Otto Hipp

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Otto Hipp (* 26. September 1885 in München; † 2. Januar 1952 in München) war während der Weimarer Republik Oberbürgermeister von Regensburg und erster bayerischer Kultusminister nach dem Zweiten Weltkrieg.

Der promovierte Rechtsanwalt und Mitglied der Bayerischen Volkspartei war seit 1920 Oberbürgermeister von Regensburg und wurde am 20. März 1933 von den Nationalsozialisten abgesetzt. Hipp hatte diesen noch zu Beginn der dreißiger Jahre die Nutzung städtischer Gebäude untersagt und war ein entschiedener Gegner der NSDAP. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er 1945 von der amerikanischen Besatzungsmacht in Bayern von Mai bis Juni 1945 in das Amt des 2. Bürgermeisters von München berufen, nachfolgend zum ersten bayerischen Kultusminister nach dem Krieg ernannt. Er stellte mit Erlass vom 23. Juli 1945 die von den Nationalsozialisten beseitigten Bekenntnisschulen wieder her, was eine wichtige Weichenstellung für die Entwicklung des Schulwesens in Bayern war. Aufgrund von inhaltlichen Differenzen mit den Amerikanern wurde er als erstes Mitglied der Regierung Schäffer bereits nach wenigen Monaten wieder entlassen. Hipp war zu dieser Zeit schon Mitglied der CSU. 1950 war Hipp Präsident des Deutschen Katholikentages in Altötting und Passau. Er war Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV Aenania München im CV. 1922 trat er aus der KDStV Aenania München aus, um die KDStV Trifels München mitzugründen.