Palmitoleinsäure

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Strukturformel
Struktur von Palmitoleinsäure
Allgemeines
Name cis-Hexadec-9-ensäure
Andere Namen
  • cis-9-Hexadecensäure
  • (Z)-9-Hexadecensäure
  • (9Z)-Hexadec-9-ensäure (IUPAC)
Summenformel C16H30O2
CAS-Nummer 373-49-9
PubChem 4668
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit[1]

Eigenschaften
Molare Masse 254,41 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,90 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

1 °C [1]

Siedepunkt

210 °C (bei 13 hPa[1]

Löslichkeit

schwer löslich in Wasser [1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [2]
07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​305+351+338 [2]
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Palmitoleinsäure (chemisch: cis-Hexadec-9-ensäure) ist eine einfach ungesättigte Fettsäure mit 16 Kohlenstoffatomen. Die Doppelbindung befindet sich zwischen C9 und C10 bzw. vom Ende der Kohlenstoffkette aus gesehen am siebten Kohlenstoffatom, es handelt sich somit um eine Omega-7-Fettsäure.

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Palmitoleinsäure kommt in allen tierischen Geweben vor, in besonders hoher Konzentration ist sie in der Leber enthalten. Die Biosynthese geschieht ausgehend von der Palmitinsäure mittels des Enzyms Delta-9-Desaturase.

Palmitoleinsäure ist Bestandteil zahlreicher pflanzlicher und tierischer Fette (Milchfett, Depotfett, pflanzliche Öle). Sanddornfruchtfleischöl enthält sie in sehr hoher Konzentration von 32 %,[3] und Macadamianussöl enthält 22 % Palmitoleinsäure. Sanddorn-Kernöl (Sanddornöl) enthält hingegen nur 10.5 Prozent Palmitoleinsäure jeweils bezogen auf die Gesamtfettsäure-Zusammensetzung.[3] Auch Gevuinanussöl enthält Palmitoleinsäure.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f Eintrag zu CAS-Nr. 373-49-9 in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 12. November 2006 (JavaScript erforderlich).
  2. a b Datenblatt Palmitoleic acid bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 16. April 2011 (PDF).
  3. a b Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle, Seite 708, 2. Auflage, von Doz. Mag. pharm. DDr. Sabine Krist, Institut f. klinische Pharmazie und Diagnostik, Universität Wien, Springer Verlag Wien 2013, ISBN 978-3-7091-1005-8 (eBook).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Palmitoleinsäure – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen