Palatinat

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Hofpfalzgrafschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Palatinat ist ein vom Kaiser verliehenes Privileg zur Ausübung kaiserlicher Reservatrechte (Comitiva), unterschieden in

  • großes Palatinat (comitiva maior): territorial nicht begrenzt, erblich, mit der Befugnis, auch Unterpfalzgrafen einzusetzen,
  • kleines Palatinat (comitiva minor): territorial begrenzt, nicht erblich.

Dieses jüngere Hofpfalzgrafenamt steht mit dem älteren Amt des Pfalzgrafen nicht in Verbindung und wurde vom Kaiser erst ab dem Ende des 15. Jahrhunderts häufiger verliehen. Der Umfang der Rechte des Hofpfalzgrafen wurde in der kaiserlichen Ernennungsurkunde jeweils eigens festgelegt. Der Begriff leitet sich ab aus der höfischen Funktion und Würde des Paladins (lateinisch: palatinus).

Pfalzgrafschaft (territorial)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Palatinat (lat.: palatinatus) ist das Gebiet eines Pfalzgrafen (comes palatinus). Ab der Zeit der Karolinger waren die Pfalzgrafen Oberrichter an den Höfen der Könige. Späterhin wurden diese Ämter und die damit verbundenen Besitzungen erblich.

Wichtige deutsche Palatinaten sind:

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur zum Hofpfalzgrafenamt siehe unter Hofpfalzgraf