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Otto Ohlendorf

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Otto Ohlendorf als Angeklagter im Einsatzgruppen-Prozess (aufgenommen zwischen 1946 und 1948)

Otto Ohlendorf (* 4. Februar 1907 in Hoheneggelsen; † 7. Juni 1951 in Landsberg am Lech) war ein deutscher Kriegsverbrecher, SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei, von 1941 bis 1942 Befehlshaber der Einsatzgruppe D, Amtschef III (SD-Inland) im Reichssicherheitshauptamt (RSHA) und ab November 1943 Stellvertreter des Staatssekretärs und Ministerialdirektor im Reichswirtschaftsministerium. Er wurde 1948 im Einsatzgruppen-Prozess zum Tode verurteilt und 1951 hingerichtet.

Ausbildung und politische Anfänge

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Otto Ohlendorf (1943)

Ohlendorf wuchs als Sohn eines wohlhabenden Landwirts mit drei älteren Geschwistern auf dem elterlichen Hof in Hoheneggelsen auf. Sein Vater war Mitglied der DNVP.[1] Nach der Schulzeit am Gymnasium Andreanum in Hildesheim studierte er Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Leipzig und Göttingen. Zum 28. Mai 1925 trat er in die NSDAP (Mitgliedsnummer 6.531)[2] und im selben Jahr in die SS ein (SS-Nummer 880); im folgenden Jahr wurde Ohlendorf SA-Mitglied. Damit war Ohlendorf ein „Alter Kämpfer“ und bekam dementsprechend später das Goldene Parteiabzeichen. 1931 hielt sich Ohlendorf zu Studienzwecken für mehrere Monate an der Universität Pavia auf. Eine geplante Doktorarbeit schloss er nicht ab.

Nach wissenschaftlichen Anstellungen am Institut für Weltwirtschaft in Kiel bei Jens Jessen (1933) und an der Handelshochschule in Berlin (1935) wurde Ohlendorf auf Vermittlung von Reinhard Höhn 1936 Wirtschaftsreferent beim Sicherheitsdienst des Reichsführers SS (SD) und Leiter der Abteilung, die sich mit der Auswertung der über V-Leute beschafften Berichte über die wirtschaftliche Lage befasste. Bereits im Folgejahr wurde ihm die Leitung der HA II / (Deutsche Lebensgebiete), die bis dahin in der Verantwortung von Höhn lag, übertragen. In dem dann ab September 1939 neu strukturierten Reichssicherheitshauptamt war er Leiter des Amtes III (SD-Inland/Deutsche Lebensgebiete), das er bis 1945 führte. Hier war er verantwortlich für die Erstellung der Meldungen aus dem Reich. In diesen Lageberichten wurde versucht, auf der Grundlage der Meldungen von etwa 30.000 freiwilligen Mitarbeitern und V-Leuten[3] einen ausgewählten Kreis der Staatsführung (im Kern die Reichsminister, die Reichsleiter der NSDAP und das Wehrwirtschafts- und Rüstungsamt im OKW) über die aktuelle Stimmung in der Bevölkerung und Entwicklungen in ausgewählten Bereichen zu informieren.

Chef der Einsatzgruppe D

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Nach der deutschen Invasion der Sowjetunion 1941 befehligte er auf Anweisung von Heinrich Himmler zusätzlich bis Juni 1942 die Einsatzgruppe D, die in der Südukraine und im Kaukasus operierte. Die SS-Einsatzgruppen hatten die Aufgabe, die in den eroberten Gebieten lebenden Juden und Roma und Sinti sowie Führungskader der Kommunistischen Partei der Sowjetunion zu vernichten.[4] Ohlendorf war damit verantwortlich für die Ermordung von ungefähr 90.000 Menschen. Am 1. August 1941 bestätigte Ohlendorf noch einmal den Exekutionsbefehl an die Einsatzgruppen. Dieser habe beinhaltet, „dass in Zukunft alle erfassten Juden aus rassischen Gründen zu erschießen seien“.[5] Im Sommer 1942 kehrte Ohlendorf wieder nach Berlin zurück; sein Nachfolger als Kommandeur der Einsatzgruppe D wurde Walther Bierkamp.

Führungsfunktion im Reichswirtschaftsministerium

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Im November 1943 wurde Ohlendorf, dessen persönliche Ambitionen vor allem auf wirtschaftspolitischem Gebiet lagen und der bereits seit 1939 Hauptgeschäftsführer der Reichsgruppe Handel war, parallel zu seiner Führungsfunktion im RSHA zum ständigen Vertreter des ebenfalls neu ernannten Staatssekretärs Franz Hayler im Reichswirtschaftsministerium, das zuvor wesentliche Teile seiner Kompetenzen bei der Regulierung der Kriegswirtschaft an das Rüstungsministerium hatte abtreten müssen, berufen. Himmler handelte Ohlendorfs Übernahme einer Schlüsselstellung im Reichswirtschaftsministerium, die bereits seit Herbst 1942 angebahnt worden war, im August 1943 direkt mit Minister Walther Funk aus; Ziel dabei war vor allem eine Schwächung der Position Albert Speers bzw. der von Speer vertretenen wirtschaftspolitischen Linie. Ohlendorf fühlte sich vor allem dem „Mittelstand“ verpflichtet;[6] er beobachtete wie Funk mit Argwohn die zu zahlreichen Betriebsstilllegungen führende kriegswirtschaftliche „Lenkungswirtschaft“, die Bevorzugung der „Bestbetriebe“ und den „Mammutismus“ in der Produktion.[7]

Im Wirtschaftsministerium übernahm Ohlendorf, der auch Mitglied im „Freundeskreis Reichsführer SS“ war, als Leiter der Hauptabteilung II und Verantwortlicher für „grundsätzliche Fragen der Wirtschaftspolitik im Reich und im europäischen Raum“ im Range eines Ministerialdirektors die Aufgabe, die Planungen für die Wirtschaft nach dem Krieg zu koordinieren. Seine Stellung im Reichswirtschaftsministerium wird als die eines „heimlichen Ministers“ bzw. „starken Mannes“ und als die einer „Schlüsselfigur“ beschrieben.[8] Ohlendorf hatte sich bereits im August 1942 in einem für Himmler bestimmten Bericht gegen „die Verflechtung staatlicher Autorität und privatwirtschaftlicher Interessen durch die gleichen Personen“ gewandt, wie sie Speer im Rüstungsministerium mit seinen Ausschüssen und „Ringen“ praktizierte.[9] Nach dem Krieg sagte Ohlendorf im Oktober 1947 aus, die von Speer propagierte „Selbstverantwortung der Wirtschaft“ habe dazu geführt, dass einzelne Unternehmen mit der Autorität des Staates gegenüber Konkurrenten auftreten konnten.[10] Als Gegenspieler betrachtete Ohlendorf auch den DAF-Chef Robert Ley, dessen Pläne für die Einführung einer allgemeinen Kranken- und Rentenversicherung er zusammen mit Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk und Reichsgesundheitsführer Leonardo Conti als „kollektivistisch“ bekämpfte.[11]

Himmler lehnte die Speersche Wirtschaftslenkung, die er als „total bolschewistisch“ bezeichnete, ebenfalls ab und schützte die Nachkriegsplanungen Ohlendorfs und seiner Mitarbeiter. Die Lenkung der Kriegswirtschaft war aus Sicht Ohlendorfs „nicht geeignet, endgültige Grundsätze für die kommende nationalsozialistische Friedensordnung der deutschen Wirtschaft auszuweisen“.[12] Ohlendorf arbeitete in diesem Sinne auch mit Ludwig Erhard und vielen anderen Wirtschaftsfachleuten zusammen. An die Stelle des bürokratischen Lenkungsapparates müsse im Frieden ein „aktives und wagemutiges Unternehmertum“ treten, so Ohlendorf.[13] Seit Sommer 1944 verstärkte Ohlendorf seine diesbezüglichen Aktivitäten mit Vorträgen vor den Gauwirtschaftsberatern bzw. vor dem Beirat der Reichsgruppe Industrie. In einem Vortrag am 25. Juli 1944 in Braunschweig betonte er, dass „die kriegsbedingt gelenkte Wirtschaft“ nicht „nationalsozialistischer Wirtschaftspolitik“ entspreche: „Was wir wollen, ist eine freie Wirtschaft, frei auch von Monopolen, Kartellen und Syndikaten.“[14]

Schlussphase des Krieges

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Nach dem Beginn der sowjetischen Großoffensive an der Weichsel schrieb der im Oktober 1944 zum SS-Gruppenführer beförderte Ohlendorf in der zweiten Januarhälfte 1945 in einer Denkschrift unter dem Titel „Volk und Führung“ über die Stimmung der Bevölkerung: „Keiner glaubt mehr, dass wir siegen. (…) Das Volk hat kein Vertrauen zur Führung mehr. Es übt scharfe Kritik an der Partei, an bestimmten Führungspersonen und an der Propaganda.“[15] In den letzten Kriegstagen setzte Ohlendorf sich mit Mitarbeitern des Amtes III und des Reichswirtschaftsministeriums („Stab Nord“) nach Flensburg ab, wo sich zunächst auch Himmler aufhielt. Für die „geschäftsführende“ Reichsregierung Dönitz richtete Ohlendorf aus den Resten des Amtes III einen neuen Nachrichtendienst ein, der unter dem Namen „Nachrichtenbüro“ vom 13. Mai an noch einige Tage existierte. Ohlendorf beschäftigte sich weiterhin vor allem mit wirtschaftspolitischen Fragen. Am 18. Mai 1945 beriet er mit einem Vertreter der Kontrollkommission des Hauptquartiers der alliierten Expeditionsstreitkräfte in Europa über Möglichkeiten, einer „explosiven Entwicklung“ unter der deutschen Bevölkerung entgegenzuwirken.[16] Am 23. Mai 1945 wurde Ohlendorf zusammen mit der geschäftsführenden Reichsregierung in Flensburg festgenommen.

Einsatzgruppen-Prozess

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Ohlendorf beim Einsatzgruppen-Prozess am 9. Oktober 1947
Otto Ohlendorf (links) und Heinz Jost (rechts hinten) am 9. Februar 1948 in Nürnberg als Angeklagte im Einsatzgruppen-Prozess

Ohlendorf machte 1945 zunächst in britischer und dann in amerikanischer Haft sehr umfassende Aussagen – offenkundig mit dem Ziel, so seinen „Wert“ für die Besatzungsmächte zu unterstreichen und sich Straflosigkeit zu sichern.[17] Bei seiner Verhaftung führte er in seiner Aktentasche einen Plan für den Aufbau eines Geheimdienstes im Dienste der Besatzungsbehörden mit sich. In den Verhören machte er seine Vernehmer von sich aus auf das geheime Abkommen über den Einsatz der Einsatzgruppen zwischen RSHA und OKW im Frühjahr 1941 aufmerksam. Ab August 1945 machte er auch Angaben über seine Rolle an der Spitze der Einsatzgruppe D. Im Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher in Nürnberg war Ohlendorf einer der Zeugen der Anklage gegen Ernst Kaltenbrunner. Er schilderte in seiner aufsehenerregenden Aussage am 3. Januar 1946 emotionslos im Detail die Massenmorde seiner Einsatzgruppe. Er erregte damit Unwillen bei den Angeklagten, insbesondere bei Hermann Göring, der ihm vorwarf, mit seinen Schilderungen sich und die anderen Angeklagten unnötig zu belasten.[18]

Im Nürnberger OKW-Prozess sagte er als Zeuge der Anklage aus, dass die Wehrmacht regelmäßig über alle Aufträge der Einsatzgruppen informiert gewesen sei und dass Wehrmacht und Einsatzgruppen häufig bei Exekutionen zusammengearbeitet hätten. Die angeklagten Generäle bestritten dies vehement.[19]

1946/47 entdeckte die Recherchegruppe um Benjamin Ferencz im ehemaligen Gestapo-Hauptquartier in Berlin die Berichte der Einsatzgruppen an das Reichssicherheitshauptamt. Ferencz überzeugte anschließend den Chefankläger Telford Taylor, die Führer der Einsatzgruppen in einem gesonderten Prozess anzuklagen, der ursprünglich gar nicht vorgesehen war. Auch die Sowjetunion hatte darauf verzichtet, Ohlendorfs Auslieferung zu beantragen.[20] In dem im Herbst 1947 eröffneten Einsatzgruppen-Prozess in Nürnberg wurde Ohlendorf im April 1948 zum Tode verurteilt.[21] Im Verfahren versuchte die Verteidigung vergeblich und entgegen den Fakten, Ohlendorf als tendenziell oppositionellen Mittäter darzustellen, der keine Morde begangen habe, sondern nur Befehlsempfänger gewesen sei.[22] Wie bereits in seiner Aussage beim Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher im Januar 1946 gab Ohlendorf an, dass es für ihn undenkbar gewesen sei, Befehle der Staatsführung nicht durchzuführen. Auch sein Stellvertreter Willi Seibert und sein Adjutant Heinz Schubert standen mit ihm vor Gericht. Ohlendorfs Darstellung bildete eine Grundlage für die „intentionalistische“ Interpretation der „Endlösung“, die klar von hierarchischen Strukturen und vorsätzlichem Handeln mit Hitler, Himmler und Heydrich als Zentrum der Entscheidungsfindung geprägt war. Dieses Narrativ wurde durch Mitangeklagte gestützt, die sich ebenfalls als befehlsgebundene Rädchen in der Vernichtungsmaschinerie darstellten. Nachkriegshistoriker wie Helmut Krausnick, Martin Broszat, Leon Poliakov und Raul Hilberg wurden von dieser Sichtweise beeinflusst.[23]

Trotz einer Begnadigungskampagne, in der sich auch hohe kirchliche Würdenträger[24] und Mitglieder der Bundesregierung (Kabinett Adenauer I) beim Alliierten Hochkommissar für eine Begnadigung einsetzten,[25] wurde Ohlendorf am 7. Juni 1951 im Kriegsverbrechergefängnis Landsberg durch den Strang hingerichtet. Die seelsorgerische Betreuung vor der Hinrichtung übernahm der Nationalsozialist und Pfarrer der anthroposophischen Christengemeinschaft Werner Georg Haverbeck.

Der Leichnam wurde in seinem Heimatort Hoheneggelsen beigesetzt. Briefe von Ohlendorf an einen Hildesheimer Schulfreund, seine Frau sowie an andere während seiner Haftzeit 1947 bis 1950 werden im Stadtarchiv Hildesheim aufbewahrt.[26]

Veröffentlichungen und Dokumente

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Commons: Otto Ohlendorf – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Siehe Hilary Earl: The Nuremberg SS-Einsatzgruppen Trial, 1945-1958. Atrocity, Law, and History. Cambridge 2009, S. 59.
  2. Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31160556
  3. Siehe Heinz Boberach (Hrsg.): Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938-1945. Herrsching 1984, Band 1, S. 16.
  4. Götz Aly: Saubere Mörder. Andrej Angrick verfolgt die Spur der Einsatzgruppe D im Süden der deutsch besetzten Sowjetunion. In: Die Zeit. Nr. 10, 26. Februar 2004 (zeit.de).
  5. Andrej Angrick: Besatzungspolitik und Massenmord. Die Einsatzgruppe D in der südlichen Sowjetunion 1941–1943. Hamburger Edition, Hamburg 2003, ISBN 3-930908-91-3, S. 181. zitiert inRegina Reinsperger: Otto Ohlendorf. (pdf) Archiviert vom Original; abgerufen am 5. Oktober 2024.
  6. Siehe Heinz Boberach (Hrsg.): Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938-1945. Herrsching 1984, Band 1, S. 32.
  7. Siehe Dietrich Eichholtz: Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945. Band II: 1941-1943. Berlin 1985, S. 166.
  8. Siehe Ludolf Herbst: Der totale Krieg und die Ordnung der Wirtschaft. Die Kriegswirtschaft im Spannungsfeld von Politik, Ideologie und Propaganda 1939-1945. Stuttgart 1982, S. 187; Dietrich Eichholtz: Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945. Band II: 1941-1943. Berlin 1985, S. 165, 167; Dietrich Eichholtz: Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945. Band III: 1943-1945. Berlin 1996, S. 654.
  9. Zitiert nach Dietrich Eichholtz: Geschichte der deutschen Kriegswirtschaft 1939-1945. Band II: 1941-1943. Berlin 1985, S. 166 (Fn. 286).
  10. Siehe Heinz Boberach (Hrsg.): Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938-1945. Herrsching 1984, Band 1, S. 32.
  11. Siehe Heinz Boberach (Hrsg.): Meldungen aus dem Reich. Die geheimen Lageberichte des Sicherheitsdienstes der SS 1938-1945. Herrsching 1984, Band 1, S. 33.
  12. Zitiert nach Michael Brackmann: Vom totalen Krieg zum Wirtschaftswunder. Die Vorgeschichte der westdeutschen Währungsreform 1948. Essen 1993, S. 139.
  13. Vgl. Michael Brackmann: Die Währungsreform. Der Tag X. In: Handelsblatt. Düsseldorf 23. Juni 2006. Online. 25. Juni 2006, archiviert vom Original am 21. Dezember 2011; abgerufen am 6. Oktober 2024.
  14. Zitiert nach Wolfgang Schumann, Olaf Groehler: Deutschland im zweiten Weltkrieg. Band 6, Berlin 1988, S. 195.
  15. Zitiert nach Wolfgang Schumann, Olaf Groehler: Deutschland im zweiten Weltkrieg. Band 6, Berlin 1988, S. 613.
  16. Siehe Wolfgang Schumann, Olaf Groehler: Deutschland im zweiten Weltkrieg. Band 6, Berlin 1988, S. 221.
  17. Siehe Hilary Earl: A Judge, a Prosecutor, and a Mass Murderer. Courtroom Dynamics in the SS-Einsatzgruppen Trial. In: Kim C. Priemel, Alexa Stiller (Hrsg.): Reassessing the Nuremberg Military Tribunals: Transitional Justice, Trial Narratives, and Historiography. New York 2014, S. 51.
  18. Marc von Lüpke: Massenmorde der Nazis: Was SS-Führer Otto Ohlendorf aussagte. In: Spiegel Geschichte. Abgerufen am 28. Mai 2020.
  19. Valerie Geneviève Hébert: Befehlsempfänger und Helden oder Verschwörer und Verbrecher? In: Priemel und Stiller (Hrsg.): 'NMT: die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtschöpfung. Hamburger Edition, 2013, ISBN 978-3-86854-278-3, S. 119 f.
  20. Siehe Hilary Earl: A Judge, a Prosecutor, and a Mass Murderer. Courtroom Dynamics in the SS-Einsatzgruppen Trial. In: Kim C. Priemel, Alexa Stiller (Hrsg.): Reassessing the Nuremberg Military Tribunals: Transitional Justice, Trial Narratives, and Historiography. New York 2014, S. 53.
  21. University of Missouri–Kansas City: Famous Trials – Nuremberg Trials: The Einsatzgruppen Case (Memento vom 8. Juli 2009 im Internet Archive) mit dem Urteil im Fall Ohlendorf (Memento vom 5. März 2008 im Internet Archive).
  22. Ilka Richter: SS-Elite vor Gericht. Die Todesurteile gegen Oswald Pohl und Otto Ohlendorf. Tectum, Marburg 2011, S. 84 ff.
  23. Hilary Earl: Beweise, Zeugen, Narrative: Der Einsatzgruppen-Prozess und die historische Forschung und Genese der „Endlösung“. In: Kim C. Priemel, Alexa Stiller (Hrsg.): NMT: Die Nürnberger Militärtribunale zwischen Geschichte, Gerechtigkeit und Rechtschöpfung. Hamburger Edition HIS, 2013, ISBN 978-3-86854-260-8, S. 128.
  24. Michael Brackmann: Erhards doppelter Coup. In: General-Anzeiger. 18. Juni 2018, ZDB-ID 1094835-1, S. 10 f.
  25. Joachim Käppner: Ein Abschied von Legenden und Lebenslügen. In: sueddeutsche.de. 24. März 2011, abgerufen am 26. März 2011.
  26. Martin Hartmann: „Lieber Schorse!“ – Briefe eines Kriegsverbrechers. (PDF; 20 kB) In: Historische Dokumente aus dem Stadtarchiv. Stadtarchiv Hildesheim, archiviert vom Original; abgerufen am 5. Oktober 2024 (Folge 46).
  27. Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone, Liste der auszusondernden Literatur. Transkript Buchstabe O, Seiten 300–306. Abgerufen am 4. Juni 2018.
  28. Martin Holler. In: hu-berlin.de. Abgerufen am 5. Oktober 2024.