Päpstliches Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie

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Das Päpstliche Institut Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie (lat.: Pontificium Institutum Joannes Paulus II Studiorum Matrimonii ac Familiae) ist ein Institut päpstlichen Rechts für theologische Studien mit Standorten in vielen Ländern.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Papst Johannes Paul II. begründete die Einrichtung als Päpstliches Institut für Studien zu Ehe und Familie mit der von ihm promulgierten Apostolischen Konstitution Magnum Matrimonii Sacramentum im Jahr 1981. Den Papst bewegte dabei die Frage der pastoralen Sorge und Verantwortung für Ehe und Familie.

Obwohl das Institut organisatorisch an die Lateranuniversität angebunden ist, ist es unabhängig und verleiht kraft eigenen Rechts Lizenziate in Theologie, Promotionen und Master-Abschlüsse in Ehe- und Familienwissenschaften, auch mit Spezialisierung in der Bioethik.

Der Großkanzler des Instituts ist laut Statuten der jeweilige Kardinalvikar der Diözese Rom, zuletzt bis zum 15. August 2016 Agostino Vallini. Mit diesem Datum ernannte Papst Franziskus ungeachtet der Statuten den bisherigen Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Familie, Erzbischof Vincenzo Paglia, zum Großkanzler.[1] Das Institut hat enge Beziehungen zum Päpstlichen Rat für die Familie und veröffentlicht die internationale Zeitschrift Anthropotes.

Präsidenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Standorte des Instituts sind:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nomina del Gran Cancelliere del Pontificio Istituto “Giovanni Paolo II” per Studi su Matrimonio e Famiglia e nomina del Presidente della Pontificia Accademia per la Vita. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 17. August 2016, abgerufen am 18. August 2016 (italienisch).
  2. Nomina del Preside del Pontificio Istituto “Giovanni Paolo II” per Studi su Matrimonio e Famiglia. In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 17. August 2016, abgerufen am 18. August 2016 (italienisch).