Pandemie (Spiel)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pandemie
Daten zum Spiel
Autor Matt Leacock
Grafik Joshua Cappel,
Régis Moulun
Verlag Z-Man Games,
Pegasus Spiele,
Filosofia,
Albi,
Lautapelit.fi,
und andere[1]
Erscheinungsjahr 2008
Art Kooperatives Brettspiel
Mitspieler 2 bis 4
Dauer 45 – 60 Minuten
Alter ab 12 Jahren
Auszeichnungen

International Gamers Award 2008: nominiert
Spiel des Jahres 2009: nominiert
Deutscher Spiele Preis 2009: 3. Platz
Spiel der Spiele 2009: Spiele Hit für Experten
As d’Or – Jeu de l’Année 2009: nominiert
Japan Boardgame Prize 2009: 2. Platz
Niederländischer Spielepreis 2009: nominiert
Games Magazine 2009: Bestes Familienspiel
MinD-Spielepreis 2011

Matt Leacock (rechts) entwickelte zusammen mit Rob Daviau die Legacy-Version von Pandemie

Pandemie ist ein kooperatives Brettspiel von Matt Leacock. Das Spiel erschien 2008 auf Englisch bei Z-Man Games, auf Deutsch und in weiteren Sprachen bei Pegasus Spiele.[1] Es wurde 2009 für das Spiel des Jahres nominiert, 2011 erhielt es den MinD-Spielepreis. 2012 erschien eine deutsche Neuauflage von asmodee mit einigen Designänderungen.

Ausgaben und Spielweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Basisspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielziel ist es, vier auf der Welt ausgebrochene tödliche Seuchen zu bekämpfen. Die Spieler übernehmen dabei die Rolle eines von fünf Spezialisten: Dispatcher (in der Neuauflage Logistiker), Arzt (in der Neuauflage Sanitäter), Wissenschaftler, Forscherin oder Betriebsexperte. Jeder Experte hat spezielle Fertigkeiten, die der Spieler nutzen muss, um mit den anderen Spielern zusammen das Spielziel zu erreichen.

Spielbrett[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spielbrett zeigt eine Karte der Erde, auf der 48 große Städte (jeweils 12 in 4 verschiedenen Farben) abgebildet sind. Zwischen diesen Städten befinden sich Verbindungslinien, die eine direkte Verbindung darstellen. Zudem gibt es Ablageflächen für die im Spiel zu ziehenden Karten und Zugleisten für die Ausbrüche der Epidemien und die Infektionsrate.

Karten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt zwei Kartenstapel: Spielkarten und Infektionskarten, die angeben, welche Stadt als Nächstes von einer Seuche heimgesucht wird. Der Stapel der Spielerkarten enthält neben Städtekarten noch einige Aktionskarten und Epidemiekarten (Anzahl variiert nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad des Spiels). Städtekarten erlauben die Reise von oder zu der angegebenen Stadt, können zur Entwicklung eines Gegenmittels eingesetzt werden und ermöglichen die Errichtung eines Forschungslabors. Aktionskarten erlauben je eine bestimmte Zusatzaktion. Epidemiekarten steigern die Infektionsrate, und die abgelegten Infektionskarten werden neu gemischt und auf den Reststapel der Infektionskarten gelegt. Das bedeutet, dass neue Infektionen zuerst da auftreten (und diese verstärken), wo vorher schon mal Infektionen aufgetreten waren.

Rollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Logistiker: Der Logistiker (in der 1. Auflage Dispatcher) kann während seines Zuges nach Rücksprache die Spielfiguren anderer Spieler bewegen. Normalerweise kann jeder Spieler nur seine eigene Spielfigur bewegen.
  • Sanitäter: Der Sanitäter (in der 1. Auflage Arzt) kann mit einer Aktion alle Seuchenmarker einer Farbe an einem Ort entfernen. Andere Rollen können nur je einen Seuchenmarker pro Aktion entfernen. Gibt es ein Gegenmittel gegen die Seuche, so kann der Arzt an diesem Ort sämtliche Seuchenmarker dieser Farbe entfernen, ohne dafür eine Aktion auszugeben. Normalerweise kostet dies eine Aktion.
  • Wissenschaftler: Der Wissenschaftler benötigt nur vier gleichfarbige Spielerkarten, um ein Gegenmittel zu entwickeln. Normalerweise werden hierfür fünf Karten benötigt.
  • Forscherin: Die Forscherin kann eine beliebige Spielerkarte an einen Spieler am selben Ort weiterreichen. Normalerweise geht das nur mit der Karte der entsprechenden Stadt.
  • Betriebsexperte: Der Betriebsexperte kann neue Forschungslabore einrichten, ohne eine Karte der entsprechenden Stadt ausspielen zu müssen.
  • Quarantäne-Spezialistin: Die Quarantäne-Spezialistin (nur in der Neuauflage) verhindert, dass an ihrem Standort und allen Standorten, die mit ihrem verbunden sind, neue Seuchenwürfel platziert werden können.
  • Krisenmanager: Der Krisenmanager (nur in der Neuauflage) kann als Aktion Ereigniskarten aus dem Spielerkarten-Ablagestapel herausnehmen, um diese erneut auszuspielen.

Spielweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spieler beginnen in Atlanta, dem Sitz der Centers for Disease Control and Prevention, und reisen um die Welt, um Hinweise auf Heilmittel gegen die Seuchen zu finden und deren Ausbreitung zu verhindern. Da jeder Spieler am Ende seiner Phase noch einen Beitrag zur Ausbreitung der Krankheiten beiträgt, ist geschicktes gemeinsames Vorgehen gegen den Spielmechanismus gefragt.

Eine nicht behandelte Epidemie kann schnell zu einer explosionsartigen Ausbreitung der Seuche führen und das Spiel rasch beenden. Denn wenn mehr als drei Infektions-Marker derselben Seuche in eine Stadt kommen, führt dies zur Ausbreitung (Streuung) in alle benachbarten Städte und nach acht Ausbrüchen ist das Spiel verloren.

Die Infektionskarten ausgerotteter Seuchen hingegen haben keinen Einfluss mehr aufs Spiel, so dass es Sinn macht, möglichst schnell einzelne Seuchen komplett auszulöschen.

Spielende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Spieler gibt es nur eine einzige Siegbedingung: sie gewinnen sofort, wenn es ihnen rechtzeitig gelingt, für alle vier Seuchen ein Gegenmittel zu finden.

Die Spieler verlieren, wenn es im Spielverlauf zu acht Ausbrüchen von Epidemien kommt; oder eine einzelne Seuche sich so stark ausbreitet, dass keine Marker dieser Seuche mehr im Vorrat sind; oder sie keine Spielerkarten mehr ziehen können.

Neuauflage des Basisspiels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Ausgabe wurde 2013 von asmodee mit neuem Titelbild neu aufgelegt. Dabei erhielten die Spiel- und Rollenkarten ein neues Design und es wurden vier Kartentexte geändert: Der Dispatcher heißt jetzt Logistiker, der Arzt heißt jetzt Sanitäter, der Betriebsexperte erhielt die zusätzliche Fähigkeit von einer Stadt mit Forschungszentrum durch Abwerfen einer beliebigen Stadtkarte in eine beliebige Stadt zu reisen, und bei der zähen Bevölkerung wird jetzt eine Infektionskarte aus dem Ablagestapel statt aus dem Zugstapel aus dem Spiel entfernt. Zudem wurde das Spielmaterial verändert, was sich vor allem an den Seuchenwürfeln zeigt, die jetzt kleiner und aus teilweise transparentem Kunststoff (vorher Holz) sind.

Auf Messers Schneide (1. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Oktober 2009 kam die 1. Erweiterung Auf Messers Schneide in den Handel. Diese beinhaltet drei neue Herausforderungen, eine neue Seuche, sechs neue Spielerrollen inklusive Spielfiguren. Zusätzlich bringt die Erweiterung noch acht neue Ereignisse mit und es wird die Schwierigkeitsstufe „Legendär“ (mit 7 Epidemiekarten) eingeführt. Zur Aufbewahrung der Seuchenwürfel sind nun Petrischalen dabei, die beklebt werden können. Des Weiteren wurde in der 1. Auflage der „Betriebsexperte“ durch eine weitere Zusatzfähigkeit aufgewertet. In der Neuauflage besitzt er diese Fähigkeit bereits im Basisspiel.

Neue Rollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bioterrorist (nur im Modul 3) - Der Bioterrorist erlaubt es einem der Spieler gegen die anderen zu arbeiten und Seuchen zu verbreiten.
  • Archivar - Der Archivar hat ein Handkartenlimit von 8 (normalerweise 7) und kann als Aktion die Karte seines Standortes aus dem Spielerkarten-Ablagestapel auf die Hand nehmen.
  • Eindämmungs-Spezialist - Wenn der Eindämmungsspezialist eine Stadt mit zwei oder mehr Seuchenwürfeln der gleichen Farbe betritt, entfernt er automatisch einen davon.
  • Epidemiologin - Die Epidemiologin kann ohne eine Aktion zu verbrauchen eine beliebige Stadtkarte von einem Mitspieler, der auch an ihrem Standort steht, erhalten.
  • Einsatzleiter - Der Einsatzleiter (in der 1. Auflage Feldforscher) kann Seuchenwürfel von seinem Standort auf seiner Rollenkarte platzieren. Um ein Heilmittel zu entdecken, muss er nur 3 gleichfarbige Karten ablegen und kann die zwei fehlenden Karten durch drei Seuchenwürfel in der Farbe der zu heilenden Seuche von seiner Rollenkarte ersetzen.
  • Generalistin - Die Generalistin hat bis zu fünf (anstatt 4) Aktionen pro Runde.
  • Troubleshooterin - Die Troubleshooterin darf sich am Anfang ihres Zuges so viele Karten vom Infektions-Nachziehstapel ansehen, wie es der Infektionsquote entspricht und muss außerdem bei einem Direktflug die dazu verwendete Stadtkarte nur vorzeigen, aber nicht ablegen.

Herausforderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Modul 1 „BÖSARTIGER ERREGERSTAMM“ (in der 1. Auflage „Virulenter Stamm“) - Hierbei werden die Epidemiekarten durch neue Epidemiekarten ersetzt, die alle eine einzigartige Zusatzeigenschaft haben und damit eine der vier Seuchen (den bösartigen Erregerstamm) im Laufe der Runde verändern.
  • Modul 2 „MUTATION“ - Fügt dem Spiel eine fünfte, lila Seuche hinzu, die sich anders verhält als die ersten vier. Man gewinnt das Spiel nun, indem man entweder alle fünf Heilmittel erforscht, oder die vier Heilmittel des Grundspiels erforscht hat und sich kein lila Würfel auf dem Spielbrett befindet.
  • Modul 3 „BIOTERRORIST“ - Lässt einen Spieler gegen die anderen antreten. Die Regeln und Seuchen des Grundspiels bleiben weiter aktiv, zusätzlich kann sich der Bioterrorist verdeckt (ähnlich wie bei Scotland Yard) bewegen und die lila Seuche verbreiten.

Die Module können miteinander kombiniert werden (mit Ausnahme der Kombination „Mutation“ und „Bioterrorist“).

Im Labor (2. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 2. Erweiterung „Im Labor“ erschien 2015 in Deutschland im Handel. Sie beinhaltet neben drei neuen Ereigniskarten und vier neuen Rollenkarten samt Spielfiguren auch eine neue Herausforderung, eine Solo-Variante, eine Team-Variante und Ergänzungen zu den Modulen 1 und 2 aus der 1. Erweiterung.

Neue Rollen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chefaufseher - Der Chefaufseher kann auch Seuchen an Standorten behandeln, die mit seinem aktuellen Standort verbunden sind. Außerdem kann er Figuren anderer Spieler bewegen, sofern Sie sich an seinem Standort oder an einem Standort befinden, der mit seinem Standort verbunden ist.
  • Informantin - Die Informantin kann Stadtkarten in der Farben ihres aktuellen Standortes an einen Spieler geben, der sich an einem Standort derselben Farbe befindet.
  • Pilot - Der Pilot kann in eine Stadt "fliegen", die 1, 2 oder 3 Schritte zu seinem Standort entfernt liegt und dabei einen Spieler als Passagier mitnehmen. Er darf weder Forschungszentren errichten, noch normale Bewegungsaktionen durchführen.
  • Virologin - Die Virologin kann beim Erforschen eines Heilmittels zwei beliebige Karten abwerfen, um damit eine Karte der zu heilenden Seuche ersetzen. Außerdem kann sie eine Stadtkarte abwerfen und dafür einen gleichfarbigen Seuchenwürfel aus einer beliebigen Stadt entfernen.

Außerdem befindet sich in der Erweiterung neue Karten für die Forscherin und die Epidemiologin mit Ergänzungen für das Modul 4.

Ergänzungen zu Modul 1 und 2[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Modul 1 - Für Modul 1 sind zwei zusätzliche Epidemie-Karten mit einzigartigen Zusatzeigenschaften enthalten
  • Modul 2 - Für Modul 2 sind 12 zusätzliche Seuchenwürfel, sowie Regeländerungen zur Verschärfung der Herausforderung enthalten.

Modul 4 „Im Labor“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um in diesem Modul ein Heilmittel zu erforschen genügt es nicht mehr, nur 5 gleichfarbige Karten abzuwerfen. Heilmittel müssen zunächst im Labor charakterisiert, sequenziert und getestet werden. Dazu sind ein zusätzlicher Laborspielplan und 14 Sequenzkarten enthalten. Dabei müssen mit geheilten Seuchenwürfeln Aktionen im Labor in einer bestimmten Reihenfolge durchgeführt werden. Durch den Einsatz von zusätzlichen Stadtkarten kann danach ein Heilmittel (jetzt dargestellt durch eine Ampulle anstelle eines flachen Spielteins) erforscht werden.

Solo-Variante und Team-Variante[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Solo-Variante - In der Solo-Variante wird die Rollenkarte „Gesundheitsbehörde“ als virtueller Mitspieler genutzt. Der Spieler macht seinen Zug wie in der normalen Variante, anschließend spielt er eine Aktion der Gesundheitsbehörde. Hierbei ist es auch möglich die Rolle des Spielers während des laufenden Spiels zu wechseln. Sieg- und Niederlagebedingungen sind dieselben wie in der normalen Variante. Diese Variante lässt sich mit anderen Modulen kombinieren, jedoch nicht mit Modul 3 „Bioterrorist“.
  • Team-Variante - die Team Variante wird mit zwei oder drei Teams mit je 2 Spielern gespielt. Zu Beginn des Spiels erhält jedes Team eine verdeckte Ziel-Karte. Jedes Team hat in seiner Aktionsphase 6 Aktionen, die sich die Teammitglieder teilen müssen. Durch das Heilen oder Ausrotten von Seuchen werden Auszeichnungen verliehen. Diese Auszeichnungen, sowie zusätzliche Bonus-Karten, die in den Spielerkarten-Nachziehstapel gemischt werden, erhalten die Teams Prestige-Punkte. Weitere Prestige-Punkte können durch das Erfüllen von Aufgaben der Ziel-Karte erhalten werden. Welches Team am Ende des Spiels (vorausgesetzt es wurde nicht verloren) die meisten Prestige-Punkte hat, wird Gesamtsieger. Die Niederlagebedingungen sind dieselben wie im Bonusspiel, die Siegbedingungen ändern sich dahingehend, dass es nicht nur ausreichend ist alle vier Heilmittel zu entdecken, sondern auch nur drei Heilmittel zu entdecken und diese Seuchen auszurotten. (Für eine Kombination mit Modul 2 „Mutation“ gelten abweichende Siegbedingungen.) Diese Variante kann mit anderen Modulen kombiniert werden, jedoch nicht mit Modul 3 „Bioterrorist“ und Modul 4 „Im Labor“.

Diese Varianten erweitern die mögliche Spieler-Zahl von 2-4 auf 1-6.

Ausnahmezustand (3. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Erweiterung beinhaltet neben drei (plus drei für spezielle Module) neuen Rollen samt Spielfiguren und neuen Ereigniskarten auch vier neue Herausforderungen mit entsprechendem Spielmaterial.

Neue Herausforderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Modul 5 „Quarantäne“ - Hierbei kann ein Spieler durch die Platzierung von Quarantäne-Plättchen Städte zeitweise unter Quarantäne stellen und damit die Platzierung von Seuchenwürfeln verhindern. Für dieses Modul gibt es die Rollenkarte „Colonel“.
  • Modul 6 „Zoonosen“ - Zwei neben dem Basisspiel-Spielplan platzierte Spielpläne symbolisieren die Ausbreitung von Tierseuchen, die auf den Menschen übergreifen können. Diese Spielfelder sind für die Spieler schwerer zu erreichen, als die Städte des Basisspiels. Das Auftreten von Tierseuchen wird nicht über die Infektionskarten, sondern über einen Würfel bestimmt. Für dieses Modul gibt es die Rollenkarte „Veterinär
  • Modul 7 „Ausnahmezustand“ - In diesem Modul wird der Spielerkarten-Stapel durch Ereigniskarten mit negativen Auswirkungen ergänzt.
  • Modul 8 „Supervirus“ - In diesem Modul kommt eine fünfte Krankheit hinzu, die nicht mit der üblichen Methode geheilt werden kann. Hier muss zunächst ein Gegenmittel erforscht werden, anschließend müssen Impfstoff-Fabriken gebaut, Impfstoffe produziert und diese zu den infizierten Städten transportiert werden. In diesem Modul werden auch die Quarantäne-Marker aus Modul 5 genutzt. Für dieses Modul gibt es eine modifizierte Rollenkarte „Sanitäter“.

Pandemic Legacy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2016 erschien mit Pandemic Legacy: Season 1 der erste Teil der Legacy-Variante des Spiels, die von Leacock gemeinsam mit Rob Daviau entwickelt wurde. Davieau gilt als Erfinder der Legacy-Spiele, die er mit seiner Risiko-Version Risiko Evolution einführte.

Wie bei anderen Legacy-Spielen haben die einzelnen Spielrunden von Pandemic Legacy: Season 1 Einfluss auf die Folgerunden und verändern damit Teile des Spiels oder das gesamte Spiel dauerhaft. Dabei werden sowohl Veränderungen bei den verschiedenen Erkrankungen wie auch im Team vorgenommen und auf der Weltkarte werden einzelne Regionen und Städte dauerhafte mit Risikostufen anhand bereits stattgefundenen Epidemien markiert. Änderungen können etwa durch neu hinzuzufügende Regel, Karten- und Brettspieltexte sowie neue Karten, neue Einheiten, neue Eigenschaften und ähnliches herbeigeführt werden. Zudem werden auch Karten und Einheiten zerstört, indem etwa Karten zerrissen werden.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel Pandemie erhielt verschiedene Auszeichnungen:

Pandemic Legacy: Season 1 wurde ebenfalls bei mehreren Spielepreise nominiert und ausgezeichnet, etwa beim

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Pandemie in der Spieledatenbank BoardGameGeek (englisch)
  2. Tric Trac - Cuvée 2008 bei trictrac.net (französisch)
  3. 2009 Games of the Year and Other Awards bei Games Magazine (englisch)
  4. http://spielepreis.mensa.de/sieger.html