Pandeglang (Regierungsbezirk)

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Kabupaten Pandeglang
Regierungsbezirk Pandeglang
Lage
Symbole
Wappen
Wappen
Basisdaten
Staat Indonesien
Provinz Banten
Sitz Pandeglang
Fläche 2.746,8 km²
Einwohner 1.205.203 (2017)
Dichte 439 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 ID-BT
Strand von Tanjung Lesung
Strand von Tanjung Lesung

Koordinaten: 6° 19′ S, 106° 6′ O

Pandeglang ist ein indonesischer Regierungsbezirk (Kabupaten) in der Provinz Banten, im Westen der Insel Java. Die Strände sind ein beliebtes touristisches Ziel.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Distrikt (Kecamatan) Fläche [km²]
Sumur 258,54
Cimanggu 259,73
Cibaliung 221,88
Cibitung 180,72
Cikeusik 322,76
Cigeulis 176,21
Panimbang 132,84
Sobang 138,80
Munjul 75,25
Angsana 64,84
Sindangresmi 65,20
Picung 56,74
Bojong 50,72
Saketi 54,13
Cisata 32,65
Pagelaran 42,76
Patia 45,48
Sukaresmi 57,30
Labuan 15,66
Carita 41,87
Jiput 53,04
Cikedal 26,00
Menes 22,41
Pulosari 31,33
Mandalawangi 80,19
Cimanuk 23,64
Cipeucang 21,16
Banjar 30,50
Kaduhejo 33,57
Mekarjaya 31,34
Pandeglang 16,85
Majasari 19,57
Cadasari 26,20
Karangtanjung 19,07
Koroncong 17,86

Pandeglang liegt an der Westküste von Java an der Sundastraße. Nördlich liegt der Regierungsbezirk Serang und östlich Lebak. Im Süden reicht Pandeglang an den Indischen Ozean. Administrativ unterteilt sich Pandeglang in 35 Distrikte (Kecamatan) mit 343 Dörfern.[2] Zum Regierungsbezirk gehören auch die Inseln Panaitan, Peucang, Deli und Tinjil.

In Pandeglang befindet sich der Nationalpark Ujung Kulon mit dem größten Tieflandregenwald Javas und den dort lebenden Java-Nashörnern. Das Java-Nashorn findet sich auch im Wappen des Regierungsbezirks.

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2017 lebten in Pandeglang 1.205.203 Menschen, 615.297 Männer und 589.906 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 431 Personen pro Quadratkilometer. 2010 betrug die Einwohnerzahl noch 1.149.610.[2]

Im Regierungsbezirk gibt es 3.890 Moscheen, aber keine christliche Kirchen oder Tempel anderer Glaubensrichtungen.[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Regierungsbezirk war vom Tsunami auf Java und Sumatra 2018 am stärksten betroffen. Die Flutwelle wurde durch einen Ausbruch des Krakataus und einen Unterwassererdrutsch ausgelöst.[1] Allein in Pandeglang gab es mindestens 290 Todesopfer.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pandeglang Regency – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Tagesschau.de: Tsunami trifft Indonesien ohne Vorwarnung, 23. Dezember 2018, abgerufen am 23. Dezember 2018.
  2. a b c Statistische Daten vom Distrikt Pandeglang 2018 (indonesisch).
  3. Metro.co.uk: Indonesia hit by earthquake just 24 hours after tsunami, 23. Dezember 2018, abgerufen am 23. Dezember 2018.