrag zur allgemeinen Theorie der Rechtshandlungen. 1899., trägt im Vorwort die Widmung dieser wissenschaftlichen Arbeit dem verstorbenen Freund Rudolf von Jhering.[8] Die Stiftung Preussischer Kulturbesitz Berlin. Handschriftenabteilung: Sammlung Darmstädter. ist im Besitz von Briefen Rudolph von Jherings an Oskar Bülow.

Freiwilliger im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bülow hatte sich freiwillig im Kriegsjahr 1870 der Militärbehörde zur Verfügung gestellt. Er erhielt als Landwehroffizier das Kommando über die Insel Pellworm im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71.[9][10]

Lehrstuhl an der Eberhard Karls Universität Tübingen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1872 folgte Bülow einem Ruf an die Eberhard Karls Universität Tübingen auf den vakanten Lehrstuhl für Römisches Recht, als Nachfolger von Alois von Brinz. Bülow bekleidete diesen Lehrstuhl für 13 Jahre bis 1885. Zitat Max von Rümelin: „Der große Dozentenerfolg, den er in dem damals aufblühenden Tübingen errang, die Anerkennung, die durch mehrfache Rufe (nach Göttingen 1877, nach Breslau 1884) seiner Wirksamkeit gezollt wurde, der geistig angeregte Freundeskreis, in den er eintrat, das immer näher sich gestaltende Verhältnis mit dem unmittelbaren Fachkollegen Degenkolb, alles das trug dazu bei, die Lebensfreude und Schaffenskraft in ihm zu steigern.“ 1884 wurde Oskar von Bülow zum Rektor der Eberhard Karls Universität gewählt.[11]

Lehrstuhl an der Alma Mater Lipsiensis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1885 nahm Bülow einen Ruf an die Universität Leipzig an. Dort sprach Bülow in seiner Rektoratsrede aus, was Richter immer schon praktizierten: „Innerhalb der Schranken des Gesetzes eröffnet sich dem Richter ein weiter Spielraum selbständiger Rechtsbestimmung.“ Bülow sah im Richterspruch eine Rechtsquelle und im Richter einen Akteur, der Staatsgewalt ausübt. Bülow gehörte zu den wichtigsten Vertretern des Richterrechts seiner Zeit. Obwohl wegen eines Herzleidens schon im Alter von 55 Jahren 1892 emeritiert, wurden Bülow noch 15 Jahre erfolgreicher, schöpferischer, wissenschaftlicher Schaffenszeit zuteil.

Die späten Jahre in Heidelberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oskar von Bülow's Alterssitz in Heidelberg Gaisbergstraße 81, erbaut 1894 nach einem Entwurf des Architekten Jakob Henkenhaf, als Villa im Stil der Norditalienischen Renaissance, Aufnahme um 1907
Die Familien Otto Schoetensack und Oskar von Bülow auf dem Hochzeitsphoto von August Schoetensack mit Luise Bülow vor der Villa Bülow. Die Trauung fand nach evangelisch-lutherischem Ritus in der Kapelle des Heidelberger Schlosses am 5. August 1906 statt

Oskar von Bülow kehrte im Herbst 1892 nach Heidelberg zurück, dem Geist der Stätte, deren Alma Mater Ruperto Carola ihm die Venia Legendi verlieh. Zitat Max von Rümelin: „An der er seine akademische Wirksamkeit begonnen hatte und mit der ihn liebe Erinnerungen aus der Jugendzeit verbanden.“ Hier ließ sich Bülow als Altersruhesitz im Jahre 1893 von dem Architekten Jakob Henkenhaf eine zweigeschossige Villa in der Gaisbergstraße 81 erbauen, deren Stil geprägt ist, Zitat Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg: „von einer historisierenden Gestaltung, die sich an Vorbildern aus der Landhausarchitektur der norditalienischen Renaissance und des Manierismus orientiert “.[12]

In Heidelberg entstanden nach Bülow's Emeritierung neben weiteren Arbeiten die Werke und Schriften: Absolute Rechtskraft des Urtheils, Das Geständnisrecht, Briefe eines Unbekannten über die Rechtswissenschaft, Heitere und ernste Betrachtungen über die Rechtswissenschaft, Das Ende des Aktenversendungsrechts. Eine Gerichtsverfassungsfrage und die Abhandlung: Klage und Urteil. Eine Grundfrage des Verhältnisses zwischen Privatrecht und Prozeß.

Zitat Max von Rümelin: „Dort erlebte er, da die Gesundheit bei der nunmehr ermöglichten Schonung der Kräfte sich wieder erheblich besserte, noch einmal eine Periode reichen Schaffens. Die literarische Tätigkeit, die er in dieser letzten Zeit entwickelte, überragt an Umfang seine gesamte frühere Produktion und daß die Arbeitskraft bis zum Schlusse nicht versiegte, erhellt daraus, daß er noch ein nahezu fertiggestelltes Werk über Rechtsentstehung hinterließ, von dem zu hoffen steht, daß es der Wissenschaft nicht vorenthalten bleiben wird. Allerdings mußten sich im Laufe der Jahre die Beschwerden seines Herzleidens immer mehr geltend machen, allein sie hinderten ihn nicht, im Kreise der Seinen noch frohe und glückliche Tage zu genießen. Das Ende, das ihm beschieden, war ein friedliches. Man fand ihn, nachdem er den Abend mit den Seinen musizierend zugebracht hatte, des Morgens im Arbeitsstuhl, die Zeitung noch in der Hand, ruhig eingeschlafen.

Nach Bülow's Tod[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oskar von Bülow, in seinem Todesjahr 1907, Foto Georg Brokesch

Nach Bülow's Tod am 19. November 1907 verkaufte seine Witwe, Sophie, geb. Haug, das Anwesen in der Gaisbergstraße und kehrte in ihre Vaterstadt Tübingen zurück. Heute beherbergt die Villa Bülow eine Kindertagesstätte der Stadt Heidelberg.

Sophie Bülow überlebte ihren Gatten um nahezu 30 Jahre. Als fast 94-Jährige entschlief sie sanft am 24. Juni 1937 in ihrem Zuhause in Tübingen, in der Uhlandstraße 10. Am 26. Juni 1937 um 3 Uhr nachmittags fand auf dem Stadtfriedhof Tübingen im Kreise ihrer Familie, ihrer beiden Gesellschafterinnen und enger Freunde die Beisetzung statt.[13] Sophie Bülow, geborene Haug fand ihre letzte Ruhe im Familiengrab Ihrer Eltern Karl Friedrich Haug und Theophanie Haug geborene Conradi, neben weiteren Familienmitgliedern auf dem Tübinger Stadtfriedhof in der Abteilung F (Reihe 13 Grab 21). Die Grabstätte existierte noch im Jahr 1985.

Von 1968–2001 war der Stadtfriedhof vorübergehend für weitere Belegungen geschlossen. In der Fotodokumentation, durchgeführt im Jahr 2001 von der Friedhofsverwaltung, ist die Grabanlage nicht mehr enthalten.[14]

Galerie Kindertagesstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bülow's letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Heidelberger Bergfriedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabanlage Oskar von Bülow auf dem Heidelberger Bergfriedhof in der Abteilung Z 306/307

Bülow's letzte Ruhestätte befindet sich auf dem Bergfriedhof (Heidelberg) in der Abteilung Z, Reihe 1, (Lit. Z 306/307). Als Grabmal wählte die Familie einen 2 Meter hohen Menhir aus Granit. Auf einer schlichten Tafel sind die Lebensdaten von Bülow's eingeschlagen. Hier ruht auch seine Enkeltochter Irmgard Helene Pauline Haus (31. März 1907 – 18. Mai 1986), eine Tochter von Elfriede Haus geborene Bülow und Rudolf Haus.[1], [15]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Alte Universität Breslau bei Nacht. Von 1811 – 1945 trug sie den Namen „Schlesische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Breslau“, heute trägt sie den Namen Uniwersytet Wrocławski
Die im Hochbarock ausgestaltete „Leopoldina“ der Universität Breslau, nach Entwürfen des Architekten und Bildhauers Christoph Tausch
Martin Helwig: Erste Landkarte von Schlesien, ein Ausschnitt 1561
Magdalenenkirche in Breslau, Gemälde von Adelbert Woelfl, links im Bild das Magdalenäum 1867

Nekrolog[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Max von Rümelin verfasste den Nachruf auf Oskar von Bülow, erschienen als Druck im Jahre 1908 in der Reihe Archiv für Civilistische Praxis. Herausgegeben von Heck, M. Rümelin, Wendt. Professoren der Tübinger Juristenfakultät. 103. Band. Tübingen. Verlag J. C. B. Mohr (Paul Siebeck). 1908. 33 S.

Werke und Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Klage und Urteil. Eine Grundfrage des Verhältnisses zwischen Privatrecht und Prozeß. Berlin 1903.
  • Das Geständnisrecht. Ein Beitrag zur allgemeinen Theorie der Rechtshandlungen. 1899. Neuauflage 2007, ISBN 978-3-8364-3520-8.
  • Briefe eines Unbekannten über die Rechtswissenschaft. Zusatztitel: Eine Gabe zur ersten Geburtstagsfeier des neuen deutschen bürgerlichen Rechts. Leipzig. Breitkopf und Härtel. 1891. V, 140 S.
  • Heitere und ernste Betrachtungen über die Rechtswissenschaft. Zusatztitel: Beiträge zur Theorie des Gesetzes- und Gewohnheitsrechts. 2. Ausg. der "Briefe eines Unbekannten über die Rechtswissenschaft". Leipzig. Breitkopf und Härtel. 1891. V, 140 S.
  • Heitere und ernste Betrachtungen über die Rechtswissenschaft. Zusatztitel: Beiträge zur Theorie des Gesetzes- und Gewohnheitsrechts. 2. Ausg. der "Briefe eines Unbekannten über die Rechtswissenschaft". Leipzig. Breitkopf und Härtel. 1891. V, 140 S., digitalisiert in Cooperation American Libraries [2]
  • Absolute Rechtskraft des Urtheils. Separat-Abdruck 1894.
  • Gesetz und Richteramt. 1885. Neuauflage 2003, ISBN 3-8305-0548-5.
  • Das Ende des Aktenversendungsrechts. Freiburg i.B. 1881 Akademische Verlagsbuchhandlung von J. C. B. Mohr. (Paul Siebeck). Online-Ausgabe. Frankfurt am Main. Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte. 2002
  • Civilprozessualische Fiktionen und Wahrheiten. 1879. Archiv für die civ. Praxis. Bd. 62. 96 S.
  • Gemeines deutsches Zivilprozeßrecht. Wintersemester 1868/69. Vorlesungsnachschrift von L. Fechler (hrsg. von Johann Braun). Tübingen 2003, ISBN 3-16-148193-3.
  • Die Lehre von den Prozesseinreden und die Prozeßvoraussetzungen. Gießen. 1868. VI, 320 S. Neuauflage 2007, ISBN 978-3-8364-3521-5.
  • Vertrauliche Briefe eines Unbekannten über die heutige Jurisprudenz. 8. Jahrgang der deutschen Gerichtszeitung Nr. 10 (Berlin 7. März 1866). Dritte (civilprozesssuale) Serie. Erster Brief. (Diese Briefe wurden von Jhering und Bülow verfasst. Die Jheringschen wurden später in Scherz und Ernst in der Jurisprudenz herausgegeben. Der zitierte Brief ist von Bülow.) 1864.
  • De praejudicialibus exceptionibus. Habilitationsschrift. Heidelberg. 1863. V, 59 S. Bangel und Schmitt.
  • De praejudicialibus formulis. Dissertatio inauguralis. Vratislaviae. 1859. 46 S. Grassius.
  • Legge e giurisdizione. Oskar von Bülow - Philipp Zorn, a cura di Fluvio Cortese e Andrea Sandri. Herrenhaus Edicioni Seregno Lombardia [3]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedeutende Schüler und Lehrer des Magdalenäum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oskar von Bülow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Familienverband Feuerlein, Stamm Conradi, http://familienverband-feuerlein.de/
  2. Altwirtembergisches aus Familienpapieren zum besten des Lutherstiftes einer Erziehungsanstalt für Pfarrerssöhne, verfasst und herausgegeben von Karl Viktor von Ricke [1]
  3. Gerfried Ziegelmayer: Schoetensack, Otto Karl Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 23, Duncker & Humblot, Berlin 2007, ISBN 978-3-428-11204-3, S. 436 f. (Digitalisat).
  4. Die Rückseite des Porträtfotos ist aus folgenden Gründen der Veröffentlichung würdig, 1. Ist von dem Fotografen Paul Wilhelm Hornung kein Nachlass erhalten, Referenz: Stadtarchiv Tübingen, freundliche Auskunft von Frau Antje Zacharias. 2. ist auf der Rückseite des Porträtfotos, ein handschriftlicher Vermerk zu den dargestellten Personen, nebst dem Entstehungsjahr der Fotografie, aus der Feder des Gatten, Oskar von Bülow, niedergeschrieben.
  5. Liste bedeutender Schüler und Lehrer des Magdalenäum Breslau, Magdalenäum.
  6. siehe erste Seite der Schrift, De praejudicialibus exceptionibus … Von Oskar Bülow
  7. Kritische Vierteljahresschrift. Band 1. Seite 292. 1859
  8. referiert nach Max von Rümelin in Archiv für Civilistische Praxis 103. Band. 1908.
  9. Die Offiziere der Landwehr wurden meist aus dem Reserve-Offizierkorps (dieses aufgebaut aus den Einjährig-Freiwilligen) rekrutiert.
  10. http://www.grosser-generalstab.de/sturm/sturm420.html
  11. Rektoratsreden im 19. und 20. Jahrhundert – Online-Bibliographie, Oskar von Bülow
  12. Stadtarchiv Heidelberg
  13. Stadtarchiv Heidelberg, Traueranzeige Sophie Bülow Privatdruck und veröffentlichte Traueranzeige in der Tübinger Tageszeitung Jahrgang 1937
  14. abgerufen am 16. Januar 2015, Stadtarchiv Tübingen, Haaggasse 2, mit freundlicher Auskunft von Frau Antje Zacharias.
  15. Friedhofsamt Heidelberg
  16. Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Württemberg 1894, Seite 54