Otto-Hahn-Gymnasium (Göttingen)

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Otto-Hahn-Gymnasium
Otto-Hahn-Gymnasium, Göttingen 1.jpg
Schulform Gymnasium
Schulnummer 65924
Gründung 1969
Adresse

Carl-Zeiss-Straße 6
37081 Göttingen

Land Niedersachsen
Staat Deutschland
Koordinaten 51° 32′ 24″ N, 9° 55′ 18″ OKoordinaten: 51° 32′ 24″ N, 9° 55′ 18″ O
Träger Stadt Göttingen
Schüler 1.240[1]
Lehrkräfte 130[1]
Leitung Rita Engels[2]
Website www.ohg-goe.net

Das Otto-Hahn-Gymnasium ist ein Gymnasium in Göttingen. Es ist nach dem deutschen Chemiker und Nobelpreisträger Otto Hahn (1879–1968) benannt. Das Gymnasium hat etwa 1.240 Schüler[1] und bietet Ganztagsbetreuung an. Einen Schwerpunkt der Bildungstätigkeit bildet der Musikzweig sowie der Naturwissenschaftszweig.

Lehrangebote[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der Abschaffung der Orientierungsstufe in Niedersachsen werden an der Schule seit dem Schuljahr 2004/2005 auch Schüler der 5. und 6. Klasse unterrichtet.

Als erste Fremdsprache wird in Klasse 5 Englisch weitergeführt, als zweite Fremdsprache muss ab der 6. Klasse Französisch, Spanisch oder Latein gewählt werden. In der 7. Klasse gibt es den sogenannten Wahlpflichtbereich, in dem in je einer Doppelstunde ein aus einer Liste stehendes Angebot gewählt werden muss. Ab der 8./9. Klasse müssen 2 WPU-Kurse in 7 Profilen mit je 2 unterschiedlichen Fächern oder eine 3. Fremdsprache gewählt werden (Sprachenangebot der 6. Klasse; beides je 2 Doppelstunden). Ab der 11. Klasse kann als weitere Sprache noch Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch oder Latein gewählt werden.

Seit 2001 ist das Gymnasium Mitglied im MINT-EC. Die MINT-Initiative soll dazu führen, dass sich einige besonders geeignete Gymnasien als Leistungszentren in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik etablieren.[3] Informatik kann ab Klasse 11 gewählt werden.

Seit dem Schuljahr 2016/17 ist das Projekt Herausforderung fest im Schulprogramm verankert, bei welchem die Schüler des 8. Jahrgangs für mehrere Wochen die Schule verlassen, um an anderem Ort zu lernen, zum Beispiel indem sie sich auf eine längere selbstgeplante Radtour begeben oder im Kloster leben.[4]

Musikzweig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1993 wurde an der Schule ein Musikzweig eingeführt. Der Musikzweig bietet musisch begabten und interessierten Schülern in den Jahrgängen 5 bis 6 pro Woche vier Stunden Musikunterricht an, in den Klassen 8 bis 9 ist der Unterricht sechsstündig. Zwei Stunden werden davon der Musikpraxis gewidmet. Es gibt auch die sogenannte „Bläserklasse“. In dieser Klasse sind Kinder (Angebot des OHG für die 5. , 6. und 7. Klasse), die gerne ein Instrument spielen möchten. Zur Auswahl stehen Saxophon, Klarinette, Euphonium, Querflöte, Posaune und Tuba. Nach der 7. Klasse löst sich die Klasse auf und das Kind kann sich mit Einverständnis der Eltern aussuchen, ob es das Instrument weiterspielen will.

Schulpartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Otto-Hahn-Gymnasium hat Partnerschulen in den USA (Nevada City und Salem), in Großbritannien (Gloucester), in Frankreich (Pau und LaTremblade), in der Schweiz (Collonge-Bellerive) in Indien (Mussoorie), und in Spanien (Ontinyent) mit denen Schüleraustauschprogramme stattfinden. Auch gibt es einen Austausch in die Mongolei mit der Schule 19 in Darchan.[5]

Landschulheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Hohen Hagen wird zusammen mit anderen Schulen (IGS Göttingen) und Trägern der Region das Schullandheim Haus Hoher Hagen unterhalten.

Bekannte Ehemalige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Ehemalige sind unter anderem die Reitsportbrüder Ludger und Markus Beerbaum, sowie der Segelsportler Arne Kandulski (Deutscher Meister) und der frühere Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft Armin Sowa.[6]

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das OHG nimmt regelmäßig erfolgreich bei Jugend forscht teil.[7]

Digitalisierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In jedem Raum in der Schule gibt es WLAN. Es wird noch ein alter Overheadprojektor verwendet, da es nicht in jedem Klassenraum einen Beamer gibt. Es gibt Bemühungen, eine Laptopklasse einzuführen. Dabei wird auf Windows, Google und Apple verzichtet und mit Linux gearbeitet. Dieses System befindet sich auf einen kleinen USB-Stick. Diesen Stick kann man von jedem Gerät aus starten.[8]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Otto-Hahn-Gymnasium, Göttingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Weiterführende Schulen in Göttingenim Überblick. (PDF) In: www.goettingen.de. Stadt Göttingen, Februar 2020, abgerufen am 19. Dezember 2020.
  2. Schulleitung. In: www.ohg-goe.net. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  3. Titel. In: www.mint-ec.de. 19. Dezember 2020, abgerufen am 19. Dezember 2020.
  4. Christian Kratzin: „Ich bin stolz, was wir in der Gruppe geschafft haben!“ - Erfahrungen mit dem Herausforderungsprojekt an einem Göttinger Gymnasium. In: Klasse leiten. Nr. 7/2019. Friedrich-Verlag (ohg-goe.net [PDF]).
  5. Austauschprogramme. In: www.ohg-goe.net. Abgerufen am 19. Dezember 2020.
  6. Titel. (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 19. Dezember 2020.@1@2Vorlage:Toter Link/www.ohg.goe.ni.schule.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  7. https://www.ohg-goe.net/mint.html
  8. Neue Medien – Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen. Abgerufen am 11. Januar 2022.