Otto Künzli

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Otto Künzli (* Juli 1948[1] in Zürich) ist ein schweizerischer Goldschmied und Hochschullehrer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Künzli besuchte ab 1965 die Metallklasse an der Schule für Gestaltung Zürich und schloss die Ausbildung 1970 als Goldschmied ab. Nach Mitarbeit in verschiedenen Werkstätten in Zürich, Bern und München, besuchte er von 1972 bis 1978 die Schmuckklasse von Hermann Jünger an der Akademie der Bildenden Künste München. 1975 zog er fest nach München.

Seine erste Einzelausstellung veranstaltete er 1979 im Schmuckmuseum Pforzheim. Seitdem gab er rund 25 Einzelausstellungen weltweit. 1986 erhielt er einen Lehrauftrag am Universitätscollege New Paltz der State University of New York, 1988 am Royal College of Art in London. Hinzu kamen Vortragsreihen in den Vereinigten Staaten und Kanada in den Jahren 1986/87/90, 1990 auch Vorträge und Werkstattprojekte in Australien, Neuseeland und Singapur auf Einladung des Goethe-Instituts.

1991 übernahm er von Hermann Jünger den Lehrstuhl für Goldschmiedekunst und die Klasse für Schmuck und Gerät an der Akademie der Bildenden Künste München. Seither dozierte er weltweit an etablierten Lehreinrichtungen.[2] Seit 2008 ist er Gastprofessor am Royal College of Art.[3]

Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Glückwünsche für Professor Otto Künzli zum 65. Geburtstag, Rathaus Umschau, Ausgabe 136, 19. Juli 2013, S. 3.
  2. Otto Künzli, Galerie Wittenbrink, abgerufen am 16. Mai 2014.
  3. Prof. Otto Künzli, Akademie der Bildenden Künste München, abgerufen am 16. Mai 2014.
  4. Grand Prix Design 2010, Bundesamt für Kultur, 2010.
  5. Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2010. Silber., Die Neue Sammlung, 2009.
  6. Ehrenring für Otto Künzli – Provokateur der Schmuckkunst, Frankfurter Rundschau, 25. Mai 2011.