Pansfelde

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51.65861111111111.277777777778275Koordinaten: 51° 39′ 31″ N, 11° 16′ 40″ O

Pansfelde
Höhe: 275 m
Einwohner: 627 (1993)
Eingemeindung: 1. Januar 2002
Postleitzahl: 06543
Vorwahlen: 034742, 034779
Endorf Ermsleben Meisdorf Neuplatendorf Pansfelde Reinstedt Wieserode Landkreis HarzKarte
Über dieses Bild

Lage von Pansfelde in Falkenstein/Harz

St. Johanniskirche Pansfelde
Kriegerdenkmal

Pansfelde ist ein Ortsteil der Stadt Falkenstein/Harz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Pansfelde liegt im südöstlichen Teil des Harzkreises und grenzt unmittelbar an die Nachbarkreise Mansfeld-Südharz und Salzlandkreis auf den Höhen des Unterharzplateaus, einer landwirtschaftlich genutzten Hochfläche von Wald umgeben. Die Landschaft zwischen den Wegstationen Leinemühle und Gartenhaus, wo in früheren Zeiten Chausseegeld erhoben wurde, besteht aus Mischwälder, Äcker und Weiden im Schwennecketal.

Geschichte[Bearbeiten]

Pansfelde wurde erstmals urkundlich im Jahre 1276 unter dem Namen „Pamesvelde“ erwähnt. Die Geschichte des Dorfes und seine Bewohner sind eng mit der Burg Falkenstein verbunden. Die Vorfahren der heute rund 570 Einwohner dienten auf der Burg, verteidigten sie, arbeiteten als Land- und Waldarbeiter oder in den Mühlen und bei der Jagd.

Am 1. Januar 2002 bildete Pansfelde mit der Stadt Ermsleben und fünf weiteren Orten die neue Stadt Falkenstein/Harz.[1]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die aus Bruchsteinen erbaute Patronatskirche St. Johannis und das Pfarrhaus, eines der wenigen noch erhaltenen Fachwerkhäuser des Ortes, stehen unter Denkmalschutz. Ortsbildbestimmend ist das ehemalige Rittergut der Falkensteiner Grafen. Auf dem Gelände der ehemaligen Schäferei steht ein Gedenkstein, der an die Geschehnisse des Revolutionsjahres 1848 erinnert. In einer Anlage stehen Namenstafel und Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der beiden Weltkriege.

Zudem sind die Burg Falkenstein, der Burgstall Alter Falkenstein, der legendenumwobene Klusberg, die Burgruine Anhalt als Stammsitz der Anhalter und der Landschaftspark Degenershausen beim nordöstlich gelegenen Wieserode sehenswert.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2002