Osloß

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Osloß
Osloß
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Osloß hervorgehoben
52.46666666666710.68305555555652Koordinaten: 52° 28′ N, 10° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Gifhorn
Samtgemeinde: Boldecker Land
Höhe: 52 m ü. NHN
Fläche: 7,64 km²
Einwohner: 1892 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 248 Einwohner je km²
Postleitzahl: 38557
Vorwahl: 05362
Kfz-Kennzeichen: GF
Gemeindeschlüssel: 03 1 51 020
Adresse der Verbandsverwaltung: Eichenweg 1
38554 Weyhausen
Bürgermeister: Jens Dürkop (SPD)
Lage der Gemeinde Osloß im Landkreis Gifhorn
Schwülper Vordorf Didderse Adenbüttel Hillerse Meine Wasbüttel Rötgesbüttel Leiferde Isenbüttel Ribbesbüttel Calberlah Wagenhoff Meinersen Osloß Bokensdorf Ummern Wesendorf Müden (Aller) Sassenburg Gifhorn Schönewörde Wahrenholz Wahrenholz Groß Oesingen Steinhorst Hankensbüttel Sprakensehl Obernholz Dedelstorf Weyhausen Tappenbeck Jembke Barwedel Bergfeld Tiddische Rühen Parsau gemeindefreies Gebiet Giebel Parsau Tülau Brome Ehra-Lessien Wittingen Landkreis Gifhorn Niedersachsen Wolfsburg Braunschweig Landkreis Helmstedt Landkreis Peine Region Hannover Landkreis Celle Landkreis Uelzen Sachsen-Anhalt Sachsen-AnhaltKarte
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Friedhofskapelle in Osloß (Gifhorn)

Osloß ist eine Gemeinde im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen. Die Gemeinde Osloß ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Boldecker Land.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Osloß liegt zwischen den Naturparks Südheide und Drömling an der Aller. Südlich von Osloß befindet sich der Barnbruch, ein international anerkanntes Naturschutzgebiet.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ortsname Osloß wird von den adligen Herrn Uslefs abgeleitet. Die hatten hier um 800 n. Chr. eine Burg oder ein Schloss. Im Jahre 1274 erscheint Osloß unter der Bezeichnung Osleue, 1309 heißt es Uslussen und um 1566 wird es Osselesse genannt. Osloß wurde 1883 durch einen großen Brand fast völlig zerstört und beim Wiederaufbau aus dem Allerüberschwemmungsgebiet auf eine hochwassersichere Lage entlang der jetzigen Bundesstraße B188 verlegt.

Von 1882 bis 1977 war Osloß Standort einer im Jahre 1816 in Neuhalderleben erbauten Bockwindmühle. Diese wurde 1977 vom Landkreis Gifhorn als einzige ihrer Art erworben und 1980 im restaurierten Zustand dem Museum und Heimatverein Gifhorn e.V. als Baudenkmal überlassen. Sie ist jetzt im Mühlenmuseum Gifhorn zu bewundern.

In Osloß sind heute knapp 2000 Einwohner beheimatet. Das Gewerbe in Osloß ist mit mehreren Handels- und Handwerksbetrieben sowie einer Gaststätte vertreten. Zur Aufrechthaltung der Gesundheit ist eine Arztpraxis vorhanden. Neben der Grundschule und dem Kindergarten gibt es in Osloß ein Gemeindezentrum, welches für sportliche Aktivitäten genutzt werden kann.

Rat[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Osloß setzt sich aus 11 Ratsfrauen und Ratsherren zusammen.

(Stand: Kommunalwahl am 11. September 2011) [2]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Jens Dürkop (WGO) ist seit dem 4. November 2011 ehrenamtlicher Bürgermeister. Seine Vorgänger waren Rudi Matz (2001-2011) und Rudolf Jahn (1996 - 2001), der auch das Gemeindewappen entworfen hat. Davor lenkte Valentin Licht über 20 Jahre lang die Geschicke der Gemeinde.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Braune Mühle auf gelben Grund, weißer Storch auf grünem Grund, Aller-Symbolik dunkelblau auf hellblauem Grund.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

  • Die B 188 BurgdorfFriesack führt direkt durch die Gemeinde.
  • Busse der Linie Gifhorn–Wolfsburg bedienen Osloß im halbstündigen Takt.

Jugend & Bildung[Bearbeiten]

  • Osloß hat eine Grundschule (Mühlenbergschule). Sie befindet sich im Mühlenweg und steht auf dem alten Gelände der Osloßer Mühle.
  • Osloß unterhält in Kooperation mit der Samtgemeindejugendpflege Jugendtreff, der im Keller des Dorfgemeinschaftshauses zu finden ist

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Eine ehemalige Mühle des Ortes ist jetzt im Mühlenmuseum in Gifhorn zu sehen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gemeinde Osloß: Osloß - die Perle des Allerurstromtales, um 2005

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Osloß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. Sitzzuteilung Gemeinderat Jembke 2011 (PDF-Datei; 8 kB).