Ostricourt

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Ostricourt
Wappen von Ostricourt
Ostricourt (Frankreich)
Ostricourt
Region Hauts-de-France
Département Nord
Arrondissement Lille
Kanton Annœullin
Gemeindeverband Pévèle-Carembault
Koordinaten 50° 27′ N, 3° 2′ OKoordinaten: 50° 27′ N, 3° 2′ O
Höhe 25–100 m
Fläche 7,6 km2
Einwohner 5.375 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 707 Einw./km2
Postleitzahl 59162
INSEE-Code
Website http://www.ville-ostricourt.fr/

Rathaus von Ostricourt

Ostricourt ist eine französische Gemeinde mit 5.375 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Nord in der Region Hauts-de-France. Ostricourt gehört zum Arrondissement Lille und zum Kanton Annœullin.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostricourt liegt etwa 25 Kilometer südlich von Lille. Umgeben wird Ostricourt von den Nachbargemeinden Wahagnies im Norden, Thumeries im Nordosten, Leforest im Südosten, Évin-Malmaison im Süden, Dourges im Südwesten und Oignies im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1115 übertrug der Bischof von Arras, Robert, Ostricourt an das Kapitel von Sainte-Amé von Douai.

Ab dem 19. Jahrhundert wurde in Ostricourt der Kohlenflöz abgebaut.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner
1793 809 1841 829 1881 785 1936 6.200 1982 6.165
1800 778 1846 820 1886 740 1946 6.578 1990 6.064
1806 830 1851 828 1896 791 1954 7.290 1999 5.412
1821 861 1856 820 1911 1.625 1962 7.316 2006 5.146
1831 877 1872 810 1921 2.441 1968 7.388 2011 5.244[1]
1836 859 1876 842 1926 4.954 1975 6.821

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der polnischen Gemeinde Międzychód in Großpolen besteht eine Partnerschaft.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis Ende der 1970er Jahre wurden noch Kohlezechen betrieben und dann stillgelegt.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Saint-Vaast
  • Kirche Saint-Vaast
  • Kirche Saint-Jacques
  • Zeche No. 108
  • Wald von Offlarde

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Nord. Flohic Editions, Band 2, Paris 2001, ISBN 2-84234-119-8, S. 1305.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ostricourt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ostricourt auf cassini.ehess.fr (französisch)