Pampasfuchs

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pampasfuchs
Lycalopex gymnocercus.jpg

Pampasfuchs (Lycalopex gymnocercus)

Systematik
Ordnung: Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Hunde (Canidae)
Tribus: Echte Hunde (Canini)
Gattung: Lycalopex
Art: Pampasfuchs
Wissenschaftlicher Name
Lycalopex gymnocercus
(Fischer von Waldheim, 1814)
Verbreitugsskizze

Der Pampasfuchs (Lycalopex gymnocercus; Syn.: Pseudalopex gymnocercus) ist eine südamerikanische Art der Echten Hunde. Möglicherweise stellt er keine eigenständige Art dar, sondern ist dem Andenschakal zuzurechnen.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Kopf-Rumpflänge des Pampasfuchses beträgt etwa 65 cm, seine Schulterhöhe etwa 40 cm. Das Fell ist einfarbig grau meliert. Auf der unteren Hälfte des Hinterteils befindet sich ein charakteristischer schwarzer Fleck. Der Schwanz ist lang, grau mit 2 schwarzen flecken, einer an der Schwanzwurzel, der andere an der Spitze. Auffällig sind die Augen: schräg und nach vorne gestellt. Der durchschnittliche Rüde wiegt 6 kg, die Fähe 4,6 kg.[1]

Lebensraum[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet des Pampasfuchses ist Chaco, die argentinische Monteregion, sowie die Pampas, es reicht von Ostbolivien, Westparaguay, östliche Provinzen Argentiniens: Salta, Catmarca, San Juan, La Rioja und Mendoza bis zum Atlantik und von Südostbrasilien bis zur argentinischen Rio Negro Provinz im Süden.

Die Pampasgrasländer sind der Typische Lebensraum. Offene Gebiete mit hohem Gras mit feuchten bist trockenen Klima werden bevorzugt.[1]

Die IUCN listet die Art als nicht gefährdet (Least Concern).[2]

Lebensweise[Bearbeiten]

Hier ist noch einiger Forschungsbedarf. Die Nahrungszusammensetzung ist abhängig vom Verbreitungsgebiet sehr variabel. Selbst Früchte können bis zu 25% der Nahrung ausmachen. Es wird angenommen das Pampasfüchse dauerhafte Paarbindungen eingehen. Sein Streifgebiet ist abhängig von den Bedingungen und kann zwischen 130 bis 270 Hektar liegen. Die Paarungszeit liegt zwischen August und Oktober. Im Alter von drei Monaten verlassen die Jungen ihre Kinderstube. In der Regel ist der Rüde für die Futterbeschaffung zuständig. Die Fähen werden mit acht bis 12 Monaten geschlechtsreif.[1]

Systematik und Evolution[Bearbeiten]

Zurzeit stehen 3 mögliche Unterarten zur Diskussion

  • L.g.gymnocercus subtropische Grasländer Nordostargentinien, Paraguay, Südostbrasilien
  • L.g.antiquous Graspampas, Gestrüpplandschaften des Monte und der offenen Espinalparkländern Zentralargentinien
  • L.g.lordi Tacco, tropische Ökosysteme in den Bergen der argentinischen Provinzen Salta und Jujuy.

Die Grenzen sind nicht klar, und können dort hybrdisieren.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pampasfuchs – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d  Mauro Lucherini, Udo Gansloßer, Claudio Silleo-Zubiri (Hrsg.): Wilde Hunde. Bd., Filander Verlag, 2006, ISBN 3-930831-63-5, Der Pampasfuchs, S. 147ff.
  2. Pseudalopex gymnocercus in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008. Eingestellt von: Jiménez, J.E. et. al., 2008. Abgerufen am 25. Januar 2009