Palmitinsäureascorbylester

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Strukturformel
Struktur von Ascorbylpalmitat
Allgemeines
Name Palmitinsäureascorbylester
Andere Namen
  • Ascorbylpalmitat
  • E304 (mehrdeutig)
  • 6-Palmitoyl-L-Ascorbinsäure
Summenformel C22H38O7
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff mit schwachem Geruch[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 137-66-6
EG-Nummer 205-305-4
ECHA-InfoCard 100.004.824
PubChem 5282506
Wikidata Q424521
Eigenschaften
Molare Masse 414,53 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

111–115 °C[1]

Siedepunkt

150–160 °C (Zersetzung)[1]

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze [1]
Toxikologische Daten

> 5000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Als Palmitinsäureascorbylester oder Ascorbylpalmitat bezeichnet man den Ester aus Ascorbinsäure als Alkohol- und Palmitinsäure als Säurekomponente. Palmitinsäureascorbylester ist ein Antioxidationsmittel und Emulgator. Es gilt als unbedenklich und ist ein auch in Säuglingsanfangsnahrung und Säuglingsfolgenahrung zugelassener Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 304, wobei damit auch Ascorbylstearat, E 304(II), bezeichnet wird.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ascorbylpalmitat wird durch Veresterung von Ascorbinsäure mit Palmitinsäure gewonnen. Im Dünndarm wird es langsam wieder in die Ausgangsstoffe aufgespalten.[2]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Lebensmitteln findet man Ascorbylpalmitat in Wurstwaren, Mayonnaise und Hühnerbrühe, wo es unter anderem auch als Farbstabilisator eingesetzt wird.

In kosmetischen Mitteln kann Ascorbylpalmitat als Antioxidans mit der Bezeichnung ASCORBYL PALMITATE verwendet werden.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Datenblatt L(+)-Ascorbylpalmitat (PDF) bei Merck, abgerufen am 28. Februar 2018.
  2. B. Muermann/P. Kuhnert: Handbuch Lebensmittelzusatzstoffe, ISBN 978-3-925673-89-4.
  3. Eintrag Ascorbyl palmitate im CosIng-Register der Europäischen Kommission, abgerufen am 28. Februar 2018.