Osterholz (Bremen)

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Stadtteil von Bremen
Osterholz
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Über dieses Bild
Basisdaten  Rang 
Fläche: 12,894 km² 12/23
Einwohner: 37.476 4/23
Bevölkerungsdichte: 2.906 Einwohner je km² 7/23
Ausländeranteil: 15,1 % 7/23
Arbeitslosenquote: 14,9 % 8/23
(Stand der Angaben: 31. Dez. 2008)
Koordinaten: 53° 4′ N, 8° 56′ O53.0586111111118.9386111111111Koordinaten: 53° 3′ 31″ N, 8° 56′ 19″ O
Ortsteile: Ellener Feld
Ellenerbrok-Schevemoor
Tenever
Osterholz
Blockdiek
Postleitzahlen: 28307, 28309, 28325, 28327
Stadtbezirk: Ost
Ortsamt: Osterholz
Website: Ortsamt Osterholz

Osterholz (Plattdeutsch Oosterholt) ist ein Stadtteil von Bremen und gehört zum Bremer Stadtbezirk Ost.

Geografie und Ortsteile[Bearbeiten]

Osterholz befindet sich etwa acht Kilometer östlich entfernt vom Bremer Stadtzentrum. An Osterholz grenzen die zum Stadtteil Hemelingen gehörigen Ortsteile Mahndorf im Süden, Arbergen im Südwesten und Sebaldsbrück im Westen, der Stadtteil Vahr im Nordwesten, und der Stadtteil Oberneuland im Norden, sowie jenseits der Bundesautobahn 27 die Gemeinde Oyten im Osten.

Die Mitte des Stadtteils mit dem ehemaligen Dorf Ellen liegt auf einer Geestinsel, die sich von der Osterholzer Dorfstraße im Süden bis zur Straße Grenzwehr im Norden erstreckt und vom Osterholzer Friedhof im Westen bis Am Hahnenkamp im Osten. Das Marschgebiet nordöstlich davon wird vom Hollerfleet entwässert, das oberhalb von Borgfeld in die Wümme mündet. Westlich und südlich erstreckt sich das Ursprungsgebiet der Kleinen Wümme.[1][2]

Ellener Feld[Bearbeiten]

Geografische Lage: 53° 3′ 57″ N, 8° 55′ 42″ O53.0658333333338.9283333333333

Fläche: 1,55 km², 3343 Einwohner[3]

Der Ortsteil umfasst den Osterholzer Friedhof und die östlich angrenzende kleinteilige Wohnbebauung bis zur Osterholzer Landstraße. Er entspricht dem westlichen Teil des alten Dorfes Ellen und, südlich von Kämenadeweg und An der Kämenade, des Osterholzer Kornfeldes.

Ellenerbrok-Schevemoor[Bearbeiten]

Geografische Lage: 53° 4′ 17″ N, 8° 56′ 58″ O53.0713888888898.9494444444444

Fläche: 2,23 km², 11.940 Einwohner[3]

Die Grundschule am Ellenerbrokweg ist eine vierzügige Grundschule mit zwölf Klassenfamilien und vier Jahrgangsklassen. Für insgesamt etwa 330 Grundschüler stehen 20 Lehrkräfte, zwölf Betreuungskräfte und andere Mitarbeiter zur Verfügung (Stand 2009). Der Unterricht in Klasse eins bis drei findet in jahrgangsübergreifenden Klassenfamilien statt. Die Schule ist Förderzentrum mit den Klassen eins bis sechs und 80 Kindern am Standort sowie für sechs benachbarte Grundschulen. Zum Angebot gehören: Leseclub, Hörclub, Fußball-AG (Jungen und Mädchen), Theater-AG, Schulchor; Schülerrat; Schulhof von Eltern und Lehrern gestaltet; Müsliclub (Frühstücksangebot) und ein offener Hort.

Die Ev. Kirchengemeinde Ellener Brok an der Graubündener Straße hat zum 1. Januar 2008 mit der Ev. Kirchengemeinde Blockdiek und der Ev. Kirchengemeinde Tenever fusioniert zur Evangelischen Trinitatisgemeinde Bremen. Die drei Kirchen mit ihren Gemeindezentren und Kindergärten bleiben erhalten und setzen – neben der seelsorgerischen Arbeit – inhaltliche Schwerpunkte. Für Ellener Brok sind das Konfirmanden- und Jugendarbeit, sowie Bildungsangebote für Erwachsene (Seminare, Literaturkreise, Gedächtnistraining). Das 1968–1969 errichtete Gemeindezentrum des Architekten Hermann Brede war der erste ganz in Sichtbeton geschaffene Sakralbau in Bremen. Er ist dem damals international verbreiteten Stil des Brutalismus (von béton brut = schalungsrauer Sichtbeton) verpflichtet.[4]

Tenever[Bearbeiten]

Tenever aus der Luft
Blick von der Otto-Brenner-Allee auf die Neuwieder Straße
Blick über die Otto-Brenner-Allee auf den Pfälzer Weg

Geografische Lage: 53° 3′ 46″ N, 8° 57′ 50″ O53.0627777777788.9638888888889

Fläche: 2,54 km², 10.018 Einwohner[3]

Der Name des Ortsteils bedeutet ‚Zum Ufer‘, wie aus der früheren Schreibweise Tenöver noch besser zu erkennen war, und erklärt sich aus der Lage im Randbereich der Wümmeweisen östlich der Ellener Geestinsel.

In den 1970er Jahren wurde hier eine Großwohnsiedlung mit zahlreichen Wohnblocks mit bis zu 21 Etagen und insgesamt über 2500 Wohnungen gebaut. Geplant waren für das „Demonstrativbauvorhaben“ und „beispielhafter Siedlungsbau“ 4600 Wohnungen nach dem Leitbild der Architekten „Urbanität durch Dichte“ – doch die Wohnungen ließen sich nur schwer vermieten.

2004 wurde damit begonnen, den Ortsteil zu sanieren und etwa ein Drittel dieser Wohnblocks abzureißen, geleitet durch die zu diesem Zweck gegründete Osterholz-Tenever-Grundstücksgesellschaft. Bereits abgerissen sind der so genannte Kesseler Block und Block 410, auf den Flächen wurden Naturwiesen und eine Skaterbahn eingerichtet. Durch neue Konzepte und eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 1 soll der Stadtteil wieder attraktiver gemacht werden, nachdem zeitweise über 50 % der Wohnungen leer standen. Im Stadtteil wohnen Menschen über 80 verschiedener Nationalitäten. Die Umbaumaßnahmen im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West wurden 2009 beendet.[5]

Die Ev. Kirchengemeinde Tenever an der Sankt-Gotthard-Straße hat zum 1. Januar 2008 mit der Ev. Kirchengemeinde Blockdiek und der Ev. Kirchengemeinde Ellener Brok fusioniert zur Evangelischen Trinitatisgemeinde Bremen. Die drei Kirchen mit ihren Gemeindezentren und Kindergärten bleiben erhalten und setzen – neben der seelsorgerischen Arbeit – inhaltliche Schwerpunkte. Für Tenever sind es das Gemeindebüro und generationsübergreifende Angebote.

Osterholz[Bearbeiten]

Osterholzer Dorfstr. mit Holter Fleet

Geografische Lage: 53° 3′ 14″ N, 8° 56′ 32″ O53.0538888888898.9422222222222

Fläche: 5,36 km², 5153 Einwohner[3]

Der Ortsteil Osterholz ist durch die Osterholzer Heerstraße von den anderen Ortsteilen getrennt. Er besteht aus verschiedenen Teilen unterschiedlichen Charakters:

Das alte Dorf erstreckt sich entlang der Osterholzer Dorfstraße und des Holter Fleetes. Obwohl zu den alten Höfen neue Einfamilienhäuser gekommen sind, wirkt es immer noch dörflich.

In den 1930er bis 1970er Jahren entstand im Osten der Osterholzer Feldmark zwischen Ehlersdamm und Osterholzer Fleet ein ausgedehntes Wohngebiet, und ein kleines Gebiet westlich des Dorfes wurde in die „Eisenbahnersiedlung“ in Sebaldsbrück einbezogen.

Entlang der Osterholzer Heerstraße siedelten sich Gewerbebetriebe an. Um 1990 entstand östlich des Osterholzer Fleets ein ausgedehntes Gewerbegebiet mit einigen Bau- und Fachmärkten und dem Einkaufszentrum Weserpark – einem der größten in Norddeutschland.

Seit etwa dem Jahr 2000 wird zwischen der Osterholzer Heerstraße und der alten Dorflage ein neues Wohngebiet angelegt. Umstritten ist die seit Jahren erwogene Bebauung der Osterholzer Feldmark südlich des alten Dorfes.

Blockdiek[Bearbeiten]

Hochhaus Oberhauser Straße
Eingang zum Einkaufszentrum Blockdiek
Stadtteilhaus der Bremer Heimstiftung

Geografische Lage: 53° 4′ 33″ N, 8° 55′ 28″ O53.0758333333338.9244444444444

Fläche: 1,21 km², 7022 Einwohner[3]

Der Ortsteil Blockdiek ist in den Jahren 1965 bis 1970 im Anschluss an die Neue Vahr in moderner Bauweise entstanden. Der Name weist auf den ursprünglichen Zustand des kultivierten Landes hin. Er wird abgeleitet von „Diek“ oder „Deich“ über einen „Brock“ oder „Block“, also über einem tiefer gelegenen Gebiet. Über ein System von Vorflutern und Gräben wird der Grundwasserpegel im Stadtteil mit einer Entwässerungsanlage konstant gehalten. Diese Aufgabe obliegt dem Bremischen Deichverband am rechten Weserufer.

Die für rund 10.000 Einwohner geplante Großsiedlung Blockdiek ist in drei Quartiere gegliedert, die jeweils nur über eine Straße an die Ludwig-Roselius-Allee angebunden sind. Dem unter dem Bauherrn Neue Heimat Bremen (Architekt: Roland Birnstein) entstandenen Stadtteil liegt die Idee einer „aufsteigenden Landschaft“ zugrunde, bei dem die Bebauungshöhen von den Rändern zur Mitte stetig ansteigen. Die Bebauung stuft von Atrium- und Reihenhäusern über viergeschossige Blocks in hofbildenden Mustern und findet einen Abschluss zur Hauptstraße (Ludwig-Roselius-Allee) mit zwei 14- und 18-geschossigen Hochhäusern und einem Einkaufszentrum.[6]

Umgeben ist Blockdiek vom Osterholzer Friedhof, Kleingartengebieten und dem Achterdieksee jenseits der Bundesautobahn 27.

Die Grundschule an der Düsseldorfer Straße besteht seit 1967. Die drei- und vierzügige Grundschule ist heute (2008) eine Ganztagsschule mit etwa 310 Schülern und 28 Lehrern, Erziehern und Sozialpädagogen. Zum Profil als bewegte Schule[7] gehören Projektarbeit und Arbeitsgruppen wie Zirkus, Theater, Kunst, Streitschlichter, sowie eine Kooperation mit der Kunsthalle Bremen.[8]

Die Evangelische Kirchengemeinde Blockdiek an der Günther-Hafemann-Straße hat zum 1. Januar 2008 mit der Evangelischen Kirchengemeinde Ellener Brok und der Evangelischen Kirchengemeinde Tenever fusioniert zur Evangelischen Trinitatisgemeinde Bremen. Die drei Kirchen mit ihren Gemeindezentren und Kindergärten bleiben erhalten und setzen – neben der seelsorgerischen Arbeit – inhaltliche Schwerpunkte. Für Blockdiek sind das Musik und Kultur.[9]

Politik, Verwaltung[Bearbeiten]

Beiratswahl 2011
Wahlbeteiligung: 45,7 %
 %
50
40
30
20
10
0
47,5 %
24,6 %
17,7 %
8,1 %
2,2 %

Beirat[Bearbeiten]

Der Beirat Osterholz tagt regelmäßig und in der Regel öffentlich im Ortsamt oder in anderen Einrichtungen wie z. B. Schulen. Der Beirat setzt sich aus den auf Stadtteilebene direkt gewählten Vertretern zusammen. Die Beiratswahlen finden alle vier Jahre statt, zeitgleich mit den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft. Der Beirat diskutiert über alle Belange des Stadtteils, die von öffentlichem Interesse sind und fast hierzu Beschlüsse, die an die Verwaltung, die Landesregierung und die Stadtbürgerschaft weitergeleitet werden. Für seine Arbeit bildet er Fachausschüsse.
Siehe auch: Sitzverteilung in den Beiräten von Bremen

Ortsamt[Bearbeiten]

Das Ortsamt Osterholz ist seit 1946 eine örtliche Verwaltungsbehörde. Es unterstützt den Beirat bei seiner politischen Arbeit. Es soll bei allen örtlichen Aufgaben, die von öffentlichen Interesse sind, mitwirken. Es wird von einem vom Beirat vorgeschlagenen und vom Senat bestätigten Ortsamtsleiter geführt. Ortsamtsleiter ist Ulrich Schlüter.

Geschichte[Bearbeiten]

Urgeschichte[Bearbeiten]

Gestaltet wurde die Landschaft von den verschiedenen Eiszeiten – das Pleistozän – und den dazwischen liegenden Wärmeperioden. Das Urstromtal der Weser prägte auch die Osterholzer Landschaft mit Sandplatten, Sümpfen und Kleinmooren.

In der jüngeren Steinzeit – etwa ab 4.000 v. Chr. – kann eine frühe Besiedlung der Marschen stattgefunden haben. Um 200–300 v. Chr. erfolgte die Besiedlung durch die germanischen Chauken, belegt durch Funde u. a. auf dem heutigen Gelände der Daimler AG und Urnengräber aus der Eisenzeit im Bereich der Stieglitzstraße und Am Hallacker sowie Siedlungsreste an der Ellener Dorfstraße.

Mittelalter und Neuzeit bis 1850[Bearbeiten]

Osterholz(e) im Süden der stadtbremischen Gohgrafschaft Hollerland, 1796

Osterholz wurde als Osterholt(e) (Holz im Osten) 1181 erstmals urkundlich erwähnt, als der Erzbischof von Bremen einen Vertrag mit holländischen Siedlern über die Siedlung in den Gebieten Overnigelant, Rockwinkil, Osterholt et Vurhult abschloss. Osterholz – 1246 auch Hosterholte geschrieben – gehörte dann 1426 zum Goh des Hollerlandes. Osterholz gehörte bis 1936 zum Kirchspiel Oberneuland; danach gab es eine eigene Kirchgemeinde mit einer Kirche.

Tenever hieß um 1246 Tedenevere, dann auch Thedenevere, Teddenervere und später Tenöver. Durch seine Lage an einem kleinen Fluss wird der Name Tenöver oder To'n Oever – also am oder über dem Wasserlauf – gedeutet.

Das Dorf Ellen wurde 1300 als Elen erwähnt und 1354 als Elne bezeichnet. Dieser am höchsten gelegene Ort gehörte seit 1426 wie Osterholz zum Goh Hollerland und später zur Landgemeinde Osterholz. Bis 1377 gehörte der Ort zum Kirchspiel Arbergen, dann Oberneuland und ab 1936 zum Kirchspiel Osterholz.

Das Schevemoor, also das schiefe Moor, war eine Allmende – eine gemeinschaftlich genutzte Weidefläche – der Osterholzer Siedler. Auch Schevemoor gehörte zum Goh Hollerland und war immer ein Teil von Osterholz.

Die ersten fünfzehn Siedler in Osterholz waren noch freie Hüfner also Vollbauern. Sie hatten stattliche Höfe die um 40 Hektar groß waren. Die Kirche und der Adel folgten in die großen Landgebiete. Die freien Bauern verloren über die Jahrhunderte ihre Freiheit und gerieten in ein meierrechtliches Abhängigkeitsverhältnis der adligen Grundherren. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts besserte sich die rechtliche Situation. Nun waren es die besitzenden Bauern, die Osterholz beherrschten.

Nach dem Klassenwahlrecht in Bremen (siehe hier) von 1854 hatten die 32 Wähler der ersten beiden Klassen (15 Vollbauern, 11 Halbbauern, 1 Eindrittelbauer, 5 Kötner) 530 Stimmen und die 183 Wähler der dritten und vierten Klasse (68 Brinksitzer und 115 Häusler) nur 251 Stimmen.

Entwicklung der Infrastruktur[Bearbeiten]

1670 gab es in Osterholz erstmals eine eigene Schule. 1812 lebten nur 433 Einwohner in Osterholz. Von 1810 bis 1813 wurde die den Ortsteil erschließende aber später trennende Osterholzer Heerstraße ausgebaut. Südlich der Straße blieben die ländlichen Gebiete erhalten, nördlich hingegen entwickelten sich zunehmend bebaute, städtische Strukturen. 1836 entstand eine Windmühle, die 1935 teilweise abbrannte und mit Motorkraft bis Ende des 20. Jahrhunderts betrieben wurde. Von 1847 an bestand auch eine Öl- und Papiermühle.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Osterholz durch die Bauernhöfe und die Landgüter geprägt. Bemerkenswert war das Landgut zwischen Osterholzer Heerstraße und Hans-Bredow-Straße, das die Familie des Bürgermeisters Georg Gröning seit 1815 besaß. Danach sollte es als Residenz des Hannoverschen Konsuls August Brauer dienen. 1951 wurden die Gutshäuser abgerissen. Das älteste, noch erhaltene Fachwerkgebäude ist die Hofstelle der Familie Lachmund, die 1755 gebaut wurde.

Bereits im 14. Jahrhundert besaß die Familie des bekannten Bürgermeisters von Büren ein Gut in Tenever an der Osterholzer Heerstraße. Im 18. Jahrhundert erwarb der Kaufmann Gerhard Oelrichs (Großvater von Johann Carl Conrad Oelrichs) das um 55 Hektar große Gut. Heute ist hier das Altenheim der Egestorff-Stiftung.

Die Höfe der Bauern waren dagegen viel bescheidener. Der Kaufmann Heinrich Gottlieb Ehlers bewirtschaftete im 19. Jahrhundert einen kleinen Hof mit 1,5 Hektar Fläche und verkaufte ihn 1922 an die Domgemeinde für die Einrichtung des Waisenhauses St. Petri.

Auf Teilen der Bauernstelle von Johann Kropp wurde an der Osterholzer Heerstraße nach 1882 ein kleiner Park angelegt und eine Gutsanlage gebaut, die heute das Ortsamt Osterholz beherbergt.

Die Entwicklungen nach 1850[Bearbeiten]

Psychiatrie in Ellen und Osterholz[Bearbeiten]

Im 18. Jahrhundert sollte der Rockwinkler Arzt Friedrich Engelken die „familiale Irrenpflege“ einführen. 1884 waren 112 Pfleglinge bei 58 Familien untergebracht und in den 1930er Jahren lebten über 200 ehemalige Patienten in der Familienlandpflege. Von 1900 bis 1904 bzw. 1907 bis 1915 entstand nach Plänen der Architekten Hugo Wagner und Hans Ohnesorge das St.-Jürgen-Asyl für ca. 300 Geistes- und Nervenkranke im Dorf Ellen. Auf 14 Hektar entwickelte sich ein kleiner Ort im Ort. Häuser und Anlage stehen heute unter Denkmalschutz (siehe Liste der Kulturdenkmäler in Osterholz). 1910 lebten in der Anstalt 553 Patienten und 191 Angestellte und Ende 1938 waren es 851 Patienten und 250 Mitarbeiter. In der Zeit des Nationalsozialismus wurden dann 409 kranke Menschen ermordet. Nach 1950 bis 1970 wurde die psychiatrische Krankenversorgung grundlegend verändert. 1977 wurde das neue Krankenhaus Ost als Großklinikum eröffnet.

Der Ellener Hof[Bearbeiten]

1847 entstand nach dem Vorbild des Rauen Hauses auch eine Erziehungsanstalt für verwahrloste Kinder für zunächst 50 Zöglinge. 1930 gab es 100 Heimplätze und nach erfolgten Anbauten waren es 1968 nunmehr 163 Jungen. Seit einigen Jahren betreibt der Verein Ellener Hof auf dem Gelände eine Seniorenwohnanlage mit betreutem Wohnen.[10]

St. Petri-Waisenhaus[Bearbeiten]

1922 wurde das St. Petri-Waisenhaus an der Osterholzer Dorfstraße für 12 Kinder eröffnet. 1926 lebten hier 50 Jungen. Auch heute bietet die Kinder- und Jugendhilfe fürsorgerische Hilfen in Heim- und Hortplätzen an.

Innenhof der Egestorff-Stiftung

Altenheim der Egestorff-Stiftung[Bearbeiten]

Das Herrenhaus von 1857 nach Plänen von Büren-Oelrichs und die Nebengebäude sowie das Gelände des Altenheims der Egestorff-Stiftung – Osterholzer Heerstraße 192 – wurde von Johann Heinrich Egestorff (1859–1905) testamentarisch gestiftet. Nach 1905 bis 1912 erfolgte nach Plänen von Werner Heyberger der Bau des Altenheims und des Landschaftsgartens mit seinen Skulpturen aus dem 18. bis 20. Jahrhunderts. Über 200 Senioren lebten danach in dem Heim. Nach erfolgten Um- und Erweiterungsbauten lebten um 1960 circa 350 ältere Menschen in dem Heim. (Homepage der Egestorff-Stiftung siehe unter Weblinks)

Weitere Sozialeinrichtungen[Bearbeiten]

Das Mütter- und Säuglingsheim in Tenever bestand von 1910 und hatte 1925 Platz für hundert Säuglinge und Kleinkinder und für 30-40 Mütter. Der Gebäudekomplex wurde 1959 für den Wohnungsneubau abgerissen.

Der Osterholzer Friedhof[Bearbeiten]

1907 mussten für Bremen die Friedhofsflächen ausgebaut werden. Es entstand nach Plänen des Gartenbaudirektors Paul Freye und des Architekten Franz Seeck der Osterholzer Friedhof. Die bis 1910 angelegten Parkanlagen wurden 1922 als Friedhof eingeweiht. Mit über 80 Hektar Fläche für über 100.000 Ruhestätten ist er derzeit der größte Friedhof von Bremen.

Ausbau der Strukturen[Bearbeiten]

Osterholz war und ist überwiegend ein Wohnort. Gewerbe und Industrie siedelte sich ab Ende des 19. Jahrhunderts im angrenzenden Sebaldsbrück und Hemelingen an. 1920 eröffnete die Straßenbahnlinie 12 – die bis zum Osterholzer Friedhof führte – den Betrieb und 1926 wurde die Bahn bis zur Osterholzer Landstraße verlängert jedoch 1939 wieder zurückgebaut. Busse versorgten danach den Stadtteil.

Wohnungsbau in Osterholz[Bearbeiten]

In den 1930er Jahren erlebte Osterholz einen baulichen Aufschwung jener bauwilligen, die gerne im eher ländlichen Raum ihre Häuser bauten. 47 Kleinsiedlerstellen entstanden an der Oyterstraße, 30 Häuser am Oewerweg, 160 Wohnungen in der Rahdelandsiedlung, 90 Wohnungen in der Focke-Wulf-Siedlung am Osterholzer Friedhof. 1938 entstand die Kuhkampsiedlung.

Die NS-Zeit[Bearbeiten]

1933 musste Georg Schumacher als SPD-Mitglied sein Amt als Gemeindevorsteher aufgeben. Die Nationalsozialisten beherrschen nun alle Ämter, die Vereine und die Besiedlung. Nur „ehrbare Volksgenossen“, „deutsche Reichsangehörige“ oder „artverwandten Blutes, politisch zuverlässig, rassisch einwandfrei und erbgesund“ dürfen sich neu ansiedeln. Für SA-Mitglieder wurden neue Wohnungen reserviert. Reichsbanner- und SPD-Mitglieder erfahren Repressalien und werden aus den staatlichen Betrieben entlassen. Zwangsarbeiterlager wurden im Zweiten Weltkrieg eingerichtet u. a. westlich vom Osterholzer Friedhof, am Oewerweg und an der Osterholzer Heerstraße sowie bei der Ellener Siedlung.

Nach 1945[Bearbeiten]

1921 wurde der städtische Teil von Osterholz Teil des Stadtgebiets von Bremen. Osterholz wurde zum 1. Dezember 1945 gänzlich eingemeindet. Seit dem 14. Dezember 1946 ist für alle örtlichen und öffentlichen Aufgaben das Ortsamt Osterholz zuständig, welches von einem Beirat begleitet wird.

Wohnungsbau[Bearbeiten]

Um 1956/58 wurden die Wohnsiedlungen im Ellener Feld erstellt. Ab den 1960er Jahren erfolgte nach dem Bau der Großwohnsiedlung Vahr der Bau einer größeren Wohnsiedlung in Blockdiek mit Hochhäusern und Wohnblocks umgeben von Reihen- und Einfamilienhäusern. Zeitgleich erfolgte auch ein weiterer Wohnungsbau in Osterholz. Im Ellenerbrok entstand um 1965 bis 1972 die neue Wohnsiedlung.
In den 1970er Jahren wurde in Tenever eine Großwohnsiedlung als „Demonstrationsbauvorhaben“ nach Planungen von G. Dittrich mit 2769 Wohnungen gebaut. Bauträger war u. a. die Neue Heimat. Bis zu 21-geschossige Wohnhochhäuser entstanden und eine Fußgängerzone in der 1. Ebene. „Klein Manhattan“, wie es im Volksmund bezeichnet wurde, konnte ab 2005 umstrukturiert werden. Für 72 Millionen Euro wurden rund 750 Wohnungen abgerissen sowie viele Gebäude und Wohnungen saniert. Die besondere Laufebene verschwand.

Schulen[Bearbeiten]

Die rasante Bevölkerungsentwicklung machte es erforderlich die vorhandene Schule auszubauen (1947: 28 Klassen und 1233 Schüler) und neue Schulen im Ellener Feld, an der Graubündener Straße, in Blockdiek und in Tenever zu errichten.
1972 entstand die Gesamtschule Bremen-Ost (GSO) an der Walliser Straße als integrierte Gesamtschule mit heutigem Ganztagsbetrieb.

Kirchen in Osterholz[Bearbeiten]

Die evangelische Dankeskirche wurde 1936 gebaut, im Krieg zerstört und 1967 abgerissen.

In einigen Neubaugebieten wurden zunächst „Nur-Dach-Kirchen“ aus Holz – sogenannte Notkirchen – aufgestellt, die nach Fertigstellung eines Gemeindezentrums wieder verschwanden.

Von 1968 bis 1970 wurde nach Plänen von Hermann Brede das evangelische Gemeindezentrum Ellener Brok an der Graubündener-Straße aus Beton gebaut, die provisorische Notkirche danach abgerissen.

Mit einer Notkirche startete 1966 auch die Evangelische Kirche in Blockdiek, die ebenfalls ein Gemeindezentrum mit Kirche aus Beton erhielt, das am 1. Advent 1971 eingeweiht wurde.

Später entstand das evangelische Gemeindezentrum in Tenever, ein Backsteinbau mit einem Mehrzweck-Kirchraum, der einen Marktplatz für Veranstaltungen beinhaltet. Die drei evangelischen Gemeinden fusionierten zum 1. Januar 2008 zur Evangelischen Trinitatisgemeinde Bremen.

Mit einer Notkirche begann 1968 auch die katholische Gemeinde St. Thomas am Grenzwehr. Der Neubau wurde 1985 nach Plänen von Flügger und Schleuter (Bremen) erstellt.

Die katholische St. Antonius-Kirche am Oewerweg wurde 1960 nach Plänen von Ostermann (Münster) als Backsteinkirche gebaut und durch den Architekten B. Wessels 1975 umgebaut.

Dir katholischen Kirchen im Bremer Osten haben sich Anfang 2007 zu der katholischen Pfarrgemeinde St. Raphael zusammengeschlossen.

Weitere Entwicklungen[Bearbeiten]

Die neue Linie 1 der Bremer Straßenbahn wird 1967 zunächst bis Blockdiek, 1968 dann bis zur Endstelle "Osterholz" (heute "Schweizer Eck") als Stadtbahn auf eigener Trasse gebaut. Beim Bau der Großwohnsiedlung Tenever in den 1970er Jahren sowie des Weserparks in den 1990er Jahren wurde sie jedoch nicht berücksichtigt. Beides wurde erst 2012 angebunden, als die Linie 1 zunächst bis Nußhorn, 2013 dann bis zum Bahnhof Mahndorf verlängert wurde.

Im Osten von Osterholz entwickelte sich an der Hans-Bredow-Straße gegen Ende der 1960er Jahre ein Industriegebiet. Zu den ersten Ansiedlungen gehörten das Fernsehstudio von Radio Bremen (inzwischen ins Stephani-Quartier gezogen), ein Entwicklungs- und Fertigungsbetrieb von Philips (heute steht dort ein Baumarkt) und ein Logistikzentrum.

Ab den 1990er Jahren entstand ein Einkaufs- und Freizeitbereich mit u. a. dem Einkaufszentrum Weserpark mit rund 120.000 m² Gesamtflächen und 66.000 m² Mietflächen. Ende Oktober 2014 eröffnete der um 12.500 m² vergrößerte Weserpark einen Erweiterungsbau.

Für die geplante Ansiedelung eines weiteren Möbel- und Einrichtungsgroßmarktes auf dem ehemaligen Radio-Bremen Gelände wurde die Hans-Bredow-Straße bis Herbst 2008 weiter ausgebaut.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Im Stadtteil Osterholz gab es folgende Einwohnerentwicklung:

  • 1812 lebten in ganz Osterholz 443 Einwohner.
  • 1862 stieg die Einwohnerzahl auf 1410 Bürger, die vorwiegend noch landwirtschaftlich tätig waren.
  • 1900 belief sich die Einwohnerzahl auf 1719 von denen nur noch ein Drittel von der Landwirtschaft lebten.
  • 1925 wohnten bereits 4300 Personen in Osterholz, davon arbeiten rund 500 in der Landwirtschaft; Industriebetriebe in Hemelingen und Sebaldsbrück sorgten für Arbeit und Wachstum.
  • 1979 lebten in Osterholz 43.365 Einwohner, der höchste Stand der Einwohnerzahl war erreicht.
  • 2007 wohnten im Stadtteil rund 37.500 Einwohner in 17.600 Haushalten, davon 7100 in Blockdiek, 3300 im Ellender Feld, 5100 im Ortsteil Osterholz, 12.000 in Ellenerbrok-Schevemoor und 10.000 in Tenever. Der Ausländeranteil beläuft sich auf 16 %.

In Tenever lebten 1812 nur 97 Einwohner, 1974 waren es 4296 und 1995 waren es 13.565 Einwohner.

In Ellen bzw. ab 1974 im Ellener Feld lebten 1812 67 Einwohner, 1885 waren es schon 682, 1974 dann 1891 und 1995 schließlich 3348 Einwohner.
Im Ellenerbrok-Schevemoor gab es 1974 schon 7320 und 1995 schließlich 12.132 Einwohner.
In Ellen/Schevemoor wurden 1999 in den beiden Teilen 16.702 Einwohner registriert.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

  • In Tenever befindet sich das Altenheim Egestorff-Stiftung, das nach Plänen von Werner Heyberger von 1909 bis 1912 errichtet wurde. Den Erweiterungsbau von 1978/80 entwarf Architekt Hans Budde.[11]
  • An der Osterholzer Dorfstraße 29 ist ein klassizistisches Bauernhaus und seine Einfriedung (um 1816) bemerkenswert.
  • Die evangelische Melanchthon-Kirche, Osterholzer Heerstraße 124, von 1968 entwarf Heinz Lehnhoff.[12]
  • Die evangelische Kirche Ellener Brok, Graubünder Straße 12, wurde 1969 nach Plänen von Hermann Brede gebaut.[13]
  • Das evangelisches Gemeindezentrum Blockdiek, Günther-Hafemann-Straße 44, von 1971 stammt von Otto Andersen aus Hamburg.[14]
  • Das evangelisches Gemeindezentrum Tenever von 1976 von Architekt Carsten Schröck[15]
  • Die katholische St. Thomas-von-Aquin-Kirche, Grenzwehr 61, entstand 1986 nach Plänen von Walter Flügger und Gerd Schleuter.[16]
  • Das umstrittene Demonstrativbauvorhaben Osterholz - Tenever der Nordwestdeutschen Siedlungsgesellschaft (NWDS) und der Neuen Heimat von 1968 bis 1976 entwickelte die Arbeitsgemeinschaft Tenever (Martin Zill, Nina Kessler und Gehrhard G. Dittrich (Nürnberg)). Statt der ursprünglich geplanten 4600 wurde 2600 Wohnungen gebaut in Hochhäusern bis zu 21 Geschossen. 1975 wurde das Projekt gestoppt. Von 2004 bis 2007 erfolgte der Rückbau vieler Wohnungen und Teile der oberen Fußgängerebene.[17]
  • Die Siedlung Blockdiek für rund 10.000 Einwohner mit Wohnhäusern von Architekt Roland Birnstein (Bremen) wurde von 1965 bis 1970 gebaut.[18]
  • Das neungeschossige Klinikum Bremen-Ost, Züricher Straße 40, wurde von 1973 bis 1977 nach Plänen von Rudolf Schanty und Partner (Bremen) gebaut.[19]

Denkmale[Bearbeiten]

Kulturdenkmäler (Bauwerke): Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Osterholz

Denkmale und Standbilder

  • Blockdieker Gespräche (1977 bzw. 1982) Sandsteinskulptur und Bronzeplastik am Aufgang zur Fußgängerbrücke Mülheimer Straße,
  • Froschkönig (1984) von Holger Voigts am Marktplatz Osterholz-Tenever in der Ludwigshafener Straße,
  • Kuh und Kälbchen (2003) von Eberhard Szejstecki zur Gründungsgeschichte der Kuhkampsiedlung, Am großen Kuhkamp,
  • Mülheimer Strauß (1999) von Maren Koll in Blockdiek, Günther-Hafemann-Straße
  • Tod, Solidarität mit den Trauernden, Überwindung der Trauer (1977) von Siegfried Neuenhausen vor dem Osterholzer Friedhof an der Ludwig-Roselius-Allee.

Grünanlagen[Bearbeiten]

  • Der Osterholzer Friedhof an der Osterholzer Heerstraße 32/34 wurde von 1910 bis 1925 errichtet.
  • Der Landschaftsgarten vom Altenheim Egestorff-Stiftung wurde ab 1840 errichtet; die Skulpturen sind aus dem 18–20. Jh.
  • Die Osterholzer Feldmark ist eine rund 250 Hektar große landwirtschaftlich genutzte Fläche. Hier stehen eine Reihe von Niedersachsenhöfen aus dem 18. und 19. Jahrhundert, unter anderem der Schimmelhof der gleichnamigen Reitgemeinschaft mit einem Gasthof.

Kultur[Bearbeiten]

Krankenhausmuseum, ehem. Gutshof und Stall - Haus 40
  • Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und die Gesamtschule Bremen-Ost an der Walliser Straße veranstalten seit 2007 die gemeinsame Zukunftswerkstatt mit Projekten aus Musik, Kunst und Theater.
  • Das Kulturensemble von KulturAmbulanz am Klinikum Bremen-Ost besteht aus einer Galerie im Park mit aktueller Kunst, dem Krankenhausmuseum sowie den Sonderausstellungen und Veranstaltungen. Im Haus im Park finden regelmäßig klassische und moderne Konzertreihen statt sowie Theatervorstellungen der Hochschule für Künste Bremen.
  • Das Ellener Dorffest findet seit 2008 statt.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Klinikum Bremen-Ost an der Züricher-Straße

Allgemein[Bearbeiten]

  • Das Ortsamt, Osterholzer Heerstraße 100. Vor dem Ortsamt steht der Kleine Roland aus Bronze als Symbol für Freiheit und Bürgerrecht. Vorbild für Statuette war der Kleine Roland auf dem Neuen Markt in der Neustadt.
  • Das Polizeirevier Osterholz, Osterholzer Heerstraße 100
    • Die Polizeistation Weser-Park, Hans-Bredow-Straße 16
    • Die Polizeistation Tenever, Otto-Brenner-Allee 44
  • Die Freiwillige Feuerwehr Bremen Osterholz, Osterholzer Möhlendamm 21
  • Das Klinikum Bremen-Ost, Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit um die 1170 Betten und rund 2100 Beschäftigten.

Schulen[Bearbeiten]

Schulzentrum Koblenzer Straße und Kinderhort St.-Petri (rechts)
Grundschule Blockdiek an der Düsseldorfer Straße
  • Die Schule an der Züricher Straße 40 in Ellenerbrok-Schevemoor ist ein Förderzentrum und eine Krankenhausschule.
  • Die Schule am Ellenerbrokweg 28 in Ellenerbrok-Schevemoor ist eine Grundschule und ein Förderzentrum.
  • Die Schule an der Uphuser Straße 9 im Ellener Feld ist eine Grundschule. Sie wurde 1969 erbaut.
  • Die Schule an der Andernacher Straße 6 in Tenever ist eine Grundschule als Ganztagsschule.
  • Die Schule am Pfälzer Weg, Koblenzer Straße 10 in Tenever, ist eine Grundschule.
  • Die Schule an der Düsseldorfer Straße 2 in Blockdiek ist eine Grundschule. Sie wurde 1967 erbaut.
  • Die Schule Osterholz, Osterholzer Heerstraße 160 in Ellenerbrok-Schevemoor, ist eine Grundschule. Sie ist über 150 Jahre alt.
  • Die Oberschule an der Koblenzer Straße 15 ist eine Ganztagsschule der Sekundarstufe I in Tenever. Sie wurde 1974 erbaut.
  • Das Schulzentrum an der Walliser Straße, (Gymnasiale Oberstufe - Sek. II, Berufliche Schulen für Wirtschaft und Verwaltung), Walliser Straße 125
  • Nach einer Schulfusion von 2005 entstand die Albert-Einstein-Oberschule, Ellener Feld, Kolk 2, als Ganztagsschule im Sekundarbereich I mit rund 630 Schülern,
    • aus dem ehemaligen Schulzentrum an der Graubündener Straße, Graubündener Straße 4, 1964 erbaut
    • und aus dem ehemaligen Schulzentrum Im Ellener Feld Kolk 2, 1956 von Huber Behérycz geplant.[20]
  • Die Gesamtschule Bremen-Ost an der Walliser Straße 125 (GSO) ist eine Oberschule der Sekundarstufe I mit der Gymnasialen Oberstufe als Ganztagsschule mit 1350 Schülern. Sie wurde 1972 erbaut.
  • Das Pflegekompetenzzentrum Züricher Straße 40 ist eine Einrichtung vom Klinikum Bremen-Ost.
  • Die Freie Waldorfschule Bremen-Osterholz, Graubündener Straße 4, ist eine öffentliche Schule in freier Trägerschaft.[21]

Soziales[Bearbeiten]

Forum Ellener Hof an der Ludwig-Roselius-Allee
  • Die ca. 15 Kindergärten
  • Das Mütterzentrum Osterholz Tenever e. V., Neuwieder Straße 17
  • Das Mütterzentrum Blockdiek e. V., Kölner Straße 2, Eingang im Jülicher Weg
  • Der Kulturtreff in der Max-Säume-Straße
  • Das Alkoholfreies Jugendcafé Tenever, Walliser Straße 125
  • Die Stiftung Sankt Petri Waisenhaus, Sudwalder Straße 3
  • Das AWO - Dienstleistungszentrum Osterholz, Otto-Brenner-Allee 46
  • Das Dienstleistungszentrum Tenever, Ludwigshafener Straße 2
  • Das Forum Ellener Hof, Ludwig-Roselius-Allee 183, ist eine Altentagesstätte und ein Altenheim
  • Das Nachbarschaftstreff Am Siek 43
  • Das Nachbarschaftstreff Blockdiek, Mülheimer Straße 1-3
  • Das Haus am Siek Pflegeheim für Senioren, Am Siek 33
  • Das Stiftungsdorf Osterholz der Bremer Heimstiftung, Ellener Dorfstr. 3
  • Das Stadtteilhaus Blockdiek der Bremer Heimstiftung, Mülheimer Straße 1-3
  • Das Stadtteilhaus OTe der Bremer Heimstiftung, Ludwigshafener Str. 6
  • Das Egestorff-Stiftung-Altenheim, Stiftungsweg 2
  • Das Haus der Blinden, Senioren- und Pflegeheim, Am Hahnenkamp 6 C
  • Die Tagesförderstätte für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung (ASB), Elisabeth-Selbert-Straße 4
  • Die Landesgeschäftsstelle des Malteser Hilfsdienst e. V., sowie Bezirksgeschäftsstelle der Malteser Hilfsdienst gemeinnützigen GmbH, Am Hallacker 125
  • Sowie Gesundheitsberatung, Gesprächskreise etc.

Kirchen[Bearbeiten]

Ev. Trinitatisgemeinde, Gemeindezentrum Blockdiek nach dem Umbau (2012)
  • Die (fusionierte) Evangelische Trinitatisgemeinde Bremen mit den Kirchen und Gemeindezentren in
    • Bremen-Blockdiek, Günther-Hafemann-Straße 44 [22]
    • Bremen-Ellener Brok, Graubündener Straße 12–14,
    • Bremen-Tenever, Auf der Schevemoorer Heide 55
  • Die evangelische Kirchengemeinde Melanchthon in Bremen-Osterholz, Osterholzer Heerstraße 124
  • Die katholische Pfarrgemeinde St. Raphael mit den Kirchen in Bremen-Osterholz [23]
    • Sankt Thomas, Bremen-Blockdiek, Grenzwehr 61,
    • St.-Antonius, Bremen-Osterholz, Oewerweg 40/42,
    • sowie vier weiteren Kirchen in Arbergen, Hemelingen und der Vahr

Sport[Bearbeiten]

Hauptartikel: Sport in Bremen

Anlagen

  • Die Bezirkssportanlage Blockdiek mit der Heinz Thiele-Halle, Mühlheimer Straße 5
  • Die Bezirkssportanlage in Osterholz-Tenever, Walliser Straße 117-121
  • Das Hallenbad OTeBAD in Tenever, Koblenzer Straße 3

Vereine

  • Der Ataspor Sport & Kulturverein, Lausanner Straße 4
  • Der Bremer Damenturnverein, Everinghauser Weg 42
  • Der Bremer Tauchsportclub Sterntaucher, Heiligenbergstraße 26
  • Der Freie Schützenverein Bremen, Kölner Straße 6
  • Der Karate Dojo Shogai, Kölner Straße 13
  • Die Reitgemeinschaft Schimmelhof, Osterholzer Dorfstraße 95
  • Der Reitverein Weser, Walter-Geerdes-Straße 4
  • Der TSV Osterholz-Tenever, kurz OT Bremen, Walliser Straße 119

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Osterholz ist ein Wohnstandort. Größere Gewerbegebiete sind

  • das Gewerbegebiet Bremer Kreuz, erreichbar über die Autobahn A 1, Abfahrt Uphusen/HB-Mahndorf und die Autobahn A 27, Abfahrt HB-Sebaldsbrück,
  • das Gewerbegebiet an der Hans-Bredow-Straße erreichbar über die Autobahn A 27, Abfahrt HB-Sebaldsbrück mit dem Einkaufszentrum Weserpark und einigen Einkaufsstätten und Freizeiteinrichtungen.

Verkehr[Bearbeiten]

ÖPNV[Bearbeiten]

Folgende Straßenbahn- und Buslinien der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) durchqueren Osterholz:

  • Straßenbahnlinie 1: Huchting - Mitte - Schwachhausen - Schweizer Eck - Weserpark - Bahnhof Mahndorf
  • Buslinie 25: Weidedamm - Mitte - Osterholz/Schweizer Eck
  • Buslinie 33/34: Horn-Lehe - Oberneuland - Osterholzer Landstraße - Sebaldsbrück
  • Buslinie 37: Bahnhof Mahndorf - Osterholzer Heerstraße - Schweizer Eck - Sebaldsbrück
  • Buslinie 38: Weserpark-Süd - In den Ellern - Bahnhof Mahndorf (dort weiter als Li. 41S, 44)
  • Buslinie 39: Weserpark-Süd - Bahnhof Mahndorf (dort weiter als Li. 40/41/44)
  • Buslinien 40/41: Weserwehr - Arbergen - Bahnhof Mahndorf (dort weiter als Li. 38/39)
  • Buslinie 41S: Weserwehr - Arbergen - Bahnhof Mahndorf (ohne Halt zwischen Weserwehr und Marschstraße, und ab Bahnhof Mahndorf weiter als Li. 38)
  • Nachtstraßenbahnline N1: Huchting - Mitte - Schwachhausen - Schweizer Eck - Weserpark - Bahnhof Mahndorf
  • Nachtbuslinie N3: Rablinghausen - Hbf - Horn - Oberneuland - Osterholzer Landstraße - Osterholzer Heerstraße - Am Großen Kuhkamp - Bahnhof Mahndorf
  • Nachtbuslinie N5: Domsheide - Hbf - Mercedes-Benz - Sebaldsbrück - Arbergen - Bahnhof Mahndorf

Straßen[Bearbeiten]

Osterholz kann erreicht werden

  • über die Autobahn A 27, Abfahrten HB-Sebaldsbrück und HB-Vahr,
  • über die Autobahn A 1, Abfahrt Uphusen/HB-Mahndorf,
  • von Mahndorf über die Thalenhorststraße - Hans-Bredow-Straße,
  • von Hemelingen über die Sebaldsbrücker Heerstraße - Osterholzer Heerstraße,
  • von Oberneuland über die Rockwinkler Landstraße,
  • von der Vahr über die Ludwig-Roselius-Allee.

Die innerörtlichen Haupterschließungsstraßen sind die Osterholzer Heerstraße, Osterholzer Landstraße/Rockwinkler Landstraße, Hans-Bredow-Straße, Ludwig-Roselius-Allee und Otto-Brenner-Allee.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten]

Zahlreiche Wege führen u. a. zum Bultensee/Behlingsee/Königsmoor, über den Hodenberger Deich zur Wümme, dem Wümme-Radweg und nach Ottersberg sowie zum Achterdieksee über den Heinrich-Boden-Weg.

Straßennamen und ihre Bedeutung[Bearbeiten]

In Osterholz gibt es viele Straßennamen, die sich auf die ländliche Entwicklung des Ortsteils, die anliegenden Felder oder die geographische Situation beziehen.

Bezug auf bäuerliche und geschichtliche Herkunft:

  • Die Flurnamen wie Ackerweg, Am Großen Kuhkamp (Kuhwiese), Am Hahnekamp, Am Hallacker (Acker am hellen Wasser), Am Hilgeskamp (Heiliger Kamp des Deutschen Ordens), Am Knick (Wallhecke|Geländeknick), Auf der Horst (höher gelegenes Buschgelände), Auf der Schevemoorer Heide, Bauleuteweg (Vollbauernsiedlung), Beim Rethpohl (Schilfrohrtümpel), Butenlake (äußerer Tümpel), Ellenerbrok-, Große Laake (Sumpf), Große Vieren, Im Ellener Feld, Kurzer Hilgeskamp, Nußhorn, Pfandstätte (Katasterbezeichnung), Rahdeland (Rodeland).
  • Die Eigner- oder Hofnamen wie Am Hirtengarten, An der Kämenade (caminata = festes Haus), Beim Bohnenhof (Siedlungsart), Beim Plate-Buschhof, Ehlersdamm (Familie Ehlers), Engelkenweg (Gründer des Sanatoriums), Kämenadenweg (Bauernfamilie), Lachmundsdamm (Bauernfamilie), Stumpesweg (Familie Stumpe)
  • Die Namen aus der lokalen Landschaftsgeographie wie Alte Wede (Wede = Wald), Am Osterholzer Deich, Am Siek (Sik = Niederung), Grenzwehr (Stauwerk am Grenzgraben), Oewerweg (Uferweg), Poggenburg (Poggen = Frösche also Sumpfland), Schevemoorer Landstraße (das schiefe Moor), Schömoor (wie Schevemoor), Teneverstraße (am Ufer).
  • Auf Grund der Straßenbedeutung, Orte oder Gebäude beziehen sich auf Straßennamen wie Ellener Dorfstraße, Footpatt (Fußweg), Im Alten Dorf (von Osterholz), Osterholzer Dorfstraße, Osterholzer Heerstraße (Heerstraße von 1812), Osterholzer Landstraße, Osterholzer Möhlendamm (Mühlendamm), Rockwinkler Landstraße, Schevemoorer Landstraße.

Benachbarte Ortschaften u. a. bei Verden wurden im Ellener Feld, im Ellener Brok aber auch in Osterholz zu Straßennamen:

Armsener- (bei Verden), Asendorfer- (bei Bruchhausen-Vilsen), Barmer Weg (bei Verden), Borsteler- (bei Achim) , Eisseler- (bei Verden), Bückener- (bei Hoya), Etelser- (bei Verden) , Everinghauser- (bei Sottrum), Eystruper- (bei Verden), Fuhse- (Nebenfluss der Aller), Heiligenberg- (bei Bruchhausen-Vilsen), Holtebütteler- (bei Langwedel (Weser)), Holtruper- (nördl. von Vechta), Homfelder- (bei Bruchhausen-Vilsen), Kirchlintelner- (bei Verden) , Kükenmoor (bei Kirchlinteln), Laheiter- (bei Achim), Langwedeler- (bei Verden), Lindheimer- (bei Achim), Oyter- (bei Bremen), Posthauser- (bei Ottersberg), Quelkhorner- (bei Ottersberg), Schollener- (bei Bassum), Sudwalder- (bei Syke), Tüchtener- (bei Ottersberg), Uphuser- (bei Achim), Vilsener- (bei Diepholz), Völkerser- (bei Verden), Walseder- (Kreis Rotenburg), Weitzmühlener- (bei Verden), Wümminger Straße (bei Ottersberg).

Mit Städtenamen wurden zumeist die neuen Straßen der großen Wohnsiedlungen nach dem Zweiten Weltkrieg versehen:

Aachener-, Bocholter-, Bottroper-, Bonner-, Borkener-, Coesfelder-, Dürener-, Düsseldorfer-, Erkelenzer-, Euskirchener-, Gladbecker-, Gelderner-, Jülicher-, Klever-, Kölner-, Krefelder-, Leverkusener-, Lüdinghausener-, Mülheimer-, Neusser-, Oberhausener-, Recklinghausener-, Remscheider-, Siegburger-, Viersener-, Wuppertaler-Straße

Arosaer-, Baseler-, Brienzer-, Davoser-, Engadiner-, Graubündener-, Grindelwalder-, Gotthard-, Interlaken-, Lausanner-, Luganer-, Luzerner-, Matterhorn-, Schaffhausener-, St. Gallener-, St. Moritz-, Solothurner-, Tessiner-, Walliser-, Winterthurer-, Zermatter-, Züricherstraße

Andernacher-, Binger-, Dürkheimer-, Kaiserslauterner-, Koblenzer-, Kreuznacher-, Ludwigshafener-, Neuwieder-, Pirmasenser-, Pfälzer-, Wormser-Straße.

Personennamen als Straßennamen gibt es in Osterholz als:

Hans-Bredow-Straße (Elektroingenieur, Aufbau von Radio Bremen), Otto-Brenner-Allee (Gewerkschaftsvorsitzender der IG Metall), Gottfried-von-Cramm-Straße (Tennisspieler), Egestorffweg (Johann Heinrich Egestorff), Julius-Fauchert-Straße (Journalist, Wirtschaftspolitiker), Paul-Freye-Straße (Gartenbaudirektor), Walter-Geerdes-Straße (Intendant bei Radio Bremen), Günther-Hafemann-Straße (Architekt), Heinz-Kerneck-Straße (Intendant bei Radio Bremen), Pollsdamm (Bernhard Polls, Bürgermeister), Ludwig-Roselius-Allee (Kaufmann), Max-Säume-Straße (Architekt), Schmidt-Barrien-Weg (Schriftsteller), Elisabeth-Selbert-Straße (SPD-Politikerin)., Hannelore-Spies-Weg (CDU-Politikerin), Werner-Steenken-, Carl-Teichmann-Straße (Landarzt in Oberneuland).

Als Sonstige Straßennamen sind zu nennen:

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Daniel von Büren der Ältere († 1541), Bremer Bürgermeister, Gutsbesitz in Osterholz
  • Daniel von Büren, Ratsherr in Bremen, 1755 Bau seines Herrenhauses (später Egestorff-Stiftung)
  • Johann Heinrich Egestorff († 1905), Unternehmer, Stifter der Egestorff-Stiftung (1905)
  • Carl Philipp Kunhardt (1782-1854), Kaufmann, Offizier und Oberalter in Hamburg
  • Georg Schumacher, SPD - Politiker, Gemeindevorsteher bis 1933
  • Bernhard Polls (1891-1946), Landwirt und Bürgermeister von Osterholz (1933-1945)
  • Lu Säuberlich (1911-1976), Schauspielerin und Synchronsprecherin
  • Berthold Lindemann (1929–2014), Hobbyhistoriker, Autor und Chronist von Osterholz
  • Hannelore Spies (1918-1986), Schulrätin und CDU - Mitglied der Bremer Bürgerschaft
  • Sabine Uhl (* 1945), Sozialpädagogin, Politikerin (SPD), Senatorin der Freien Hansestadt Bremen, aufgewachsen in Osterholz

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Karte des Dorfes Ellen, gezeichnet von C. A. Heieneken 1804
  2. Messtischblatt 2919 Hemelingen, 1929
  3. a b c d e Statistisches Jahrbuch 2009. Statistisches Landesamt Bremen, S. 9–11, abgerufen am 15. Juni 2010 (PDF; 4,0 MB).
  4. www.architekturfuehrer-bremen.de
  5. Bremen: Osterholz-Tenever (PDF; 306 kB) In: Martin Karsten, Felix Matthes. Bundestransferstelle Stadtumbau West. Abgerufen am 25. März 2010.
  6. www.architekturfuehrer-bremen.de – Siedlung Blockdiek
  7. www.bewegteschule.de
  8. Weser-Kurier vom 1. Dezember 2008
  9. www.kirche-bremen.de – Blockdiek
  10. www.vereinellenerhof.de
  11. Architekturführer Bremen: b.zb: 156
  12. Architekturführer Bremen: b.zb: 424
  13. Architekturführer Bremen: b.zb: 281
  14. Architekturführer Bremen: b.zb: 430
  15. Architekturführer Bremen: b.zb: 434
  16. Architekturführer Bremen: b.zb: 436
  17. Architekturführer Bremen: b.zb: 175
  18. Architekturführer Bremen: b.zb: 123
  19. Architekturführer Bremen: b.zb: 289
  20. Architekturführer Bremen: b.zb: 308
  21. Der Schulverein erwarb zum 1. September 2007 die Schule; Waldorfschule Bremen Osterholz
  22. www.kirche-bremen.de – Ev. Trinitatisgemeinde
  23. www.raphael-bremen.de – Internetseite von St. Raphael