Osterrad

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Start eines Osterrades in Lügde
Abgang eines Rades in Richtung Tal in Lügde
Ausgestelltes Osterrad in Lügde

Ein Osterrad ist ein hölzernes Feuerrad, das in einigen ländlichen Gegenden zur Osterzeit nachts brennend einen Abhang hinuntergerollt wird.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Beim Osterrad handelt sich oft um mit Stroh oder Reisig ausgestopfte Eichenräder. Diese Räder können bis zu 300 kg wiegen und zusätzlich 120 kg Stroh aufnehmen. Je nach Steile und Länge des Abhangs erreichen diese Räder hohe Geschwindigkeiten. Wenn sie nicht unterwegs liegenbleiben, sondern am Fuße des Hanges ankommen, deutet das dem Volksglauben nach auf eine gute Ernte hin.

Heutige Veranstaltungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die lippische Stadt Lügde im Weserbergland bezeichnet sich selbst als die Osterräderstadt. Aber beispielsweise auch in Günsterode, Ahlen-Dolberg und in Weyhe wird der Osterräderbrauch praktiziert. Insgesamt findet man dieses Brauchtum heute nur noch selten und dabei vor allem in Norddeutschland, im Harz und im österreichischen Alpengebiet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]