PDC UK-Open

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Das PDC UK-Open ist ein Dartturnier der PDC (Professional Darts Corporation). Hierbei treten neben den Top-32-Spielern auch zahlreiche Amateure an, die sich in mehreren Qualifikationsturnieren einen Startplatz erkämpfen und sich so vor laufenden TV-Kameras gegen die besten Spieler der Welt beweisen können. Das Turnier wird unter den Fans auch "FA-Cup of Darts" genannt, weil aufgrund des Fehlens einer Setzliste die Topspieler jederzeit aufeinander treffen können und Amateure somit eine reelle Chance bekommen, sich in dem Turnier zu etablieren.[1]

Erster Sieger der UK-Open war im Jahr 2003 Phil Taylor, der amtierende Sieger ist der Niederländer Michael van Gerwen.

Format[Bearbeiten]

Das Turnier findet an einem Wochenende von Freitag bis Sonntag statt.

Im Vorfeld wird in Qualifikationsturnieren eine eigens für dieses Turnier geschaffene UK Open Order of Merit erspielt. In der Vorrunde sowie der erste Runde stehen sich die Platze 65-96 dieser Rangliste sowie zusätzliche Qualifikanten gegenüber. Den 32 verbliebenen Spielern treten zur zweiten Runde die Plätze 33-64 der Rangliste bei. Die Top-32-Spieler treten am Samstag zur dritten Runde ins Spielgeschehen ein. An diese 64 verbliebenen Spieler werden auch die ersten Preisgelder von 1.500 Pfund ausgeschüttet.

Da es im Turnier keine Setzliste gibt, werden nach jeder gespielten Runde die nächsten Paarungen ausgelost.

Bis einschließlich den Achtelfinalpartien werden die Duelle an mehreren Boards ( bis zu acht verschiedenen ) parallel ausgespielt. Ab dem Viertelfinale spielen die Spieler an einem Board über eine Distanz von Best of 19 legs, im Finale Best of 21 legs, den Gesamtsieger der UK-Open aus.

Preisgelder[Bearbeiten]

Das Preisgeld von 300.000 Pfund verteilet sich aktuell (Stand: 2016) wie folgt auf die Teilnehmer:


Sieger: 60.000 Pfund

Finalist: 30.000 Pfund

Halbfinalisten: 17.000 Pfund

Viertelfinalisten: 10.000 Pfund

Achtelfinalisten: 5.000 Pfund

16tel-Finalisten: 3.000 Pfund

32tel-Finalisten: 1.500 Pfund

Endergebnisse[Bearbeiten]

[2]

Jahr Sieger Ergebnis (in Legs) Finalist Preis-Pool
2003 EnglandEngland Phil Taylor 18-8 EnglandEngland Shayne Burgess 124.000 £
2004 NiederlandeNiederlande Roland Scholten 11-6 KanadaKanada John Part 124.000 £
2005 EnglandEngland Phil Taylor 13-7 EnglandEngland Mark Walsh 124.000 £
2006 NiederlandeNiederlande Raymond van Barneveld 13-7 WalesWales Barrie Bates 124.000 £
2007 NiederlandeNiederlande Raymond van Barneveld 16-8 NiederlandeNiederlande Vincent van der Voort 150.000 £
2008 EnglandEngland James Wade 11-7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gary Mawson 178.000 £
2009 EnglandEngland Phil Taylor 11-6 EnglandEngland Colin Osborne 200.000 £
2010 EnglandEngland Phil Taylor 11-5 SchottlandSchottland Gary Anderson 200.000 £
2011 EnglandEngland James Wade 11-8 EnglandEngland Wes Newton 200.000 £
2012 SchottlandSchottland Robert Thornton 11-5 EnglandEngland Phil Taylor 200.000 £
2013 EnglandEngland Phil Taylor 11-4 EnglandEngland Andy Hamilton 200.000 £
2014 EnglandEngland Adrian Lewis 11-1 EnglandEngland Terry Jenkins 250.000 £
2015 NiederlandeNiederlande Michael van Gerwen 11-5 SchottlandSchottland Peter Wright 300.000 £
2016 300.000 £

Finalisten[Bearbeiten]

Spieler Sieger Finalist
EnglandEngland Phil Taylor 5 1
NiederlandeNiederlande Raymond van Barneveld 2 0
EnglandEngland James Wade 2 0
NiederlandeNiederlande Roland Scholten 1 0
SchottlandSchottland Robert Thornton 1 0
EnglandEngland Adrian Lewis 1 0
NiederlandeNiederlande Michael van Gerwen 1 0
EnglandEngland Shayne Burgess 0 1
KanadaKanada John Part 0 1
EnglandEngland Mark Walsh 0 1
WalesWales Barrie Bates 0 1
NiederlandeNiederlande Vincent van der Voort 0 1
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Gary Mawson 0 1
EnglandEngland Colin Osborne 0 1
SchottlandSchottland Gary Anderson 0 1
EnglandEngland Wes Newton 0 1
EnglandEngland Andy Hamilton 0 1
EnglandEngland Terry Jenkins 0 1
SchottlandSchottland Peter Wright 0 1

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Phil Taylor schaffte bereits vier Mal ein perfektes Nine dart finish, bei den UK-Open 2004, 2005, 2007 und 2008[3]
  • Der Niederländer Raymond van Barneveld gewann 2006 das UK-Open und somit sein erstes Punktturnier bei der PDC. Er schlug den 13-fachen Weltmeister und vermeintlich besten Spieler der Dartgeschichte Phil Taylor mit 11-10 auf dem Weg ins Finale, wo er Barrie Bates mit 13-7 besiegte.[4]
  • 2007 verteidigte Raymond van Barneveld seinen Titel, dabei schlug er John Part mit 11-10 Legs, Phil Taylor im Viertelfinale mit 11-4 Legs, im Halbfinale Colin Lloyd mit 11-4, im Finale Vincent van der Voort mit 16-8 Legs. [5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. sport1.de Artikel vom 7. Juni 2010
  2. Darts Database UK Open Winners
  3. darts1.de 9 Darter in der PDC
  4. Darts Database 2006 UK Open Results
  5. Darts Database 2007 UK Open Results