Pangong Tso

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Pangong Tso
Pangong Tso lake.jpg
Geographische Lage Ladakh (Indien), Tibet (VR China)
Abfluss Shyok
Daten
Koordinaten 33° 43′ N, 78° 54′ OKoordinaten: 33° 43′ N, 78° 54′ O
Pangong Tso (Tibet)
Pangong Tso
Höhe über Meeresspiegel 4238 m[1]
Fläche 690 km²
Länge 134 km
Breite 8 km

Besonderheiten

Salzsee

Pangong tso.jpg
Vorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-FLÄCHEVorlage:Infobox See/Wartung/NACHWEIS-SEEBREITE

Der Pangong Tsho (tib.: spang gong mtsho,mtsho mo ngang lha ring po, tibetisch སྤང་གོང་མཚོ། མཚོ་མོ་ངང་ལྷ་རིང་པོ, Pangong Tso) ist ein 4238 m über dem Meeresspiegel gelegener Salzsee im Hochland von Tibet an der Grenze zwischen Indien (Ladakh) und China (im Westen des Regierungsbezirks Ngari, Tibet).[1]

Lage und Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der 134 km lange und maximal 8 km breite See liegt zu zwei Dritteln auf chinesischem Territorium. Er friert im Winter komplett zu. Der See bedeckt etwa 690 km². Davon befinden sich 293,45 km² in Indien.[1] Am westlichen Seeende befindet sich ein Abfluss zum Shyok. Der Pangong Tsho ist vom indischen Leh über den Gebirgspass Chang La (5360 m ü. M.), erreichbar. Dazu benötigt man das Inner Line Permit. Das erste Dorf Spangmik ist offizieller Anlaufpunkt für die meisten Touristen. Durch den Film 3 Idiots von 2009 wurde der See Anziehungspunkt von Filmtouristen und ist dementsprechend total überlaufen. Die negativen Einflüsse von den Massen an Touristen macht sich leider schon bemerkbar. Die Vogelpopulationen verändert sich, die fragile hochalpine Ökologie kann den zurückgebliebenen Müll nicht mehr bewältigen, über 200 Sickertoiletten verunreinigen das Wasser.[2] Im 10 km weiter gelegenen Man ist mehr der gehobene Tourismus am übernachten. Die wenigsten schaffen es nach Merak, das noch fast verschont ist von dieser Art von Tourismus. Bis Merak ist auch Endstation für ausländische Touristen. Eine Weiterfahrt nach Chushul ist nur einheimischen Touristen erlaubt. Derzeit wird geprüft, ob der See unter den Schutz der Ramsar-Konvention fallen soll.

Flora[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Brackwasser des Sees ist frei von Mikrovegetation. In den Sümpfen rund um den See wachsen einige Arten von Busch- und mehrjährigen Kräutern.

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Streifengans brütet am Panggong Tso.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tibetische Bezeichnung
Tibetische Schrift:
སྤང་གོང་མཚོ། མཚོ་མོ་ངང་ལྷ་རིང་པོ
Wylie-Transliteration:
spang gong mtsho, mtsho mo ngang lha ring po
Offizielle Transkription der VRCh:
Banggong Co
THDL-Transkription:
Panggong Tso
Andere Schreibweisen:
Pangong Tso
Chinesische Bezeichnung
Traditionell:
班公錯、錯木昂拉仁波
Vereinfacht:
班公错、错木昂拉仁波
Pinyin:
Bāngōng Cuò, Cuòmù’ánglārénbō

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Pangong Tso – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c National Wetland Atlas: High Altitude Lakes Of India (PDF (8,66 MB)) Space Applications Centre, ISRO, Government of India. Sept. 2012.
  2. 3 Idiots und die Folgen