Palu'e

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Palu'e
Palu'e vom Meer, 2010
Palu'e vom Meer, 2010
Gewässer Floressee
Inselgruppe Kleine Sundainseln
Geographische Lage 8° 19′ 27″ S, 121° 42′ 36″ OKoordinaten: 8° 19′ 27″ S, 121° 42′ 36″ O
Palu'e (Kleine Sundainseln)
Palu'e
Länge 6 km
Breite 6 km
Fläche 41 km²
Höchste Erhebung Rokatenda (Paluweh)
875 m
Einwohner 10.000
244 Einw./km²

Palu'e ist eine indonesische Insel in der Floressee und gehört zu den Kleinen Sundainseln. Die Insel gehört zu einer Zone verstärkter Erdbeben- und Vulkanaktivitäten, die sich am Nordostrand des Indischen Ozeans erstreckt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Palu'e liegt ungefähr 18 Kilometer nördlich von Flores. Die kreisrunde Insel mit einem Durchmesser von mehr als 6 Kilometern hat eine Fläche von 41 Quadratkilometern. Rund 10.000 Einwohner verteilen sich auf acht Bergdörfer. Die Bewohner der Insel haben eine eigene Sprache, die ebenfalls Palu'e genannt wird und die zu den zentral-malayo-polynesischen Sprachen gehört.

Vulkan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insel wird dominiert von dem 875 Meter hohen Stratovulkan Paluweh (auch Rokatenda genannt). Die letzten schweren Ausbrüche ereigneten sich in den Jahren 1928 und 1964. Seit Herbst 2012 ist er wieder verstärkt aktiv.[1] Nachdem sich Anfang Februar 2013 ein schwerer Ausbruch mit einer 4000 Meter hohen Aschewolke ereignete, der dazu führte, dass viele Menschen die Insel verließen, kam es am 10. August 2013 zu einem weiteren Ausbruch, wobei sechs Menschen getötet wurden und 3000 Einwohner auf die Nachbarinsel Flores in Sicherheit gebracht wurden. Aufgrund der anhaltenden Vulkanaktivitäten versucht der Katastrophenschutz die noch verbliebenen Bewohner davon zu überzeugen, dauerhaft nach Flores umzusiedeln.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Indonesien - Hilfe für die Vulkaninsel Palue. (Nicht mehr online verfügbar.) Steyler Mission, 6. Februar 2013, ehemals im Original; abgerufen am 11. August 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.steyler-mission.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Sechs Menschen sterben bei Vulkanausbruch in Indonesien. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Sächsische Zeitung. 11. August 2013, archiviert vom Original am 4. März 2016; abgerufen am 11. August 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sz-online.de