Osloß
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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Koordinaten: 52° 28′ N, 10° 41′ O | ||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Gifhorn | |
| Samtgemeinde: | Boldecker Land | |
| Höhe: | 52 m ü. NHN | |
| Fläche: | 7,64 km2 | |
| Einwohner: | 1885 (31. Dez. 2020)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 247 Einwohner je km2 | |
| Postleitzahl: | 38557 | |
| Vorwahl: | 05362 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GF | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 51 020 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Eichenweg 1 38554 Weyhausen | |
| Bürgermeister: | Axel Passeier (SPD) | |
| Lage der Gemeinde Osloß im Landkreis Gifhorn | ||
Osloß ist eine Gemeinde im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen. Die Gemeinde Osloß ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Boldecker Land.
Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Osloß liegt zwischen den Naturparks Südheide und Drömling an der Aller. Südlich von Osloß befindet sich der Barnbruch, ein international anerkanntes Naturschutzgebiet.
Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Ortsname Osloß wird vom adligen Geschlecht Uslefs abgeleitet, die hier um 800 n. Chr. eine Burg oder ein Schloss besaßen. 1274 erscheint Osloß unter der Bezeichnung Osleue, 1309 heißt es Uslussen und um 1566 wird es Osselesse genannt. Osloß wurde 1883 durch einen großen Brand fast völlig zerstört und beim Wiederaufbau aus dem Allerüberschwemmungsgebiet auf eine hochwassersichere Lage entlang der jetzigen Bundesstraße 188 verlegt.
Von 1882 bis 1977 war Osloß Standort einer 1816 in Neuhalderleben erbauten Bockwindmühle. Diese wurde 1977 vom Landkreis Gifhorn als einzige ihrer Art erworben und 1980 im restaurierten Zustand dem Museum und Heimatverein Gifhorn als Baudenkmal überlassen. Sie ist jetzt im Mühlenmuseum Gifhorn zu sehen.
In Osloß sind heute (2016) knapp 2000 Einwohner beheimatet. Das Gewerbe in Osloß ist mit mehreren Handels- und Handwerksbetrieben sowie einer Gaststätte vertreten. Weiterhin befinden sich im Ort eine Arztpraxis, eine Grundschule, ein Kindergarten und ein Gemeindezentrum, welches für sportliche Aktivitäten genutzt werden kann.
Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Rat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Der Rat der Gemeinde Osloß setzt sich aus 11 Ratsmitgliedern zusammen.
- SPD 6 Sitze
- Wählergemeinschaft Osloß 5 Sitze
(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016)[2]
Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Axel Passeier (SPD) ist 2016 einstimmig zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt worden.
Seine Vorgänger waren Jens Dürkop (2011–2016), Rudi Matz (2001–2011), Rudolf Jahn (1996–2001) und Valentin Licht (um 1981–2001).
Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Die Wappenbeschreibung lautet: Braune Mühle auf gelbem Grund, weißer Storch auf grünem Grund, Aller-Symbolik dunkelblau auf hellblauem Grund. Das Wappen wurde vom ehemaligen Bürgermeister Rudolf Jahn entworfen.
Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Die B 188 Burgdorf – Friesack führt direkt durch die Gemeinde.
- Busse der Linie Gifhorn–Wolfsburg bedienen Osloß im halbstündigen Takt.
Jugend und Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Osloß hat eine Grundschule (Mühlenbergschule). Sie befindet sich im Mühlenweg und steht auf dem alten Gelände der Osloßer Mühle. Der Ort verfügt über einen Kindergarten. Offizielle weitere zuständige Schulen sind: Oberschule Weyhausen, IGS Sassenburg oder das Humboldt-Gymnasium Gifhorn.
- Osloß unterhält in Kooperation mit der Samtgemeindejugendpflege einen Jugendtreff, der im Keller des Dorfgemeinschaftshauses zu finden ist.
Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
- Gemeinde Osloß: Osloß – die Perle des Allerurstromtales, um 2005
