Pariser Soldatenelf

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Die Pariser Soldatenelf war eine Fußballmannschaft, die während des Zweiten Weltkrieges 1940 im besetzten Paris gegründet wurde.

Die Mannschaft sollte zur Hebung der Moral der Wehrmachtsoldaten spielen und war Teilnehmer einer eigenen Soldatenmeisterschaft. Am 5. August 1942 wurde auf die Mannschaft während des Trainings durch die Résistance mit Handgranaten ein Attentat verübt,[1] bei dem der Nationalspieler Hans Fiederer schwer verletzt wurde. Als der Krieg immer weiter voranschritt, wurde die Mannschaft 1944 aufgelöst. Weitere bekannte Spieler waren Rudi Gutendorf, Albert Janda, Werner Günther,[2] Ernst Willimowski, Hans Bornemann[3] oder auch Fritz Walter. Insgesamt bestritt die Pariser Soldatenelf 39 Spiele.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Uwe Schellinger: Das kleine „Wunder von Friesenheim“ Fußballgeschichte und Dorfgeschichte 1953 bis 1963 in: Die Ortenau: Zeitschrift des Historischen Vereins für Mittelbaden. 89. Jahresband, Verlag des Historischen Vereins für Mittelbaden, Offenburg 2009, S. 250, (Digitalisat)
  2. Edmund Koch: Serie trifft Torfabrik. In: waz.de. 6. März 2009, abgerufen am 7. Mai 2017.
  3. 100 Schalker Jahre. In: 100-schalker-jahre.de. 21. Juni 1913, abgerufen am 7. Mai 2017.
  4. Suspekte Lümmel, stark für Deutschland. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, abgerufen am 7. Mai 2017.