Panama Papers

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Panama Papers

Herkunftsländer politisch exponierter Personen, die bisher in den Panama Papers genannt wurden (Stand: 15. April 2016)
Herkunftsländer politisch exponierter Personen, die bisher in den Panama Papers genannt wurden (Stand: 15. April 2016)

Beschreibung
Zeitrahmen 1977 bis Frühjahr 2016
Veröffentlichung 3. April 2016
Umfang der Originaldaten 2,6 Terabyte, 11,5 Millionen Dokumente

214.488 Briefkastenfirmen

Schlüsselmedien Süddeutsche Zeitung
ICIJ
Themen Steuerdelikt Briefkastengesellschaft
Internet Das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ)

Als Panama Papers [ˈpanaˌmaː ˈpeɪpəʳz] (deutsch Panama-Papiere) werden vertrauliche Unterlagen des panamaischen Offshore-Dienstleisters Mossack Fonseca bezeichnet, die infolge eines 2,6 Terabyte großen Datenlecks am 3. April 2016 an die Öffentlichkeit gelangten. Nach Einschätzung der beteiligten Medien belegen die Unterlagen legale Strategien der Steuervermeidung, aber auch Steuer- und Geldwäschedelikte, den Bruch von UN-Sanktionen sowie andere Straftaten durch Kunden von Mossack Fonseca.[1] Die Enthüllungen haben in zahlreichen Ländern öffentliche Debatten über Steuerschlupflöcher, Briefkastenfirmen, Steueroasen, Steuerdelikte und Steuermoral ausgelöst.

Bei den Dokumenten handelt es sich um rund 11,5 Millionen E-Mails, Briefe, Faxnachrichten, Gründungsurkunden, Kreditverträge, Rechnungen und Bankauszüge als PDF-, Text- sowie Bilddateien aus den Jahren 1977 bis 2016.[1] Ein anonymer Whistleblower hatte sie 2015 zunächst dem deutschen Journalisten Bastian Obermayer von der Süddeutschen Zeitung zugespielt.[2][3][4] Anschließend koordinierte das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) die einjährige Datenauswertung und weiteren Recherchen. Am 3. April 2016 präsentierten 109 Zeitungen, Fernsehstationen und Online-Medien in 76 Ländern gleichzeitig die ersten Ergebnisse.[5][6]

Am 9. Mai 2016 stellte das ICIJ eine Datenbank[7] online, die Namen und Adressen von über 300.000 mithilfe von Mossack Fonseca gegründeten Briefkastenfirmen und Trusts sowie die ihrer Vermittler enthält und die einiger Tausend Anteilseigner. Die Original-Dokumente wurden dagegen nicht veröffentlicht.[8]

Veröffentlichung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bankenviertel in Panama-Stadt

Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca mit Hauptsitz in Panama-Stadt wurde von Jürgen Mossack sowie dem Autor und Anwalt Ramón Fonseca Mora gegründet. Mit mehr als 500 Mitarbeitern sowie über 40 Niederlassungen und Partnerbüros in vielen Ländern[9] ist sie der viertgrößte Anbieter und Verwalter von Offshore-Firmen weltweit.[10] Solche sogenannten Briefkastenfirmen können sowohl legalen Zwecken dienen wie der Anonymisierung von Vermögensverhältnissen oder der Steuervermeidung als auch illegalen wie der Steuerhinterziehung, der Geldwäsche oder der Umgehung von Sanktionen.

Wie aus den Panama Papers hervorgeht, half Mossack Fonseca mehr als 14.000 Klienten bei der Gründung von 214.488 Briefkastenfirmen in 21 Steueroasen rund um den Globus.[11] Ihre Kunden können diesen Firmen Vermögenswerte übertragen und Finanztransaktionen über sie vornehmen. Sie müssen nicht als deren Eigentümer in Erscheinung treten, da die Kanzlei auf Wunsch eigene Mitarbeiter als nominelle Direktoren oder treuhänderische Verwalter stellt. Die Sachbearbeiter haben einen direkten Draht zu Behörden und die Anträge werden teilweise im Dutzend übermittelt. Übersiedlungen von Gesellschaften (Redomiciliation), Re-Invoicing und Verwahrung von Unternehmensbüchern sind einfach möglich und sogar für das Rückdatieren von Verträgen gibt es bei der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca einen Tarif.[12]

Bekanntgewordene Inhalte der Dokumente[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Panama Papers finden sich die Namen zahlreicher Prominenter aus aller Welt, etwa die von 143 Politikern, darunter frühere und noch amtierende Staats- und Regierungschefs. Auch Verwandte und Vertraute hochrangiger Politiker sowie etliche, in ihrem Finanzgebaren zu Transparenz verpflichtete Sportfunktionäre sind von der Veröffentlichung der Daten betroffen.[13]

Daneben enthalten die Daten die Namen von Drogenschmugglern, Terroristen sowie von Firmen, die auf Sanktionslisten stehen. So sollen arabische Ölunternehmen über Offshore-Firmen Kerosin an die syrische Regierung unter Baschar al-Assad verkauft haben, die wegen des Bürgerkriegs in Syrien Ziel internationaler Sanktionen ist.[14]

Nach einer ICIJ-Analyse haben über 500 Banken sowie deren Tochtergesellschaften und Niederlassungen rund 15.600 Briefkastenfirmen über Mossack Fonseca registriert, die britische HSBC und die mit ihr verbundenen Unternehmen allein 2300. Soweit bisher bekannt, haben folgende zehn Banken die meisten Offshore-Unternehmen für ihre Kunden gegründet:[15]

Gründungen von Offshore-Firmen durch Banken für ihre Kunden
Sitz Bank Anzahl
Gründungen
LuxemburgLuxemburg Luxemburg Experta Corporate & Trust Services (100-prozentige Tochter der BIL) 1.659
LuxemburgLuxemburg Luxemburg Banque J. Safra Sarasin – Luxembourg S.A. 963
GuernseyGuernsey Guernsey Credit Suisse Channel Islands Limited 918
MonacoMonaco Monaco HSBC Private Bank (Monaco) S.A. 778
SchweizSchweiz Schweiz HSBC Private Bank (Suisse) S.A. 733
SchweizSchweiz Schweiz UBS AG (Filiale Rue du Rhône in Genf) 579
JerseyJersey Jersey Coutts & Co Trustees (Jersey) Limited 487
LuxemburgLuxemburg Luxemburg Société Générale Bank & Trust Luxembourg 465
LuxemburgLuxemburg Luxemburg Landsbanki Luxembourg S.A. 404
GuernseyGuernsey Guernsey Rothschild Trust Guernsey Limited 378
SpanienSpanien Spanien Banco Santander 119
SpanienSpanien Spanien BBVA 19

Primärdaten und ihre Aufbereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammensetzung der veröffentlichten Dateien
Dateityp Anzahl
Dokumente
E-Mails 4.804.618[16]
Datenbankformate 3.047.306[16]
PDFs 2.154.264[16]
Bilder 1.117.026[16]
Textdokumente 329.166[16]
Sonstige 2.242[16]

Bevor der anonyme Whistleblower unter dem Pseudonym John Doe die Süddeutsche Zeitung anschrieb, hatte die Person sich schon an mehrere Nachrichtenagenturen und WikiLeaks gewandt. Die Süddeutsche Zeitung war die erste Institution, die antwortete.[17]

Die Süddeutsche Zeitung will weder die Originaldokumente veröffentlichen noch Strafverfolgungsbehörden die Rohdaten zur Verfügung stellen. Sie begründet dies damit, dass sie nicht der verlängerte Arm der Staatsanwaltschaft oder der Steuerfahndung sei und die Ermittlungsbehörden bei entsprechendem Verdacht bereits jetzt die Möglichkeit hätten, die Unterlagen bei den Betroffenen zu beschlagnahmen.[18] Dies wird verschiedentlich kritisiert, unter anderem von WikiLeaks. Würden die beteiligten Medien die Dokumente zugänglich machen, dürften diese in einigen Staaten nicht vor Gericht verwendet werden, da sie rechtswidrig erlangt wurden.[19] Unterlagen, die bei einer offiziellen Hausdurchsuchung bei Mossack Fonseca gefunden werden, unterliegen dieser Einschränkung dagegen nicht. Einige wenige Dokumente sind offenbar online gestellt worden.[20][21]

Um die Dokumente durchsuchbar zu machen, verwendet die Süddeutsche Zeitung das Programm Nuix, das auch internationalen Ermittlungsbehörden verwenden.[22]

Beteiligte Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An der Recherche zu den Panama Papers und ihrer Aufbereitung für die Öffentlichkeit waren 376 Journalisten aus 76 Ländern beteiligt. Sie arbeiten u. a. für folgende Medien:

Sachverhalte und Folgen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Argentinien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Präsident Macri (2016)

Mauricio Macri, der argentinische Präsident, wird in den Panama Papers als Direktor der Fleg Trading Ltd. und der Kagemusha S.A. geführt, die sein Vater, der Großunternehmer Franco Macri, bis 2009 besessen hat. Dies hat er in seiner Amtszeit als Bürgermeister von Buenos Aires von Dezember 2007 bis 2015 nicht offengelegt. Ob er dazu verpflichtet war, ist unklar, da er kein eigenes Kapital an der Firma hielt.[25] Nach einer Anzeige des Abgeordneten Norman Darío Martínez von der oppositionellen Frente para la Victoria leitete der Staatsanwalt Federico Delgado am 7. April 2016 ein Ermittlungsverfahren ein. Ermittlungsrichter ist Sebastián Casanello.[26]

China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwandte von mindestens acht gegenwärtigen oder früheren Mitgliedern des Ständigen Ausschusses des Politbüros der Kommunistischen Partei Chinas werden namentlich erwähnt. Darunter auch Deng Jiagui, der Schwager des Staats- und Parteichefs Xi Jinping und die Tochter des früheren Ministerpräsidenten Li Peng.[27][28] Die staatliche Zensur Chinas wurde angewiesen, sämtliche Erwähnungen der Panama Papers zu unterbinden.[29] BBC und CNN waren nach der Veröffentlichung nicht mehr zu empfangen und auch andere ausländische Websites wurden geblockt.[27]

Chile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Chef von Transparency International Chile, Gonzalo Delaveau, reichte am 4. April 2016 seinen Rücktritt ein.[30] Delaveau wurde in den Panama Papers mit mindestens fünf Briefkastenfirmen in Verbindung gebracht. Der Rücktritt wurde vom Vorstand angenommen, wie die Organisation via Twitter mitteilte.[31]

Dänemark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordea in Kopenhagen

Dänische Banken, vor allem Nordea mit Niederlassungen in Luxemburg, sind Großkunden von Mossack Fonseca. Die Kundschaft der Banken wiederum setzt sich heterogen zusammen. So besitzen auch Gärtnereibetriebe, Innenarchitekten und andere Kleinunternehmer Briefkastenfirmen in Panama.[32] Die größte nordische Bank unterhält einige hundert Offshore-Firmen. Die Geschäfte mit Mossack Fonseca sollen schnellstmöglich abgewickelt und beendet werden. Zudem wurde eine interne Untersuchung angekündigt.[33] Am 7. September 2016 wurde bekannt, dass die dänischen Behörden von einer anonymen Quelle Daten aus den Panama Papers erworben haben, die eingesetzt werden sollen, um gegen etwaige dänische Steuersünder zu ermitteln.[34]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu den Klienten der Kanzlei Mossack Fonseca gehören auch mehrere tausend Deutsche, die von mindestens 28 deutschen Banken vermittelt wurden. Eine solche Vermittlung durch Banken ist bei Offshore-Firmen üblich. Sechs der sieben großen deutschen Kreditinstitute arbeiten mit der Kanzlei zusammen. So hat Mossack Fonseca bis 2007 Kunden der Deutschen Bank dabei unterstützt, mehr als 400 solcher Gesellschaften zu gründen. Die Panama Papers nennen insgesamt mehr als 1200 Briefkastenfirmen, die mithilfe deutscher Banken gegründet wurden oder von ihnen verwaltet werden.[35]

Besonders eng und über viele Jahre hat nach Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung die Hamburger Privatbank Berenberg über eine Zürcher Tochtergesellschaft mit Mossack Fonseca zusammengearbeitet. In E-Mails an ihre Kunden hat die Kanzlei das Geldhaus immer wieder empfohlen, wenn es darum ging, schnell und effizient ein Konto für eine Briefkastenfirma zu eröffnen. Zu den Berenberg-Kunden gehören Geldwäscher für Drogenkartelle und paramilitärische Gruppen in Südamerika, die ukrainische Kaalbye-Gruppe und deren Chef Igor Urbansky, der im Verdacht steht, in Waffengeschäfte verwickelt gewesen zu sein, sowie ein Unternehmer, der Drogen und Waffen verschifft haben soll. Ein Siemens-Manager soll in der Schmiergeld-Affäre seines Unternehmens (s. o.), ein Berenberg-Konto genutzt haben, um Schwarzgeld zu verwalten und zu verteilen.[36][37][38] Zu den Berenberg-Kunden gehörte auch der gebürtige Österreicher Martin Lustgarten, dem die US-Justiz vorwarf, über ein Geflecht von Briefkastenfirmen bis zu 100 Millionen US-Dollar für Drogenkartelle in Mexiko und Kolumbien sowie für paramilitärische Gruppierungen gewaschen zu haben. Ein Strafprozess scheiterte, da andere Staaten nicht kooperierten.[39][40][41][42][43] Bereits 2013 hatten zwei Mitarbeiterinnen der Compliance-Abteilung von Berenberg, die Bank selbst sowie die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) vor zahlreichen Risiko-Konten gewarnt. Sie wurden nach eigener Aussage zunächst isoliert und wenig später entlassen.[44][45][46][47] Am 11. April 2016 trat der Vorstand und persönlich haftende Gesellschafter der Berenberg-Bank, Hans-Walter Peters, das Amt des Präsidenten des Bundesverbands Deutscher Banken an.[48][49][50]

Das Industrieunternehmen Siemens hat nach Veröffentlichung der Panama Papers bei der Münchner Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht. Das Unternehmen hofft, weitere Sachverhalte im Zusammenhang mit dem eigenen Schmiergeldskandal aufklären zu können. 2006 war bekannt geworden, dass bei Siemens ein System Schwarzer Kassen existierte, über das rund 1,3 Milliarden Euro Schmiergeld geflossen sein sollen, um Aufträge im Ausland zu erlangen.[51]

Die im Jahr 2000 privatisierte Bundesdruckerei tätigte 2007 mit der von Mossack Fonseca gegründeten Briefkastenfirma „Billingsley Global Corporation“ Geschäfte in Venezuela.[52] Darüber wurde schon 2009 öffentlich diskutiert, als der Bund die Druckerei erneut verstaatlichte. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und sein Staatssekretär Werner Gatzer sollen den Kontakt mit einem Whistleblower verweigert haben, der ab 2012 auf mutmaßliche Scheingeschäfte und Betrügereien im Umfeld der Bundesdruckerei hingewiesen hatte.

Der deutsche Privatagent Werner Mauss, der auch schon von Bundesnachrichtendienst und Bundeskriminalamt eingesetzt wurde, führt oder führte über die Kanzlei Mossack Fonseca ein Dutzend Briefkastengesellschaften.[53] Gegenüber der ermittelnden Staatsanwaltschaft Bochum bestritt Mauss den Vorwurf der Steuerhinterziehung.[54]

Mercedes-Benz sicherte sich die Dienste von Nico Rosberg über die Briefkastenfirma „Ambitious Group Limited“ auf den Britischen Jungferninseln. Diese ist wiederum im Besitz zweier Firmen auf der Kanalinsel Jersey und wird von Mossack Fonseca verwaltet. Die Daimler-Richtlinie für integres Verhalten fordert dagegen unternehmerisches Handeln nach ethischen Grundsätzen, ein integres Geschäftsgebaren, sowie Transparenz und Verantwortungsbewusstsein. Wegen des Widerspruchs zu diesen strengen Compliance-Richtlinien wurde der Fall Rosberg aus den Panama-Papieren veröffentlicht.[55]

Bekannte Politiker aus Deutschland wurden bisher (Stand: 5. Mai 2016) nicht mit den Panama Papers in Verbindung gebracht. Einzige Ausnahme ist der ehemalige nordrhein-westfälische Finanzminister Helmut Linssen, der bereits 2014[56] zurückgetreten ist, als seine Offshore-Firma öffentlich wurde.

Reaktionen

Der ehemalige Bundesfinanzminister Peer Steinbrück bezeichnete die von ihm eingeführte Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge von lediglich 25 Prozent als Fehler. Er tritt dafür ein, Kapitaleinkünfte künftig wieder der normalen Einkommensteuer zu unterwerfen. Er hoffe, dass durch die Veröffentlichung der Panama-Papiere der Druck auf die Politik wachse, gegen Steuerbetrug vorzugehen, da neun von zehn Briefkastenfirmen dem vorsätzlichen Steuerbetrug dienten. Der Schaden durch Steuerausfälle belaufe sich in den betrogenen Bundesländern auf annähernd 200 Milliarden Dollar pro Jahr. Steinbrück plädiert für eine Beweislastumkehr bei anonymen Briefkastenfirmen: „Das Finanzamt muss dem wirtschaftlich Begünstigten nicht nachweisen, dass das, was er tut, illegal ist.“ Für deutsche Banken schlug er eine Meldepflicht vor: „Kontaktaufnahmen und die Vermittlung von Geschäftsbeziehungen mit Briefkastenfirmen müssten unter Benennung von Ross und Reiter gemeldet werden.“[57]

Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki erklärte, es gebe „auch immer wieder gute Gründe, anonym zu bleiben“. Straftaten müssten verfolgt werden, aber das Instrument der Briefkastenfirmen werde gebraucht.[58] Gregor Gysi, Politiker der Linken, erklärte hingegen, das Geldanlegen in Briefkastenfirmen solle verboten werden und die Steuerpflicht an die Staatsbürgerschaft gebunden werden.[59]

Der Finanzminister von Nordrhein-Westfalen, Norbert Walter-Borjans, rechnet infolge der Berichterstattung zu den Panama Papers mit mehr Selbstanzeigen von Steuerstraftätern.[60] Thomas Eigenthaler, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft bestätigte: „Jeder weiß doch, dass die den Medien vorliegenden Daten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit am Ende auch bei den Behörden landen. Darum ist mit weiteren Selbstanzeigen zu rechnen – und das werden eher größere Fische sein.“[61]

Einen Monat nach den Enthüllungen gab die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine genauere Kontrolle bei den Ermittlungen gegen Banken wegen des Skandals um die Panama Papers bekannt. Der Exekutivdirektor der Behörde, Raimund Röseler, gab bekannt, dass die BaFin von den beteiligten deutschen Instituten sämtliche Originaldokumente für die jeweiligen Transaktionen anfordern werde. Man wolle die Originale im Haus haben und sich nicht nur auf Wirtschaftsprüflinge verlassen.[62] Im Falle der Panama-Papers trifft die genauere Kontrolle neun Banken: Commerzbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Berenberg, Sal. Oppenheim, BHF-Bank, HSBC Trinkaus & Burkhardt, BayernLB, Landesbank Baden-Württemberg, HSH Nordbank, DZ Bank sowie die Deutschland-Töchter von UBS und Credit Suisse. Zwar tauchten die Namen von insgesamt 13 deutschen Banken in den Panama Papers auf, doch nicht alle haben diese Vorwürfe gegenüber der BaFin bestätigt. Die geständigen Banken wurden von der BaFin aufgefordert, die Namen von 200.000 Personen und Firmen, die in den Panama Papers auftauchen, mit ihren Kundenlisten abzugleichen.[63]

El Salvador[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 7. April schraubten Angestellte der Zweigstelle Mossack Fonseca in der Hauptstadt San Salvador ihr Firmenschild ab und verließen die Büros, darauf entschlossen sich die Behörden zu einer Razzia. Büroleiter Ruben Alonso Ventura befand sich außerhalb des Landes.[64] Danach erklärte Generalstaatsanwalt Douglas Melendez in einer Presseerklärung, dass 20 Computer und Dokumente beschlagnahmt worden seien. Sieben Mitarbeiter wurden befragt, aber nicht verhaftet. Er rief alle Kanzleien in El Salvador, die mit Mossack Fonseca kooperieren, auf, sich bei der Staatsanwaltschaft zu melden.[65]

Europäische Union[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Europaparlament gründete im September 2016 einen 65-köpfigen Untersuchungsausschuss zu den Enthüllungen mit einem einjährigen Mandat. Den Vorsitz führt der deutsche EVP-Abgeordnete Werner Langen, Ko-Berichterstatter sind der dänische S&D-Abgeordnete Jeppe Kofod und der tschechische ALDE-Abgeordnete Petr Ježek. Am 27. September 2016 wurden Frederik Obermaier von der Süddeutschen Zeitung und Kristof Clerix vom belgischen Nachrichtenmagazin Knack im Untersuchungsausschuss angehört.[66][67]

Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tageszeitung Le Monde berichtet, die Großbank Société Générale habe 979 Firmen mit Hilfe von Mossack Fonseca gegründet und gehöre damit zu den wichtigsten Geschäftspartnern der Kanzlei. Diese Offshore-Geschäfte würden allerdings in keiner Bankveröffentlichung erwähnt – „in keiner Firmenmitteilung, keinem Jahresbericht“. Ihr Vorstand Frédéric Oudéa hatte 2012 bei einer Anhörung durch den Senat angegeben, seine Bank betreibe keinerlei Geschäfte dieser Art in Panama und anderen Steueroasen.[68] Unmittelbar nach Bekanntwerden der Panama Papers-Affäre kündigte die Finanzstaatsanwaltschaft an, auf Basis der veröffentlichten Dokumente Ermittlungen gegen mögliche Steuerhinterzieher einzuleiten[69]. Finanzermittler durchsuchten daraufhin in Paris die Geschäftsräume der Société Générale.[70]

Le Monde brachte die rechtsextreme Partei Front National (FN) und deren Vorsitzende Marine Le Pen in einen Zusammenhang mit den Panama Papers und berichtete von einem „raffinierten, ausgeklügelten Offshore-System“, das der illegalen Wahlkampf-Finanzierung gedient habe. Geschäftsleute, die dem FN nahe stehen, sollen bei den letzten Präsidentschaftswahlen Scheinfirmen in Hongkong, Singapur und auf den Britischen Jungferninseln dazu genutzt haben, um 316.000 Euro auf Konten der Partei zu transferieren. Der Zweck dieser Transaktionen sei es gewesen, die französischen Geldwäschegesetze zu umgehen. Vertreter des FN weisen die Vorwürfe als eine gegen ihre Partei gerichtete Kampagne zurück.[71]

Island[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sigmundur Davíð Gunnlaugsson (2014)

Durch die Panama Papers wurde bekannt, dass Ministerpräsident Sigmundur Davíð Gunnlaugsson von 2007 bis 2009 Miteigentümer der Briefkastenfirma Wintris Inc. war, die während der Finanzkrise in Island zu den Gläubigern der in Insolvenz gegangenen Finanzinstitute Landsbanki und Kaupthing Bank gehört hatte. Daraufhin demonstrierten zwei Tage lang Zehntausende vor dem Parlament in Reykjavík und forderten den Amtsverzicht des Regierungschefs.[72] Am 6. April 2016 trat Sigmundur Davíð zurück. Als neuer Ministerpräsident wurde der bisherige Landwirtschaftsminister Sigurður Ingi Jóhannsson vereidigt.

Es gab (Stand 2. Mai 2016) fünf weitere Rücktritte, darunter der Geschäftsführer der Fortschrittspartei. Ólafur Ragnar Grímsson, Präsident Islands seit 1996, erklärte noch am 18. April 2016, doch für eine sechste Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Kurz darauf wurde bekannt, dass Ólafur Ragnars Ehefrau Offshore-Konstrukte nutzte,[73] woraufhin er am 9. Mai 2016 erklärte, nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten.[74]

Luxemburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jean-Claude Juncker, ehemaliger Finanzminister und Ministerpräsident Luxemburgs und heutiger EU-Kommissionsvorsitzender wird in den Panama Papers erwähnt. Unter seiner Präsidentschaft soll das Land ein System für systematische Steuervermeidung zum Nachteil aller anderen europäischer Länder aufgebaut haben. Seine Regierung soll einen Gesetzesvorschlag zum Finanz-Datenaustausch blockiert und dann abgeschwächt haben, das mehr Transparenz bei Transaktionen bringen sollte. Ende Mai 2017 wurde Juncker von einem Untersuchungsausschuss des Europa-Parlaments unter anderem zu der Briefkasten-Affäre in Panama (Panama Papers) befragt.[75]

Malta[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als bislang einziges Regierungsmitglied eines EU-Landes wird der maltesische Gesundheits- und Energieminister Konrad Mizzi in den Panama Papers genannt. Er habe 2013, vier Monate nach seinem Amtsantritt, mithilfe von Mossack Fonseca mehrere Scheinfirmen gegründet, deren Nutznießer er und seine Frau seien.[76] Aufgrund der Weigerung des maltesischen Premierministers Joseph Muscat, Mizzi zu entlassen, forderte Oppositionsführer Simon Busuttil den Rücktritt der gesamten Regierung.[77]

Monaco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amedeo Modigliani: Sitzender Mann (aufgestützt auf einen Stock), 1918

Die Panama Papers legen nahe, dass Briefkastenfirmen auch dazu genutzt werden, den Besitz von NS-Raubkunst zu verschleiern. Ausweislich der Panama Papers verbarg sich hinter der Offshore-Firma „International Art Center“ (IAC) der milliardenschwere, in Monaco ansässige Kunstinvestor David Nahmad. Er ist der Patriarch einer verzweigten Händlerdynastie, dessen Familie in New York und London Galerien besitzt. Er sei, entgegen den bisherigen Behauptungen, im Besitz des Modigliani-Gemäldes „Homme assis appuyé sur une canne“ aus dem Jahre 1918,[78] das Gegenstand eines alten Rechtsstreits ist.[79][80][81]

Das Gemälde war Eigentum des jüdischen Kunsthändlers Oscar Stettiner, dem es während der Nazi-Herrschaft geraubt und kurz vor der Befreiung von Paris zwangsversteigert wurde.[82] Er versuchte noch 1946 ein Verfahren anzustoßen, um es zurückzubekommen, aber verstarb 1948. Das Gemälde tauchte erst wieder 1996 bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie’s in London auf, bei der die IAC es kaufte. Der Erbe des Bildes versuchte es vergeblich zurückzubekommen und musste in New York auf Restitution von Raubkunst des inzwischen auf bis 25 Millionen Dollar taxierten Bildes klagen. Zwei Rückgabeprozesse hatte David Nahmad für sich entscheiden können, er konnte noch behaupten das Bild nicht zu besitzen, Gerichtsunterlagen unterschrieben stets nur die Scheindirektoren von Mossack Fonseca. Zuletzt entschied im September 2015 ein Richter in New York, dass der Prozess nicht fortgeführt werden könne, weil entsprechende Unterlagen an die IAC nicht zugestellt werden konnten. Am 12. April 2016 beschlagnahmte die Genfer Staatsanwaltschaft das Modigliani-Gemälde im Freihafen von Genf, wo es seit Jahren lagerte.[77] Im größten und ältesten Freihafen der Welt liegen allein 1,2 Millionen Kunstwerke und drei Millionen Flaschen Wein.[83][84] Die im Kunstbetrieb üblichen Versteckspiele mit anonymen Briefkastenfirmen schaden nicht nur den Erben in der NS-Zeit enteigneter Juden. Sie erleichtern auch den globalen Handel mit illegalen Kulturgütern, etwa bei Plünderungen antiker Schätze, Museumsdiebstählen, Raubgrabungen, Fälschungen und Fehlzuschreibungen. Die Herkunft wird bis zur Unkenntlichkeit verschleiert und Objekte bleiben in Freihäfen, bis sie wieder handelbar erscheinen.[85]

Niederlande[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. April 2016 meldete die Zeitung Het Financieele Dagblad, dass der Name von Bert Meerstadt, ein Aufsichtsrat der seit der Finanzkrise von 2008 verstaatlichten Bank ABN Amro, in den Panama Papers auftaucht. Danach weisen Unterlagen aus dem Jahr 2001 ihn als Gründungsgesellschafter der Briefkastenfirma Morclan Corporation aus, die zunächst auf den Jungferninseln, später auf Guernsey registriert war. Am 7. April 2016 trat Meersburg von seinem Aufsichtsratsposten zurück.[86]

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut dem Wochenmagazin Falter, das zu den Medien gehört, die im Fall der Panama Papers recherchieren, sind viele mittelständische Unternehmen des Landes in den Daten von Mossack Fonseca zu finden. Zudem halfen Wiener Banken insbesondere osteuropäischen Politikern und Oligarchen dabei, in Offshore-Firmen ausgelagerte Geldmittel zu nutzen. Namentlich werden in diesem Zusammenhang die Raiffeisen Bankengruppe sowie die Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank genannt,[14] die zu 76 Prozent dem Land Vorarlberg gehört. Nach einer Sitzung des Kontrollausschusses des Landtags am 7. April 2016 gab die Hypo Vorarlberg bekannt, dass Vorstandsvorsitzender Michael Grahammer das Unternehmen verlässt.[87]

Panama[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regierung hatte im April 2016 eine siebenköpfige Expertenkommission für den Finanzsektor eingesetzt, davon sind vier aus Panama. Sie soll bis zum Herbst des Jahres laut Präsident Juan Carlos Varela „[…] die bestehenden Praktiken überprüfen und Maßnahmen vorschlagen, […] um die Transparenz der Finanz- und Rechtssysteme zu verbessern.“[88] Anfang August 2016 verließen der Leiter des Gremiums, Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, und der Schweizer Antikorruptionsexperte Mark Pieth die Kommission aus Protest gegen von ihnen behauptete Versuche der Regierung, ihre Arbeit zu beschränken. Unter anderem sei diese nicht bereit, die Veröffentlichung des Abschlussberichts unabhängig vom Ergebnis zu garantieren.[89] Laut Pieth habe die Kommission Hinweise auf Verbrechen gefunden, beispielsweise Geldwäsche durch Kinderprostitutionsringe.[90]

Ramón Fonseca, Mitbegründer der Kanzlei Mossack Fonseca, war bis vor kurzem Berater des Präsidenten und Vize-Vorsitzender der Regierungspartei Partido Panameñista. Die Kanzlei leitete ihrerseits rechtliche Schritte wegen der Veröffentlichung der Dokumente ein. Fonseca beteuerte, sein Unternehmen habe nie gegen Gesetze verstoßen, und bestritt, dass die Daten durch firmeninterne Whistleblower weitergegeben worden seien. Vielmehr sieht er sein Unternehmen als Opfer eines von ausländischen Servern verübten Hackerangriffs.[91][92][93]

Am 10. Februar 2017 wurden Ramón Fonseca und Jürgen Mossack verhaftet. Sie sollen über ihre Kanzlei auch an einem brasilianischen Korruptionsnetzwerk um den Baukonzern Odebrecht beteiligt gewesen sein. Generalstaatsanwältin Kenia Porcell erhob schwere Vorwürfe gegen Mossack Fonseca: „Die Kanzlei ist anscheinend eine kriminelle Organisation, die Vermögen und Gelder zweifelhafter Herkunft versteckt“.[94]

Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Panama Papers zeigen, dass enge Vertraute des russischen Präsidenten Wladimir Putin unter konspirativen Umständen offenbar mehr als zwei Milliarden Dollar durch Briefkastenfirmen geschleust und dabei Hunderte Millionen Dollar außer Landes geschafft haben. Als Schlüsselperson wird der Musiker Sergei Roldugin angeführt, von welchem mehrere einschlägige Dokumente veröffentlicht wurden.[95]

Schon im Vorfeld der Veröffentlichungen hatte Dmitri Peskow, der Pressesprecher von Staatspräsident Wladimir Putin, im kremleigenen Nachrichtenportal Sputnik News die bevorstehenden Enthüllungen als „internationale Medienattacke“ eingestuft: Es werde versucht, Putins Familie „informationsseitig zu treffen“. Zudem würden dessen „Freunde aus der Kindheit erwähnt werden – Unternehmer wie Juri Kowaltschuk, Arkadi Rotenberg, Boris Rotenberg und andere.“[96][97] Darüber hinaus behauptete Peskow, viele der an den Recherchen beteiligten Journalisten des ICIJ seien frühere Mitarbeiter des US-Außenministeriums, der CIA und anderer Geheimdienste.[98]

Laut Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) und der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) werden Berichte über die Panama Papers in Russland heruntergespielt und von inländischen Medien zensiert.[99][100] Die Wochenzeitung Die Zeit schreibt, die meisten Russen erführen nichts über die Enthüllungen und die Vorwürfe gegen ihren Staatschef. Das Fernsehen verschweige das Thema.[101]

Wladimir Putin äußerte sich am 7. April 2016 erstmals selbst zu der Affäre. Auch er sieht die Panama Papers als Versuch, von außen Unfrieden in Russland zu stiften. Die Journalisten hätten nichts erreicht, sondern nur seine Freunde und Bekannten ausfindig gemacht, denen jedoch nichts vorzuwerfen sei. Da sein Name nicht in den Unterlagen vorkomme, gebe es aus seiner Sicht auch keinen Diskussionsbedarf.[31] Erneut nahm Putin am 14. April im Rahmen seiner alljährlichen Bürgersprechstunde Stellung und bestritt jede Verwicklung in Geschäfte, die in den Panama Papers dokumentiert sind.[102][103]

Putin bestätigte am 14. April 2016 in einer Frage-Sendung des russischen Staatsfernsehens, dass die in den Papieren dargelegten Sachverhalte zu seinem Bekanntem Sergei Roldugin zutreffend seien. Es gebe jedoch kein Fehlverhalten des Musikers, denn eine beträchtliche Summe aus den genannten zwei Milliarden Dollar sei zum Kauf historischer Musikinstrumente aufgewendet worden, die Roldugin dem Staat spenden wolle.[104]

In derselben Sendung behauptete Putin, dass die Süddeutsche Zeitung (SZ) dem US-Finanzdienstleister Goldman Sachs gehöre: „Ich habe meinen Sprecher gefragt, wo die Unterlagen zuerst veröffentlicht wurden. [Die] Süddeutsche Zeitung [ist] Teil einer Medienholding, die wiederum dem amerikanischen Unternehmen Goldman Sachs gehört. Überall schauen die Ohren heraus, aber sie werden nicht einmal rot.“[105] Am Folgetag bat der Kremlsprecher die SZ um Entschuldigung und nannte seine Angabe einen Fehler, da er die Behauptung ungeprüft an den Präsidenten gegeben habe.[106]

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz durchsuchte am 6. April 2016 die Zentrale der Vereinigung Europäischer Fußballverbände (UEFA) in Nyon. Zuvor war durch die Panama Papers bekannt geworden, dass es Verträge zwischen der UEFA und der Briefkastenfirma Cross Trading der Sportrechtehändler Hugo und Mariano Jinkis gebe. Unterschrieben habe die Verträge der frühere UEFA-Schatzmeister und jetzige FIFA-Präsident Gianni Infantino.[107] Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen des „Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung und eventuell der Veruntreuung“ in einem Strafverfahren gegen unbekannt.[108]

Der Genfer Generalstaatsanwalt hat, ohne Details zu nennen, bekannt gegeben, dass er bezüglich der Panama Papers ein Verfahren eröffnen wird.[109]

Spanien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Witwe des Unternehmers Thyssen-Bornemisza, Carmen Cervera, nutzt eine auf den südpazifischen Cook-Inseln registrierte Firma, um über Auktionshäuser wie Sotheby's und Christie's Kunstwerke im Millionenwert zu kaufen. Ihr Anwalt bestätigte das Arrangement auf Anfrage des ICIJ: Es gebe der Baronin beim globalen Kunsttransport „maximale Flexibilität“.

Der spanische Industrieminister José Manuel Soria trat am 15. April 2016 wegen der Enthüllungen zu seiner Person mit sofortiger Wirkung zurück. Damit wolle er Schaden von der geschäftsführenden Regierung abwenden und die Bildung einer neuen Koalition nicht zusätzlich erschweren. Ihm werden Verbindungen zu Offshore-Firmen vorgeworfen.[110]

Uruguay[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Juan Pedro Damiani (2011)

Die Rechtsanwaltskanzlei von Juan Pedro Damiani, einem Mitbegründer der FIFA-Ethikkommission, gehört laut Panama Papers zu den größten Klienten von Mossack Fonseca. Sie verwaltet rund 400 Briefkastenfirmen, die mit Hilfe des panamaischen Unternehmens gegründet wurden, darunter drei Offshore-Firmen mit dem Namen Cross Trading in Niue, auf den Seychellen und im US-Bundesstaat Nevada. Zu den Inhabern der von Damianis Kanzlei verwalteten Firmen gehören ausweislich der Panama Papers der ehemalige FIFA-Vizepräsident Eugenio Figueredo sowie die beiden argentinischen Sportvermarkter Hugo und Mariano Jinkis. Sie sind Hauptbeschuldigte in den US-amerikanischen FIFA-Ermittlungen.[111][112] Am 6. April 2016 erklärte Damiani seinen Rücktritt aus der FIFA-Ethik-Kommission.[113]

Tschechien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Tschechische Zentrum für investigativen Journalismus gibt an, in 250.000 Dokumenten der Panama Papers seien auch 283 Namen tschechischer Bürger zu finden. Deren Briefkastenfirmen befänden sich überwiegend auf den Seychellen, gefolgt von den Jungferninseln, den Bahamas, Panama und Samoa.[114] Der tschechische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka äußerte sich positiv über die Enthüllungen: „Die Panama Papers machen einmal mehr deutlich, wie sehr das Karussell von Offshore-Firmen und Steuerparadiesen eine Verhöhnung aller Menschen ist, die ehrlich arbeiten und Steuern zahlen“.[115]

Vereinigte Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Reporter der Zeitungsgruppe McClatchy entdeckten in der Datenbank der Panama Papers die Kopien von mindestens 200 US-Pässen, und 3500 Anteilseigner von Offshore-Firmen haben US-Wohnanschriften. Knapp 3100 Gesellschaften in Steuerparadiesen weisen Spuren zu Anwälten und Finanzexperten in Miami, New York und anderen US-Städten auf. Mindestens vier US-Bürger, für die Mossack Fonseca Briefkastenfirmen gründeten, sind bereits von der US-Justiz wegen schwerer Finanzkriminalität verurteilt oder angeklagt. Diese vergleichsweise niedrige Zahl wird damit erklärt, dass die US-Bundesstaaten Nevada, Delaware, South Dakota und Wyoming selbst Steueroasen sind.[116] Auch Mossack Fonseca hat Dependancen in Reno, Nevada und Wyoming.[117] Zudem liegen in der Nähe der USA einige englischsprachige Steuerparadiese wie die Cayman-Inseln und die Bahamas.

Während die Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton im Wahlkampf zunächst die versteckten Finanzgeschäfte, die durch die Panama Papers ans Licht kamen, als „empörende Steueroasen und Hintertürchen zum Nutzen der Superreichen weltweit“ verurteilte, erreichte sie die Affäre am 16. April durch eine Auswertung der Panama Papers durch die Zeitungsgruppe McClatchy. Diese zeigte, dass diverse Weggefährten, Geldgeber und Angestellte von Hillary und Bill Clinton Briefkastenfirmen über die Mossack Fonseca unterhalten, teils über Jahrzehnte.[118][119][120][121]

Mit dabei ist Gabrielle Fialkoff, im Jahr 2000 Finanzdirektorin in Hillary Clintons Team bei der Wahl zur Senatorin für den Bundesstaat New York. Fialkoff ist zusammen mit ihrem Bruder und ihrem verstorbenen Vater als Anteilseignerin der im Juni 2012 gegründeten Offshore-Firma „UPAC Holdings Limited“ auf den Britischen Jungferninseln eingetragen.

Zu den Clinton-Finanziers gehören unter anderem der kanadischen Bergwerksmilliardär Frank Giustra, der im Mai 2005 als Klient von Mossack Fonseca die „UrAsia Energy Limited“ auf den Britischen Jungferninseln registrieren ließ. Die Firma hatte 2005 Schürfrechte für Uran in Kasachstan für 500 Millionen US-Dollar erworben. Vor Abschluss des Deals war Bill Clinton zusammen mit Giustra im Privatjet nach Almaty geflogen, wo beide mit dem kasachischen Präsidenten Nursultan Nasarbajew speisten.[122] Ein Jahr später spendete Giustra 30 Millionen Dollar an die Clinton-Foundation. Das Uranvorkommen war ergiebig, insgesamt spendete Guistra etwa 100 Millionen Dollar an die Stiftung.[123]

Ein anderer bekannter Clinton-Vertrauter, der in den Panama-Papers auftaucht, ist Marc Rich, der 1983 vor den US-Behörden in die Schweiz flüchtete. Rich hatte trotz Sanktionen Waffengeschäfte mit dem Iran und Ölgeschäfte mit dem Apartheids-Regime in Südafrika getätigt, über die 1992 durch Mossack Fonseca in den Bahamas gegründeten „Industrial Petroleum Limited“. Die Firma wurde 2001 durch die Schweizer Firma „Glencore International“ deaktiviert. Seine Frau, Denise Rich, spendete 450.000 Dollar an Clintons Präsidentenbibliothek in dessen Heimatort Little Rock – kurz bevor Bill Clinton, in einer der letzten Amtshandlungen, die Begnadigung von Marc Rich entschied. Auch der russische Investor Sergei Kurzin ist in den Papieren zu finden, als Direktor mehrerer Ölfirmen sowie Partner von Giustra bei „UrAsia Energy Limited“. Er arbeitete auch mit Marc Rich zusammen im Bereich der ehemaligen Sowjetunion. Kurzin spendete der Clinton-Foundation mindestens 50.000 Dollar. In einem Forbes-Interview im Jahr 2009 prahlte er mit einer Spende über eine Million Dollar.[124]

Anfang Mai 2016 gab US-Präsident Barack Obama bekannt, dass er mittels Executive Order eine Reihe neuer Maßnahmen zur Steigerung der Transparenz erlassen werde.[125]

Vereinigtes Königreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der britische Premierminister David Cameron hat sich 2013 dafür eingesetzt, Investmentgesellschaften in Bezug auf Geldwäsche-Regelungen anders zu behandeln als andere Firmen. Aus den Panama Papers geht hervor, dass sein verstorbener Vater Ian Donald Cameron 30 Jahre lang Direktor der Briefkastenfirma Blairmore Investment Trust war, deren Zweck darin bestand, Steuerzahlungen in Großbritannien zu vermeiden.[126] David Cameron besaß nach eigenen Angaben zusammen mit seiner Ehefrau Anteile im Wert von 30.000 Pfund (ca. 37.000 Euro) an diesem Trust. Er habe sie jedoch 2010, bevor er Premierminister wurde, verkauft und den Erlös versteuert.[127] Die Labour-Opposition forderte seinen Rücktritt und[128] auch die britische konservative Presse kritisierte Camerons Aussagestrategien bezüglich seiner Beteiligung an der Briefkastenfirma.[129] Eine Petition an das britische Parlament, noch 2016 Neuwahlen abzuhalten,[130] hat mittlerweile (Stand: April 2016) über 120.000 Unterschriften, und muss damit von der Regierung sowohl beantwortet als auch zur Parlamentsdebatte vorgeschlagen werden.[131] Ende 2016 wurden insgesamt 43 wohlhabende Personen untersucht. Gegen 22 von ihnen wurden Ermittlungen aufgenommen, es konnten Verbindundgen zu acht laufenden Ermittlungen geschlossen werden. Außerdem wurden neun Personen untersucht, die gewerblich die Steuervermeidung begleiteten.[132]

Weitere Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Publizist und ehemalige britische Botschafter Craig Murray wirft dem ICIJ-Netzwerk selektiven, einseitigen Journalismus mit einer westlichen Agenda vor und verwies darauf, dass es vollständig vom US-amerikanischen Center for Public Integrity finanziert und organisiert werde. Dort seien u. a. Financiers wie Ford Foundation, Carnegie Endowment, Rockefeller Family Fund, W K Kellogg Foundation und Open Society Foundations des US-Investors George Soros – die Elite des US-Kapitalismus – zu finden. Murray stellt die These auf, die Journalisten im ICIJ-Netzwerk seien auf dem westlichen Auge blind gewesen, da sie bei ihren Suchanfragen die „schmutzigen Geheimnisse des westlichen Kapitalismus“ ausgeklammert hätten: „Die Massenmedien – in Großbritannien der Guardian und die BBC – haben exklusiven Zugang zu den Datensätzen, die weder Sie noch ich sehen dürfen. Sie schützen sich sogar selbst davor, sensible Daten über westliche Konzerne zu erblicken, indem sie ausschließlich Datensätze untersuchen, die durch spezifische Suchfilter ausgewählt werden, wie die Verletzung von UN-Sanktionen.“ Murray bezeichnet es als Fehler, dass die Primärdaten westlichen Medienunternehmen gegeben worden seien und nicht der Enthüllungsplattform WikiLeaks. Diese hätte die Daten – bereinigt – öffentlich im Internet zugänglich gemacht.[133][134][135]

300 renommierte Wirtschaftswissenschaftler aus 30 Ländern forderten die Abschaffung von Steueroasen,[136] da diese keinen sinnvollen ökonomischen Zweck erfüllten und keinen Beitrag zum allgemeinen globalen Wohlstand leisteten. Sie wandten sich im Vorfeld des Londoner Antikorruptionsgipfels in einem Schreiben an die Staatschefs der führenden Wirtschaftsnationen[137] und kritisierten deren zögerliches Vorgehen gegen Steueroasen, da die Vergünstigungen nur den Reichen dienten und Einkommensunterschiede vergrößerten. Die Rechtsstaatlichkeit werde dadurch unterwandert, dass für Großkonzerne und Reiche ein anderes Steuerrecht gelte als für die meisten einfachen Steuerzahler. Die Forscher bezogen sich ausdrücklich auf Enthüllungen der Panama Papers, um ihren Punkt zu unterstreichen, dass es auch keine ökonomische Rechtfertigung für Steueroasen und deren Geheimhaltung gebe. Mit dem Brief sollte Druck auf die Teilnehmer der von der britischen Regierung initiierten Konferenz gemacht werden. London sei dafür prädestiniert, mit gutem Vorbild voranzugehen, da Großbritannien über rund einen Drittel aller Steueroasen die Kontrolle ausübe – damit sprachen sie die britischen Überseegebiete wie die Jungferninseln und Kronbesitzungen wie Guernsey und Jersey direkt an. Die Rhetorik der Politik entspräche nicht den Taten, denn Großbritannien verlange von den Überseegebieten und Kronbesitzungen nicht, dass die für die Behörden verfügbaren Firmenregister auch öffentlich einsehbar sind.[138] Es wurde auch kritisiert, dass eine Selbstdeklaration ohne Überprüfung öffentliche Register hintertreibe. Enthüllungen wie die Panama Papers zeigten auf, dass die Anonymität von Steueroasen Korruption fördere und zur Konsequenz habe, dass zu geringe Steuereinnahmen eingetrieben werden könnten. Davon betroffen seien grundsätzlich alle Staaten, doch am stärksten würden die ärmsten Regionen der Welt darunter leiden. Die Ökonomen beziffern das weltweite Steuervolumen, das durch solche Praktiken verloren geht, auf 150 Milliarden Euro (170 Milliarden Dollar) jährlich.[139] In dem Brief wurden zwei Maßnahmen genannt, um gegen den Missbrauch von Briefkastenfirmen vorzugehen: Konzerne sollen auf globaler Ebene verpflichtet werden, öffentlich aufzuschlüsseln, wo sie wie viele Steuern bezahlen, und öffentliche Register sollen die wirtschaftlich Begünstigten jedes Unternehmens aufzeigen.[140][141][142][143]

Kurz nach den Enthüllungen veröffentliche der Guardian ein anonymes Interview mit der Person, die die Daten ursprünglich der Süddeutschen Zeitung zugespielt hatte. Sie nannte Edward Snowden und Antoine Deltour als ihre Vorbilder und erklärte sich bereit, im Fall der Enthüllung ihrer Identität mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten.[17]

Auszeichnung für kritischen Journalismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für ihre Rolle bei der Veröffentlichung der Panama Papers bekamen Frederik Obermaier und Bastian Obermayer (beide Süddeutsche Zeitung) im Oktober 2016 den Otto-Brenner-Preis 2016 für kritischen Journalismus.[144]

Im April 2017 wurde dem ICIJ der Pulitzer-Preis für Hintergrundberichterstattung verliehen. Die bedeutende Auszeichnung im Journalismus wird nur an US-amerikanische Journalisten verliehen. Der Kurator Mike Pride ehrte bei der Übergabe alle international beteiligten Medien und Journalisten.[145]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Panama Papers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Süddeutsche Zeitung: Die Panama Papers – das bisher größte Datenleak. In: Süddeutsche.de. Abgerufen am 4. April 2016.
  2. Nicola Clark: How a Cryptic Message, ‘Interested in Data?,’ Led to the Panama Papers. In: The New York Times. 5. April 2016, ISSN 0362-4331 (nytimes.com [abgerufen am 12. August 2016]).
  3. How Reporters Pulled Off the Panama Papers, the Biggest Leak in Whistleblower History. Abgerufen am 12. August 2016 (amerikanisches englisch).
  4. "Hallo, hier spricht John Doe. Interessiert an Daten?" Abgerufen am 12. August 2016.
  5. Panama Papers: Ein globales Netz für geheime Vermögen. In: tagesanzeiger.ch. Abgerufen am 4. April 2016.
  6. Süddeutsche Zeitung: Putins reiche Freunde – die Spur des geheimen Geldes. In: Süddeutsche.de. Abgerufen am 4. April 2016.
  7. ICIJ: Offshore Leaks Database. Abgerufen am 15. Mai 2016.
  8. Die Offshore-Datenbank – Ein Schleier wird gelüftet. In: Süddeutsche.de. 9. Mai 2016, abgerufen am 9. Mai 2016.
  9. Martha M. Hamilton: Panamanian Law Firm Is Gatekeeper To Vast Flow of Murky Offshore Secrets. International Consortium of Investigative Journalists, 4. März 2016, abgerufen am 4. April 2016.
  10. What are the Panama Papers? A guide to the biggest data leak in history. In: The Guardian, 3. April 2016 (englisch).
  11. Untersuchungen zu Steuerhinterziehung laufen. In: Stuttgarter Nachrichten. 4. April 2016, abgerufen am 8. April 2016 (deutsch).
  12. Florian Klenk, Josef Redl: Die große Offshore-Schau, Falter vom 6. April 2016, S. 16
  13. The Power Players. In: icij.org. panamapapers.icij.org, 3. April 2016, abgerufen am 4. April 2016.
  14. a b Florian Klenk, Josef Redl: Die große Offshore-Schau. Falter, 3. April 2016, abgerufen am 4. April 2016.
  15. The Panama Papers Numbers. In: icij.org. panamapapers.icij.org, abgerufen am 4. April 2016.
  16. a b c d e f Süddeutsche Zeitung: Die Panama Papers – das bisher größte Datenleak. In: Süddeutsche.de. Abgerufen am 6. April 2016.
  17. a b Luke Harding: Panama Papers source breaks silence over 'scale of injustices'. In: theguardian.com. 6. Mai 2016, abgerufen am 26. Mai 2016 (englisch).
  18. Panama Papers – Häufige Fragen zu Panama Papers – und Antworten. 5. April 2016. Abgerufen am 5. April 2016.
  19. Georg Zanger: Panama Papers für den Papierkorb? 7. April 2016, abgerufen am 9. April 2016.
  20. Spiegel Online: Panama Papers: Veröffentlicht, nicht öffentlich (de) 4. April 2016. Abgerufen am 5. April 2016.
  21. DocumentCloud. Abgerufen am 5. April 2016.
  22. Süddeutsche Zeitung: Die Panama Papers – das bisher größte Datenleak. In: Süddeutsche.de. Abgerufen am 5. April 2016.
  23. Офшоры. Вскрытие. In: krug.novayagazeta.ru. Abgerufen am 3. April 2016.
  24. "Panama Papers": Russland sieht Informationsattacke des Westens. In: gmx.at. Abgerufen am 3. April 2016.
  25. Here are the famous politicos in ‘the Wikileaks of the mega-rich’. In: fusion.net. Fusion Media Network, 3. April 2016, abgerufen am 8. April 2016 (deutsch).
  26. Argentiniens Präsident und die Briefkastenfirmen: „Panamacri“. Spiegel Online, 9. April 2016, abgerufen am 9. April 2016.
  27. a b Luzerner Zeitung vom 6. April 2016
  28. Panama-Papiere über China: Der rote Offshore-Adel, Watson vom 7. April 2016
  29. Tom Phillips: All mention of Panama Papers banned from Chinese websites. In: theguardian.com. 11. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  30. Gram Slattery: Chile's head of Transparency International resigns after ‚Panama Papers‘. In: reuters.com. 4. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  31. a b Bastian Brinkmann: Panama Papers – Razzia bei Mossack Fonseca in El Salvador. In: sueddeutsche.de. 9. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  32. Hans Drachmann: Danskere i skjul: Broget dansk flok har selskaber i Panama (Memento vom 6. April 2016 im Internet Archive)
  33. John Hansen: Nordea kulegraver alle offshore-forretninger (da) 5. April 2016. Abgerufen am 6. April 2016.
  34. Dänemark kauft Dokumente aus Panama-Papers. In: FAZ. 7. September 2016, abgerufen am 7. September 2016.
  35. Panama Papers – Mehrere Tausend Deutsche nutzten Briefkastenfirmen von Mossack Fonseca. 4. April 2016. Abgerufen am 4. April 2016.
  36. tagesschau.de: „PanamaPapers“: Deutsche Banken und die Offshore-Geschäfte. In: tagesschau.de. 13. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  37. Exklusive Hamburger Bank pflegt Panama-Kontakte, 4. April 2016
  38. Zwielichtige Kunden bei Berenberg Bank 12. April 2016
  39. Martin Lustgarten: el empresario venezolano que movió dinero sucio en tres continentes, 10. April 2016
  40. How the Feds Blew a Case Against an Alleged South American Drug Money Launderer, vice.com, 14. Januar 2016.
  41. Panamá Papers: Más de Panamá Papers: Martin Lustgarten el empresario austríaco venezolano que movió dinero sucio en tres continentes. In: aporrea.org. 13. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016 (spanisch).
  42. Red Press-Alerta Roja boletín: Lustgarden Acherman, detenido por narcolavado fue socio de Eligio Cedeño y Alberto Federico Ravell. In: aporrea.org. 14. Juni 2015, abgerufen am 3. Mai 2016 (spanisch).
  43. Panama Papers: Secret offshores trace back to Brickell condo featured on ‘Miami Vice’, 4. April 2016
  44. David Böcking, Nicolai Kwasniewski: Panama Papers: Berenberg-Mitarbeiter warnten vor Offshore-Geschäften. In: Spiegel Online. 12. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  45. Klaus Brandt, Matthias Thieme: Schwere Vorwürfe gegen Berenberg-Bank. In: morgenpost.de. 13. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  46. bra/thie/ode: Berenberg Bank soll zwielichtige Kunden betreut haben. In: abendblatt.de. 13. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  47. Berenberg Bank: Taler, Taler, du musst wandern. In: brandeins.de. 19. Juli 2013, abgerufen am 3. Mai 2016.
  48. Adrian von Jagow: Panama Papers: Die Schäuble-Allianz. In: wiwo.de. 12. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  49. Carla Neuhaus: Neuer Präsident des Bankenverbands: Hans-Walter Peters verteidigt Banken in der Panama-Affäre. In: tagesspiegel.de. 11. April 2016, abgerufen am Mai 2016.
  50. Bastian Henrichs, Geli Tangermann: Druck auf Hamburger Berenberg-Bank wächst. In: welt.de. 13. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  51. Luzerner Zeitung vom 9. April 2016
  52. Panama Papers: Schäuble ließ Informanten abblitzen. In: Spiegel Online. 9. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  53. Gianna Niewel, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer: Spuren in Panama Papers führen zu legendärem Geheimagenten Werner Mauss. In: Süddeutsche.de. Mai 201604, abgerufen am 3. Mai 2016.
  54. Katrin Langhans, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Kia Vahland: Wie ein von den Nazis gestohlenes Kunstwerk mithilfe eines Offshore-Kontos versteckt wird. In: Süddeutsche.de. Abgerufen am 3. Mai 2016.
  55. Christian Nimmervoll: Warum Nico Rosberg in den Panama-Papers auftaucht, vom 14. April 2016
  56. Helmut Linssen – CDU-Schatzmeister versteckte Geld in Panama. In: Süddeutsche.de. 10. Februar 2015, abgerufen am 5. April 2016.
  57. Peer Steinbrück im stern-Interview: Anonyme Briefkastenfirmen sind eine Riesenschweinerei. Stern, 13. April 2016
  58. Martina Fietz: Reaktion auf Panama Papers: FDP-Vize Kubicki: Deshalb brauchen wir Briefkasten-Firmen. In: Focus Online. 4. Mai 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  59. Benjamin Prüfer: „Anne Will“: Gysi nennt den einzigen Grund, eine Briefkastenfirma zu betreiben. In: huffingtonpost.de. 4. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  60. Das Ausmaß der Skrupellosigkeit ist erschreckend; in: Rheinische Post vom 5. April 2016
  61. Reinhard Kowalewsky: Düsseldorf: Panama-Affäre scheucht Steuersünder auf. In: rp-online.de. 8. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  62. http://www.faz.net/agenturmeldungen/adhoc/roundup-bafin-erhoeht-ermittlungsdruck-auf-banken-wegen-panama-papers-14225195.html
  63. http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/bafin-prueft-panama-geschaefte-sieben-banken-verschwiegen-cum-ex-geschaefte/13574214-2.html
  64. FGR allana oficinas de Mossack Fonseca por el caso 'papeles de Panamá', 8. April 2016
  65. Polizei in El Salvador durchsucht Büro von Mossack Fonseca. In: AFP. Wochenblatt Verlagsgruppe, 9. April 2016, abgerufen am 9. April 2016.
  66. Panama Papers: Investigative Journalisten sprechen über die Enthüllungen. In: europarl.europa.eu. 27. September 2016, abgerufen am 20. Mai 2017.
  67. Juliette Garside: Panama Papers: European parliament opens inquiry. In: theguardian.com. 27. September 2016, abgerufen am 20. Mai 2017.
  68. Die Rache des Jerome Kerviel. In: Der Standard. Abgerufen am 12. April 2016.
  69. France opens probe after Panama leaks. In: Reuters. 4. April 2016, abgerufen am 4. April 2016 (englisch).
  70. Panama Papers – Razzia bei Mossack Fonseca dauerte 27 Stunden. In: Süddeutsche.de. 14. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  71. Frankreich, der Front National und die Panama Papers. In: Deutschlandfunk. Abgerufen am 12. April 2016.
  72. „Panama Papers“ provozieren Massenprotest in Island. N24, 4. April 2016, abgerufen am 5. April 2016.
  73. Nein, nein, nein, nein, nein – oder doch, Süddeutsche.de, 2. Mai 2016.
  74. Vala Hafstad: Iceland’s President Withdraws Candidacy (Englisch) In: Iceland Review Online. 9. Mai 2016. Abgerufen am 12. Mai 2016.
  75. Lena Kampf, Alexander Mühlauer Brüssel: Schwere Vorwürfe gegen Juncker. In: sueddeutsche.de. 29. Mai 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 30. Mai 2017]).
  76. Independent: Panama Papers: Konrad Mizzi is only minister in European Union mentioned. Abgerufen am 11. April 2016.
  77. a b Süddeutsche Zeitung: Panama Papers: Die Geheimnisse des schmutzigen Geldes. Abgerufen am 11. April 2016.
  78. Das Meisterwerk im Genfer Zollfreilager, Tages-Anzeiger vom 7. April 2016, abgerufen am 7. April 2016.
  79. Jake Bernstein: The Art of Secrecy – Locked in the files of a Panama law firm are the answers to mysteries involving Van Goghs, Picassos, Rembrandts and other masterworks auf der Seite des ICIJ vom 7. April 2016, abgerufen am 7. April 2016
  80. Stefan Koldehoff: Panama-Papiere – „Viele Bilder werden über Briefkastenfirmen gehandelt“ im Deutschlandfunk vom 6. April 2016, abgerufen am 7. April 2016
  81. Stefan Koldehoff: Ein Mann mit Hut – und sein Geheimnis Kampf um ein Millionenbild: Der Erbe eines jüdischen Händlers verklagt die legendäre Nahmad-Kunstdynastie, Die Welt vom 8. November 2011, abgerufen am 7. April 2016
  82. Jan Lukas Strozyk: Kunsthändler in den „PanamaPapers“ – Das Millionen-Bild ohne Besitzer auf tagesschau.de vom 8. April 2016, abgerufen am 9. April 2016
  83. The discreet bunkers of the super-rich. In: Swissinfo, 9. Juli 2014. Abgerufen am 7. April 2015. 
  84. Panama Papers: perquisition à Genève pour mettre la main sur le Modigliani, Le Figaro, 9. April 2016.
  85. Panama Papers Verstecke für Nazi-Raubkunst – was der Fall Modigliani für die Kunstwelt bedeutet, Süddeutsche Zeitung vom 12. April 2016.
  86. Panama Papers: Niederländischer Bank-Aufsichtsrat tritt zurück, Süddeutsche.de, Eilmeldung vom 7. April 2016.
  87. Jutta Berger: Panama Papers: Vorarlberger Hypo-Chef Grahammer tritt zurück. 7. April 2016, abgerufen am 7. April 2016.
  88. Newsblog zu Panama Papers. 9. April 2016. Abgerufen am 9. April 2016.
  89. Knall in Panama: Joseph Stiglitz und Mark Pieth werfen hin, cash.ch, 6. August 2016
  90. Panama Papers: Prominente Experten verlassen Panama-Komitee, Zeit Online, 6. August 2016
  91. Panama Papers: Leak firm Mossack Fonseca ‚victim of hack‘ – BBC News. In: BBC News. Abgerufen am 8. April 2016 (britisches englisch).
  92. Panama-Papers: Kanzlei Mossack Fonesca erstattet Anzeige (de) 6. April 2016. Abgerufen am 8. April 2016.
  93. Süddeutsche.de GmbH: Panama Papers – Wie Mossack Fonseca mit Recht und Gesetz umgeht (de) 8. April 2016. Abgerufen am 8. April 2016.
  94. Panama Papers: Mossack-Fonseca-Gründer festgenommen. In: Spiegel Online. 10. Februar 2017, abgerufen am 11. Februar 2017.
  95. Petra Blum, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer: Putins reiche Freunde – die Spur des geheimen Geldes. In: Süddeutsche.de. Abgerufen am 3. Mai 2016.
  96. Sputnik: Kreml warnt vor bestellter Medienattacke auf Putin (de) 28. März 2016. Abgerufen am 5. April 2016.
  97. Süddeutsche.de GmbH: Panama Papers – Was die Panama Papers in Russland auslösen (de) 4. April 2016. Abgerufen am 5. April 2016.
  98. Kreml vermutet US-Geheimdienst hinter Enthüllungen zu Putin. In: tagesanzeiger.ch. Abgerufen am 8. April 2016.
  99. Silvana Berini: «Der Grossteil der Russen kriegt den Offshore-Skandal nicht mit». In: srf.ch. 4. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  100. Daniel Wechlin/Benjamin Triebe: Moskau sieht Amerika als Strippenzieher. In: nzz.ch. 4. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  101. Pavel Lokshin: Panama Papers: Putin wacht über die Seinen. In: zeit.de. 4. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  102. Reuters/dpa: Putin bestreitet Verwicklung in Panama Papers. In: FAZ.net. 14. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  103. Panama Papers – Putin, die Süddeutsche Zeitung und die Panama Papers. In: sueddeutsche.de. 14. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  104. Roland Oliphant: Vladimir Putin: $2bn linked to Panama Papers was spent on expensive classical instruments – and what else we learnt from Russian President's phone-in. In: telegraph.co.uk. 14. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016 (englisch).
  105. William Stern: Putin, die Panama Papers und die Süddeutsche Zeitung. In: watson.ch. 14. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  106. Alexander Krei: Kreml entschuldigt sich bei „Süddeutscher Zeitung“. In: dwdl.de. 15. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  107. Monica Almeida, Catherine Boss, Mauritius Much, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Thomas Kistner: Sag niemals nie. Süddeutsche Zeitung, 3. April 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  108. Razzia in der UEFA-Zentrale. Deutsche Welle, 6. April 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  109. Genfer Justiz eröffnet Verfahren. SRF vom 7. April 2016
  110. Olaf Kunz: Steuerenthüllungen: Spanischer Minister tritt wegen Panama Papers zurück. In: watson.ch. 15. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  111. Thomas Kistner, Frederik Obermaier, Bastian Obermayer und Mauritius Much: Doppeltes Spiel. Süddeutsche Zeitung, 3. April 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  112. Doppeltes Spiel. In: Tages-Anzeiger. 6. April 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  113. FIFA’s ethics judge just resigned after being named in the Panama Papers. In: businessinsider.de. 7. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  114. Prager Zeitung. 4. April 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  115. Ad Hoc News. 5. April 2016, abgerufen am 6. April 2016.
  116. Julia Glum: Why Aren’t More Americans In The Panama Papers? Secrecy, Tax Laws In Nevada, Other States Provide Havens. Am 5. April 2016 auf ibtimes.com
  117. Is the U.S. Giving Mossack Fonseca a Pass?, Newsweek, 14. April 2016
  118. Anita Kumar, Marisa Taylor and Kevin G. Hall: Inside Panama Papers: Multiple Clinton connections, McClatchy DC, 16. April 2016
  119. Plusieurs donateurs des époux Clinton dans les « Panama papers », Le Monde, 17. April 2016
  120. Vegard Kristiansen Kvaale: Clinton-paret knyttes til milliardærer i skatteparadiser. In: dagbladet.no. 18. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  121. Aaron Clamann: Panama Papers: Reiche Freunde der Clintons werden zum Problem im Wahlkampf. In: morgenpost.de. 18. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016.
  122. Jo Becker, Mike McIntinre: Cash Flowed to Clinton Foundation Amid Russian Uranium Deal. In: nytimes.com. 23. April 2016, abgerufen am 3. Mai 2016 (englisch).
  123. Jo Becker, Don van Natta: An ex-president, a mining deal and a big donor. In: nytimes.com. 1. März 2008, abgerufen am 3. Mai 2016 (englisch).
  124. An Interview With Sergei Kurzin, Forbes 20. April 2009
  125. Dan Roberts: Panama Papers: US launches crackdown on international tax evasion. In: theguardian.com. 6. Mai 2016, abgerufen am 6. Mai 2016 (englisch).
  126. David Cameron admits he did have a stake in father’s offshore investment fund. In: independent.co.uk. The Independent, 8. April 2016, abgerufen am 8. April 2016 (englisch).
  127. David Cameron accused of ‚completely undermining‘ Tory claims to be tough on tax dodgers. In: independent.co.uk. The Independent, 7. April 2016, abgerufen am 8. April 2016 (englisch).
  128. Cameron und die Briefkastenfirma des Vaters: In Erklärungsnot. tagesschau.de, 8. April 2016 (abgerufen am 8. April 2016).
  129. Panama Papers: Kritik an Premier Cameron: „Man hat nur eine Chance, ehrlich aufzuklären“. spiegel.de, abgerufen am 8. April 2016
  130. Jimmy Nsubuga for Metro.co.uk: New petition calls for General Election this year after PM admission. In: Metro. Abgerufen am 10. April 2016.
  131. Petition: Hold a General Election in 2016. In: Petitions – UK Government and Parliament. Abgerufen am 10. April 2016 (britisches englisch).
  132. Holly Watt und David Pegg: Panama Papers: 22 people face tax evasion investigations in UK. In: theguardian.com. 8. November 2016, abgerufen am 19. Mai 2017 (britisches englisch).
  133. How the Center for Public Integrity is Funded. 7. März 2011. Abgerufen am 4. April 2016.
  134. Craig Murray: Corporate Media Gatekeepers Protect Western 1 % From Panama Leak. 4. April 2016. Abgerufen am 4. April 2016.
  135. Jens Berger: Die Massenmedien beschützen die westlichen Eliten vor den Panama Papers. Übersetzung des Artikel von Craig Murray ins Deutsche, NachDenkSeiten, 4. April 2016
  136. Für Abschaffung von Steueroasen -Appell von 300 Forschern
  137. Tax havens ‘serve no useful economic purpose’: 300 economists tell world leaders
  138. Großbritannien – David Cameron hilft beim Steuersparen
  139. Internationale Topökonomen fordern ein Ende der Steueroasen, Tagesanzeiger.ch, 9. Mai 2016
  140. Internationale Topökonomen fordern ein Ende der Steueroasen, Berneroberlaenderch, 9. Mai 2016
  141. http://panamapapers.sueddeutsche.de/articles/56d6c8af595105a203b58bb3/
  142. Kein sicherer Hafen für Steueroasen, NZZ, 9. Mai 2016
  143. Afghanistan and Nigeria ‘possibly most corrupt countries’, Cameron lets slip, The Guardian, 10. Mai 2016
  144. otto-brenner-preis.de: Die Preisträger 2016
  145. Schwarzgeld-Enthüllung ausgezeichnet. In: tagesschau.de. 10. April 2017, abgerufen am 20. Mai 2017.