Panzerzug

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Für einen Film hergestellte Nachbildung des Panzerzugs „Hurban“, der im Slowak­ischen National­aufstand 1944 zum Einsatz kam, in einem Park in Zvolen. Zwei Originalwagen befinden sich im Museum des Slowak­ischen National­aufstands in Banská Bystrica.
Belgischer Panzerzug im Gefecht, 1914
Panzerlokomotive der Chemins de fer de l’Est, 1914
Panzerzug der Roten Garden im Finnischen Bürgerkrieg, 1918
Panzertriebwagen Nr. 16 in Chabówka n. Rabka-Zdrój (Polen)

Ein Panzerzug ist ein Eisenbahnzug, der gegen Beschuss gepanzert und selbst bewaffnet ist. Panzerzüge wurden hauptsächlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingesetzt, im Ersten Weltkrieg, im Russischen und Chinesischen Bürgerkrieg und in der Sowjetunion während des Zweiten Weltkriegs. Erste Experimente mit gepanzerten Zügen wurden während des Amerikanischen Bürgerkrieges gemacht.

Im Verlauf des Kapp-Putsches setzte die Reichswehr im März 1920 ihre rund 40 Panzerzüge bei Kämpfen gegen demokratisch gesinnte Arbeitertruppen ein. So wurde der PZ IV vom Übungsplatz Kummersdorf zunächst nach Berlin verlegt, wo er bis Ende des Monats gegen Arbeiterverbände zum Einsatz kam. Anschließend wurde er in das Ruhrgebiet gebracht, wo sich die Reichswehr schwere Kämpfe mit Arbeitertruppen lieferte. Ende 1920 kehrte er nach Kummersdorf zurück und wurde gemäß den Friedensbestimmungen von Versailles wie die anderen Panzerzüge demontiert.[1]

Panzerzug-Typen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. der Panzerzug im Fronteinsatz mit granatsicherer Panzerung, panzerbrechenden und Flugabwehrwaffen
  2. der Streckenschutzzug (zum Einsatz im eigenen Hinterland) mit kugel- bzw. splittersicherer Panzerung, Maschinengewehren, etwa 100 Mann ausbootbarer Infanterie (die ihrerseits wieder schwere Maschinengewehre und Granatwerfer besitzt) und ablastbaren leichten Panzern zur Verfolgung von Feinden abseits der Gleise
  3. der Panzerspähzug als Sonderform des Streckenschutzzuges, zusammengesetzt aus mehreren kugelsicher gepanzerten Wagen mit Maschinengewehren (auch zur Fliegerabwehr) als Bewaffnung und eigenem Motor. Die Bezeichnung Spähzug ist irreführend, denn diese Züge handelten nicht als Späher (Aufklärer), sondern bewährten sich im eigenen Hinterland wegen der enormen Deckungsbreite, wenn der Zug in Einzelfahrzeuge aufgelöst wurde.

Front- und Streckenschutzzüge fuhren mit Dampflokomotiven, Spähzüge mit Dieselmotoren. Ein Beispiel für einen Streckenschutzzug ist der Eisenbahn-Panzerzug 21, der – aus polnischen Beutewagen zusammengestellt – in den Jahren 1940 bis 1944 von der deutschen Wehrmacht eingesetzt wurde.

Zweck von Panzerzügen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panzerzüge sind hauptsächlich defensiv. Sie sichern das eigene Hinterland oder riegeln (im Fronteinsatz) durchgebrochene feindliche Truppen ab.

Panzerzüge nach Ländern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Mandschurei-Krise nutzte die Kwantung-Armee am 27. November 1931 mehrere Panzerzüge als Hauptangriffsmittel gegen die Region Jinzhou, zu deren Verteidigung die chinesischen Kräfte wiederum einen eigenen Panzerzug entgegenschickten. Die beiden Panzerzüge trafen sich und führten ein mehrstündiges, erbittertes Gefecht auf demselben Gleis.[2]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Versuche der deutschen Wehrmacht, beim Überfall auf Polen am 1. September 1939 Panzerzüge zum Angriff einzusetzen, scheiterten durchweg. Als am frühen Morgen der Überfall der Wehrmacht auf die Niederlande, Belgien und Luxemburg begann, starteten sieben deutsche Panzerzüge mit dem Ziel, über die niederländische Grenze zu fahren. Nur einem von ihnen (er startete in Uedem, fuhr über die Maasbrücke bei Gennep und bis zur Peelstellung) gelang es, über die Grenze zu fahren.[3]

Panzerzüge wurden während des Zweiten Weltkrieges in Osteuropa und auf dem Balkan genutzt, wo lange Eisenbahnstrecken durch nur dünn bewohntes Gebiet führen und sich als Objekte für Partisanenaktivitäten anboten. Der Schutz der Eisenbahnverbindungen und die Eskortierung von (in Konvois zusammengefassten) Transportzügen wurden ab 1942 die Hauptaufgabe der deutschen Panzerzüge. Durch ihren Einsatz gelang es (bis auf einen kurzen Zeitraum im Mai 1944) den sowjetischen Partisanen nicht, die Versorgung der deutschen Front abzuschneiden. Ein weiteres Einsatzgebiet für Panzerzüge war der bewegliche Schutz von Hauptquartieren der deutschen Heeresgruppen.

Erfolgreich wurde ein Panzerzug bei der Schlacht um Breslau (23. Januar bis 6. Mai 1945) eingesetzt. Seine Bewaffnung bestand aus vier 8,8-cm-Flak 18/36/37|8,8-cm-Flak-Geschützen (in vier Wannen für schwere Panzer), einem 3,7-cm-Flak-Geschütz und vier 2-cm-Flak-Geschützen[4] sowie zwei MG 42. Außerdem hatte der Zug eine Funkstelle.

Großbritannien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mini­atur­panzer­zug der englischen Romney, Hythe and Dymchurch Railway, Oktober 1940

Die British Army setzte während des Krieges auf der Romney, Hythe and Dymchurch Railway, einer in der Spurweite von 381 Millimetern erbauten Liliputbahn an der südenglischen Küste, den wahrscheinlich kleinsten je gebauten Panzerzug als Streckenschutzzug ein. Er diente dem Schutz des breiten, als möglicher Landungsplatz für eine deutsche Invasion eingeschätzten Küstenstreifens vor der flachen Romney Marsh.[5]

Japan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus Japan sind Zweiwegefahrzeuge wie der Breitspur-Triebwagen Typ 91 bekannt, die auch für Panzerzüge genutzt wurden.

Kanada[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gepanzerte kanadische CNR 9000

Nachdem während dem Zweiten Weltkrieg die japanischen Streitkräfte im Juni 1942 die Aleuten besetzt hatten, erachtete Kanada den abgelegenen Abschnitt der Canadian-National-Railway-Strecke entlang des Unterlaufs des Skeena River als bedroht. Die kanadische Armee ließ daraufhin auf dem 150 km langen Abschnitt zwischen Prince Rupert und Terrace einen aus sieben Wagen bestehenden Panzerzug patrouillieren. Ab September 1942 wurde er von einer Sektion der ersten Streckendiesellokomotive Nordamerikas, der CNR 9000, gezogen, die im Mai 1942 in der Werkstatt Transcona in Winnipeg eine Panzerung erhalten hatte. Ihr Erscheinungsbild wurde so geändert, dass sie einem gedeckten Güterwagen glich und bei einem Luftangriff nicht als Lokomotive hätte erkannt werden sollen. Der geheime Panzerzug verkehrte unregelmäßig vom Juli 1942 bis September 1943.[6]

Kroatien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Jugoslawienkriege wurde von Kroatien 1991 ein Panzerzug in Split gebaut.[7]

Nordkorea[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gegenwärtig ist von der Existenz von Panzerzügen nichts bekannt. Einzig der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-il benutzte einen gepanzerten, aber unbewaffneten Zug, um sicher zu reisen. Im September 2021 wurde bekannt, dass Nordkorea erstmals eine Rakete von einem Zug startete.[8]

Österreich-Ungarn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Ersten Weltkriegs wurden in Österreich-Ungarn fünf Panzerzüge gebaut, die über je zwei Lokomotiven verfügten und eine Masse von 725 t hatten. Sie bestanden aus zwei Geschützwagen, die mit je einem Marinegeschütz (Feuerleistung 18 Schuss pro Minute) sowie vier Maschinengewehren ausgerüstet waren. Drei weitere Kampfwagen trugen je sechs MGs. Zur Ausrüstung gehörten ferner ein großer Scheinwerfer, ein Reservetank mit Wasser für die Lokomotive sowie ein Motoraggregat, das im Normalbetrieb die Akkumulatoren für die Innenbeleuchtung speiste und darüber hinaus bei Ausfall beider Lokomotiven als Antrieb genutzt werden konnte. Insgesamt verfügte ein Panzerzug über eine Feuerleistung von 36 Granaten und 15.000 MG-Geschossen pro Minute. Alle Wagen waren mit mehreren übereinander gelagerten Nickelstahlplatten gepanzert, zwischen denen sich – zur Erhöhung der Elastizität – eine jeweils 6 cm dicke Lage aus in Teer gebundenem Schotterkies befand. Über jedem Geschützdrehturm war ein Kommandoturm angeordnet, was eine taktische Teilung des Zuges erlaubte. Die Rauchfänge der Lokomotiven leiteten den Qualm zwischen das Fahrgestell ab. Beim Einsatz wurden die Züge als „Heutransport“ getarnt. Zwei Panzerzüge wurden im Einsatz vernichtet, wobei die gesamte Besatzung ums Leben kam.[9]

Polen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Überfalls auf Polen 1939 war in der Festung Modlin, dem Hauptquartier der polnischen Armia Modlin (Modlin Armee) nach ihrem Rückzug von den Grenzbefestigungen, der polnische Panzerzug Śmierć (Tod) stationiert. Die Festung wurde vom 13. bis 29. September 1939 von Wehrmacht-Truppen belagert und kapitulierte dann.

Es gab oder gibt die moderne Sage, ein Panzerzug voller Schätze wäre 1945 in einem Stollen nahe der polnischen Stadt Wałbrzych (Waldenburg) versteckt.

Russland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Deutsch-Sowjetischen Krieg zerstörter sowjetischer Panzerzug, 4. September 1941

Russland setzte Panzerzüge, die noch zu Zeiten der Sowjetunion gebaut wurden, in den Kämpfen in Tschetschenien, im Georgienkrieg 2008 und beim Überfall auf die Ukraine 2022 ein.[10][11]

USA und Sowjetunion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Sonderform waren die von der Strategischen Raketentruppen der Sowjetunion benutzten Eisenbahnraketenkomplexe mit RT-23-Raketen – geschützte Transportzüge für Mittelstrecken- und Interkontinentalraketen mit Startplattform. Auch die USA entwickelte ein solches Projekt, das als Peacekeeper Rail Garrison bezeichnet wurde. Die Züge der USA wurden aber vor ihrer Fertigstellung aufgrund von Abrüstungsverträgen teilweise wieder verschrottet. Im Transportation Technology Center in Pueblo und im National Museum of the Air Force in Dayton (Ohio) ist je ein achtachsiger gedeckter Güterwagen erhalten, in dem sich die Raketen-Abschussrampe befunden hätte.

Vor- und Nachteile der Panzerzüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panzerzüge sind schnell und können dank ihrer Größe und Panzerung sicher große Truppen über weite und kurze Entfernungen transportieren. Außerdem benötigen Panzerzüge kein speziell geschultes Personal zum Betrieb, da der Unterschied zwischen der Steuerung von Panzerzügen und anderen Zügen gering ist und daher auf bereits ausgebildete Lokführer zurückgegriffen werden kann. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Waggons an verschiedene Triebfahrzeuge angekuppelt werden können, wodurch diese von einer speziellen Ressource als Kraftstoff bei der Fortbewegung unabhängig sind. So können Panzerzüge mit einer Diesellok, Elektrolok oder Dampflok angetrieben werden.

Zusätzlich ist es möglich, genau die Anzahl oder Art der Waggons anzukoppeln, die in der jeweiligen Kriegsperiode benötigt werden. Ist die gegnerische Armee im Luftkampf überlegen, können beispielsweise verstärkt Flak- oder Raketenwaggons gekoppelt werden. Wird eine geringe Transportkapazität verlangt, kann der Zug verkürzt werden. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die Möglichkeit, verschiedene Waffensysteme einbauen oder entfernen zu können. Ein Panzerzug kann beispielsweise mit Raketen, Flakgeschützen, Maschinengewehren und leichten Geschützen bestückt werden.

Da sich auf der Eisenbahnstrecke keine Gebäude oder andersartige Fahrzeuge, sondern allenfalls einholbare Züge befinden, hat ein Panzerzug meistens freie Fahrt.

Wurden Panzerzüge bis zum Ersten Weltkrieg als Angriffsmittel auch direkt gegen Feindkräfte genutzt, dienten sie während des Zweiten Weltkriegs, in dem sie zum letzten Mal zum Einsatz kamen, nur noch zur Sicherung rückwärtiger Gebiete und des Eisenbahntransportwesens.

Nachteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panzerzüge haben entscheidende Nachteile, weswegen sie seit Ende des Zweiten Weltkrieges militärisch nur noch selten eingesetzt werden. So sind die Panzerzüge vollständig von dem Gleissystem abhängig, welches leicht zerstört werden kann. Diese Abhängigkeit macht sie für den Einsatz heute an der Front ungeeignet. Außerdem besteht die Gefahr, dass der Zug entgleist, wodurch er nicht mehr vollständig oder im ungünstigsten Fall überhaupt nicht mehr weiterfahren kann und darüber hinaus die jeweilige Strecke blockiert. Wird der Zug beispielsweise wegen einer zu dicken Panzerung zu schwer, besteht die Gefahr, dass das Gleissystem den Zug nicht mehr trägt oder der Zug die Strecke schwer beschädigt. In weit entfernten Gebieten kann das Gleissystem eine andere Spurweite als die im Heimatland aufweisen, wodurch der Zug, wenn es überhaupt möglich ist, nur durch spezielle Vorrichtungen fahren kann.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panzerzüge in Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehr detailliert wird ein Panzerzug, besonders auch sein Innenleben, in Michail Kalatosows Agitpropfilm Der Nagel im Stiefel (Gwosd w sapoge) von 1931 gezeigt. Weiterhin sind Panzerzüge zum Beispiel in den Spielfilmen Doktor Schiwago, James Bond – 007 – GoldenEye, Der Zug, dem 1999er Film Wild Wild West, Der Tag, der nicht stirbt, im japanischen Animefilm Das Schloss im Himmel und in dem russischen Film Panzerzug nach Stalingrad zu sehen.

Im Spiel Metro Exodus dient ein Panzerzug dem Spieler als Basis.

Im Anime Kabaneri of the Iron Fortress dient ein Panzerzug den Figuren als Transportmittel und als Basis.

Im Strategiespiel Rush for Berlin taucht ein deutscher Panzerzug auf.

In Call of Duty: WWII spielt man einen Einsatz, in dem man einen Panzerzug stoppen muss.

In Battlefield 1 bekommt das unterlegene Team in manchen Spielmodi zur Unterstützung einen Panzerzug.

In Wałbrzych vermuteter Panzerzug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im polnischen Wałbrzych (deutsch: Waldenburg in Schlesien), westlich von Breslau, wurde in den Jahren 2015 bis 2017 unter breiter medialer Aufmerksamkeit nach dem vermeintlichen Gold-Zug von Wałbrzych gesucht, der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs mit wertvollen Gegenständen beladen in einem Stollen verborgen sein soll. Die Suche folgte einer Legende aus den 1970er Jahren und war erfolglos.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Panzerzug – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kapp-Putsch. Panzerzug in Berlin in: Lok Magazin 5/2020, S. 65.
  2. James Simpson, The Canine Heroes of the Imperial Japanese Army, veröffentlicht am 6. Februar 2014 (hier: 1. August 2017) auf warisboring.com, zuletzt abgerufen am 1. August 2017.
  3. Heimat- und Verkehrsverein Uedem: Panzerzug aus Uedem vor 80 Jahren
  4. vermutlich ein 2-cm-Flak-Vierling 38
  5. About RH&DR: Those early years, abgerufen am 3. Juni 2015.
  6. R. L. Kennedy: Early Diesels. In: Old Time Trains. Abgerufen am 2. Januar 2022.
  7. Der Bahner: Verlassener Panzerzug in Split (Kroatien). Abgerufen am 20. April 2022.
  8. Nordkorea zündet Raketen – Südkorea reagiert sofort, Frankfurter Rundschau vom 17. September 2021, abgerufen am 1. Februar 2022
  9. Josef Jirouschek: Im Panzerzug.Wiener Magazin, Jahrgang 1929, S. 39 (Online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/wmg (Mit zwei Fotos.)
  10. Wo ist der Konvoi? Russland hat logistische Probleme im Krieg. Abgerufen am 20. März 2022 (englisch).
  11. A Russian Armored Train Has Joined The Invasion Of Ukraine. Abgerufen am 20. März 2022.