Parasitenpresse

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Die Parasitenpresse ist ein auf Lyrik – vornehmlich jüngerer deutschsprachiger Dichter – spezialisierter Buchverlag. Sie wurde im Jahr 2000 in Köln von Wassiliki Knithaki und Adrian Kasnitz gegründet. Neben der verlegerischen Tätigkeit tritt der Verlag auch als Veranstalter von Autorenlesungen (z. Zt. Literaturklub Köln, Paratexte u. a.) und kleinen Buchmessen Kölner Indie Book Pop Up Store auf.

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 2000 bis 2007 erschienen die 14-seitigen Bände der Lyrikreihe als kleinformatige Hefte (aus recycelten Briefumschlägen). Seit 2005 wurde die Umstellung auf ein neues Format betrieben. Neben der eigentlich deutschsprachigen Lyrikreihe sind weitere Bücher mit Lyrik aus Lateinamerika oder den Benelux-Ländern, mit Kurzprosa und Theaterstücken bei der Parasitenpresse erschienen. Meist lassen sich hier jüngere Autorinnen und Autoren mit ihrem ersten Buch entdecken.

Seit 2014 ist die Taschenbuchreihe "Die nummernlosen Bücher" hinzugekommen, die mittlerweile die Hauptreihe des Verlages ist. Dort erscheinen neue deutschsprachige und internationale Lyrik und experimentelle Prosa. Bis Anfang 2019 sind ca. 100 Titel in der parasitenpresse erschienen.

Deutschsprachige Autoren sind u. a. Kathrin Bach, Timo Berger, Luise Boege, Andreas Bülhoff, Christoph Danne, Johanna Dombois, Dominik Dombrowski, Karin Fellner, Gerald Fiebig, Alexander Gumz, René Hamann, Stefan Heuer, Adrian Kasnitz, Udo Kawasser, Daniel Ketteler, Ilse Kilic, Thorsten Krämer, Jan Kuhlbrodt, Björn Kuhligk, Stan Lafleur, Georg Leß, Wolfram Lotz, Bernd Lüttgerding, Mira Mann, Astrid Nischkauer, Mario Osterland, Christoph Georg Rohrbach, Peter Rosenthal, Bastian Schneider, Tom Schulz, Jan Skudlarek, Enno Stahl, Kinga Tóth, Ulrich van Loyen, Nikolai Vogel, Achim Wagner, Fritz Widhalm, Ron Winkler und Nora Zapf.

Übersetzungen stammen unter anderem aus dem hispanoamerikanisch-spanischen und skandinavischen Sprachraum, aber auch dem Französischen, Niederländischen oder Polnischen. Autoren sind u. a. von Pablo Jofré, Arvis Viguls, Rafael Cadenas, Martin Glaz Serup, Ruth Lasters, Menno Wigman und Enrique Winter.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]