Papa Mama Auch – Verband für Getrennterziehen

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Papa Mama Auch – Verband für Getrennterziehen e. V.
Zweck Interessenvertretung für Kinder getrennt lebender Eltern nach Trennung und Scheidung in Politik, Medien, Gesellschaft und Öffentlichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe
Vorsitz: Ulf Hofes, Charlotte Michel-Biegel, Sandra Bielesch
Gründungsdatum: 2018
Sitz: Bad Wimpfen, Deutschland
Website: www.papa-mama-auch.de

Papa Mama Auch – Verband für Getrennterziehen e. V. (PMA) ist eine gemeinnützige Interessenvertretung mit Sitz in Bad Wimpfen, Deutschland.

Papa Mama Auch steht als bundesweiter Verband für gemeinsam getrenntes Erziehen und agiert gemeinnützig, konfessionslos und überparteilich. PMA setzt sich dafür ein, dass Kinder auch nach einer Trennung beide Eltern behalten, um eine gesunde Entwicklung der Kinder zu ermöglichen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verband wurde am 13. Oktober 2018 in Bad Wimpfen gegründet, um Kindern nach Trennung und Scheidung eine Stimme zu geben und in Politik, Rechtsprechung und Öffentlichkeit dafür einzutreten, dass Kinder auch nach elterlicher Trennung beide Eltern samt Großeltern und Verwandten zu erhalten. Dieses ist bis in die Gegenwart in der Bundesrepublik Deutschland nicht selbstverständlich, noch immer werden insbesondere gegen Deutschland Urteile des Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte gesprochen.[1] PMA vertritt die Ziele des "Getrennterziehens" nach Trennung der Eltern konsequent im Sinne seiner Mitglieder aus der Bundesrepublik Deutschland, aus Österreich und aus der Schweiz. Unterstützung findet PMA zunehmend in der Politik, in den Medien und bei Psychologen, Sozialpädagogen und Juristen. Hintergrund: Jedes Jahr verlieren rund 30 bis 40 Tausend Kinder den Kontakt zu einem Elternteil samt Großeltern und Verwandten – mit fatalen Folgen für ihr gesamtes Leben. In 70% der Fälle verlieren die Kinder den Vater, in 30% der Fälle die Mutter. In 80% der Fälle büßen die Kinder den Kontakt zu Großeltern ein. Die D-A-CH-Staaten sind damit Schlusslicht in Europa.

Themenschwerpunkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verbandsarbeit konzentriert sich schwerpunktmäßig auf das Familienrecht (Elterliche Sorge, gemeinsame Betreuung durch beide Eltern), die Begleitung betroffener Kinder sowie deren Mütter und Väter, nimmt Stellung zu politischen Verfahren und wird von Ministerien regelmäßig zu Stellungnahmen eingeladen (Gesetzgebung, Meinungsbildung, Grundhaltung), blickt kritisch auf die Arbeit von Familiengerichten und Helfersystemen.[2] PMA nimmt als bundesweit agierender Interessenverband Einfluss auf die Gesetzgebung und organisiert bundesweit Veranstaltungen zu Themen rund um das "Getrennterziehen".

PMA fordert eine grundlegende Reform des Familienrechts mit dem Ziel gemeinsamer, paritätischer Elternschaft inklusive der Beseitigung der Regelungen des BGB an überholte Familienmodelle. PMA fordert die Fortbildungspflicht für Familienrichter|innen am Familiengericht und die überfällige Umsetzung der Resolution 2079 des Europäisches Parlament von 2015; verpflichtende Mediation und die Deeskalation familiengerichtlicher Verfahren nach dem Vorbild Cochemer_Modell. PMA fordert die "Negative Kindeswohlprüfung" anstelle der "Positiven Kindeswohlprüfung" und einen Paradigmenwechsel im Unterhaltsrecht. Umgangsbe- und verhinderung muss konsequent begegnet werden. Eltern-Kind-Entfremdung muss verhindert werden.

Im November 2020 veröffentlichte PMA den vielbeachteten „Zustandsbericht zur Lage im Familienrecht in Deutschland“, an dem sich rund 1.200 Eltern beteiligt haben und der auf große Resonanz im deutschen Bundestag getroffen ist. Dieser Zustandsbericht bildete sodann auch die Grundlage zum Ergänzungsbericht an die Vereinte Nationen, da Politik, Familiengerichte und Helfersysteme noch immer massiv gegen die Kinderrechte verstoßen, die in der UN-Kinderrechtskonvention formuliert sind. Diese sind für die Bundesrepublik Deutschland bindend und haben gemäß Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art. 59, Absatz 2 Bundesgesetzcharakter, haben sich in Politik und Justiz jedoch bis heute nicht durchsetzen können. Schädliche Loyalitätskonflikte bei Kindern sind Alltag.[3] Die zuständige Kommission UN-CRC hat den Ergänzungsbericht umgehend angenommen.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Umgang in Zeiten Covid-19 (2020)
  • Charlotte Michel-Biegel: „Die Luft brennt: Kinder im Trennungskrieg“ Link
  • Zustandsbericht zum Familienrecht in Deutschland (2020) Link
  • NGO-Ergänzungsbericht zum 5. und 6. Staatenbericht der Bundesrepublik an die Vereinten Nationen (2021) Link
  • Dokumentationen der politischen Arbeit [4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die Luft brennt - Kinder im Trennungskrieg, www.papa-mama-auch.de. Charlotte Michel-Biegel, abgerufen am 4. Mai 2015.
  2. "Zustandsbericht zur Lage im Familienrecht in Deutschland" - Papa Mama Auch - Verband für Getrennterziehen. Charlotte Michel-Biegel, Ulf Hofes, abgerufen am 25. November 2020.
  3. "NGO-Ergänzungsbericht zum 5. und 6. Staatenbericht der Bundesrepublik an die Vereinten Nationen" - Papa Mama Auch - Verband für Getrennterziehen. Dr. Charlotte Michel-Biegel, Ulf Hofes, abgerufen am 25. November 2020.
  4. Publikationen