Otto Müller (Bildhauer)

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Otto Müller (* 4. August 1905 in Thalwil, Kanton Zürich; † 25. Dezember 1993 in Zürich) war ein Schweizer Bildhauer.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lehre, die Otto Müller beim Zürcher Bildhauer Ernst Dallmann machte, blieb ihm in so schlechter Erinnerung, dass er sich als Autodidakt bezeichnete. Als Steinbildhauer arbeitete er auch im Atelier von Karl Geiser. Mit dem Entwurf zweier Arbeiterfiguren gewann Müller 1940 den Wettbewerb für eine Freiplastik vor dem Technikum Winterthur.

Nach seiner Lehrzeit hielt sich Müller Jahre lang mit dem Malen von Kinoplakaten über Wasser. In der Region Zürich hat er zahlreiche Skulpturen und Reliefs im öffentlichen Raum hinterlassen. Sein Werk Kopf im Gehäuse von 1978/1979 steht im Garten des Völkerkundemuseums der Universität Zürich. Weitere Werke sind etwa Hirsch und Kuh und Kälblein von 1948 in Zürich-Friesenberg.[1]

Müller erhielt 1985 den Kunstpreis der Stadt Zürich. Neben anderen gehörte der Schweizer Bildhauer Hans Josephsohn zu seinen Schülern.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Caroline Kesser: Zum hundertsten Geburtstag des Bildhauers Otto Müller In: NZZ. 4. August 2005.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]