Parallel-Riesenslalom

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Der Parallel-Riesenslalom ist eine vor allem aus dem Snowboardsport bekannte Disziplin. Im Gegensatz zum traditionellen Riesenslalom sind zwei Sportler gleichzeitig auf zwei nebeneinander liegenden, identisch gesteckten Kursen unterwegs. Die Rennen werden im K.-o.-System entschieden. Im Vergleich zum Parallelslalom zeichnet sich der Parallel-Riesenslalom durch größere Torabstände und somit höhere Geschwindigkeiten aus.

Snowboard[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hang bei einem Parallel-Riesenslalom muss eine Höhendifferenz von 120 bis 200 Metern aufweisen. Es werden zwei Kurse (einer mit roten und einer mit blauen Toren) mit jeweils ca. 25 Toren im Abstand von 20 bis 25 Metern gesetzt. Die beiden Kurse haben einen Abstand von 7 bis 8 Metern voneinander. Die Tore sind immer bei der kurzen Stange zu umfahren.

In der Qualifikation fahren die Läufer einzeln, abwechselnd auf der blauen und der roten Piste. Die besten 16 jeder Farbe (also insgesamt 32) kommen in die Ausscheidungsrunde. Hier fährt jeder Läufer auf der jeweils anderen Piste. Beide Zeiten werden zusammengezählt (das ist dann jeweils eine "rote" und eine "blaue" Zeit) und die 16 Besten erreichen das Finale. Dieses wird im K.-o.-System ausgetragen. Jeweils zwei Snowboarder treten in zwei Läufen gegeneinander an, wobei im zweiten Lauf mit der Differenz aus dem ersten gestartet wird. Wer nach dem zweiten Lauf als erstes über die Ziellinie fährt, steigt in die nächste Runde auf.

Erstmals bei Weltmeisterschaften fanden 1999 Parallel-Riesenslaloms statt, 2002 war die Disziplin zum ersten Mal olympisch.

Ski Alpin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den alpinen Skirennläufern sind Parallel-Riesenslaloms weniger üblich. Seit dem Weltcup-Finale 2010 in Garmisch-Partenkirchen wird der Mannschaftswettbewerb in Form eines Parallel-Riesenslaloms ausgetragen.