PAOK Thessaloniki (Basketball)

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Voller Name PAOK Thessaloniki BC
Gegründet 1928
Vereinsfarben Schwarz - Weiß
Spielstätte PAOK Sports Arena
Plätze 8.500
Präsident SerbienSerbien GriechenlandGriechenland Branislav Prelević
Trainer GriechenlandGriechenland Ilias Papatheodorou
Homepage www.paokbc.gr
Liga Champions League
Basket League
2015/16 5. Platz
Vereinserfolge 2x Griechischer Meister
3x Griechischer Pokalsieger
1x Europapokal der Pokalsieger
1x Korać-Cup

PAOK Thessaloniki BC (griechisch ΠΑΟΚ Θεσσαλονίκη KAE, vollständig Panthessalonikeios Athlitikos Omilos Konstantinoupoliton, griech. ΠΑΟΚ: griechisch Πανθεσσαλονίκειος Αθλητικός Ομιλος Κωνσταντινουπολιτών), ist eine griechische Basketballmannschaft aus der nordgriechischen Stadt Thessaloniki. Der Verein spielt derzeit in der griechischen A1 Liga, der höchsten Liga des Landes. Die Basketballabteilung von PAOK Thessaloniki gehört zu den traditionsreichsten in Griechenland. Neben fünf nationalen Titeln konnte der Verein 1991 sowie 1994 auch international Auszeichnungen sammeln. Zu den bekanntesten ehemaligen Spielern gehören u. a. Branislav Prelevic, John Korfas, Efthimios Rentzias,Panagiotis Fasoulas und der NBA-Star Predrag Stojaković.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge & Die Etablierung (1928 – 1981)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gesamtklub PAOK (Panthessalonikischer Sportclub der Konstantinopoliten) wurde im Jahr 1926 in Thessaloniki hauptsächlich von griechischen Flüchtlingen aus Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, gegründet. Nur zwei Jahre später wurde durch Alekos Alexiadis die Basketballabteilung ins Leben gerufen.Während des Zweiten Weltkrieges stellte PAOK Basketball den Betrieb gezwungener Maßen, wie so viele Sportklubs in Griechenland ein, um direkt nach der Kriegszeit wieder durch den Gründer erneut organisiert zu werden. Die Nachkriegszeit ist geprägt von Erfolgen, welche im Gewinn der ersten Meisterschaft 1959 mündet.[1][2]Dies gab dem Klub die Möglichkeit im europäischen Landesmeisterwettbewerb seine ersten internationalen Spiele gegen CSA Steaua București zu bestreiten. Der Klub musste allerdings zwei Niederlagen einstecken, im ersten Spiel wurde 61:80 und im zweiten 60:79 verloren.[1]In den Folgejahren war die Zeit von Unbeständigkeit geprägt.[2]

Die nächste Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb kam erst in den 1970er Jahren und zwar im Korac Cup, wo man in der Saison 1974/75 auf KK Bosna traf und in der Folgesaison im gleichen Wettbewerb gegen den französischen Klub Le Mans Moderne spielte.[2]

Die Vezirtzis Ära (1981 – 1991)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fehlende Konstanz sollte erst mit dem Einstieg von Nikolaos Vezirtzis Anfang der 1980er-Jahre als Präsident des Klubs, und durch seine Planung des Kaders zu den ersten Erfolgen nach langer Zeit führen. So wurde für die damalige Zeit eine hohe Summe für den Spieler Nikos "Magic" Stavropoulos bezahlt und ebenfalls in der Saison 1983/84 die ersten Amerikaner in den Kader eingebaut. Es handelte sich um Billy Warner und dem Center Dick Mumma.[2]Aus der Akademie des Klubs bereits im Kader war Panagiotis "Spiderman" Fasoulas. Im Jahr 1986 holte man aus den Vereinigten Staaten von Amerika und dem Pepperdine College John "Ten Ten" Korfas[2].

Durch weitere Transfers wie die der späteren Klublegende Branislav "Bane" Prelevic von KK Roter Stern Belgrad in der Saison 1988/89 sollte der Grundstein für die goldene Ära der 1990er-Jahre gelegt werden. Die weiteren Jahre waren geprägt durch die Finalserien gegen den Stadtrivalen Aris Thessaloniki, in denen man bis zum Jahr 1991 einige nationale Vizemeisterschaften holte.[2]

Die goldene Ära (1991 – 1999)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1990er Jahre sollten die erfolgreichsten der Klubgeschichte werden. Im Jahr 1991 holte man den Europapokal der Pokalsieger gegen CAI Saragossa in einem spannenden Finale.In der Folgesaison 1991/92 sollte man erneut das Finale des gleichen Wettbewerbs erreichen, wo man allerdings gegen Real Madrid den Titel nicht verteidigen konnte. In der gleichen Saison und mit der serbischen Trainerlegende Dusan Ivkovic wurde der Titel in den Finalserien gegen Olympiakos Piräus geholt und der ersten nationale Meisterschaftstitel nach 1959 gefeiert.

In der Folgesaison 1992/93 und einer der besten "Starting Five" der Klubgeschichte bestehend aus Panagiotis Fasoulas,Branislav Prelevic, Ken Barlow, John Korfas und dem damaligen amtierenden NBA-Champion der Chicago Bulls Clifford "Good News" Levingston, erreichte man das FIBA Final Four in Piräus, wo man den dritten Platz erreichte. Nach dem Erreichen des dritten Platzes in Europa sollte die Ära von Nikolaos Vezirtzis endgültig enden, und die Klubanteile an Apostolos Ikonomidis übergehen.

In der Saison 1993/94 erreicht das Team unter seiner präsidialen Führung das Finale des Korac Cup gegen Stafanel Trieste und gewinnt damals als erstes griechisches Team einen zweiten europäischen Titel. In der Saison 1994/95 kann das Team um Sakis Laios und dem Kapitän Branislav Prelevic den griechischen Pokal gewinnen.

In diesem goldenen Jahrzehnt brachte die Akademie der Basketballabteilung eines der größten Talente Europas hervor, bzw. übernahm dieses und entwickelte es weiter. Predrag "Peja" Stojakovic wechselte nach nur zwei Spielzeiten von KK Roter Stern Belgrad nach PAOK, wo er mit 16 Jahren ins Profiteam kam, und in der Zeit von 1994 bis 1998 den Korac Cup, den griechischen Pokal gewann und 1998 zum MVP der griechischen Liga wurde, sowie zum Euroleague-Top-Scorer avancierte. Er wurde nach dem Jahr 1998 von den Sacramento Kings "gedraftet"[3] und wurde im weiteren Verlauf seiner Karriere drei mal ins NBA All Star Team berufen und sogar 2011 NBA Champion mit den Dallas Mavericks.[4]

Ein weiterer großer Spieler stieß zu dieser Zeit aus der NBA ins Team von PAOK. Im Jahr 1996 kam Scott Skiles von den Philadelphia 76ers nach Thessaloniki, zu einer Zeit, wo der Klub mit Spielerverträgen und dem Trainer Michel Gomez Probleme und Differenzen hatte, die sich auch auf Scott Skiles übertrugen, der folgedessen mitten in der Saison um die Auflösung seines Vertrages bat. Statt Skiles aus dem Vertrag zu entlassen, wurde dieser vom damaligen Präsident Lakis Alexopoulos zum Trainer berufen und der Coach Gomez entlassen.[2] Skiles führte den Klub zu einem Siegesrekord in der Saison 1996/97, obwohl drei hochkarätige Spieler über die Saison hinweg fehlten. Der Klub wurde in der Liga dritter und qualifizierte sich für die EuroLeague der folgenden Saison.[2] Für Scott Skiles begann seine Trainerkarriere in PAOK und führte diese in der NBA weiter, wo er Teams wie die Phoenix Suns, die Chicago Bulls und die Milwaukee Bucks trainierte.

Erneut in einem europäischen Finale, unterlag PAOK in der Saison 1995/96 in Vitoria gegen das heimische Team im Finale gegen Taugres Vitoria um den FIBA Saporta Cup. In der Saison 1998/99 holte man erneut den griechischen Pokal und unter dem Trainer Konstantinos Flevarakis beendete man die erfolgreichste Dekade der Klubgeschichte.[2]

Stagnation und Wiederaufbau (Seit 1999)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kostas Vasiliadis ausgebildet in der Akademie des PAOK B.C.

Mit dem Wechsel des Klubeigners und dem finanziellen Öffnen durch einem hohen Budget und Einkäufe von hochklassigen Spielern wie Panagiotis Liadelis, Georgios Sigalas, Angelos Koronios und Frédéric Weis, schafft es der Klub nicht die Erfolge einzufahren, die man sich versprochen hatte und gerät dadurch in einem finanziellen Engstand.

In den Folgejahren versuchen altgediente Spieler und Funktionäre den Klub vom Abtauchen in die Bedeutungslosigkeit zu bewahren, und bauen junge Talente der eigenen Akademie ein. Spieler wie Konstantinos Vasiliadis, Dimitrios Verginis, Loukas Mavrokefalidis und Panagiotis Vasilopoulos sorgen über die Jahre für eine gut besuchte Arena und einer Konstanz, die dem Klub vor dem Aus bewahrt.

Seit der Saison 2009/10 sind die wichtigsten Positionen in den Führungsetagen durch Legenden des Klubs besetzt, wie die des Sportdirektors durch Nikos "Magic" Stavropoulos und die des Präsidenten durch Branislav "Bane" Prelevic. Dieses Führungsgespann führt von Jahr zu Jahr den Klub aus den Schulden und schafft den Spagat zwischen den europäischen Wettbewerben und die Konsolidierung des Klubs. Man setzte im Trainerposten durch Anastasios "Soulis" Markopoulos, der in der Saison 2013/14 zum Trainer des Jahres in der griechischen Liga gewählt worden war, auf Konstanz, und baute junge Talente in den Kader ein, der durch talentierte Spieler aus den Collegemannschaften der Vereinigten Staaten von Amerika wie z. B. D. J. Cooper verstärkt wurde. So etablierte sich das Team in die Champions League der FIBA und erreichte die Plätzen 4 – 6 der nationalen Meisterschaft zu.[2]

Anastasios Markopoulos musste den Klub nach acht Jahren am 26. Mai 2017 verlassen.[5][6]

Der Nachfolger des ausscheidenden und langjährigen Trainers Markopoulos wurde als erste Maßnahme der neuen Vereinsphilosophie Ilias Papatheodorou, der in der abgelaufenen Saison mit BK Astana kasachischer Pokalsieger wurde.[7][8]

Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HANTH Stadion (1928 – 1966)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Gründerjahren und den ersten Jahrzehnten der Klubgeschichte wurde das offene Stadion des Stadtrivalen HANTH (ΧΑΝΘ) mitbenutzt.[2]Hier errang der Klub seine erste Meisterschaft.

Alexandrio Melathron (1966 – 2000)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Jahr 2000 bezog PAOK zusammen mit dem Stadtrivalen Aris Thessaloniki das Alexandrio Melathron, wo das Basketballfeld und das innere der Sportarena am 7. Mai 2013 zur Nick-Galis-Hall benannt wurden.[9]Vor allem in den 1980er Jahren wurden in der Halle legendäre Finalserien um die griechische Meisterschaft zwischen den beiden Mannschaften ausgefochten.

PAOK Sports Arena (Seit 2000)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seine Heimspiele trägt der Verein in der "PAOK Sports Arena" im westlichen Vorort Thessalonikis in Pylea aus. Die 8.142 Zuschauer fassende Arena wurde 2000 errichtet und ist im Besitz des Vereins. Die Arena ist die größte griechische Basketballhalle außerhalb des Athener Großraums.[10]Das erste Heimspiel in der damals neuen Heimarena erfolgte am 17. Mai 2000 in den ESAKE Play Offs gegen Panathinaikos Athen. Die Arena bietet 502 Parkplätze, sowie spezielle Parkmöglichkeiten für Busse.[11][12]

Das Basketball Court der PAOK Sports Arena

Zur Honorierung des Stiftergebrüderpaars Dedeoglou, welche das Grundstück dem Klub vermacht haben, worauf erst die Spielstätte hat errichtet werden können, wurde im Jahr 2004 das erste Ioannis Dedeoglou Tournament in der PAOK Sports Arena ausgerichtet. Teilnehmer waren der Gastgeber PAOK B.C. und die Teams aus Hemofarm Vršac, des Panathinaikos Athen und Ülker Istanbul. Die ersten Spiele entschieden Athen am 24. September 2004 gegen Hemofarm Vrsac 83:79, und PAOK gegen Ülker Istanbul mit 77:57 beide für sich. Am nächsten Tag besiegte Hemofarm Vrsac Ülker Istanbul im Spiel um den dritten Platz mit 84:74, PAOK bezwang Panathinaikos Athen 79:76 und sicherte sich damit den ersten Turniersieg.

Das zweite Ioannis Dedeoglou Tournament fand im September 2005 statt und empfang AEK Athen B.C., KK Roter Stern Belgrad, FC Barcelona Basketball und den Gastgeber PAOK B.C., der am ersten Tag auf AEK Athen B.C. traf und mit 77:72 ins Finale einziehen konnte. Im anderen Spiel gewann Barcelona gegen Belgrad 77:67 und trat am folgenden Tag gegen den Gastgeber an. In einem spannenden Spiel bezwang Barcelona den Gastgeber PAOK nach Verlängerung 102:101 und gewann damit das zweite und vorerst letzte Tournier zu Ehren der Gebrüder Dedeoglou.[13]

Im Sommer 2016 wurden Restaurationen und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Zum größten Teil vom Besitzer der Fußballabteilung Ivan Savvidis finanziert, wurden unter anderem die Sitzschalen ausgetauscht, und Sitzschalen mit dem Schriftzug und dem Gründungsjahr des Klubs in den Vereinsfarben installiert.[14] Unter den PAOK Fans, aber zwischenzeitlich auch durch die griechische Sportpresse, wird die Arena auch als Palästchen bezeichnet und tituliert.[2]

Erfolge und Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Griechischer Basketballmeister (1959,1992)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1959 und 1992 konnte PAOK die Meisterschaft für sich beanspruchen. Vor allem der Gewinn der ersten Meisterschaft brachte PAOK endgültig auf die Landkarte und etablierte den Klub in der heimischen Liga. Im Finale schlug man Aris Thessaloniki 66:58.[1][2]Im Jahr 1992 und unter dem Kapitän Panagiotis "Spiderman" Fasoulas und dem Trainer Dusan Ivkovic konnte man sich im entscheidenden Spiel 97:82 gegen Olympiakos aus Piräus durchsetzen.[1]

Griechischer Pokalsieger (1984,1995,1999)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1984 und unter der griechischen Basketball Legende Faidon Matthaiou bezwang PAOK den Stadtrivalen Aris Thessaloniki 74:70 und ging in die Geschichte als das Finale der rasierten Schädel ein,da dies vom Trainer Matthaiou selbst als Motivation den Spielern von PAOK nahegelegt wurde, um den Zusammenhalt zu forcieren.In dem Spiel sollte Nikos Stavropoulos 26 Punkte machen, und damit "Top Scorer" des Spiels werden.[1]

Im Jahr 1995 folgte der Pokalsieg in Lamia gegen Chipita Panionios Nea Smyrni unter dem langjährigen, und MVP des damaligen Finalspiels, Kapitän Branislav "Bane" Prelevic. Dieser steuerte 27 Punkte zum Endstand von 72:53 bei und hob den Pokal vor den Anhängern des Klubs in der Halle von Lamia. Das Halbfinale bestritt man gegen den Stadtrivalen Aris Thessaloniki in dem der Kapitän bereits 29 Punkte zum Endstand von 80:63 beisteuerte.Unter dem damaligen Trainer Sakis Laios und Spielern wie Zoran Savic,Nasos Galakteros und John Korfas holte man den zweiten Pokal nach Hause.[15]

Im Jahr 1999 schlug man den Basketballklub des AEK Athen mit 71:54 in Piräus und krönte die erfolgreichste Dekade der Klubgeschichte unter dem damaligen Kapitän der Mannschaft Georgios Balogiannis mit dem Gewinn des griechischen Pokals. MVP des damaligen Finales wurde Walter Berry, eine Streetballlegende des berühmten New Yorker " The Cage", der nach seiner Collegezeit in St. John`s und einigen Vereinen wie die San Antonio Spurs und Houston Rockets in der NBA,über Italien und Spanien nach Griechenland gekommen ist. Dieser wurde in PAOK zum Publikumsliebling durch seine unorthodoxe Art und Weise Basketball zu spielen.Im Finale krönte "The Truth",wie man ihn liebevoll nannte, seine Zeit auf PAOK mit 19 Punkten und 4 Rebounds.Im Roster standen Spieler wie Claudio Coldebella,Frankie King und Giannis Giannoulis. Im Halbfinale schlug man bereits Aris Thessaloniki wie im Jahr 1995 mit 83:50. Bereits in diesem Spiel steuerte Walter Berry 21 Punkte und 8 Rebounds zum Ergebnis bei.[16]

ULEB EuroLeague/FIBA Supro League-Teilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der höchsten europäischen Spielklasse, die des Landesmeisterwettbewerbes,welcher über die Jahrzehnte sowohl Dachverband als auch den Namen öfter änderte und mit der heutigen ULEB EuroLeague gleichgesetzt werden kann, kann der Klub auf sieben Teilnahmen zurückblicken. In den Jahren 1960, 1993, 1995, 1998, 1999, 2000 und 2001 spielte man in der höchsten Spielklasse des Europäischen Wettbewerbes, und belegt damit den 5. Platz der ewigen Nationalen Teilnahmetabelle (Stand 2017).

Der größte Erfolg kam in der Saison 1992/93. Als Höhepunkt der Vereinshistorie kann der 3. Platz des Final Four in Piräus im Jahr 1993 bezeichnet werden, wo der Klub unter der Führung von Dusan Ivkovic, nach dem verpassen des Finaleinzugs gegen Benetton Treviso, Real Madrid im kleinen Finale mit 76:70 schlug, und den dritten Platz des Wettbewerbs der Landesmeister sichern konnte.

Die bis dato letzte Teilnahme des Klubs in der ULEB EuroLeague der Saison 2000/01 sollten in der Gruppenphase Teams wie die Frankfurt Skylines,KK Buducnost und London Towers besiegt werden, jedoch sollte man im Februar 2001 gegen KK Union Olimpija Ljubljana in drei Spielen und im Gesamtergebnis von 2:1 in Spielen ausscheiden.[17]

Europapokal der Pokalsieger/FIBA Saporta Cup (1991,1992,1996)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 26. März 1991 schrieb die Mannschaft Geschichte und holte den Pokal der Pokalsieger im Finale des Patinoire des Vernets in Genf, gegen das spanische Team aus Saragossa 76:72.Trainer dieses ersten internationalen Erfolgs war der Serbe Dragan Sakota.[1]

Ein Jahr später konnte PAOK B.C. den Titel nicht verteidigen und verlor in Nantes das Finale um den Europapokal der Pokalsieger 1992 in einem spannenden Spiel, welches in der Verlängerung entschieden wurde, gegen Real Madrid.[2]

Im Jahr 1996 verlor man in der Heimspielstätte des Gegners Vitoria Taugres,das Finale des Europapokal der Pokalsieger mit 81:88.Das sollte das letzte europäische Finale bis heute bleiben (Stand 2017).

FIBA Korac Cup (1994)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1994 unter einer weiteren Trainerlegende, Anastasios "Soulis" Markopoulos, konnte man gegen Stefanel Trieste den Korac Cup in zwei spielen für sich entscheiden, und somit den zweiten europäischen Titel, nach dem Europapokal der Pokalsieger 1991 für sich sichern.Im ersten Spiel schlug man daheim die Italiener mit 75:66.Im Rückspiel schlug man die Mannschaft von Trieste mit Spielern wie Dejan BodirogaFerdinando Gentile und  Gregor Fučka mit 100:91.[1][2]

Markopoulos sagte nach dem zweiten Spiel:

Zitat: "Wir haben so gut gespielt, daß selbst die italienischen Fans uns applaudiert haben".[1]

FIBA Basketball Champions League[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten ausgerichteten Saison der FIBA Basketball Champions League der Saison 2016/17 erreichte der Klub die Runde der 16 besten Mannschaften, und schied nach einem beeindruckenden Heimsieg, gegen den späteren Titelträger Iberostar Teneriffa wegen der Auswärtsniederlage und dem Korbverhältnis aus.In der gleichen Saison erreichte man den 5. Platz in der nationalen Liga und qualifizierte sich damit wiederholt für die Saison 2017/18 der Champions League.[18]

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jubiläum 90 Jahre PAOK B.C.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am '9. September 2016 wurden die 90 Jahre des Klubs in einem würdigen Rahmen gefeiert. Eingeladen wurde der amtierende Europameister der ULEB Euroleague 2015/16 PBK ZSKA Moskau zu einem Spiel gegen die Auswahl von PAOK B.C.

Die Mannschaft trat in einem für das Spiel extra angefertigten Retro-Outfit auf, welches das erste Kluboutfit der Basketballmannschaft aus den 1920er Jahren darstellte.Ehemalige Spieler wie Ken Barlow, Clifford Levingston,Claudio Coldebella,Efthimios Rentzias,Giannis Gianoulis und Trainer aus der erfolgreichen Vergangenheit nahmen an den Feierlichkeiten teil.Ein Fotoband aus den 90 Jahren der BasketballKlubgeschichte wurde präsentiert.

Das Freundschaftsspiel fand natürlich in der PAOK Sports Arena statt, welches PBK ZSKA Moskau für sich entscheiden konnte.[19]

Freundschaft mit KK Partizan Belgrad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit vielen Jahren wird intensiv eine Fanfreundschaft mit KK Partizan Belgrad gepflegt, die sich an den Farben der Klubs, welche in beiden Fällen Schwarz und Weiß ist, als auch auf die gemeinsame Religion,die der Christlichen Orthodoxie orientiert.Besonders deutlich wurde die Fanfreundschaft in den Spielen der Basketball Champions League im Jahr 2017.Dort trafen beide in der Runde der Besten 32 Teams gegeneinander an, die am Ende PAOK für sich entscheiden konnte.Die Fans trügen in beiden Spielen Freundschaftsschaals, T-Shirts und begleiteten mit Gesängen beide Teams.

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 29. März 2017)

Nr. Name Nationalität Position Größe [cm] Jahrgang Seit
09 Apollonas Tsochlas GriechenlandGriechenland Guard 189 1983 2013
11 Evangelos Margaritis GriechenlandGriechenland Forward 203 1982 2012
19 Nikolaos Kamaras GriechenlandGriechenland Forward 201 1997 2015
04 Linos Chrysikopoulos GriechenlandGriechenland Forward 206 1992 2016
06 Antonis Koniaris GriechenlandGriechenland Guard 190 1997 2016
13 Nenad Miljenović SerbienSerbien Guard 193 1992 2016
14 Andreas Glyniadakis GriechenlandGriechenland Center 216 1991 2016
16 Dimitris Karamanolis GriechenlandGriechenland Guard 195 1998 2016
12 Thaddeus McFadden Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Guard 188 1987 2016
31 Žanis Peiners LettlandLettland Forward 204 1990 2016
33 Keith Clanton Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Center 206 1990 2016
02 Nathan Sobey AustralienAustralien Guard 193 1990 2017
Ivan Aska Jungferninseln AmerikanischeAmerikanische Jungferninseln Forward 201 1990 2017

Kadertiefe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Starter Bank Bank Reserve
C Glyniadakis Clanton
PF Margaritis Chrysikopoulos Aska
SF Peiners Sobey Kamaras
SG McFadden Tsochlas Karamanolis
PG Miljenović Koniaris

Bedeutende oder bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ siehe auch: Ehemalige Spieler des PAOK Saloniki.

Bedeutende ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: PAOK Thessaloniki (Basketball) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h Hristos Pavlidis: H μπασκετικη ιστορια του παοκ. Hrsg.: Alexis Kristallidis. Nr. 9. Athinaiko Praktorio, Thessaloniki Dezember 1999, S. 68 -85.
  2. a b c d e f g h i j k l m n o [paokbc.gr Informationsquelle ist die Internetseite des Klubs.] Abgerufen am 21.05.2017 (griechisch und englisch).
  3. Δημήτρης Κανδηλάπτης: [www.inpaok.com Ο ΠΑΟΚ και το NBA Draft.] 22. Juni 2017, abgerufen am 22. Juni 2017 (griechisch).
  4. [www.basketball.de Predrag Stojakovic beendet Karriere.] 19. Dezember 2011, abgerufen am 26. Mai 2017 (deutsch).
  5. [www.sdna.gr Soulis Markopoulos leaves PAOK BC after eight years.] 26. Mai 2017, abgerufen am 26. Mai 2017 (englisch).
  6. [www.contra.gr Έκπληξη με το "διαζύγιο" ΠΑΟΚ - Μαρκόπουλου.] 26. Mai 2017, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  7. [www.contra.gr Παπαθεοδώρου στη θέση του Μαρκόπουλου.] 27. Mai 2017, abgerufen am 27. Mai 2017 (gr).
  8. [inpaok.com Ήρθε και παρουσιάζεται!] Abgerufen am 4. Juni 2017 (griechisch).
  9. [www.nytimes.com Nick Galis, a Hero of Greek Basketball, Is Honored by Aris.] 13. Mai 2013, abgerufen am 28. Mai 2017 (englisch).
  10. Informationen zur PAOK Sports Arena auf www.stadia.gr
  11. [www.stadia.gr Κλειστά γήπεδα ομάδων μπάσκετ Α1 και Α2.] 26. Mai 2017, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  12. [www.paokvoice.com Το παλατάκι, ο Βεζυρτζής και τα αδέρφια Δεδέογλου!] 18. März 2017, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  13. [www.contra.gr Ιωάννης Δεδέογλου : Κούπα η Μπάρτσα.] 25. September 2005, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  14. [www.sportandbusiness.gr Νέα καθίσματα στο PAOK Sports Arena, με έξοδα του Ιβάν Σαββίδη.] 18. Juli 2016, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  15. G.Ntendopoulou,G.Walawani: Triponto-To Enstikto tou Tigri,Maestros Prelevic. Hrsg.: Fillipos Sirigos. Nr. 330. Ektipotiki EPE, Athen 7. März 1995, S. 4 - 6.
  16. I.Drimonas,W.Poulakos: Triponto-Mavros Sifounas. Hrsg.: Fillipos Sirigou. Nr. 534. Adelfi Tsakiri A.E., Athen 2. Februar 1999, S. 4 - 11.
  17. Kiriakos Kiriakos: PAOK Embisteftiko - Basket. Nr. 21. Dikefalos EPE, Thessaloniki Juni 2001, S. 24 - 25.
  18. [basketballcl.com Informationsquelle ist die Internetseite des Verbandes Basketball Champions League.] Abgerufen am 21.05.2017 (englisch).
  19. [www.protothema.gr 90 χρόνια ΠΑΟΚ: Ο φιλικός αγώνας μπάσκετ ΠΑΟΚ – ΤΣΣΚΑ Μόσχας.] 7. September 2016, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  20. [esake.gr Λύθηκε η συνεργασία ΠΑΟΚ και Μαρκόπουλου μετά από 8 χρόνια.] 27. Mai 2017, abgerufen am 27. Mai 2017 (gr).