Ostrogski

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Ostroschski ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum ruthenischen Fürsten und Großhetman Litauens siehe Konstantin Iwanowitsch Ostroschski.
Burg Ostrog, vom 14. bis 16. Jahrhundert Hauptsitz

Ostrogski (ukrainisch Острозьки, Ostroski, lateinisch in Ostrog, deutsch von Ostrog) war eines der mächtigsten Adelshäuser im Großfürstentum Litauen, später in Polen-Litauen. Es ist nach der Burg Ostrog in der heutigen Ukraine benannt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ostrogskis stammen im Mannesstamm von den Rurikiden ab und waren entfernte Nachkommen von Swjatopolk, Großfürst der Kiewer Rus.

Besitzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss Starokostjantyniw (Ukraine)
Ostrogski-Palais in Warschau (heute Chopin-Museum)

Ihre Herrschaften in Wolhynien, Halitsch und Podolien beinhalteten mehrere Städte und hunderte von Dörfern. Die wichtigsten Städte waren Ostrog, Korez und Isjaslaw. Im Jahr 1386 erhielt Fürst Feodor Danilovitsch Ostrogski vom polnischen König Władysław II. Jagiełło eine Charta, die ihm seinen Besitz von Ostrog und der Nachbarschaft bestätigte.

Förderer der orthodoxen Kultur und Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ostrogskis gehörten zu den größten Unterstützern der orthodoxen Religion und Kultur im mehrheitlich katholisch geprägten Polen-Litauen. Sie bauten Kirchen, Schulen, die Ostroger Akademie und förderten den Druck von Büchern in ruthenischer Sprache. Die fürstliche Linie von Ostrog erlosch 1620 mit Janusz Ostrogski im Mannesstamm.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen

Blasonierung: „In Blau zwischen einem goldenen Sparrenkopfoberhalbkreisfußschaft (Hausmarke) und einem liegenden ungesichteten goldenen Halbmond ein sechzackiger goldener Stern.“

Bekannte Ostrogskis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ostrogski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien