Otfried Praetorius

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Otfried Praetorius (voller Name: Otto Friedrich Christian Gotthilf Otfried Praetorius; * 26. Februar 1878 in Nieder-Gemünden; † 18. November 1964) war ein deutscher Gymnasialprofessor und Genealoge.

Praetorius war Mathematiklehrer, 1903 Oberlehrer an der Augustinerschule in Friedberg (Hessen), später an der Viktoriaschule in Darmstadt und dort seit 1911 Titularprofessor. 1944 wechselte er nach Nieder-Ramstadt, 1947 trat er in den Ruhestand.

Als Genealoge war er auf die Region Hessen spezialisiert und veröffentlichte zahlreiche Stamm- und Ahnenlisten sowie prosopographische Forschungen u. a. zur Geschichte der Universitäten von Gießen und Mainz und des Reichskammergerichts.

Er war seit 1907 verheiratet mit Dora Nodnagel (1881–1972), der Ehe entstammten vier Kinder. Das Ehepaar stand in freundschaftlicher Beziehung zu dem Reformpädagogen Paul Geheeb (1870–1961), der ein enger Freund von einem Bruder Doras, dem Komponisten und Literaten Ernst Otto Nodnagel, war, auch dessen Tochter Atha Nodnagel, später verehelichte Gruhle, an der Odenwaldschule Oberhambach unterrichtet hatte und sie mit seiner Frau als eine Art Adoptivkind betrachtete.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Siegfried Rösch: Goethes Verwandtschaft: Versuch einer Gesamtverwandtschaftstafel mit Gedanken zu deren Theorie, Degener, Neustadt an der Aisch 1956 (= Bibliothek familiengeschichtlicher Arbeiten, 16; Forschungen zur hessischen Familien- und Heimatkunde, 6), S. 183 (Otfried Praetorius), S. 181 (Dora Nodnagel)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geheeb-Archiv: Stichworte "Nodnagel" und "Praetorius", Stichwort "Gruhle"