Panzerstraße

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Alte Panzerstraße bei Düren
Militärwegweiser für Panzer

Eine Panzerstraße ist eine besondere Form der Militärstraße.

Panzerstraßen werden dort angelegt, wo häufig Panzer fahren müssen, zum Beispiel von der Kaserne zu einem standortnahen Truppenübungsplatz oder zu einem Verladebahnhof. Da eine Asphaltstraße bei häufigem Befahren mit Panzerketten schnell zerstört werden würde, bestehen Panzerstraßen aus dicken Betonplatten.[1] Die Fugen zwischen den einzelnen Segmenten sind mit dauerelastischer Fugenmasse ausgegossen, um einen Ausgleich temperaturbedingter Größenänderungen zu gewährleisten und Spannungsrisse zu vermeiden.

In der DDR gab es zahlreiche Panzerstraßen; diese wurden von Panzern der Nationalen Volksarmee (NVA) und/oder der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) benutzt. Für den Aufmarsch der Panzer im Kriegsfall wurden auf DDR-Gebiet 11.700 km Panzerstraßen gebaut; 15 verliefen in Ost-West-Richtung und vier in Nord-Süd-Richtung. Zum Vergleich: das DDR-Fernstraßennetz hatte knapp 10.000 km.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Betonstraße#Betondecke
  2. Ilko-Sascha Kowalczuk, Stefan Wolle (2. Aufl. 2010): Roter Stern über Deutschland: sowjetische Truppen in der DDR, S. 122f.. (Chr. Links Verlag, ISBN 978-3-86153-584-3)