Paradise – Ein Mann, ein Colt, vier Kinder

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Fernsehserie
Deutscher TitelParadise – Ein Mann, ein Colt, vier Kinder
OriginaltitelParadise, Guns of Paradise
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Jahr(e) 1988–1991
Produktions-
unternehmen
Lorimar Television
Länge 60 Minuten
Episoden 57 in 3 Staffeln
Genre Western-Familienserie
Titelmusik Paradise Theme von Jerrold Immel[1]
Idee David Jacobs
Robert Porter
Regie Cliff Bole
Michael Caffey
Peter Crane
Harry Harris
Nick Havinga
Michael Lange
Kim Manners
Richard M. Rawlings, Jr.
Joseph L. Scanlan
Robert Scheerer
Produktion Joel J. Feigenbaum
James L. Conway
David Jacobs
Musik Bruce Babcock
Christopher Caliendo
Christopher Klatman
Erstausstrahlung 27.10.1988
Erstveröffentlichung CBS
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
13.10.1989 auf Sat.1
Besetzung
  • Lee Horsley: Ethan Allen Cord
  • Jenny Beck: Claire Carroll
  • Matthew Newmark: Joseph Carroll
  • Brian Lando: Benjamin Carroll
  • Michael Patrick Carter: George Carroll
  • Sigrid Thornton: Amelia Lawson
  • Dehl Berti: John Taylor
  • John F. Bloom III: Tiny

Paradise – Ein Mann, ein Colt, vier Kinder (Originaltitel: Paradise, ab der dritten Staffel: Guns of Paradise) ist eine US-amerikanische Western-Familienfernsehserie, die vom 27. Oktober 1988 bis 10. Mai 1991 von CBS ausgestrahlt wurde. Die deutsche Ausstrahlung erfolgte ab dem 13. Oktober 1989 auf Sat.1. Die von David Jacobs und Robert Porter kreierte Serie präsentiert die Abenteuer des fiktiven Revolverhelden Ethan Allen Cord, dessen Schwester ihre vier Kinder in seiner Obhut zurückließ, nachdem sie gestorben war.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende der zweiten Staffel machte die Show eine Pause, um einige Änderungen vorzunehmen. Sie kehrte im Januar 1991 für ihre verkürzte und letzte dritte Staffel zurück. Eine neue Eröffnungssequenz führte den neuen Namen der Serie, Guns of Paradise, ein, der die Zuschauer daran erinnern sollte, dass das Programm trotz seines Titels tatsächlich ein Western war.[2][3] Cord und Amelia waren jetzt verlobt und dabei, ein neues Haus zu bauen. Cord war dabei, eine offizielle Ernennung zum Marschall der Stadt zu erreichen, was er zuvor schon inoffiziell gemacht hatte.

Im Juni 1991 wurde die Serie trotz einer treuen Fangemeinde und Kritikerlob nach drei Staffeln wegen niedriger Zuschauerquoten abgesetzt.[3] Mitte der 1990er Jahre strahlte The Family Channel Paradise in Syndication aus.[4]

Gaststars[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer zweiteiligen Episode haben Gene Barry und Hugh O'Brian ihre berühmten Fernsehrollen der legendären Revolverhelden Bat Masterson und Wyatt Earp aus den 1950er Jahren erneut gespielt. Die spezielle zweiteilige Folge brachte die von Ratings herausgeforderte Serie kurzzeitig in die Top 10 der Nielsen Ratings.[5] Robert Harland, der 1960 im Fernsehwestern Law of the Plainsman mitspielte, hatte seinen letzten Fernsehauftritt 1988 bei Paradise.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Titellied Paradise Theme von Jerrold Immel wurde 1989 mit einem Primetime Emmy ausgezeichnet.[1] 1991 erhielt die Folge Sterbende Stadt (Dust in the Wind) den Western Writers of America's Spur Award der Western Writers of America.[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Jerrold Immel in der Internet Movie Database (englisch)
  2. Tom Jicha: MUSICAL CHAIRS THE RESHUFFLING OF PRIME-TIME SHOWS MEANS CONFUSION FOR TV AUDIENCES AND POOR RATINGS FOR NETWORKS. 31. Dezember 1990, archiviert vom Original am 31. Mai 2021; abgerufen am 31. Mai 2021: „The about-to-expire Dallas has been shifted back to 9 p.m. to serve as the linchpin for the twice failed (and once renamed) Guns of Paradise at 8“
  3. a b Robert Jay: Q & A: The Second Hundred Years; Paradise. In: tvobscurities.com. 21. September 2009, abgerufen am 31. Mai 2021.
  4. Fernsehprogramm. In: The Detroit Sunday Journal. digital.library.wayne.edu, 26. Oktober 1997, abgerufen am 31. Mai 2021.
  5. Harlan Daily Enterprise - Google News Archive Search.
  6. Paradise (1988–1990): Awards. In: IMDb. Abgerufen am 31. Mai 2021.