Pülümür

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Pülümür
Wappen von Pülümür
Pülümür (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Tunceli
Koordinaten: 39° 29′ N, 39° 54′ OKoordinaten: 39° 29′ 12″ N, 39° 53′ 56″ O
Höhe: 1650 m
Einwohner: 1.464[1] (2018)
Telefonvorwahl: (+90) 428
Postleitzahl: 62 700
Kfz-Kennzeichen: 62
Struktur und Verwaltung (Stand: 2019)
Gliederung: 5 Mahalle
Bürgermeister: Müslüm Tosun (CHP)
Postanschrift: Merkez Mah.
Cemal Süreya Cad. No:1 Kat:1
62700 Pülümü
Website:
Landkreis Pülümür
Einwohner: 3.760[1] (2018)
Fläche: 1.437 km²
Bevölkerungsdichte: 3 Einwohner je km²
Kaymakam: Ömer Faruk Fİdan
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Pülümür auch Pılemoriye ist eine Stadt und Verwaltungssitz (Merkez) des gleichnamigen Landkreises (İlçe) in der türkischen Provinz Tunceli. Der Kreis liegt im Nordosten der Provinz und grenzt an die Provinzen Erzincan im Norden und Bingöl im Südosten. Intern hat er die Kreise Ovacık, Nazımiye und den zentralen Bezirk Tunceli zum Nachbarn.

Die Stadt Pülümür liegt etwa 66 Straßenkilometer (Luftlinie: 52 km) nordöstlich der Provinzhauptstadt Tunceli. Beide sind durch die Fernstraße D885 verbunden, die den Kreis in Nord-Süd-Richtung durchquert.

Der Landkreis besteht neben der Kreisstadt (39 % der Kreisbevölkerung) aus 49 Dörfern. Diese haben eine Durchschnittsbevölkerung von 47 Bewohnern je Dorf, was dem niedrigsten Wert aller acht Kreise der Provinz entspricht. Doğanpınar ist das einzige Dorf mit mehr als 200 Einwohnern. 17 der Dörfer haben mehr als 47 Einwohner, also dem Durchschnitt. Die Bevölkerungsdichte bewegt sich bei 2,6 Einw. je km², was dem niedrigsten Wert der Provinz entspricht.

Zazaisch ist vor Kurmandschi die am häufigsten gesprochene Sprache des Landkreises,[2] wobei die nördliche der drei Dialektgruppen (Nordzazaki) vorherrschend ist.[3]

In Pülümür werden Chrom, Salz und Marmor abgebaut.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Ude, Oberbürgermeister der Stadt München (Stand: September 2013), wurde 2005 zum Ehrenbürger Pülümürs ernannt. Nach ihm ist auch das Gemeindezentrum von Pülümür benannt.[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Türkiye Nüfusu İl ve İlçelere Göre Nüfus Bilgileri, abgerufen am 30. Juli 2019
  2. Martin van Bruinessen: „Aslını inkar eden haramzadedir!“ The debate on the ethnic identity of the Kurdish Alevis. (Memento des Originals vom 28. November 2007 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.let.uu.nl In: Krisztina Kehl-Bodrogi, Barbara Kellner Heinkele, Anke Otter Beaujean (Hrsg.): Syncretistic Religious Communities in the Near East: Collected Papers of the Symposium Berlin, 1995. Brill, Leiden 1997, S. 2
  3. Eberhard Werner: The Struggle for Identity of the Zaza People. Aspects of their Worldview. (PDF; 945 kB) 2011; Mesut Keskin: Das Zazaki.
  4. Süddeutsche.de