Ottifant

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Otto Waalkes mit einem Stoff-Ottifanten

Der Ottifant ist ein vom deutschen Komiker Otto Waalkes erdachter, im Comic-Stil gezeichneter Elefant. Die Bezeichnung Ottifant ist ein Kofferwort aus dem verniedlichten Vornamen des Komikers OttoOtti und der animalischen Anlehnung der Figuren, Elefanten. Die Ottifanten wurden zu einem Markenzeichen und einer Art Maskottchen von Otto Waalkes und tauchen immer wieder in seinen Bühnenshows sowie auf zahlreichen Merchandise-Produkten auf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten Ottifanten fanden sich 1975 auf den Schallplattencovern Otto Waalkes’, da er seiner Plattenfirma den Namen „Rüssl Räckords“ gegeben hat. Später erschienen Comicstrips in Zeitungen sowie diverse Merchandising-Artikel. 1993 entstand für den Fernsehsender RTL die 13-teilige Zeichentrickserie Ottos Ottifanten, in der Otto Waalkes die Stimme von Baby Bruno sprach; sie wurde erstmals ab dem 25. September 1993 ausgestrahlt[1] und später auf Super RTL wiederholt.

2001 folgte der darauf basierende Kinofilm Kommando Störtebeker.

Für die Videospielkonsole Mega Drive von Sega erschien 1993 das Videospiel Die Ottifanten. 1998 erschien das Spiel Ottos Ottifanten - Baby Brunos Alptraum für den Game Boy.[2]

In Emden steht ein von Otto errichtetes Museum, das sogenannte Otto-Huus. Im oberen Stockwerk des Otto-Huus befindet sich ein Museum, in welchem Erinnerungsstücke aus der Anfangszeit seiner Karriere ausgestellt sind. Im Erdgeschoss werden hauptsächlich Fan-Artikel verkauft, wie etwa Ottifanten. Ein hervorstechendes Merkmal dieses Hauses ist die überlebensgroße Plastik eines Ottifanten, die derart an der Außenwand angebracht ist, dass der Eindruck entsteht, er breche durch die Wand hindurch. Im Emder Stadtteil Transvaal, in der Nähe von Ottos Geburtshaus, befindet sich des Weiteren eine Skulptur, die zwei küssende Ottifanten darstellt.

Während das ursprüngliche Design der Ottifanten als Vierbeiner stark an Elefanten orientiert ist, sind die Ottifanten der Comics und Fernsehserie deutlich humanoider und treten als Zweibeiner auf.

Hauptfiguren der Ottifanten-Comics[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Otto-Huus mit einer Ottifantenplastik

Familie Bommel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paul Bommel: Paul, das nicht unbedingt anerkannte Oberhaupt der Familie, arbeitet als Buchhalter in der Firma Kaluppke & Co., welche Schrauben herstellt. Er ist sehr um Autorität bemüht und obwohl er beste Absichten hat und versucht, seinen Job mit viel Ehrgeiz und Mühe zu erledigen, ist er bei seinen Kollegen und eigenen Chef nicht sonderlich beliebt. Seine Tollpatschigkeit und leichte Naivität ist meist ein fester Bestandteil der Geschichten rund um die Ottifanten. Er trägt stets bevorzugt Fliege, Weste und einen Hut. Auch wenn oft Anspielungen und Witze, auch von der eigenen Familie, gemacht werden, dass er ein sehr niedriges Gehalt erhält, wohnen die Bommels dennoch in einem vergleichsweise ansehnlichen, großen Haus, welches für einen Normalverdiener eigentlich schlecht zu bezahlen ist. Er bemüht sich bei seinem Job mehrfach um eine Gehaltserhöhung, allerdings werden seine Anträge stets von seinem Chef abgelehnt. Dennoch bekommt Paul meist die Verantwortung für wichtige Aufgaben und Projekte in der Firma übertragen, welche aber in der Regel wegen seiner Tollpatschigkeit und Naivität daneben gehen. Sein größter Wunsch ist es, Abteilungsleiter in der Buchhaltung zu werden, doch dieser blieb ihm bisher verwehrt. Er fährt einen blauen, schon etwas in die Jahre gekommenen Kleinwagen, der immer wieder durch angestiftete Rennen seines Vaters oder durch andere Unfälle in Mitleidenschaft gezogen wird. In diesen Fällen neigt der sonst eher ruhig gesinnte Paul auch mal zu emotionalen Ausbrüchen. In der Serie war sein Synchronsprecher Wolfgang Draeger, im Film Bastian Pastewka.

Renate Bommel: Die Ehefrau von Paul stellt den ruhenden Pol der Familie Bommel dar und ist vom Charakter die vernünftigste und bodenständigste Person in der Familie. Sie ist Hausfrau, allerdings in der Freizeit sowohl sehr ehrenamtlich (im Film arbeitet sie in einem Organisationskomitee zur Rettung des Krankenhauses) als auch künstlerisch (in der Serie spielt sie am Theater oder absolviert verschiedene Kurse an der Volkshochschule) aktiv. Renate liebt ihren Mann trotz seiner Tollpatschigkeit und seines niedrigen Einkommens über alles. Zwar verrät sie in der Folge Greif den Zaster aus Scham ihren alten Schulfreundinnen, welche bereits mehrfach wohlhabende Männer geheiratet hatten, zwar nicht Pauls richtigen Beruf, steht ihm aber grundsätzlich bei Problemen bei. Paul und Renate hatten sich bei einem von ihm verursachten Autounfall, wo er sie versehentlich an einem Zebrastreifen angefahren hatte, kennen und lieben gelernt, was in der Folge Happy Birthday bekannt wird. In der Serie wurde sie von Monika Barth, im Film von Karin Eckhold gesprochen.

Bruno Bommel: Der einjährige Sohn von Paul und Renate ist meist die Hauptfigur der Ottifanten-Geschichten. Seine Gedanken werden in Form von Voice-over übertragen, sonst gibt Bruno für sein Alter übliche Laute von sich. Er wurde in der Serie und im Film von seinem Erfinder Otto Waalkes gesprochen. Seine Freizeit verbringt er meist mit selbst improvisierten oder nachgestellten Spielen als Polizist, Regisseur, Schatzsucher oder als Superheld (als sein Alter Ego Captain Pamper), entweder alleine, mit Nachbarskindern oder mit Opa Bommel. In vielen von diesen Spielen stellt er auch wahre Begebenheiten dar. Trotz seines Alters ist er ein großer Fan von Action- und Horrorfilmen (seine Lieblingsfilme handeln vom fiktiven Grausigen Gumbo) und versucht oft, aber meist erfolglos, sich diese Filme aus der Videothek auszuleihen oder ins Kino einzudringen. Er ist in das Nachbarmädchen Lisa verliebt, macht ihr regelmäßig Avancen und hat dabei meist Erfolg. Sein ständiger Begleiter und bester Freund ist sein Teddybär Honk (dessen Name rührt von einem Etikett am Teddybären mit der Aufschrift Made in Hongkong her).

Opa Bommel: Er ist der Vater von Paul und auch meist im Mittelpunkt der Ottifanten-Geschichten. Trotz seiner 90 Jahre ist er noch in einer sehr guten körperlichen Verfassung. Seine Freizeit verbringt er meist damit, mit seinen Freunden Otto, Karlchen und Jockel unterwegs zu sein und einen draufzumachen. Zwischen ihm und seinem Sohn Paul kommt es wegen dessen blauem Kleinwagen immer wieder zum Streit, da er den Wagen immer wieder gegen den Willen seines Sohnes benutzt, obwohl er ihn wegen seines hohen Alters nicht mehr fahren soll, und ihn dabei auch noch meist in Mitleidenschaft zieht. Opa Bommel, dessen Vorname nicht genannt wird (sein Sohn Paul und seine Schwiegertochter Renate nennen ihn Vater, seine Kumpel schlicht Bommel), hatte bereits im Altersheim gelebt, ehe er aus Langeweile ausbüxte und sich im Haus seines Sohnes einnistete. Seine größte Lieblingsbeschäftigung ist das Erzählen von meist erfundenen Geschichten aus seinem Leben, in denen er viele bekannte Persönlichkeiten traf, viel in der Welt unterwegs und angeblich an geschichtlichen Großereignissen beteiligt war und mehrere, zum Teil kuriose Berufe ausgeübt hat. Zudem besitzt er eine Kiste mit ganz alltäglichen Dingen, zu denen er aber immer eine ungewöhnliche Geschichte erfindet. Sein Synchronsprecher war in der Serie Günter Lüdke, im Film Ferdinand Dux.

Nebenfiguren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erna Hoppmann: Erna Hoppmann arbeitet als Putzfrau bei Kaluppke & Co. und ist somit eine Arbeitskollegin von Paul Bommel. Sie trägt einen schwarzen Kittel und eine ebenfalls schwarze Schleife im Haar, hat immer eine Zigarre im Mundwinkel und pflegt einen ungesunden und unhygienischen Lebensstil. Sie lebt in einer heruntergekommenen Wohnung und ist ein Fan von Meister Proper, Howard Carpendale und anderen gut gebauten Männern. Zudem zeigt sie eine vulgäre Vorliebe für Sex. In der Firma legt sie dafür aber viel Wert auf Ordnung und Sauberkeit, indem sie jedem mit Gewalt droht, der ihren frischgewischten Fußboden betreten will. Sie drückt diese Warnungen mit übelsten Fäkalausdrücken bis hin zu Morddrohungen aus. Andernfalls schleudert sie ihren Opfern meist ihren Feudel ins Gesicht oder schlägt diese sogar zusammen. Abseits der Arbeit ist sie meist zu Gast in der äußerst unhygienischen Imbissbude Chez Kalli, wo sie, oft mit Paul Bommel, zu Mittag isst oder sich zum Spielen des fiktiven Kartenspiels Eumelzocken trifft. Über ihre Familie ist wenig bekannt: Ihr Vater stirbt in einer Comic-Folge an den Folgen seiner ungesunden Lebensweise, als er gerade seine Tochter besuchen will, die ihn bis dato nie gesehen hat. Angeblich hat sie aber fünf Väter, da ihre Mutter in jener Nacht mit fünf Männern geschlafen habe. Ihre Mutter ist Seefahrerin, kommt in einer anderen Comic-Folge zu Besuch und freundet sich mit Opa Bommel an. Charakterlich benimmt sie sich wie ihre Tochter und sieht bis auf die Körpergröße fast genauso aus.

Fräulein („Frollein“) Lusch: Sie ist die extrem träge Sekretärin von Paul Bommel, hat erhebliche orthografische Defizite, welche an Analphabetismus grenzen (so sind z. B. insgesamt 567 Rechtschreibfehler in einem von ihr geschriebenen Diktat sogar noch Bestwert und eine berufliche "Fortbildung" entpuppt sich als der Konsum der Sesamstraße, um die Buchstaben des Alphabets zu lernen) und hält sich Unmengen von Grünpflanzen in ihrem Büro. Deren Anzahl variiert von einem kleinen Biotop bis hin zu einem Dschungel. Sie verwöhnt einzelne davon wie ein Kleinkind (in der Serien-Folge Unkraut vergeht nicht ihre Topfpflanze Bibi und in mehreren Comics ihren Kaktus Bubi) und lässt dafür jede Arbeit im Büro stehen. Nebenbei lackiert sie sich die Fingernägel, telefoniert mit Freundinnen und nutzt jede Gelegenheit, den Arbeitsplatz zu verlassen. Mit Paul Bommel versteht sie sich nicht besonders gut. Privat ist nicht viel über sie bekannt. In der Serien-Folge Die Bestie der Vorstadt verrät sie, dass sie auch zuhause Unmengen an Grünpflanzen besitzt und mehrere Stunden braucht, um diese zu gießen. Zudem bräunt sie sich jeden Abend unter ihrer Sonnenbank.

Egon Kaluppke: Er ist der Generaldirektor der Firma Kaluppke & Co. und der Vorgesetzte von Paul Bommel. Er leitet die Firma als Patriach alter Schule und ist stets in einem blauen Nadelstreifenanzug und mit einer Zigarre im Mund anzutreffen. Von Paul hält er insgesamt wenig, weshalb er immer wieder dessen Anträge auf eine Gehaltserhöhung ablehnt. Andererseits setzt er bei wichtigen Aufträgen auf ihn oder lobt ihn vor seinem Geschäftspartner, Herrn Borschleck. Sein Vorname variiert: In der Serien-Folge Traumhochzeit stellt er sich dem als Frau verkleideten Paul als Egon vor, in einer Comic-Folge wird er von seinem Neffen, der sich mit Paul um den Posten des Abteilungsleiters duelliert, Hubert genannt.

Norbert Bosewinkel: Der Sohn einer Nachbarsfamilie ist im selben Alter wie Bruno, geistig zurückgeblieben und trägt Windeln, die dringend gewechselt werden müssten. Sein Markenzeichen sind seine dümmlich klingenden Wortfetzen, seine heraushängende Zunge und das Essen von Sand. Auch er bandelt gerne mit dem Nachbarmädchen Lisa an, was Brunos Unmut erregt und weswegen beide, vor allem in der Serie, verfeindet sind. Allerdings kommen die beiden in einigen Comic-Folgen auch gut miteinander aus.

Herr und Frau Bosewinkel: Sie sind Nachbarn der Bommels und die Eltern von Norbert. Wie ihr Sohn sind auch die Bosewinkels nicht gerade hygienisch und intelligent. Die Familie lebt links neben den Bommels in einem zuvor lange leer stehenden Haus, das Opa Bommel für ein Spukhaus hielt.

Lisa: Sie ist ein Baby aus einer anderen Nachbarsfamilie, ebenfalls im gleichen Alter wie Bruno und dessen Schwarm. In ihrem blonden Haar trägt sie eine rote Schleife. Während sie in der Serie das liebe Mädchen von nebenan ist und Brunos Flirts liebevoll erwidert, wird sie in den Comics auch mal handgreiflich, wenn er zu anhänglich wird. Ihre Familie wohnt rechts neben den Bommels und kommt in der Serie in den Folgen Greif den Zaster und Traumhochzeit vor.

Otto: Er ist einer von Opa Bommels Freunden und hat als Sprachrohr des Quartetts immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Otto trägt stets eine beige Anzugjacke und hat immer eine Zigarre im Mund.

Karlchen: Auch er ist ein Freund von Opa Bommel und gleichzeitig der Fahrer und Besitzer des Automobils, mit dem die vier Kumpels meist unterwegs sind. Vom Charakter her ist er höflich, schüchtern und hält sich in Auseinandersetzungen eher zurück.

Jockel Krawinkel: Jockel ist ebenfalls ein Freund von Opa Bommel, der im Altersheim lebt. Sein Markenzeichen sind seine zweideutigen Sprüche und sein hämisches Lachen. Er trägt einen weißen Backenbart und hat immer einen Krückstock dabei. Seinen Nachnamen erwähnt er in der Serien-Folge Traumhochzeit.

Kalli: Kalli ist Besitzer der unhygienischen Imbissbude Chez Kalli und ein Freund von Frau Hoppmann. Viel ist über ihn nicht bekannt, außer dass er vergessen hat, wann sein Geburtstag ist und diesen deshalb jede Woche feiert, um nichts falsch zu machen. Er trägt einen Drei-Tage-Bart, einen schmutzigen Kittel und raucht unentwegt. Seine Imbissbude steht an der Außenseite der Mauer, die das Firmengelände umschließt.

Herr Borschleck: Er ist ein Geschäftspartner von Kaluppke, Direktor der Partnerfirma Borschleck & Sohn und tritt sowohl in der Serie als auch in den Comics ab und zu auf. Über Paul Bommel äußert er sich meist skeptisch, da dessen Tollpatschigkeit auch ihm nicht verborgen bleibt. Er trägt meist einen schwarzen Anzug und einen melonenähnlichen Hut.

Sonstige Figuren (aus den Comics)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rocko: Rocko ist ein etwas älterer Junge mit Irokesenschnitt, der ein paar Straßen weiter wohnt. Er verhält sich tyrannisch und hänselt sowohl Bruno als auch andere Kinder aus der Nachbarschaft. Auch vor Erwachsenen zeigt er keinen Respekt. Trotz seines jugendlichen Alters raucht und trinkt er. Er kommt aus einem zerrütteten Elternhaus und ist völlig unerzogen.

Eddie: Eddie ist ein Bruder von Renate, der wegen mehrerer krimineller Vergehen hinter Gittern sitzt. In einer Comic-Folge bricht er aus dem Gefängnis aus und taucht bei den Bommels unter. Er macht ihnen weis, dass er mit seiner Vergangenheit abgeschlossen habe, fällt aber weiterhin durch kriminelle Tricks auf.

Martin: Martin ist ein Neffe von Paul und Renate, der hin und wieder zu Besuch kommt. Er ist überzeugter Vegetarier, hat im Regenwald gearbeitet, protestiert energisch gegen jede Art von Umweltverschmutzung und Fleischverzehr und versucht die Bommels von ihren Essgewohnheiten abzubringen. Meist trägt er eine Brille und eine Latzhose oder einen selbstgestrickten Pulli.

Alfred: Alfred ist ein Halbbruder von Paul und kam bisher erst in einer Comic-Folge vor. Er ist im Gegensatz zu Paul wohlhabend und kann sich mehr leisten. Opa Bommel hält wohl deshalb mehr von ihm als von Paul.

Hotte: Hotte ist der Macker von Frau Hoppmann. Er tauchte bisher nur einmal in einer Comic-Folge auf, sonst wird er nur mehrfach von Frau Hoppmann in Unterhaltungen mit Paul Bommel erwähnt. Beide pflegen zwar eine Beziehung, sind sich aber nicht treu.

Rupert Klöhn: Er ist ein ehemaliger Schulfreund von Opa Bommel, auch wenn dies bei Besuchen nicht zu erahnen ist, da sich beide nicht gut verstehen. Er kam in zwei Comic-Folgen vor, in einer davon musste er sich einer schweren Herzoperation unterziehen.

Frau Budnikowski: Sie arbeitet in der Postabteilung der Firma Kaluppke & Co., wird aber oft zur Verstärkung in der Buchhaltung eingesetzt. Ihr übertrieben fröhliches Verhalten treibt sowohl Paul Bommel als auch die anderen Mitarbeiter in den Wahnsinn. Sie duzt alle Kollegen und strickt für diese oft skurrile Dinge.

Der Tod: Er wird als Sensenmann dargestellt: Sein Körper und Gesicht (bis auf den Rüssel) sind unter einem schwarzen Umhang versteckt, dazu schleppt er eine Sense mit sich herum. Er taucht in regelmäßigen Abständen bei den Bommels auf, um Opa Bommel, der ihn als einziger zu Gesicht bekommt, endlich mitzunehmen. Opa Bommel dagegen schafft es stets mit allen möglichen Tricks, den Tod zu überzeugen, später noch einmal wiederzukommen. Im Film Kommando Störtebeker hat der Tod einen Gastauftritt, in der Serie kam er jedoch nicht vor.

Hörspielkassetten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 20 Hörspielkassetten, die mit der Fernsehserie nichts gemeinsam haben:

  • 01. Die Reise ins Tulpenland
  • 02. Einschulung mit Hindernissen
  • 03. Zurück aus den Ferien
  • 04. Sackhüpf-Marathon in Emden
  • 05. Spuk im Otto-Huus
  • 06. Einmal Russland und zurück
  • 07. Schutzengel gibt es
  • 08. Ottifant hat Geburtstag
  • 09. Rüssel in Gips
  • 10. Frühlingszeit – Osterzeit
  • 11. Mann über Bord
  • 12. Abenteuer in New York
  • 13. Hilfe der Schuppen explodiert
  • 14. Das Geheimnis der Grabkammer
  • 15. Ein seltsamer Weihnachtsbesuch
  • 16. Ein Jogginganzug geistert durch Emden
  • 17. Unheimlich ist das Moor
  • 18. Das Geheimnis des Kreuzgangs
  • 19. Hilfe – die Brücke bewegt sich
  • 20. Atlantis der verschwundene Erdteil

Kickers Emden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Otto Waalkes hat dem damaligen Fußball-Drittligisten BSV Kickers Emden 2005 erlaubt, mit den Ottifanten zu werben und sie für Merchandising-Artikel zu verwenden. Ende der 1980er Jahre war Otto Waalkes selbst Hauptsponsor des Vereins, die Spieler trugen seinerzeit ein Logo mit Ottifanten auf dem Trikot.

Postwertzeichen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum 1. März 2017 gab die Deutsche Post AG ein Postwertzeichen mit 70 Cent Nennwert heraus, das einen Ottifanten mit einem Regenbogen zeigt.[3] Die Marke gab es auch als 10er Markenset mit selbstklebenden Marken.

Ausstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 26. April 2018 bis 2. September 2018 zeigte das Caricatura Museum für Komische Kunst in Frankfurt am Main Otto – Die Ausstellung, in der es vornehmlich um Ottifanten geht.[4]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Buch der Ottifanten. Rasch und Röhring, Hamburg 1988, ISBN 3-89136-214-5.
  • Ottos Ottifanten 2. Rasch und Röhring, Hamburg 1989, ISBN 3-89136-280-3.
  • Ottos Ottifanten 3. Schau mir in die Augen, Kleines! Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-306-0.
    • Das dritte Taschenbuch der Ottifanten. Schau mir in die Augen, Kleines! Heyne Verlag, München 1993, ISBN 3-453-06388-0.
  • Ottos Ottifanten 4. Grizzlys vertragen nichts! Semmel-Verlach, Kiel 1991, ISBN 3-89460-014-4.
    • Das vierte Taschenbuch der Ottifanten. Grizzlys vertragen nichts! Heyne Verlag, München 1995, ISBN 3-453-08269-9.
  • Ottos Ottifanten 5. Ich nehme Knorpel-Gratinée! Semmel-Verlach, Kiel 1992, ISBN 3-89460-031-4.
    • Das fünfte Taschenbuch der Ottifanten. Ich nehme Knorpel-Gratinée! Heyne Verlag, München 1995, ISBN 3-453-08926-X.
  • Ottos Ottifanten 6. Mr. Sexy und Mr. Cool! Semmel-Verlach, Kiel 1992, ISBN 3-89460-072-1.
    • Das sechste Taschenbuch der Ottifanten. Mr. Sexy und Mr. Cool! Heyne Verlag, München 1996, ISBN 3-453-09297-X.
  • Ottos Ottifanten – Großer Farbsonderband Nr. 1. Höhenflüge Semmel-Verlach, Kiel 1992, ISBN 3-89460-024-1.
  • Ottos Ottifanten 7. Beach Babys! Achterbahn Verlag, Kiel 1994, ISBN 3-928950-55-X.
  • Ottos Ottifanten 8. Immer volle Hose! Achterbahn Verlag, Kiel 1995, ISBN 3-928950-67-3.
  • Ottos Ottifanten 9. Geschenkt! Achterbahn Verlag, Kiel 1996, ISBN 3-928950-81-9.
  • Ottos Ottifanten 10. Glückwunsch! Achterbahn Verlag, Kiel 1997, ISBN 3-928950-90-8.
  • Ottos Ottifanten 11. Frisch gewischt! Achterbahn Verlag, Kiel 1998, ISBN 3-89719-036-2.
  • Ottos Ottifanten 12. Fit for Future! Achterbahn Verlag, Kiel 1999, ISBN 3-89719-067-2.
  • Ottos Ottifanten 13. Kauf oder stirb! Achterbahn Verlag, Kiel 2000, ISBN 3-89719-072-9.
  • Ottos Ottifanten 14. Simsalabär! Achterbahn Verlag, Kiel 2001, ISBN 3-89719-177-6.
  • Ottos Ottifanten 15. Wählt Honk! Achterbahn Verlag, Kiel 2002, ISBN 3-89719-178-4.
  • Ottos Ottifanten 16. Bonzai! Achterbahn Verlag, Kiel 2003, ISBN 3-89982-211-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. OTTIFANTEN. Zeichentrickserien.de, abgerufen am 26. Oktober 2012.
  2. rm: Ottos Ottifanten - Baby Brunos Alptraum - Cheats für Game Boy. Abgerufen am 8. Juni 2018.
  3. Den Ottifanten gibt es nun als 70-Cent-Briefmarke krone.at vom 1. März 2017
  4. Otto – Die Ausstellung

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]