PAOK Thessaloniki (Basketball)

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Voller Name PAOK Thessaloniki BC
Gegründet 1926
Vereinsfarben Schwarz - Weiß
Spielstätte PAOK Sports Arena
Plätze 8.500
Präsident SerbienSerbien GriechenlandGriechenland Branislav Prelević
Trainer GriechenlandGriechenland Ilias Papatheodorou
Co-Trainer GriechenlandGriechenland Georgios Limniatis
GriechenlandGriechenland Konstantinos Charalambidis
GriechenlandGriechenland Charalambos Karaiskos
Team Manager GriechenlandGriechenland Telis Zournatzidis
Homepage www.paokbc.gr
Liga Champions League
Basket League
2016/17 5. Platz
Vereinserfolge 2x Griechischer Meister
3x Griechischer Pokalsieger
1x Europapokal der Pokalsieger
1x Korać-Cup

PAOK Thessaloniki BC (griechisch ΠΑΟΚ Θεσσαλονίκη KAE, vollständig Panthessalonikeios Athlitikos Omilos Konstantinoupoliton, griech. ΠΑΟΚ: griechisch Πανθεσσαλονίκειος Αθλητικός Ομιλος Κωνσταντινουπολιτών), ist eine griechische Basketballmannschaft aus der nordgriechischen Stadt Thessaloniki. Der Verein spielt derzeit in der griechischen A1 Liga, der höchsten Liga des Landes. Die Basketballabteilung von PAOK Thessaloniki gehört zu den traditionsreichsten in Griechenland. Neben fünf nationalen Titeln konnte der Verein 1991 sowie 1994 auch international Auszeichnungen sammeln. Zu den bekanntesten ehemaligen Spielern gehören u. a. Branislav Prelevic, John Korfas, Efthimios Rentzias,Panagiotis Fasoulas und der NBA-Star Predrag Stojaković.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anfänge (1926–1945)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gesamtklub PAOK (Panthessalonikischer Sportclub der Konstantinopoliten) wurde im Jahr 1926 in Thessaloniki hauptsächlich von griechischen Flüchtlingen aus Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, gegründet. Im gleichen Jahr wurde durch Alekos Alexiadis die Basketballabteilung ins Leben gerufen.Das erste dokumentierte Spiel soll die Niederlage gegen den Armenischen Klub Thessalonikis am 19. Oktober 1926 sein.Dieses erste dokumentierte Spiel endete 22:10 und fand als Vorbereitungsspiel zur Stadtmeisterschaft statt, welche nur einige Tage später starten sollte.Das erste offizielle Spiel, welches sicher überliefert ist, fand am 24. Oktober 1926 statt, in dem PAOK gegen den Stadtrivalen Aris Thessaloniki mit 14:12 gewann.[1]

Die Etablierung (1945–1970)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Zweiten Weltkrieges stellte PAOK Basketball den Betrieb gezwungener Maßen, wie so viele Sportklubs in Griechenland ein, um direkt nach der Kriegszeit wieder durch den Gründer erneut organisiert zu werden. Die Nachkriegszeit ist geprägt von Erfolgen, welche im Gewinn der ersten Meisterschaft 1959 mündet.[2][3] In der ersten Meisterschaftssaison kam es am Ende der Endrunde zu einem Gleichstand in der Tabelle zwischen PAOK B.C.,Aris Thessaloniki und Sporting Athen.Im letzten und entscheidenden Spiel gewann PAOK B.C. gegen Aris Thessaloniki unter dem Spielertrainer Irakleos Klangas im heimischen Stadion, und entschied somit das Titelrennen für sich.[1] Orestes Angelidis ein weiterer Hauptakteur des ersten Titelgewinns, sollte nach seiner aktiven Laufbahn und in den 1970`er Jahren als Trainer des Klubs fungieren, ähnlich wie eine weitere Legende des Vereins, Georgios Ikonomou.[1]

Das erringen der ersten Meisterschaft, gab dem Klub die Möglichkeit im europäischen Landesmeisterwettbewerb seine ersten internationalen Spiele gegen CSA Steaua București zu bestreiten. Der Klub musste allerdings zwei Niederlagen einstecken, im ersten Spiel wurde 61:80 und im zweiten 60:79 verloren.[2] Im Folgejahr bewies der Klub das er nicht durch Zufall Meister wurde.Im Jahr 1960 wurde man Vizemeister.Im gleichen Jahr gewann das Team ein anerkanntes Basketballturnier in Lüttich.Dieses Ereignis sollte dazu führen,dass die damalige Fangemeinde einen euphorischen Empfang bereits an der Grenze zu Jugoslawien, dem Team bereiten sollte.[1]

In den Folgejahren war die Zeit von Unbeständigkeit geprägt.[3] In den Spielzeiten 1962-63 und 1963-64 spielte man sogar das erste und bis dato letzte mal in der zweiten griechischen Spielklasse,bis man dann wieder zur Saison 1964-65 aufstieg.

Die Wilden 1970`er (1970–1981)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächste Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb kam erst in den 1970er Jahren und zwar im Korac Cup, wo man in der Saison 1974/75 auf KK Bosna traf und in der Folgesaison im gleichen Wettbewerb gegen den französischen Klub Le Mans Moderne spielte.[3]In den 1970er Jahren konnte der Klub nicht in den Top 3 der Liga gelangen.Die höchste Platzierung konnte in den Jahren 1973 - 1975 jeweils der vierte Platz erreicht werden.[4]

Manthos Katsoulis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In dieser Zeit sollte eine weitere große Persönlichkeit und spätere Legende des Vereins, seine aktive Laufbahn starten, in bereits jungen Jahren stieß Manthos Katsoulis zum Klub.Ein Forward und außergewöhnlicher Scorer der im Jahr 1977 im entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt gegen Dimokritos, seine 28 Punkte beisteuerte, und somit den Sieg mit 65:53 sicherte.Der Stern des Manthos Katsoulis sollte zu der Zeit aufgehen,obwohl es für den Klub nicht so gut lief und an Konstanz fehlte.[1]Katsoulis hat von 1975 bis1988 und in insgesamt 14 Spielzeiten und 274 Erstligaspiele, 5.227 Punkte für PAOK erzielt, was ihm bis heute (Stand 2017) den ersten Platz der vereinsinternen Ewigen Scorer Tabelle beschert.[4]

Die Vezirtzis Ära (1981–1991)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Planerische Gestaltung des Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die fehlende Konstanz sollte erst mit dem Einstieg von Nikolaos Vezirtzis Anfang der 1980er-Jahre als Präsident des Klubs, und durch seine Planung des Kaders einkehren. So wurde für die damalige Zeit eine hohe Summe für den Spieler Nikos "Magic" Stavropoulos bezahlt,den man aus Larissa holte, und ebenfalls in der Saison 1983/84 die ersten Amerikaner in den Kader eingebaut. Es handelte sich um Billy Warner und dem Center Dick Mumma.[3]Aus der Akademie des Klubs bereits im Kader war Panagiotis "Spiderman" Fasoulas. Im Jahr 1986 holte man aus Malibu,Kalifornien und dem Pepperdine College John "Ten Ten" Korfas[3].Somit wurde Jahr für Jahr am Gerüst der Mannschaft investiert.

Platzierungen in der ersten Liga (A`Ethiniki) 1980 – 1991 in der Ära Vezirtzis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Platzierung Spiele Siege Niederlagen Punkte Kassierte Punkte
1980-`81 6 26 14 12 1866 1907
1981-`82 3 26 20 6 2026 1740
1982-`83 2 26 23 3 2315 1815
1983-`84 3 26 21 5 2132 1719
1984-`85 2 26 22 4 2254 1816
1985-`86 5 26 19 7 2180 1972
1986-`87 2 18 14 4 1580 1323
1987-`88 2 18 14 4 1399 1252
1988-`89 2 18 15 3 1801 1463
1989-`90 1 22 20 2 2199 1711
1990-`91 2 22 20 2 2125 1627

Das letzte Puzzlestück[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch weitere Transfers wie die der späteren Klublegende Branislav "Bane" Prelevic von KK Roter Stern Belgrad in der Saison 1988/89 sollte das letzte Puzzlestück für die goldene Ära der 1990er-Jahre gelegt werden. Die weiteren Jahre waren geprägt durch die Finalserien gegen den Stadtrivalen Aris Thessaloniki, in denen man bis zum Jahr 1991 einige nationale Vizemeisterschaften holte.[3]

Die goldene Dekade (1991–1999)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten größeren Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1990er Jahre sollten die erfolgreichsten der Klubgeschichte werden. Im Jahr 1991 holte man den Europapokal der Pokalsieger gegen CAI Saragossa in einem spannenden Finale.In der Folgesaison 1991/92 sollte man erneut das Finale des gleichen Wettbewerbs erreichen, wo man allerdings gegen Real Madrid den Titel nicht verteidigen konnte. In der gleichen Saison und mit der serbischen Trainerlegende Dusan Ivkovic wurde der Titel in den Finalserien gegen Olympiakos Piräus geholt und der ersten nationale Meisterschaftstitel nach 1959 gefeiert.

In der Folgesaison 1992/93 und einer der besten "Starting Five" der Klubgeschichte bestehend aus Panagiotis Fasoulas,Branislav Prelevic, Ken Barlow, John Korfas und dem damaligen amtierenden NBA-Champion der Chicago Bulls Clifford "Good News" Levingston, erreichte man das FIBA Final Four in Piräus, wo man den dritten Platz erreichte. Nach dem Erreichen des dritten Platzes in Europa sollte die Ära von Nikolaos Vezirtzis endgültig enden, und die Klubanteile an Apostolos Ikonomidis übergehen.

In der Saison 1993/94 erreicht das Team unter seiner präsidialen Führung das Finale des Korac Cup gegen Stafanel Trieste und gewinnt damals als erstes griechisches Team einen zweiten europäischen Titel. In der Saison 1994/95 kann das Team um Sakis Laios und dem Kapitän Branislav Prelevic den griechischen Pokal gewinnen.

Mit Führungspersönlichkeiten auf dem Erfolgsweg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In diesem goldenen Jahrzehnt brachte die Akademie der Basketballabteilung eines der größten Talente Europas hervor, bzw. übernahm dieses und entwickelte es weiter. Predrag "Peja" Stojakovic wechselte nach nur zwei Spielzeiten von KK Roter Stern Belgrad nach PAOK, wo er mit 16 Jahren ins Profiteam kam, und in der Zeit von 1994 bis 1998 den Korac Cup, den griechischen Pokal gewann und 1998 zum MVP der griechischen Liga wurde, sowie zum Euroleague-Top-Scorer avancierte. Er wurde nach dem Jahr 1998 von den Sacramento Kings "gedraftet"[5] und wurde im weiteren Verlauf seiner Karriere drei mal ins NBA All Star Team berufen und sogar 2011 NBA Champion mit den Dallas Mavericks.[6] In der Saison 1994/95 stieß Matt Bullard aus den Houston Rockets ins Team.Damit konnte zum zweiten mal, hinter Levingston,der zu seiner Zeit als Champion aus Chicago geholt werden konnte,ein amtierender NBA Champion verpflichtet werden.Matt "Air" Bullard,wie er bereits zu Rockets Zeiten liebevoll gerufen wurde, verhalf den Klub zum griechischen Pokalsieg in der gleichen Saison,und sollte dann wieder in der Folgesaison zur NBA zurückkehren.

Ein weiterer großer Spieler stieß zu dieser Zeit aus der NBA ins Team von PAOK. Im Jahr 1996 kam Scott Skiles von den Philadelphia 76ers nach Thessaloniki, zu einer Zeit, wo der Klub mit Spielerverträgen und dem Trainer Michel Gomez Probleme und Differenzen hatte, die sich auch auf Scott Skiles übertrugen, der folgedessen mitten in der Saison um die Auflösung seines Vertrages bat. Statt Skiles aus dem Vertrag zu entlassen, wurde dieser vom damaligen Präsident Lakis Alexopoulos zum Trainer berufen und der Coach Gomez entlassen.[3] Skiles führte den Klub zu einem Siegesrekord in der Saison 1996/97, obwohl drei hochkarätige Spieler über die Saison hinweg fehlten. Der Klub wurde in der Liga dritter und qualifizierte sich für die EuroLeague der folgenden Saison.[3] Für Scott Skiles begann seine Trainerkarriere in PAOK und führte diese in der NBA weiter, wo er Teams wie die Phoenix Suns, die Chicago Bulls und die Milwaukee Bucks trainierte.

Die letzten großen Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erneut in einem europäischen Finale, unterlag PAOK in der Saison 1995/96 in Vitoria gegen das heimische Team im Finale gegen Taugres Vitoria um den FIBA Saporta Cup. In der Saison 1997/98 wurde man in den Finalserien um die griechische Meisterschaft,Vizemeister und unterlag in Spielen Panathinaikos Athen.

In der Saison 1998/99 holte man erneut den griechischen Pokal und unter dem Trainer Konstantinos Flevarakis beendete man die erfolgreichste Dekade der Klubgeschichte.[3]

Die Zeit der Stagnation (1999–2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kostas Vasiliadis ausgebildet in der Akademie des PAOK B.C.

In der Finalserie 1999/2000 wurde man Vizemeister und unterlag Panathinaikos Athen.Dies bedeutete gleichzeitig das Ende einer erfolgreichen Dekade und den Beginn einer turbulenten Zeit.

Mit dem Wechsel des Klubeigners und dem finanziellen Öffnen durch einem hohen Budget, und Einkäufe von hochklassigen Spielern wie Panagiotis Liadelis, Georgios Sigalas, Angelos Koronios und Frédéric Weis, schafft es der Klub nicht die Erfolge einzufahren, die man sich versprochen hatte und gerät dadurch in einem finanziellen Engstand. Sehr häufig wechselt in dieser schwierigen Dekade das Führungsgespann des Klubs.Im Januar 2004 geht die Präsidentschaft an Takis Paneloudis über,dessen Versuche den Klub zu Stabilisieren,an dem hohen Schuldenstand scheitern.Eine provisorische Leitung wird gegründet und Evangelos Galatsopoulos übernimmt die Übergangspräsidentschaft,der in der Saison 2008/09 tatsächlich die weichen für Strukturen stellen kann, in dem er im Sommer 2009 die Präsidentschaft an Miltiadis Kanotas übergibt, der als erstes mit Stavropoulos einen technischen Direktor installiert, der als Legende des Klubs von Fans und Umfeld gut aufgenommen wird.[7]

Die Akademie als Rettungsanker[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Folgejahren versuchen altgediente Spieler und Funktionäre den Klub vom Abtauchen in die Bedeutungslosigkeit zu bewahren, und bauen junge Talente der eigenen Akademie ein. Spieler wie Konstantinos Vasiliadis, Dimitrios Verginis, Loukas Mavrokefalidis und Panagiotis Vasilopoulos sorgen über die Jahre für eine gut besuchte Arena und einer Konstanz, die dem Klub vor dem Aus bewahrt.

Der Wiederaufbau (Seit 2009)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Konsolidierung und Konstanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Saison 2009/10 sind die wichtigsten Positionen in den Führungsetagen durch Legenden des Klubs besetzt, wie die des Sportdirektors durch Nikos Stavropoulos, die des Teammanagers mit Tellis Zournatzidis und die des Präsidenten durch Branislav Prelevic. Dieses Führungsgespann führt von Jahr zu Jahr den Klub aus den Schulden und schafft den Spagat zwischen den europäischen Wettbewerben und die Konsolidierung des Klubs.Es gelingt für drei Spielzeiten in Folge,und zwar von der Saison 2012/13 bis zur Saison 2014/15 einen solventen Hauptsponsor ans Land zu ziehen, welcher auf den Namen Prime Insurance hört,einem großen griechischen Versicherungsunternehmen mit Hauptsitz in Athen.Weiterhin konnte das Marketing das Programm "Die 300 des PAOK" ins Leben rufen, eine Ansammlung mehrerer kleinerer Sponsoren, die einen großen Teil zur finanziellen Gesundung des Klubs beitragen konnten.[8] Man setzte im Trainerposten durch Anastasios Markopoulos, der in der Saison 2013/14 zum Trainer des Jahres in der griechischen Liga gewählt worden war, auf Konstanz, und baute junge einheimische Talente wie z.B. Leonidas Kaselakis und Nikolaos Pappas in den Kader ein, die durch talentierte Spieler aus den Collegemannschaften der Vereinigten Staaten von Amerika wie z. B. D. J. Cooper und Jake Odum flankiert wurden. So etablierte sich das Team im ULEB EuroCup von 2010 bis 2016 und letztendlich ab der Saison 2016/17 in der Champions League der FIBA und erreichte dauerhaft die Plätze 3 – 5 der nationalen Meisterschaft.[3]

Die jungen Wilden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anastasios Markopoulos sollte den Klub nach acht Jahren am 26. Mai 2017 verlassen.[9][10] Der Nachfolger des ausscheidenden und langjährigen Trainers Markopoulos wurde als erste Maßnahme der neuen Vereinsphilosophie Ilias Papatheodorou, der in der abgelaufenen Saison mit BK Astana kasachischer Meister und Pokalsieger wurde.[11][12] Im Juli 2017 und nach der Verpflichtung Papatheodorous durch den Klub, konnte dieser in der Rolle des Nationaltrainers den Europameistertitel in Kreta mit der griechischen U-20 Basketball Nationalmannschaft erringen.[13] Ilias Papatheodorou errang bereits mit der gleichen Generation im Jahr 2015 als U-18 Trainer den Europameistertitel.Ein wesentlicher Bestandteil dieser Generation und beider Titelgewinne ist der bei PAOK B.C. unter Vertrag stehende Antonis Koniaris. Zur Saison 2017/18 hat man noch zusätzlich vom U-20 Europameisterteam,Theodoros Karras fest für vier Jahre verpflichten[14], als auch den MVP des Turniers in Kreta,Vassilios Charalambopoulos aus Athen ausleihen können[15].Durch den Wechsel von Markopoulos zu Papatheodorou erhoffte sich die sportliche Leitung genau diese Fokussierung auf junge und aufstrebende Spieler,und dadurch eine schnellere und effektivere Offensive mittels eines modernen Basketballs.Die Fokussierung auf die Jugendarbeit machte sich bereits mit dem Gewinn der griechischen U-17 Meisterschaft am 02.Juli 2017 deutlich.Papatheodorou brachte zu seiner ersten Cheftrainersaison Ousman Kroubally aus Astana mit und fügte mit Lucky Jones und Brandon Triche zwei Offensiv-Allrounder ins Team. Der Beginn der Saison 2017/18 ist sowohl in der Champions League als auch in der nationalen Meisterschaft als holprig zu bezeichnen.Einerseits durch eine Verletzungsmisere und der daraus resultierenden limitierte Trainingsgestaltung,als auch durch die daraus ergebende Unruhe im Umfeld führten zu einer negativen Serie, welche erst in der zweiten Hälfte der Vorrunde sich zu legen begann.

Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

HANTH Stadion (1928–1966)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Gründerjahren und den ersten Jahrzehnten der Klubgeschichte wurde das offene Stadion des Stadtrivalen HANTH (ΧΑΝΘ) mitbenutzt.[3]Hier errang der Klub seine erste Meisterschaft und trug seine ersten Internationalen Spiele aus.

Alexandrio Melathron (1966–2000)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zum Jahr 2000 bezog PAOK zusammen mit dem Stadtrivalen Aris Thessaloniki das Alexandrio Melathron, wo das Basketballfeld und das innere der Sportarena am 7. Mai 2013 zur Nick-Galis-Hall benannt wurden.[16] Vor allem in den 1980er Jahren wurden in der Halle legendäre Finalserien um die griechische Meisterschaft zwischen den beiden Mannschaften ausgefochten.In den Endpielserien um die griechische Meisterschaft der Jahre 1987–88, 1988–89, 1989–90, 1990–91 konnte sich im Alexandrio Melathron,stets der Stadtrivale durchsetzen.

PAOK Sports Arena (Seit 2000)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

PAOK Sports Arena Aussenansicht (2017)
PAOK Sports Arena Aussenansicht (2017)

Die Arena[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anzeigetafel der Arena (2017)

Seine Heimspiele trägt der Verein in der "PAOK Sports Arena" im östlichen Vorort Thessalonikis in Pylea aus. Die 8.142 Zuschauer fassende Arena wurde 2000 errichtet und ist im Besitz des Vereins. Die Arena ist die größte griechische Basketballhalle außerhalb des Athener Großraums.[17] Die Grundsteinlegung erfolgte am 18.März 1990,unter dem Beisein des damaligen Präsidenten Vezirtzis und dem Gebrüderpaar Dedeoglou.Das erste Heimspiel in der damals neuen Heimarena erfolgte am 17. Mai 2000 in den ESAKE Play Offs gegen Panathinaikos Athen. Die Arena bietet 502 Parkplätze, sowie spezielle Parkmöglichkeiten für Busse.[18][19] In der PAOK Sports Arena sind nicht nur die Büroräumlichkeiten der Basketballabteilung und das PAOK BC Store (Fanshop) beheimatet,sondern auch das PAOK Basketballvereinsmuseum befindet sich auf der Ebene des Erdgeschosses der Arena.Exponate aus der Geschichte des Basketballklubs, wie diverse Pokale,Fotografien,Banner und Basketballschuhe der Vergangenen Größen des Klubs sind ausgestellt. Die Arena wird sich mit der Volleyballabteilung geteilt, die ebenfalls ihre Büroräume in der Arena unterhält.

Das erste Dedeoglou Turnier (2004)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Honorierung des Stiftergebrüderpaars Dedeoglou, welche das Grundstück dem Klub vermacht haben, worauf erst die Spielstätte hat errichtet werden können, wurde im Jahr 2004 das erste Ioannis Dedeoglou Tournament in der PAOK Sports Arena ausgerichtet. Teilnehmer waren der Gastgeber PAOK B.C. und die Teams aus Hemofarm Vršac, des Panathinaikos Athen und Ülker Istanbul. Die ersten Spiele entschieden Athen am 24. September 2004 gegen Hemofarm Vrsac 83:79, und PAOK gegen Ülker Istanbul mit 77:57 beide für sich. Am nächsten Tag besiegte Hemofarm Vrsac Ülker Istanbul im Spiel um den dritten Platz mit 84:74, PAOK bezwang Panathinaikos Athen 79:76 und sicherte sich damit den ersten Turniersieg.

Die Innenansicht der PAOK Sports Arena
PAOK Sports Arena Innenansicht (2017)

Das zweite Dedeoglou Turnier (2005)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das zweite Ioannis Dedeoglou Tournament fand im September 2005 statt und empfang AEK Athen B.C., KK Roter Stern Belgrad, FC Barcelona Basketball und den Gastgeber PAOK B.C., der am ersten Tag auf AEK Athen B.C. traf und mit 77:72 ins Finale einziehen konnte. Im anderen Spiel gewann Barcelona gegen Belgrad 77:67 und trat am folgenden Tag gegen den Gastgeber an. In einem spannenden Spiel bezwang Barcelona den Gastgeber PAOK nach Verlängerung 102:101 und gewann damit das zweite und vorerst letzte Tournier zu Ehren der Gebrüder Dedeoglou.[20]

Modernisierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer 2016 wurden Restaurationen und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Zum größten Teil vom Besitzer der Fußballabteilung Ivan Savvidis finanziert, wurden unter anderem die Sitzschalen in schwarz und weiß ausgetauscht und so installiert, dass auf der Gegengeraden der Schriftzug und das Gründungsjahr des Klubs in weißer Farbe herausragen.[21] Unter den PAOK Fans, aber zwischenzeitlich auch durch die griechische Sportpresse, wird die Arena auch als Palästchen bezeichnet und tituliert.[3]

Erfolge und Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Griechischer Basketballmeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1959 und 1992 konnte PAOK B.C. die Meisterschaft für sich beanspruchen.

Der erste Meisterschaftstitel (1959)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor allem der Gewinn der ersten Meisterschaft am 09.August 1959 brachte PAOK endgültig auf die Landkarte und etablierte den Klub in der heimischen Liga. Zur damaligen Zeit wurde eine Endrunde unter den besten sieben Mannschaften des Landes durchgeführt.In dem Jahr sollten vom 07.August bis zum 09.August an der Endrunde aus Athen der Ethnikos Athen,AEK Athen B.C. und Sporting Athen teilnehmen, aus Piräus war Olympiakos Piräus B.C. dabei, und aus Thessaloniki sollten PAOK B.C.,Aris Thessaloniki und Iraklis Thessaloniki teilnehmen.Im entscheidenden Spiel schlug man Aris Thessaloniki 66:58.[2][3]

Die Krönung in Piräus (1992)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1992 unter dem Kapitän Panagiotis "Spiderman" Fasoulas und dem Trainer Dusan Ivkovic konnte man sich im entscheidenden Spiel 97:82 gegen Olympiakos aus Piräus durchsetzen.[2] In der Finalserie stand es am Ende 4:1 für PAOK B.C. so dass man am 22. Februar 1992 in Piräus und dem Stadion des Friedens und der Freundschaft die zweite Meisterschaft erringen konnte.Die Hauptakteure des damaligen Finalsieges waren Fasoulas mit 24 Punkten,Prelevic mit 20 Punkten und Barlow mit 17 Punkten.[22]

Griechischer Pokalsieger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Finale der rasierten Köpfe (1984)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1984 und unter der griechischen Basketball Legende Fedon Matheou bezwang PAOK den Stadtrivalen Aris Thessaloniki 74:70 und ging in die Geschichte als das Finale der rasierten Schädel ein,da dies vom Trainer Mattheou selbst als Motivation den Spielern von PAOK nahegelegt wurde, um den Zusammenhalt zu forcieren.In dem Spiel sollte Nikos Stavropoulos 26 Punkte machen, und damit "Top Scorer" des Spiels werden.[2]

Der Gang zum Court mit dem Bild des Pokalsieges 1995
Der Gang zum Court der PAOK Sports Arena mit dem Bild des Pokalsieges 1995

Der Tiger in Lamia (1995)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1995 folgte der Pokalsieg in Lamia gegen Chipita Panionios Nea Smyrni unter dem langjährigen, und MVP des damaligen Finalspiels, Kapitän Branislav "Bane" Prelevic. Der Tiger,wie die Anhänger ihren Kapitän auch gerne nannten, steuerte 27 Punkte zum Endstand von 72:53 bei und hob den Pokal vor den Anhängern des Klubs in der Halle von Lamia. Das Halbfinale bestritt man gegen den Stadtrivalen Aris Thessaloniki in dem der Kapitän bereits 29 Punkte zum Endstand von 80:63 beisteuerte.Unter dem damaligen Trainer Sakis Laios und Spielern wie Zoran Savic,Nasos Galakteros,Matt Bullard und John Korfas holte man den zweiten Pokal nach Hause.[23]

Das Final Four des Walter Berry (1999)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 schlug man den Basketballklub des AEK Athen mit 71:54 in Piräus und krönte die erfolgreichste Dekade der Klubgeschichte unter dem damaligen Kapitän der Mannschaft Georgios Balogiannis mit dem Gewinn des griechischen Pokals. MVP des damaligen Finales wurde Walter Berry, eine Streetballlegende des berühmten New Yorker " The Cage", der nach seiner Collegezeit in St. John`s und einigen Vereinen wie die San Antonio Spurs und Houston Rockets in der NBA,über Italien und Spanien nach Griechenland gekommen ist. Dieser wurde in PAOK zum Publikumsliebling durch seine unorthodoxe Art und Weise Basketball zu spielen.Im Finale krönte "The Truth",wie man ihn liebevoll nannte, seine Zeit auf PAOK mit 19 Punkten und 4 Rebounds.Im Roster standen Spieler wie Claudio Coldebella,Frankie King und Giannis Giannoulis. Im Halbfinale schlug man bereits Aris Thessaloniki wie im Jahr 1995 mit 83:50. Bereits in diesem Spiel steuerte Walter Berry 21 Punkte und 8 Rebounds zum Ergebnis bei.[24]

ULEB EuroLeague/FIBA Supro League-Teilnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der höchsten europäischen Spielklasse, die des Landesmeisterwettbewerbes,welcher über die Jahrzehnte sowohl Dachverband als auch den Namen öfter änderte und mit der heutigen ULEB EuroLeague gleichgesetzt werden kann, kann der Klub auf sieben Teilnahmen zurückblicken. In den Jahren 1960, 1993, 1995, 1998, 1999, 2000 und 2001 spielte man in der höchsten Spielklasse des Europäischen Wettbewerbes, und belegt damit den 5. Platz der ewigen Nationalen Teilnahmetabelle (Stand 2017).

Die bis dato letzte Teilnahme des Klubs in der ULEB EuroLeague der Saison 2000/01 sollten in der Gruppenphase Teams wie die Frankfurt Skyliners,KK Buducnost und London Towers besiegt werden, jedoch sollte man im Februar 2001 gegen KK Union Olimpija Ljubljana in drei Spielen und im Gesamtergebnis von 2:1 in Spielen ausscheiden.[25]

Das Final Four von Piräus (1993)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Erfolg kam in der Saison 1992/93. Als Höhepunkt der Vereinshistorie kann der 3. Platz des Final Four in Piräus im Jahr 1993 bezeichnet werden, wo der Klub unter der Führung von Dusan Ivkovic, nach dem verpassen des Finaleinzugs gegen Benetton Treviso, Real Madrid im kleinen Finale mit 76:70 schlug, und den dritten Platz des Wettbewerbs der Landesmeister sichern konnte.Auch nach knapp 25 Jahren, nach dem Final Four in Piräus, ist zu lesen,daß Dusan Ivkovic die Niederlage gegen Benetton Treviso im Halbfinale,unter anderem auf den damaligen verletzten und nicht zur Verfügung stehenden Christos Tsekos zurückführt.Der bullige Center sollte den Center der gegnerischen Mannschaft, der ein ähnlicher Spielertyp war, aufhalten und dessen Wirkung unter dem Brett eingrenzen.[26]

PAK Basketballmuseum
Die Pokalsammlung aller großen Erfolge im Vereinsmuseum

Europapokal der Pokalsieger/FIBA Saporta Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der erste europäische Titel (1991)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Weg zum ersten europäischen Titel ging über die Sunderland Saints gegen die man sich in der ersten Runde der Top 16 in zwei Spielen durchsetzen, und so in die Gruppenspiele gelangen konnte.In der Gruppe B konnte man sich für das Halbfinale qualifizieren, traf dort auf MBK Dynamo Moskau und schlug diese um ins Finale einzuziehen.Am 26. März 1991 schrieb die Mannschaft dann Vereinsgeschichte und holte den Pokal der Pokalsieger im Finale des Patinoire des Vernets in Genf, gegen das spanische Team aus Saragossa 76:72.Trainer dieses ersten internationalen Erfolgs war der Serbe Dragan Sakota.[2]

Das Finale des Palais des Sports de Beaulieu (1992)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Jahr später konnte PAOK B.C. den Titel nicht verteidigen und verlor in Nantes am 18. März 1992 im Palais des Sports de Beaulieu,das Finale um den Europapokal der Pokalsieger 1992 in einem spannenden Spiel gegen Real Madrid, welches erst in der Verlängerung mit 63:65,durch einen Fehlpass von Fassoulas,und dem entscheidenden Korb durch Ricky Darnell Brown entschieden wurde.[3]

Das Finale des Saporta Cup im Pabellón Araba (1996)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1996 verlor man in der Heimspielstätte des Gegners, im Pabellón Araba,gegen Vitoria Taugres,das Finale des Europapokal der Pokalsieger mit 81:88.Nicht nur allein das dieses Finale ein Heimspiel für den Gegner Taugres werden sollte, sondern es sollte auch ein Eckpfeiler des damaligen PAOK Teams für europäische Spiele nicht spielberechtigt sein,Lawrence Funderburge. Funderburge war ein dynamischer und sehr athletischer Forward, der durch seinen Einsatz und seiner Zweikampfstärke im Finale schmerzhaft Fehlen musste.Die Spieler der damaligen Mannschaft waren z.B. Dean Garrett,Predrag Stojakovic,Efthimios Rentzias und Branislav Prelevic. Das sollte das letzte europäische Finale des Klubs bis heute bleiben (Stand 2017).

FIBA Korac Cup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1994 unter einer weiteren Trainerlegende, Anastasios "Soulis" Markopoulos, konnte man gegen Stefanel Trieste den Korac Cup in zwei spielen für sich entscheiden, und somit den zweiten europäischen Titel, nach dem Europapokal der Pokalsieger 1991 für sich sichern.

Gewinn des Korac Cup (1994)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 1993/94 war man automatisch und durch die nationale Platzierung der Vorsaison für die Runde der 32 Teams automatisch qualifiziert.In der Runde der 32 Teams zur Qualifikation in die Gruppenphase konnte man sich gegen Stroitel Samara zweimal durchsetzen.In der Gruppenphase dann wurde man in der Gruppe C mit KK Zagreb,Caja San Fernando und Pallacanestro Olimpia Milano zugelost, die man hinter sich lassen konnte und damit als Gruppenerster mit Heimrecht im Viertelfinale auf Scavolini Pessaro treffen.Gegen Pessaro konnte man zwei Siege einfahren um im Halbfinale auf Panionios Athen zu treffen.Das Halbfinale war dadurch eine rein italienisch,griechische Angelegenheit, denn im anderen Halbfinale traf die Mannschaft aus Milano die man in der Gruppenphase hintersich lassen konnte, auf den späteren Finalgegner aus Trieste.Gegen Panionios konnte man sich ebenfalls in beiden Spielen durchsetzen und mit zwei Siegen ins Finale gegen Trieste einziehen.

Im ersten Spiel schlug man daheim die Italiener mit 75:66.Im Rückspiel schlug man die Mannschaft von Trieste mit Spielern wie Dejan BodirogaFerdinando Gentile und  Gregor Fučka mit 100:91.[2][3]

Die damalige Starting Five des Klubs waren Zoran Savic,Walter Berry,Branislav Prelevic,Nasos Galakteros und John Korfas.

Markopoulos sagte nach dem zweiten Spiel:

Zitat: "Wir haben so gut gespielt, daß selbst die italienischen Fans uns applaudiert haben".[2]

FIBA Basketball Champions League (Seit 2016)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten ausgerichteten Saison der FIBA Basketball Champions League der Saison 2016/17 erreichte der Klub die Runde der 16 besten Mannschaften, und schied nach einem beeindruckenden Heimsieg, gegen den späteren Titelträger Iberostar Teneriffa wegen der Auswärtsniederlage und dem Korbverhältnis aus.In der gleichen Saison erreichte man den 5. Platz in der nationalen Liga und qualifizierte sich damit wiederholt für die Saison 2017/18 der Champions League.[27]

In der Champions League Saison 2017/18 wird PAOK B.C. zur Gruppe B gelost,in welcher der Klub auf Gaziantep, Elan Chalon,Iberostar Teneriffa,BC Neptunas, BK Ventspils, MHP Riesen Ludwigsburg und SikeliArchivi Capo d'Orlando treffen wird.[28]

Titel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Jubiläum 90 Jahre PAOK B.C.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bilderband zum 90 jährigen Vereinsjubiläum des PAOK B.C.
Der Bilderband "Die Protagonisten-90 Jahre Basketball"

Am '9. September 2016 wurden die 90 Jahre des Klubs in einem würdigen Rahmen gefeiert. Eingeladen wurde der damalige amtierende Europameister der ULEB Euroleague 2015/16 PBK ZSKA Moskau zu einem Spiel gegen die Auswahl von PAOK B.C.

Die Mannschaft trat in einem für das Spiel extra angefertigten Retro-Outfit auf, welches das erste Kluboutfit der Basketballmannschaft aus den 1920er Jahren darstellte.Ehemalige Spieler wie Georgios Ikonomou, Manthos Katsoulis, Ken Barlow, Christos Tsekos, Clifford Levingston,Claudio Coldebella,Efthimios Rentzias,Giannis Gianoulis und Trainer wie Dragan Sakota und Dusan Ivkovic aus der erfolgreichen Vergangenheit nahmen an den Feierlichkeiten teil. Das Freundschaftsspiel fand natürlich in der PAOK Sports Arena statt, welches PBK ZSKA Moskau für sich entscheiden konnte.[30][31]

Pünktlich zum Jubiläum des Klubs und unter der Leitung des Sportdirektors Nikos Stavropoulos erschien ein Bilderband zur Geschichte des Klubs.Das Werk wurde in zweijähriger Vorbereitung und mit Hilfe vieler ehemaliger Spieler fertiggestellt.Der Bilderband wurde im Juli 2017 durch die Boussias Communications und dem Magazin Marketing Week mit dem Sports Marketing Award 2017 ausgezeichnet.Das Buch illustriert die Hauptakteure durch die ganze Geschichte des Klubs, wobei alte Archivfotos aufwändig restauriert wurden um in die Ausgabe eingefügt zu werden.[32] Der historische und 544 Seiten starke Bilderband,wurde in drei sprachlichen Versionen veröffentlicht.Das Werk ist in griechisch, englisch und russischer Sprache erschienen, und dient damit einem internationalem Publikum.Die Premiere und erste Vorstellung des Buches wurde im Dezember 2016 und im Makedonia Palace in Thessaloniki abgehalten.Eingeladene Gäste waren Makis Voitsidis,George Lysaridis, Voula Patoulidou,Vassilis Skountis,Frangoulis Frangos und die gesamte Führungsriege des Basketballklubs.[33]

Freundschaft mit KK Partizan Belgrad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit vielen Jahren wird intensiv eine Fanfreundschaft mit KK Partizan Belgrad gepflegt, die sich an den Farben der Klubs, welche in beiden Fällen Schwarz und Weiß ist, als auch auf die gemeinsame Religion,die der Christlichen Orthodoxie orientiert.Besonders deutlich wurde die Fanfreundschaft in den Spielen der Basketball Champions League im Jahr 2017.Dort trafen beide in der Runde der Besten 32 Teams gegeneinander an, die am Ende PAOK für sich entscheiden konnte.Die Fans trugen in beiden Spielen Freundschaftsschaals, T-Shirts und begleiteten mit Gesängen beide Teams.

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: 19.November 2017)

Nr. Name Nationalität Position Größe [cm] Jahrgang Seit
2 Owen James Klassen Center 208 1991 2017
4 Linos Chrysikopoulos GriechenlandGriechenland Forward 206 1992 2016
5 Ousman Krubally Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Center 201 1988 2017
6 Antonis Koniaris GriechenlandGriechenland Guard 190 1997 2016
8 Theodoros Karras GriechenlandGriechenland Center 209 1997 2017
9 Apollonas Tsochlas GriechenlandGriechenland Guard 189 1983 2013
10 Ioannis Giannaras GriechenlandGriechenland Guard 187 1999 2017
11 Evangelos Margaritis (C) GriechenlandGriechenland Forward 203 1982 2012
13 Theodoros Zaras GriechenlandGriechenland Guard 197 1987 2017
15 Vassillios Charalambopoulos GriechenlandGriechenland Forward 205 1997 2017
16 Dimitrios Karamanolis GriechenlandGriechenland Guard 195 1998 2016
20 Vasilios Papadopoulos GriechenlandGriechenland Forward 202 1998 2017
55 Lucky Jones Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Forward 198 1993 2017
99 Brandon Triche Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Guard 193 1991 2017
19 Dimitrios Katsivelis GriechenlandGriechenland Guard 198 1991 2017
Phil Goss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Guard 188 1983 2017

Kadertiefe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pos. Starter Bank Bank Reserve
C Ousman Krubally Owen James Klassen Theodoros Karras
PF Linos Chrysikopoulos Evangelos Margaritis Theodoros Zaras
SF Lucky Jones Vassillios Charalambopoulos Vasilios Papadopoulos
SG Brandon Triche Apollon Tsochlas Dimitrios Karamanolis
PG Phil Goss Antonis Koniaris Dimitrios Katsivelis Ioannis Giannas

Bedeutende oder bekannte ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

→ siehe auch: Ehemalige Spieler des PAOK Saloniki.

Ewige Scorertabelle des PAOK B.C.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ewige TOP 5 Erstliga-Scorertabelle (Stand 2017)
Platz Name Spielzeiten in Jahre Anzahl der Spielzeiten Spiele Punkte Punkte im Durchschnitt
1. GriechenlandGriechenland Manthos Katsoulis 1975-1988 14 274 5.227 19.1
2. SerbienSerbien GriechenlandGriechenland Branislav Prelevic 1988-1996,1999-2000 9 226 4.365 19.3
3. GriechenlandGriechenland Panagiotis Fassoulas 1981-1993 12 269 3.614 13.4
4. Vereinigte StaatenVereinigte Staaten GriechenlandGriechenland John Korfas 1987-1995 9 247 3.611 14.6
5. GriechenlandGriechenland Konstantinos Politis 1973-1985 13 289 3.225 11.1

Bedeutende oder bekannte ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

GriechenlandGriechenland Anastasios Markopoulos

Markopoulos war in den Jahren 1993/94,2005/06,2009 - 2017 als Trainer bei PAOK BC tätig,und damit Rekordtrainer sowohl was Trainerspielzeiten als auch was Spiele anbetrifft.Hält ebenfalls den Rekord der meisten ESAKE Spiele in der griechischen A1 Basketball Liga als Trainer mit über 700 Spiele.[34]

GriechenlandGriechenland Konstantinos Flevarakis

Flevarakis führte PAOK BC 1999 zum griechischen Pokalsieg.

GriechenlandGriechenland Evangelos Alexandris

Evangelos Alexandris war sowohl als Spieler als auch in der Position des Trainers im Klub tätig.Als Spieler holte er den griechischen Pokal mit PAOK BC.Er hat den Klub als Trainer in vier verschiedenen Spielzeiten gedient.Die erste Trainersaison war im Jahr 1995/96.Die zweite Spielzeit unter Alexandria war 2001/02.Seine letzter Aufenthalt ging nicht über die ganze Saison hinaus, und so verließ er den Klub mitten in der Spielzeit 2007.

GriechenlandGriechenland Dimitrios Itoudis

Itoudis begann seine erfolgreiche Cheftrainer-Laufbahn bei PAOK BC.Später wurde er der langjährige Co-Trainer des Zeljiko Obradovic,bis er selbst wieder als Cheftrainer von ZSKA Moskau aktiv werden konnte.Itoudis saß als Trainer von Moskau im Freundschaftsspiel zur 90-Jahr-Feier auf der Bank.

SerbienSerbien Dušan Ivković

Ivkovic führte PAOK BC zur griechischen Meisterschaft 1992.Weiterhin kann Dusan Ivkovic in seinem zweijährigen Wirken im Klub auf den Finaleinzug des Pokal der Pokalsieger desselben Jahres verweisen, als auch auf den dritten Platz des Landesmeisterwettbewerbs der FIBA im Final Four von Piräus im Jahr 1993.Demnach kann er als erfolgreichster Trainer der Klubhistorie bezeichnet werden.[26] Dusan Ivkovic war von 1991 bis 1994 Trainer von PAOK BC.

SerbienSerbien Dragan Sakota

Der Serbe Dragan Sakota führte den Klub zum Pokal der Pokalsieger 1991.

Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Skiles

Der Amerikaner Scott Skiles war sowohl als Spieler als auch in der Position des Trainers für den Klub tätig.Skiles führte seine Karriere als Trainer dann in der NBA fort.

GriechenlandGriechenland Konstantinos Politis

Konstantinos Politis war sowohl als Spieler als auch in der Position des Trainers im Klub aktiv.Mit dem Klub erreichte er 1989 und 1990 das griechische Pokalfinale, musste sich jedoch beide Male dem Stadt- und Erzrivalen Aris Thessaloniki geschlagen geben.1991 gelang ihm zwar zum dritten Jahr in Folge PAOK ins Finale zu führen, jedoch musste er sich ein weiteres Mal, diesmal gegen Panionios Athen, geschlagen geben.

GriechenlandGriechenland Efthimis Kioumourtzoglou

GriechenlandGriechenland Argiris Pedoulakis

IsraelIsrael Zvi Sherf

GriechenlandGriechenland Slobodan Subotić

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: PAOK Thessaloniki (Basketball) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Nikoς Σταυροπουλος: Οι Πρωταγονιστες - 90 Χρονια Καλαθοσφαιρισης. 1. Auflage. Dimera Group, Thessaloniki 2016, ISBN 978-6-18829320-5, S. 9.
  2. a b c d e f g h Hristos Pavlidis: H μπασκετικη ιστορια του παοκ. Hrsg.: Alexis Kristallidis. Nr. 9. Athinaiko Praktorio, Thessaloniki Dezember 1999, S. 68 -85.
  3. a b c d e f g h i j k l m n o [paokbc.gr Informationsquelle ist die Internetseite des Klubs.] Abgerufen am 21. Mai 2017 (griechisch, unbekannte Sprache, englisch).
  4. a b Platon Foropoulos: PAOK Embisteftiko-Apo to Giorgio Ikonomidi sto Dimitri Iliopoulo. Hrsg.: Dikefalos EPE. Nr. 9. Scripta E.P.E, Thessaloniki Dezember 1999, S. 83–85.
  5. Δημήτρης Κανδηλάπτης: [www.inpaok.com Ο ΠΑΟΚ και το NBA Draft.] 22. Juni 2017, abgerufen am 22. Juni 2017 (griechisch).
  6. [www.basketball.de Predrag Stojakovic beendet Karriere.] 19. Dezember 2011, abgerufen am 26. Mai 2017.
  7. Internetpräsenz des Klubs: [paokbc.gr History.] Abgerufen am 19. November 2017 (englisch).
  8. [paokbc.gr Marketing.] 2. September 2017, abgerufen am 2. September 2017 (griechisch).
  9. [www.sdna.gr Soulis Markopoulos leaves PAOK BC after eight years.] 26. Mai 2017, abgerufen am 26. Mai 2017 (englisch).
  10. [www.contra.gr Έκπληξη με το "διαζύγιο" ΠΑΟΚ - Μαρκόπουλου.] 26. Mai 2017, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  11. [www.contra.gr Παπαθεοδώρου στη θέση του Μαρκόπουλου.] 27. Mai 2017, abgerufen am 27. Mai 2017 (gr).
  12. [inpaok.com Ήρθε και παρουσιάζεται!] Abgerufen am 4. Juni 2017 (griechisch).
  13. ΝΙΚΟΣ ΓΙΑΝΝΟΠΟΥΛΟΣ: [www.contra.gr Το αύριο του ελληνικού μπάσκετ είναι εδώ: Αλλο ένα χρυσό μετάλλιο!] 23. Juli 2017, abgerufen am 12. August 2017 (griechisch).
  14. Γιάννης Μάλαμας: [inpaok.com Επίσημο: Kαρράς τετραετίας!] 22. August 2017, abgerufen am 27. August 2017 (griechisch).
  15. Γιάννης Μάλαμας: [inpaok.com Ο MVP του Eurobasket στον ΠΑΟΚ.] 16. August 2017, abgerufen am 26. August 2017 (griechisch).
  16. [www.nytimes.com Nick Galis, a Hero of Greek Basketball, Is Honored by Aris.] 13. Mai 2013, abgerufen am 28. Mai 2017 (englisch).
  17. Informationen zur PAOK Sports Arena auf www.stadia.gr
  18. [www.stadia.gr Κλειστά γήπεδα ομάδων μπάσκετ Α1 και Α2.] 26. Mai 2017, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  19. [www.paokvoice.com Το παλατάκι, ο Βεζυρτζής και τα αδέρφια Δεδέογλου!] 18. März 2017, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  20. [www.contra.gr Ιωάννης Δεδέογλου : Κούπα η Μπάρτσα.] 25. September 2005, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  21. [www.sportandbusiness.gr Νέα καθίσματα στο PAOK Sports Arena, με έξοδα του Ιβάν Σαββίδη.] 18. Juli 2016, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  22. Δημήτρης Κανδηλάπτης: [inpaok.com Το τελευταίο πρωτάθλημα.] 22. April 2017, abgerufen am 12. August 2017 (griechisch).
  23. G.Ntendopoulou,G.Walawani: Triponto-To Enstikto tou Tigri,Maestros Prelevic. Hrsg.: Fillipos Sirigos. Nr. 330. Ektipotiki EPE, Athen 7. März 1995, S. 4 - 6.
  24. I.Drimonas,W.Poulakos: Triponto-Mavros Sifounas. Hrsg.: Fillipos Sirigou. Nr. 534. Adelfi Tsakiri A.E., Athen 2. Februar 1999, S. 4 - 11.
  25. Kiriakos Kiriakos: PAOK Embisteftiko - Basket. Nr. 21. Dikefalos EPE, Thessaloniki Juni 2001, S. 24 - 25.
  26. a b [contra.gr Ο μεγαλοφυής Ντούσαν Ίβκοβιτς.] 21. September 2017, abgerufen am 21. September 2017 (griechisch).
  27. [basketballcl.com Informationsquelle ist die Internetseite des Verbandes Basketball Champions League.] Abgerufen am 21. Mai 2017 (englisch).
  28. Internetseite der FIBA ChampionsLeague: [www.championsleague.basketball Standings/Groups.] Abgerufen am 5. Oktober 2017 (englisch).
  29. Γιάννης Μάλαμας: [inpaok.com Πρωταθλητής Ελλάδας ο ΠΑΟΚ!] 2. Juli 2017, abgerufen am 12. August 2017 (griechisch).
  30. [www.protothema.gr 90 χρόνια ΠΑΟΚ: Ο φιλικός αγώνας μπάσκετ ΠΑΟΚ – ΤΣΣΚΑ Μόσχας.] 7. September 2016, abgerufen am 26. Mai 2017 (gr).
  31. Internetseite des Basketballklubs: [paokbc.gr Basketball Champions League marks new chapter in PAOK's 90-year history.] 21. September 2016, abgerufen am 14. September 2017 (englisch).
  32. Δημήτρης Κανδηλάπτης: [inpaok.com «Χρυσός» ο Σταυρόπουλος!] 14. Juli 2017, abgerufen am 14. Juli 2017 (griechisch).
  33. Internetseite des Basketballklubs: [paokbc.gr "THE PROTAGONISTS, 90 Years of PAOK Basketball History".] 20. Dezember 2016, abgerufen am 14. September 2017 (englisch).
  34. [esake.gr Λύθηκε η συνεργασία ΠΑΟΚ και Μαρκόπουλου μετά από 8 χρόνια.] 27. Mai 2017, abgerufen am 27. Mai 2017 (gr).