Palais Meran

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Palais Meran, heute ein Teil der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Amphitheater im Meranpark

Das Palais Meran ist ein ehemaliges Grazer Palais in der Leonhardstraße im zweiten Stadtbezirk St. Leonhard.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Palais wurde von 1841 bis 1843 von Georg Hauberisser dem Älteren als Wohnpalais für Erzherzog Johann errichtet. Das Haus ist von einem großen Park umgeben und wurde auf den Gründen eines ehemaligen Meierhofes erbaut. Der Erzherzog ließ das Grundstück 1834 von seiner Dienstbarkeit befreien und verstarb im Palais Meran am 11. Mai 1859.[1] Benannt wurde es nach seinem Sohn Graf Franz von Meran, der diesen Titel 1844 erhalten hatte.

Nach dem Zubau des Nordtrakts im Jahr 1880 wurde der große Baukörper in den Jahren 1939 und 1963 erweitert. Seit 1963 befindet sich die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz in den Räumlichkeiten.[2]

Architektur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Palais wurde im Stil des Spätklassizismus errichtet. Es besitzt eine langgestreckte Schauseite. Die schmiedeeisernen Tür-Gitterflügel stammen aus der Bauzeit. Am Giebel ist das Wappen des Erzherzogs Johann angebracht. Das dreischiffige Vestibül besteht aus drei Jochen und besitzt ein Platzlgewölbe auf Pfeilern. Der Festsaal im 1. Stock ist mit einer Stuccolustro-Wandgliederung, einer Holzdecke mit Schnitzereien und diversen Wappenbildern versehen.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ebner: Burgen und Schlösser. S. 86.
  2. a b Schweigert: Dehio Graz. S. 118.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Herwig Ebner: Burgen und Schlösser Graz, Leibnitz und West-Steiermark. Birken, Wien 1967, ISBN 3-85030-028-5, S. 86.
  • Horst Schweigert: DEHIO Graz. Schroll, Wien 1979, ISBN 3-7031-0475-9, S. 118.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Palais Meran – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 47° 4′ 21″ N, 15° 26′ 59″ O