Parkeisenbahn Chemnitz

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Parkeisenbahn Chemnitz
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Streckennummer:12248
Streckenlänge:2,3 km
Spurweite:600 mm (Schmalspur)
Höchstgeschwindigkeit:15 km/h
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Bahnbetriebswerk 333 m
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1,800 Awanst Bahnbetriebswerk
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2,078 Festplatz
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2,300
0,000
Küchwaldwiese 325 m
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0,063 Küchwaldring
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1,800 Bahnbetriebswerk/
Kosmonautenzentrum Hp
335 m
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1,150 Sechserweg
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1,150 Bk Tennisplätze 338 m
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1,100 Tennisplätze Hp 337 m
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0,600 Posten 1 339 m
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geplante Streckenerweiterung
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0,700 Leipziger Straße Hp 331 m
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Die Parkeisenbahn Chemnitz (PEC) ist eine schmalspurige Parkeisenbahn mit 600 mm Spurweite in Chemnitz. Sie verfügt über einen 2,3 km langen Rundkurs. Es existieren der Bahnhof „Küchwaldwiese“ und die Haltepunkte „Tennisplätze“ und „Bw/Kosmonautenzentrum“. Der Haltepunkt „Tennisplätze“ ist gleichzeitig Blockstelle und Schrankenposten. Bis 1990 wurde sie als Pioniereisenbahn betrieben. Sie hat die Kursbuchstreckennummer 12248.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parkeisenbahn April 2012

1952 beschloss die Stadtverordnetenversammlung Chemnitz, im Volkspark Küchwald eine Pioniereisenbahn zu bauen. Die Bauarbeiten begannen im März 1953 und ab dem 1. August konnten auf einem Teilstück im Pendelbetrieb die ersten Personen befördert werden. Wie in Dresden im Großen Garten und in Leipzig am Auensee sollte auch in Chemnitz die 381-mm-Spurweite angewandt werden. Da für diese Spurweite in der DDR nicht ausreichend Fahrzeuge vorhanden waren, wurde die Spurweite 600 mm gewählt. Zum Einsatz kam von den Trümmerbahnen reichlich vorhandenes Feldbahnmaterial. Im Reichsbahnausbesserungswerk Chemnitz entstanden im Winter 1952/53 aus Feldbahnloren drei offene Personenwagen. Die Lok 6001 war eine Feldbahn-Diesellok mit 36 PS Leistung von Arnold Jung, Jungenthal. Sie erhielt eine Dampflokverkleidung. Da diese verkappte Dampflok bei den Fahrgästen wenig Anklang fand, wurde die Dampflokverkleidung wieder entfernt. Ein Teil der Schienen wurde von den Straßenbahnern aufgearbeitet. Als Lokschuppen diente ein in den 1920er und 1930er Jahren zur Erholung lungenkranker Kinder angelegtes Licht- und Luftbad. Am 13. Juni 1954, dem jährlich begangenen „Tag des Eisenbahners“, eröffnete der stellvertretende Minister für Verkehrswesen, Heinz Lindemann, die Pioniereisenbahn Karl-Marx-Stadt.

1957 kam die Lok 6002, eine Ns 3p vom VEB Lokomotivbau „Karl Marx“ Babelsberg und zwei neue Personenwagen zur Pioniereisenbahn. Anfang der 1970er Jahre erhielten die Lok 6002 und drei der offenen Personenwagen Druckluftbremsen. 1980 fand in Karl-Marx-Stadt das V. Deutsch-Sowjetische Jugendfestival der Freundschaft statt. Dabei wurde der neue Pionierbahnhof „Freundschaft“ seiner Bestimmung übergeben. Im folgenden Jahr übergab der VEB Ziegelwerke Hainichen der Pioniereisenbahn eine V 10 C als Geschenk. Diese Diesellok mit 100 PS Leistung wurde 1983 als 6003 in Betrieb genommen. Ende der 1980er Jahre erhielten einige Wagen einen hellblauen Anstrich mit Regenbogen. Im August 1988 hatte die Pioniereisenbahn beim VIII. Pioniertreffen Höchstleistungen zu erbringen.

1990 erhielt nicht nur Karl-Marx-Stadt seinen alten Namen zurück, auch für die Pioniereisenbahn musste ein neuer Name gefunden werden. Fortan hieß sie Parkeisenbahn. 1993 sollte die Parkeisenbahn im Rahmen von Sparmaßnahmen eingestellt werden. Proteste und Unterschriftensammlungen der Bevölkerung verhinderten dies. Der damalige Erste Bürgermeister und spätere Oberbürgermeister der Stadt Chemnitz sagte bei einem Besuch vor Ort, dass die Bahn erhalten werden müsse. Mit dem Ziel der außerschulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen bei eisenbahntypischen Tätigkeiten sowie die materielle und ideelle Unterstützung der kleinen Bahn wurde am 4. April 1991 ein Förderverein gegründet. Dieser Verein unterstützte ebenso wie Sponsoren und eine von der Chemnitzer Freien Presse organisierte Spendenaktion den Bau eines neuen geschlossenen Wagens im Stil der K.Sächs.Sts.E.B. Da die Freie Presse keine Pressefeste mehr organisierte, veranstaltete der Förderverein Parkbahnfeste, welche ab 1992 tausende Besucher in den Küchwald lockten wie bis 1989 die Pressefeste der „FP“.

Im Innenhof des neu gebauten Bw entstand eine Modelleisenbahnanlage mit Modellen von LGB.

Ein vorsätzlich gelegter Brand führte im August 1994 auf dem Gelände des Bahnbetriebswerkes zu einer großen Zerstörung. Ohne die Unterstützung des Fördervereins und der Chemnitzer Bevölkerung wäre der weitere Betrieb und der Neubau des Lokschuppens, wo im Winterhalbjahr die Ausbildung stattfindet, nicht möglich gewesen.

Ende 1995 wurde eine gemeinnützige GmbH als Betreibergesellschaft gegründet. Allen hauptamtlichen Mitarbeitern wurde durch die Deutsche Bahn AG die Kündigung ausgesprochen. Seit Mai 1994 dampft als Dauerleihgabe eines Privatmannes aus Frankfurt am Main eine Dampflok des Henschel-Typs „Riesa“ durch den Küchwald. Diese Lok wurde von der PEC im Jahre 2002 käuflich erworben. Nach 1990 kamen überdies weitere Loks zur Parkeisenbahn. Dies waren eine Diesellok Ns 2f mit 30 PS Leistung als 6004, eine Akkulok der Bauart B 360 mit 4,2 kW Leistung als 6005 und im Jahr 2002 die Schöma CFL-60 DCL mit einer Leistung von 140 PS als 6006.

Bei der Fahrzeugparade 2004 wurde dieser Trabant für 600 mm Spurweite vorgestellt. Es ist dies der erste Trabant auf Schienen.
Jährlich lädt die „Parkbahnmaus Klaus“ zum Maskottchentreffen ein.

Im Juni 2004 wurde das 50-jährige Jubiläum mit einer Veranstaltungswoche begangen, deren Höhepunkte das „Treffen der Generationen“ für ehemalige aktive Pionier- und Parkeisenbahner, von denen viele später bei der Eisenbahn einen Beruf lernten und auch noch dort tätig sind, und die Fahrzeugparade waren.

Dabei kamen der dieselbetriebene „Adler“-Nachbau der Parkeisenbahn Görlitz und der erste Trabant auf Schienen zum Einsatz. Zum Bestand der Parkeisenbahn Chemnitz gehört ein Hochzeitswagen.

Die PEC legte sich nach 1990 ein Maskottchen zu. Nach einem Namenswettbewerb wurde es „Parkbahnmaus Klaus“ getauft. Jährlich am 3. Oktober ist die Parkbahnmaus Klaus Gastgeber eines Maskottchentreffens, das über Chemnitz hinaus bekannt ist. Mit Märchensuch- und Mondscheinfahrten bietet die Parkeisenbahn ein Programm für jung und alt.

Die Parkeisenbahn fährt seit ihrer Eröffnung stets im Uhrzeigersinn Küchwaldwiese–Tennisplätze–Bahnbetriebswerk–Küchwaldwiese; die Signaltechnik ist ebenso ausgerichtet. Mit der geplanten Streckenerweiterung zum Eislaufstadion könnte sich dies ändern, da Reisezüge Küchwaldwiese–Eislaufstadion–Küchwaldwiese denkbar wären. Derzeit gibt es laut Fahrplan einen Nahgüterzug, welcher Kohle vom Bahnbetriebswerk zum Bahnhof Küchwaldwiese bringt und auf der Rückfahrt die Strecke wenige Hundert Meter in entgegengesetzter Richtung befährt. Des Weiteren werden bei der Parkeisenbahn Chemnitz Gäste als Reisende bezeichnet.

Betriebsstellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Küchwaldwiese

Die Betriebsstelle wurde 1954 als Bahnhof „Neues Leben“ eröffnet und ist seitdem Ausgangs- und Endpunkt aller Reisezüge. Als Empfangsgebäude diente das hölzerne Gebäude vom Haltepunkt Karl-Marx-Stadt-Reichenhain. Da es keine Weichen gab, handelte es sich eigentlich nicht um einen Bahnhof, sondern um einen Haltepunkt. 1957 erhielt Neues Leben zwei Formsignale, welche 1973 durch zwei einfache Lichtsignale abgelöst wurden.

1980 wurde ein neues Empfangsgebäude errichtet, da das bisherige zu klein war. Das Gebäude wurde am 17. Mai 1980 eröffnet und die Betriebsstelle in „Freundschaft“ umbenannt. Seitdem wird der Bahnhof von BG 0-Leuchten des VEB Leuchtenbau Leipzig beleuchtet. 1990 wurde sie abermals in Bahnhof „Küchwaldwiese“ umbenannt. 1993/1994 wurden die alten Lichtsignale durch zwei Hl-Signale ersetzt. Im Frühjahr 2001 erhielt der „Bahnhof Küchwaldwiese“ ein Stumpfgleis und somit eine Weiche, sodass Küchwaldwiese der Definition nach nun ein Bahnhof war. Das Abstellgleis wurde nach und nach mit einem Bahnsteig und einem Hl- und Rangiersignal zu einem zweiten Bahnsteiggleis ausgebaut. Schon 1994 wurde der erste Bahnübergang in Richtung Tennisplätze mit einer WSSB-Halbschrankenanlage gesichert und 1996 ein Wasserkran für die neue Dampftraktion im Bahnhof aufgestellt.

Im Frühjahr 2014 wurde eine neue Weiche an der Einfahrt aus Richtung Bahnbetriebswerk/Kosmonautenzentrum Hp in Betrieb genommen. Seitdem werden die Eilzüge häufig bei Durchfahrten über Gleis 2 geleitet, während auf Gleis 1 nach wie vor Ankünfte und Abfahrten stattfinden. An Tagen mit Zwei-Zug-Betrieb wird auch vom Bahnsteig 2 abgefahren. Gleichzeitig wurde das Einfahrsignal ‚A‘ und das Ausfahrsignal ‚B‘ nach hinten versetzt und erneuert. Im Frühjahr 2015 wurde eine neue elektromechanische Vollschranke am Bahnübergang Festplatz, Kilometer 2,078, in Betrieb genommen. Diese kann auch örtlich bedient werden, zum Beispiel an Tagen mit großem Besucheraufkommen. Die neuen Signale und Schranken stammten häufig vom parallel laufenden Umbau des Chemnitzer Hauptbahnhofes. Im Sommer 2018 soll das einstöckige Empfangsgebäude um eine Etage aufgestockt werden, sodass sich anschließend die Aufenthalts- und Umkleideräume des Personals im Obergeschoss und die Warteräume und Toiletten für Gäste im Untergeschoss befinden.

Die offizielle Abkürzung lautet DCPEK, beim Personal ist Bf Kww geläufig.

Posten 1

Der Schrankenposten 1 am Kilometer 0,6 wurde wohl 1965 aufgelassen. Er verfügte über ein kleines Postenhaus und eine doppelschlägige mechanische Schranke.

Tennisplätze Hp

Am 15. April 1992 wurde der Haltepunkt Tennisplätze an der gleichnamigen Blockstelle offiziell eröffnet. Er befindet sich direkt neben dem Blockstellenhäuschen und verfügt über zwei BG 0-Leuchten vom VEB LBL, eine Sitzbank und ein Bahnsteigschild. Er wird nur von Personenzügen bedient.

Bk Tennisplätze

1957 wurde am Kilometer 1,15 die Blockstelle „Tennisplätze“ in Betrieb genommen. Sie bedient das Blocksignal ‚C‘ sowie die mechanische Vollschranke am Bahnübergang Sechserweg. Des Weiteren können vom Häuschen aus Fahrkarten verkauft und Lautsprecherdurchsagen am Bahnsteig gemacht werden. Die Blockstelle ist nur bei ausreichend Personal besetzt; dann in der Regel mit einem Block- und einem Schrankenwärter, aber auch zusätzlich mit einer Bahnsteigaufsicht und einer Lautsprecheransage, früher auch mit einem Fahrkartenverkäufer. Der Bahnübergang wird mit einer BG 0-Leuchte vom VEB LBL beleuchtet.

Die offizielle Abkürzung lautet DCPET, beim Personal ist Bk Tp geläufig.

Bahnbetriebswerk/Kosmonautenzentrum Hp

Der Haltepunkt wurde 1998 eröffnet und hieß bis Anfang der 2000er Jahre lediglich „Bahnbetriebswerk Hp“. Nachmittags halten hier neben den Personenzügen auch die Eilzüge in der zweiten Runde, um den Gästen das Besuchen der Gartenbahn im Bahnbetriebswerk zu ermöglichen. Der Haltepunkt verfügt über eine Sitzbank und ein Bahnsteigschild, jedoch über keine eigene Bahnsteigbeleuchtung. Er wird jedoch teilweise von der benachbarten Ausweichanschlussstelle mit beleuchtet.

Awanst Bahnbetriebswerk

Vor dem Brand verfügte das Bahnbetriebswerk über einen hölzernen Lokschuppen mit zuerst zwei, später drei Abstellgleisen, eine Untersuchungsgrube und eine Tankstelle. 1996 und 1997 wurde das Bahnbetriebswerk komplett neu aufgebaut. Es besitzt seitdem eine zweigleisige Lok- und Wagenhalle, eine eingleisige Werkstatthalle, vier weitere Abstellgleise im Freien, Büro-, Aufenthalts- und Ausbildungsräume, ein Café und einen Innenhof mit einer Gartenbahnanlage.

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Parkeisenbahn Chemnitz besitzt sechs Diesel- und zwei Dampflokomotiven, einen Schienentrabant und einige Nebenfahrzeuge wie eine Schienenschwalbe oder eine Draisine.

Lok 6001
Die 6001 ist nicht betriebsfähig. An der Fahrzeugparade 2004 konnte sie trotzdem teilnehmen – unter Nutzung des Gefälles auf dem letzten Abschnitt bis zum Bahnhof

Die ehemalige „Pionierlok 1“ war die erste Lok der Pioniereisenbahn. Die Diesellok der Bauart ZL 105 wurde 1953 durch die Stadtverwaltung von der Baufirma Paul Keller gekauft und im RAW Karl-Marx-Stadt für die Parkeisenbahn umgebaut. Anfangs besaß sie eine Dampflokverkleidung, welche 1964 entfernt wurde. Die Lok ist heute nicht mehr betriebsfähig.

Technische Daten:

  • Bauart: ZL 105
  • Hersteller: Arnold Jung, Jungenthal
  • Baujahr: 1937
  • Höchstgeschwindigkeit: 8 km/h
  • Länge über Puffer: 5,19 m
  • Leistung: 60 PS
  • Gewicht: 5,6 t
Lok 6002
Die 6002 vor dem neuen Lokschuppen

Wie die Lok 6003 kommt Lok 6002 vor allem an Festtagen bei Mehrzugbetrieb zum Einsatz.

Technische Daten:

Lok 6003
Die 6003 bei der Fahrzeugparade im Juni 2004

Die Lok 6003 kommt häufig bei Zweizugbetrieb als zweite Diesellok zum Einsatz. Bis zur Hauptuntersuchung 2003 war sie rot-weiß, seitdem gelb-rot.

Technische Daten:

Lok 6004
Die 6004 vor dem Bw-Gelände

Die Lok 6004 kommt bei der Parkeisenbahn Chemnitz im Rangier-, Arbeitszug- und Güterverkehr zum Einsatz.

Technische Daten:

Lok 6005

Die Lok 6005 ist eine ehemalige Grubenbahnlok und dient heute für Sonderfahrten oder zum Rangieren von Wagen.

Technische Daten:

  • Bauart: B 360 Akkumulatorlok
  • Hersteller: Betrieb für Bergbauausrüstung Aue
  • Baujahr: 1985
  • Höchstgeschwindigkeit: 10 km/h
  • Gewicht: 3,2 t
Lok 6006
Die 6006 von Schöma mit einem 3-Wagen-Zug am Bahnsteig

Die Lok 6006 ist mit 140 PS und 27 km/h die leistungsfähigste Lok der Parkeisenbahn. Sie kommt am häufigsten von allen Fahrzeugen zum Einsatz.

Technische Daten:

  • Bauart: CFL-60 DCL
  • Hersteller: Schöma, Diepholz
  • Baujahr: 2002
  • Höchstgeschwindigkeit: 27 km/h
  • Länge über Puffer: 5,44 m
  • Leistung: 140 PS
  • Gewicht: 12 t
Henschel-Dampflok

Von 1994 bis 2001 war sie als Dauerleihgabe bei der Parkeisenbahn beschäftigt, bevor sie 2002 von der PEC gekauft und wieder grün lackiert wurde. Sie kommt an ausgewählten Wochenenden und Festtagen zum Einsatz. Bei Reisezügen mit Dampflok ist ein Dampfzuschlag von 50 Cent pro Person zu zahlen.

Technische Daten:

  • Bauart: Typ Riesa
  • Hersteller: Henschel, Kassel
  • Baujahr: 1948
  • Höchstgeschwindigkeit: 20 km/h
  • Länge über Puffer: 6,5 m
  • Leistung: 75 PS
  • Gewicht: 11,5 t
Mini-Dampflok

Die Mini-Dampflok kommt meist nur bei Sonderfahrten oder Fahrzeugparaden zum Einsatz.

Schienentrabant

Der Trabant auf Schienen bietet häufig an Wochenenden Mitfahrten für bis zu vier Personen auf dem Rundkurs der Parkeisenbahn an.

Wagen

Die Parkeisenbahn besitzt insgesamt neun Personenwagen (davon zwei 3.-, sechs 2.- und ein 1.-Klasse-Wagen) und zahlreiche verschiedene Güterwagen wie Kipploren oder Rungenwagen.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 50 Jahre zwischen Dampf und Diesel. Geschichte und Geschichten aus einem halben Jahrhundert Parkeisenbahn Chemnitz
  • Gerhardt und Ursula Arndt: Liliputbahnen in Parks und Gärten. transpress 1998. ISBN 3-613-71072-2
  • PARKEISENBAHN CHEMNITZ. Technikparade
  • Zug um Zug - Sächsische Eisenbahngeschichten. Chemnitzer Verlag 2007. ISBN 978-3-937025-32-2

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Parkeisenbahn Chemnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 50° 50′ 51″ N, 12° 54′ 35,1″ O

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fahrzeuge der Parkeisenbahn Chemnitz