Otto Höxtermann

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Otto Höxtermann (* 11. August 1912 in Paderborn; † 27. September 2002 in Hannover) war ein deutscher Fußballspieler und -trainer, der sich auch um die Leichtathletik Verdienste erwarb.

Otto Höxtermann spielte in seiner aktiven Zeit als Torwart für den VfB Bielefeld und später Arminia Bielefeld; dem unten genannten Weblink zufolge auch bei Werder Bremen, Young Fellows Zürich, SpVg Erfurt, Germania Halberstadt und Borussia Dortmund, allerdings sind Einsätze nicht bei allen diesen Vereinen nachgewiesen. Seine Stationen als Trainer waren u.a. 1. FC Kaiserslautern (Zeitraum unbekannt), Hannover 96 (kurzzeitig 1947), Concordia Hamburg (1947/48), VfB Lübeck (1948/49), Gut Heil Neumünster (1949) und erneut der VfB Lübeck (kurzzeitig im Frühjahr 1950).

VfB-Torwartlegende Jonny Felgenhauer bezeichnete Höxtermann noch Jahrzehnte später als seinen besten Trainer: „Tolle Vorbereitung auf jeden Gegenspieler, kein Fehler wurde vergessen, beim Einstieg in den Bus bekam jeder seinen Zettel mit den Aufgaben in die Hand gedrückt.“[1]

Später widmete sich Höxtermann vorrangig der Leichtathletik, so jahrelang als Trainer in der DTSG von 1874 Hannover. Er betreute dort neben anderen den Deutschen Vizemeister des Jahres 1953 über 400 m Hürden, Helmut Kwoczek[2], ebenso wie einen weiteren Hürdenläufer, Fritz Butenholz, und den Weitspringer Erhard Mallek - später Trainer in der DDR -, die damals zu den Spitzenathleten in ihrer Disziplin gehörten. Kwoczek und Mallek bestritten mehrere Länderkämpfe, so dass der frühere Fußballer Höxtermann von 1952 bis 1954 ehrenamtlicher DLV-Mitarbeiter mit Betreuer- und Organisationsfunktion war, namentlich für Hürdenlauf und Weitsprung (offiziell und für Honorar gab es diese Position nicht). Verliehen wurde ihm vom DLV die Silberne Ehrennadel.[3]

Höxtermann war bereits als aktiver Fußballer, und auch nach seiner Zeit als Trainer an verschiedenen Stellen als Funktionär tätig, so von 1938 bis 1941 als 2. Vorsitzender von Arminia Bielefeld, und als ehrenamtliche "Graue Eminenz" bei der oben genannten DTSG von 1874. Von 1973 bis 1978 war er Präsident der Arminia Hannover. Während seiner Präsidentschaft gelang Arminia 1976 der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Daraufhin erwarb Höxtermann für das Stadion Bischofshol das Tribünendach der Kampfbahn Rote Erde aus Dortmund.[4]

Verweise[Bearbeiten]

  1. Webseite des VfB Lübeck, abgerufen am 16. September 2013.
  2. Webseite zu den Leichtathletik-DM, 400 m Hürden, abgerufen am 16. September 2013.
  3. Angaben in diesem Abschnitt basieren auf e-Mails der Sportjournalisten Klaus Amrhein und Horst Johr vom 12. September 2013 an den Verfasser.
  4. Webseite von Arminia Hannover, abgerufen am 15. September 2013.

Weblinks[Bearbeiten]