Parlamentswahl in Island 2016

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Gewinne und Verluste
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Sonst.
Sitzverteilung
       
Von 63 Sitzen entfallen auf:
  • V: 10
  • S: 3
  • P: 10
  • A: 4
  • C: 7
  • B: 8
  • D: 21

Die 54. Parlamentswahl in Island 2016 war eine vorgezogene Neuwahl am 29. Oktober 2016.[1] Gewählt wurden die 63 Abgeordneten des isländischen Parlaments Althing.

Ausgangslage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sitzverteilung nach der Wahl 2013
      
Von 63 Sitzen entfallen auf:
  • V: 7
  • S: 9
  • Þ: 3
  • A: 6
  • B: 19
  • D: 19

Im Zuge der Panama-Papers-Affäre, in die auch der Premierminister Sigmundur Davíð Gunnlaugsson verwickelt war, wurden Stimmen der Opposition für ein Misstrauensvotum gegen Sigmundur Davíð laut. Dieser schloss seinen Rücktritt zunächst kategorisch aus. Vorausgegangen waren Proteste gegen den Premierminister vor dem isländischen Parlament am 4. April 2016, in denen sein Rücktritt gefordert wurde. Am 5. April verweigerte der damalige isländische Staatspräsident Ólafur Ragnar Grímsson die Auflösung des Parlaments, welche Sigmundur Davíð beantragt hatte.[2] Am Abend des 6. April kündigten die Regierungsparteien an, dass die Neuwahlen im Herbst 2016 stattfinden sollten; bis dahin amtierte Sigurður Ingi Jóhannsson als Übergangs-Ministerpräsident, nachdem Sigmundur Davíð zurückgetreten war. Die Oppositionsparteien kündigten an, durch ein Misstrauensvotum Neuwahlen noch im Frühjahr 2016 erzwingen zu wollen,[3] was ihnen jedoch nicht gelang.[4]

Zahlreiche Parlamentarier hatten angekündigt, nicht mehr zur Wahl anzutreten. Mit Stand vom 13. August 2016 hatten 16 Abgeordnete aus allen im Althing vertretenen Parteien erklärt, nicht mehr als Kandidaten zur Verfügung zu stehen.[5] Dies galt bereits als rekordhohe Zahl an Sitzverzichten bei isländischen Parlamentswahlen;[5] am 20. August war die Zahl der auf ihren Sitz verzichtenden Parlamentarier auf 18 angewachsen.[6] Bei der Parlamentswahl in Island 2013 hatten 13 Parlamentarier auf ihren Sitz verzichtet, 2009 waren es zehn und bei den Wahlen 2007 und 2003 nur jeweils sechs.[5]

Wahlsystem[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewählt wurde wie seit 2003 in den 1999 festgelegten sechs Wahlkreisen, in denen getrennt sieben bis elf Sitze vergeben werden. Weitere neun Mandate werden landesweit an Parteien mit mehr als 5 % als Kompensation vergeben, um insgesamt eine relativ proportionale Verteilung der Mandate an die Partien zu erhalten.

Parteien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Parteien traten zur Wahl an:[7]

Parteibuchstabe Name Übersetzung Ausrichtung Kommentar
A Björt framtíð Helle Zukunft, Strahlende Zukunft links-liberal, pro EU-Beitritt
B Framsóknarflokkurinn Fortschrittspartei agrarisch-liberal
C Viðreisn Reform,[8] Umbau,[9] Wiederherstellung, Genugtuung[10] liberal, pro EU-Beitritt Gegründet 2016.
D Sjálfstæðisflokkurinn Unabhängigkeitspartei liberal-konservativ
E Íslenska þjóðfylkingin Isländische Nationalfront rechtskonservativ, für direkte Demokratie Gegründet 2016, darin aufgegangen: Rechts-Grüne Volkspartei. Trat nur im Nordwestlichen und im Südlichen Wahlkreis an.
F Flokkur fólksins Volkspartei für die Rechte der Armen und Behinderten Gegründet 2016.
H Húmanistaflokkurinn Humanistische Partei linksliberal Trat nur im Wahlkreis Reykjavík-Süd an.
P (2013: Þ) Píratar Piratenpartei Piratenbewegung
R Alþýðufylkingin Volksfront von Island sozialistisch, antikapitalistisch Trat im Nordwestlichen Wahlkreis nicht an.
S Samfylkingin Allianz sozialdemokratisch
T Dögun Morgenröte liberal
V Vinstrihreyfingin – grænt framboð Links-Grüne Bewegung links-grün, feministisch

Wahlergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das schlechte Resultat der Fortschrittspartei, die 11 ihrer bisherigen 19 Sitze verlor, hatte die bestehende liberal-konservative Koalition aus Fortschrittspartei und Unabhängigkeitspartei keine Regierungsmehrheit mehr inne, obwohl sich die Unabhängigkeitspartei nicht nur halten, sondern mit nun 21 Sitzen sogar zwei Sitze dazugewinnen konnte. Auch die vier Oppositionsparteien Links-Grüne Bewegung, Píratar, Björt framtíð und Allianz, die sich kurz vor dem Wahltermin zu einem Bündnis zusammengeschlossen und bereit erklärt hatten, im Falle eines Wahlerfolges gemeinsam eine Regierung zu bilden,[11] erhielten keine Mehrheit im Althing. Als mögliches Zünglein an der Waage bzw. „Königsmacher“[12] galt damit die 2016 gegründete Partei Viðreisn („Reform“), die mit sieben Sitzen ins Parlament eingezogen ist. Sowohl eine Mitte-Rechts-Koalition aus Unabhängigkeitspartei, Fortschrittspartei und Viðreisn als auch eine Fünferkoalition aus den bisherigen Oppositionsparteien und Viðreisn wäre rechnerisch möglich gewesen. Noch am Morgen des 30. Oktobers hatte jedoch der Parteivorsitzende von Viðreisn, Benedikt Jóhannesson, eine Koalition mit Unabhängigkeitspartei und Fortschrittspartei für ausgeschlossen erklärt.[13] Während Benedikt Jóhannesson davon ausging, dass es realistisch wäre, wenn seine Partei das Mandat zur Regierungsbildung erhielte, da sie als zuvor nicht im Parlament vertretene Partei den größten Wählerzuwachs zu verzeichnen habe, sah es der Vorsitzende der Unabhängigkeitspartei, Bjarni Benediktsson, als selbstverständlich an, dass dies seiner Partei zufallen solle.[14] Bjarni Benediktsson hat dabei eingeräumt, dass die Regierungsbildung sich schwierig gestalten werde, er sei jedoch dazu bereit, eine Dreiparteienregierung zu führen. Er wolle sich alle Möglichkeiten offenhalten, wobei seine Partei am wenigsten Gemeinsamkeiten mit den Píratar habe.[14]

Premierminister Sigurður Ingi Jóhannsson von der Fortschrittspartei hat am Sonntag nach der Wahl seinen Rücktritt bei Staatspräsident Guðni Th. Jóhannesson eingereicht. Dieser habe ihn gebeten, bis zur Bildung einer neuen Regierung im Amt zu bleiben.[15]

Infolge der starken Verluste der sozialdemokratischen Allianz, die nur noch drei Abgeordnete ins Althing entsenden kann, ist Oddný G. Harðardóttir als Parteivorsitzende zurückgetreten.[16] Sie hatte dieses Amt erst im Juni 2016 übernommen. Ihre Nachfolge hat der bisherige stellvertretende Vorsitzende Logi Már Einarsson angetreten.[17]

Regierungsbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Links-Grüne Bewegung, die Píratar und Björt framtíð hatten unterschiedliche Vorstellungen von der Regierungsbildung. Während die Links-Grünen eine Fünfparteienregierung mit Viðreisn bevorzugt hätten,[18] haben sich die Píratar für eine Minderheitsregierung von Links-Grünen, Viðreisn und Björt framtíð ausgesprochen, die von den Píratar und der Allianz ohne Regierungsbeteiligung unterstützt würde. So sollte die Komplexität reduziert werden.[19] Laut dem Vorsitzenden von Björt framtíð, Óttarr Proppé, wäre eine Regierungsbildung durch Viðreisn angezeigt gewesen.[20]

Am 2. November 2016 hatte Präsident Guðni Th. Jóhannesson zunächst Bjarni Benediktsson, den Vorsitzenden der Unabhängigkeitspartei, mit der Regierungsbildung beauftragt und dies als die gangbarste Option bezeichnet.[21] Nachdem der erste Versuch der Unabhängigkeitspartei, eine Koalition mit Viðreisn und Björt framtíð zu bilden, jedoch gescheitert war, erhielt am 16. November stattdessen die Vorsitzende der Links-Grünen Bewegung Katrín Jakobsdóttir das Mandat zur Regierungsbildung.[22] Auch ihr gelang es nicht, eine Regierungskoalition zu bilden. Am 25. November verzichtete der Präsident zunächst darauf, einen dritten Versuch zur Koalitionsbildung unternehmen zu lassen, und rief alle Parteien dazu auf, einen Weg aus der Sackgasse zu suchen.[23] Nachdem er in der Folge Birgitta Jónsdóttir, die Fraktionsvorsitzende der Píratar, mit der Regierungsbildung betraut hatte und auch dieser Versuch gescheitert war, forderte Guðni Th. Jóhannesson die Parteien erneut zur Zusammenarbeit auf.[24] Mit Stand von Mitte Dezember 2016 waren als mögliche Lösungen im Gespräch: Eine Minderheitsregierung, eine Konkordanzregierung unter Beteiligung aller Parteien (ein in Island als þjóðstjórn, etwa „Nationalregierung“ oder „Volksregierung“, bezeichnetes Modell)[25] sowie Neuwahlen im Jahr 2017.[26]

Im Januar 2017 gelang es Bjarni Benediktsson, der den Posten des Premierministers übernommen hat, eine Regierungskoalition aus Unabhängigkeitspartei, Björt framtíð und Viðreisn zu bilden. Die Zusammensetzung des Kabinetts wurde am 10. Januar bekanntgegeben.[27] Die Koalition verfügt über eine knappe Mehrheit von einem Sitz im Althing.[28]

Landesweite Ergebnisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partei-
buchstabe
Partei Stimmen % ± % Sitze ±
D Sjálfstæðisflokkurinn
Unabhängigkeitspartei
54.990 29,0 % +2,3 % 21 2
V Vinstrihreyfingin – grænt framboð
Links-grüne Bewegung
30.166 15,9 % +5,0 % 10 3
P Píratar
Piratenpartei
27.449 14,5 % +9,4 % 10 7
B Framsóknarflokkurinn
Fortschrittspartei
21.791 11,5 % -12,9 % 8 11
C Viðreisn
Reform
19.870 10,5 % +10,5 % 7 7
A Björt framtíð
Strahlende Zukunft
13.578 7,2 % -1,0 % 4 2
S Samfylkingin
Sozialdemokratische Allianz
10.893 5,7 % -7,2 % 3 6
F Flokkur fólksins
Volkspartei
6.707 3,5 % +3,5 % 0 0
T Dögun
Morgenröte
3.275 1,7 % -1,4 % 0 0
R Alþýðufylkingin
Volksfront von Island
575 0,3 % +0,2 % 0 0
E Íslenska þjóðfylkingin
Isländische Nationalfront
303 0,2 % +0,2 % 0 0
H Húmanistaflokkurinn
Humanistische Partei
33 0,0 % -0,1 % 0 0
Gesamt 189.630 100,0 % 63
Quelle: iceland monitor

Ergebnisse nach Wahlkreisen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gewählte Abgeordnete in den Wahlkreisen. Jedes Kästchen entspricht einem Abgeordneten
Gewonnene Mandate in den 6 Wahlkreisen
Partei-
buchstabe
Reykiavik Nord Reykiavik Süd Südwest Nordwest Nordost Süd Gesamt
D 3 3 5 3 3 4 21
V 3 2 1 1 2 1 10
P 3 2 2 1 1 1 10
B 0 1 1 2 2 2 8
C 1 2 2 0 1 1 7
A 1 1 2 0 0 0 4
S 0 0 0 1 1 1 3
Gesamt 11 11 13 8 10 10 63
Quelle: iceland monitor

Umfragen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verlauf der Umfragewerte

In den meisten Umfragen vor der Wahl stand seit August 2016 die seit 2013 in einer Koalition mit der Fortschrittspartei (bäuerliche Mitte) regierende liberal-konservative Unabhängigkeitspartei an erster Stelle, dicht gefolgt von den Píratar, der isländischen Piratenpartei. Auch die Píratar nehmen in mehreren Umfragen den ersten Platz ein, den sie bis zum Frühling 2016 während fast eines Jahres kontinuierlich belegen konnten. Nach einer Umfrage der Universität Island vom 21. Oktober 2016 hätten sowohl die Píratar als auch die Unabhängigkeitspartei je 15 Sitze im Althing erhalten.[29] An dritter Stelle – in einer Umfrage an zweiter vor den Píratar – stand in den letzten Umfragen vom Oktober die Links-Grüne Bewegung. Die Werte der anderen Parteien bewegten sich im Oktober weitgehend im einstelligen Prozentbereich, wobei die Fortschrittspartei und die neu gegründete liberale Partei Viðreisn mehrfach über 10 % erhielten. Die isländische Fünf-Prozent-Hürde überschritten in den Oktober-Umfragen auch die sozialdemokratische Allianz und die links-liberale Björt framtíð (Helle Zukunft).

Umfragedetails in ausklappbarer Tabelle:

Institut Datum V S P A B D C Sonst.
Gallup 28. Okt. 2016 16,5 % 7,4 % 17,9 % 6,8 % 9,3 % 27,0 % 8,8 %
MMR 28. Okt. 2016 16,2 % 6,1 % 20,5 % 6,7 % 11,4 % 24,7 % 8,9 % 5,5 %
Háskóli Íslands 27. Okt. 2016 16,8 % 5,7 % 21,2 % 6,7 % 10,1 % 22,5 % 11,4 % 5,5 %
Fréttablaðið / Stöð 2 / Vísir 27. Okt. 2016 16,4 % 5,7 % 18,4 % 6,3 % 9,9 % 27,3 % 10,5 % 5,5 %
MMR 26. Okt. 2016 16,0 % 7,6 % 19,1 % 8,8 % 10,0 % 21,9 % 9,3 % 7,3 %
Fréttablaðið / Stöð 2 / Vísir 26. Okt. 2016 16,4 % 6,0 % 20,3 % 5,1 % 11,2 % 25,1 % 10,8 % 5,1 %
Háskóli Íslands 21. Okt. 2016 18,6 % 6,5 % 22,6 % 6,0 % 9,1 % 21,1 % 8,8 % 7,3 %
Fréttablaðið / Stöð 2 / Vísir 18. Okt. 2016 19,2 % 6,5 % 20,7 % 7,4 % 8,5 % 23,7 % 6,6 % 7,4 %
MMR 14. Okt. 2016 14,5 % 9,0 % 19,6 % 8,2 % 9,2 % 21,4 % 10,2 % 7,9 %
Háskóli Íslands 14. Okt. 2016 17,7 % 6,9 % 17,5 % 7,7 % 8,6 % 22,5 % 11,4 % 8,7 %
Gallup 14. Okt. 2016 14,5 % 7,1 % 18,3 % 7,7 % 9,8 % 22,6 % 12,4 % 7,6 %
Fréttablaðið / Stöð 2 / Vísir 12. Okt. 2016 15,1 % 7,3 % 22,8 % 8,2 % 8,5 % 22,7 % 8,4 % 7,0 %
Fréttablaðið / Stöð 2 / Vísir 05. Okt. 2016 12,6 % 8,8 % 19,2 % 6,9 % 11,4 % 25,9 % 6,9 % 8,3 %
Gallup 30. Sep. 2016 15,6 % 8,5 % 20,6 % 4,7 % 8,2 % 23,7 % 13,4 % 5,4 %
Fréttablaðið / Stöð 2 / Vísir 28. Sep. 2016 12,9 % 5,9 % 19,9 % 3,6 % 12,6 % 34,6 % 7,3 % 3,2 %
MMR 26. Sep. 2016 11,5 % 9,3 % 21,6 % 4,9 % 12,2 % 20,6 % 12,3 % 6,7 %
MMR 22. Sep. 2016 13,2 % 8,1 % 22,7 % 4,1 % 11,0 % 22,7 % 11,5 % 6,7 %
Gallup 16. Sep. 2016 13,5 % 8,8 % 23,1 % 2,9 % 9,4 % 25,5 % 12,2 % 4,6 %
Fréttablaðið / Stöð 2 / Vísir 08. Sep. 2016 12,7 % 7,5 % 29,5 % 2,0 % 10,7 % 28,2 % 6,7 % 2,7 %
Gallup 30. Aug. 2016 16,2 % 8,3 % 25,8 % 2,9 % 9,0 % 26,3 % 10,6 % 0,9 %
MMR 29. Aug. 2016 12,4 % 9,1 % 22,4 % 4,5 % 10,6 % 24,6 % 8,8 % 7,6 %
Gallup 29. Juli 2016 16,8 % 8,0 % 25,3 % 4,2 % 9,9 % 26,2 % 9,0 % 0,6 %
MMR 25. Juli 2016 12,9 % 8,4 % 26,8 % 3,9 % 8,3 % 24,0 % 9,4 % 6,3 %
MMR 07. Juli 2016 18,0 % 10,9 % 24,3 % 2,9 % 6,4 % 25,3 % 6,7 % 5,4 %
Gallup 29. Juni 2016 15,2 % 8,2 % 27,9 % 3,4 % 10,0 % 25,1 % 9,4 % 0,8 %
Félagsvísindastofnun HÍ[30] 24. Juni 2016 17,0 % 9,0 % 28,0 % 4,5 % 9,5 % 19,7 % 9,7 % 2,6 %
MMR 12. Juni 2016 15,9 % 7,6 % 29,9 % 2,9 % 11,1 % 22,7 % 9,1 % 0,8 %
Félagsvísindastofnun HÍ[30] 04. Juni 2016 16,5 % 7,2 % 28,3 % 3,8 % 11,8 % 23,9 % 7,9 % 0,6 %
Gallup 01. Juni 2016 16,8 % 7,7 % 27,4 % 4,0 % 10,2 % 28,5 % 4,3 % 1,1 %
Fréttablaðið / Stöð 2 / Vísir 27. Mai 2016 18,1 % 6,1 % 28,7 % 2,5 % 7,3 % 31,5 % 5,8 %
Félagsvísindastofnun HÍ[30] 17. Mai 2016 18,9 % 8,9 % 25,8 % 4,8 % 8,2 % 28,2 % 3,5 % 1,7 %
MMR 13. Mai 2016 15,8 % 7,5 % 31,0 % 4,9 % 10,4 % 26,3 % 2,5 %
Fréttablaðið 12. Mai 2016 19,8 % 7,4 % 30,3 % 3,1 % 6,5 % 31,1 % 1,8 %
Fréttablaðið 06. Mai 2016 14,0 % 8,4 % 31,8 % 4,0 % 8,3 % 29,9 % 3,6 %
MMR 03. Mai 2016 14,0 % 9,7 % 28,9 % 3,4 % 11,2 % 27,8 % 5,0 %
Gallup 30. Apr. 2016 18,4 % 8,3 % 26,6 % 5,2 % 10,5 % 27,0 % 3,5 % 0,5 %
Gallup 12. Apr. 2016 19,8 % 9,0 % 29,3 % 5,0 % 6,9 % 26,7 % 2,7 % 0,6 %
U. Iceland 08. Apr. 2016 14,7 % 9,5 % 30,9 % 4,8 % 12,9 % 23,3 % 3,9 %
Maskína 08. Apr. 2016 20,0 % 7,2 % 34,2 % 5,2 % 9,4 % 21,3 % 2,7 %
Gallup 07. Apr. 2016 16,7 % 7,6 % 32,4 % 5,6 % 10,8 % 21,9 % 3,3 % 1,7 %
MMR 06. Apr. 2016 12,8 % 9,9 % 36,7 % 5,8 % 8,7 % 22,5 % 3,6 %
Fréttablaðið 05. Apr. 2016 11,2 % 10,2 % 43,0 % 3,8 % 7,9 % 21,6 % 2,3 %
U. Iceland 05. Apr. 2016 14,9 % 8,1 % 39,4 % 4,4 % 10,0 % 18,8 % 4,4 %
Gallup 01. Apr. 2016 11,0 % 9,5 % 36,1 % 3,2 % 12,0 % 23,2 % 2,1 % 2,9 %
MMR 18. Mär. 2016 9,3 % 9,2 % 38,3 % 4,2 % 12,4 % 22,9 % 3,4 %
Fréttablaðið 09. Mär. 2016 8,4 % 8,2 % 38,1 % 1,8 % 12,8 % 27,6 % 3,1 %
MMR 02. Mär. 2016 7,8 % 7,8 % 37,0 % 4,2 % 12,8 % 23,4 % 7 %
Gallup 02. Mär. 2016 10,8 % 9,7 % 35,9 % 3,3 % 11,0 % 23,7 % 5,6 %
Gallup 02. Feb. 2016 10,8 % 9,2 % 35,3 % 3,6 % 12,0 % 24,4 % 4,7 %
MMR 02. Feb. 2016 11,0 % 9,4 % 35,6 % 4,4 % 12,2 % 21,1 % 5,9 %
Fréttablaðið 30. Jan. 2016 9,6 % 9,9 % 41,8 % 1,6 % 10,2 % 23,2 % 3,7 %
Gallup 02. Jan. 2016 10,2 % 10,4 % 33,1 % 4,2 % 12,0 % 25,2 % 4,9 %
MMR 18. Dez. 2015 11,4 % 12,9 % 34,9 % 5,3 % 11,5 % 20,6 % 3,4 %
Gallup 04. Dez. 2015 11,4 % 10,1 % 32,9 % 3,9 % 12,0 % 24,8 % 4,9 %
MMR 16. Nov. 2015 9,9 % 10,5 % 35,3 % 4,6 % 10,8 % 23,7 % 5,2 %
Gallup 04. Nov. 2015 11,1 % 10,6 % 35,5 % 4,6 % 9,6 % 24,6 % 4,4 %
MMR 21. Okt. 2015 11,8 % 11,3 % 34,2 % 6,5 % 10,4 % 21,7 % 4,1 %
Gallup 02. Okt. 2015 10,6 % 10,1 % 34,6 % 5,6 % 10,1 % 24,4 % 4,6 %
MMR 03. Sep. 2015 9,6 % 10,6 % 33,0 % 5,8 % 11,4 % 25,3 % 4,3 %
Gallup 01. Sep. 2015 11,8 % 9,3 % 35,9 % 4,4 % 11,1 % 21,7 % 5,8 %
Gallup 07. Aug. 2015 8,9 % 12,2 % 32,3 % 5,0 % 12,4 % 24,0 % 5,2 %
MMR 04. Aug. 2015 10,2 % 9,6 % 35,0 % 4,4 % 12,2 % 23,1 % 5,5 %
MMR 30. Juni 2015 12,0 % 9,3 % 33,2 % 5,6 % 10,6 % 23,8 % 5,5 %
Rúv 29. Juni 2015 10,3 % 11,4 % 32,0 % 6,4 % 11,3 % 24,5 % 4,1 %
MMR 25. Juni 2015 10,5 % 11,6 % 32,4 % 6,8 % 10,0 % 23,3 % 5,4 %
FBL 19. Juni 2015 7,3 % 11,1 % 37,5 % 3,3 % 8,5 % 29,5 % 2,8 %
MMR 16. Juni 2015 11,1 % 11,8 % 34,5 % 6,7 % 11,3 % 21,2 % 3,5 %
Gallup 01. Juni 2015 9,8 % 12,4 % 34,1 % 7,4 % 8,9 % 23,0 % 4,3 %
MMR 26. Mai 2015 10,4 % 13,1 % 32,7 % 6,3 % 8,6 % 23,1 % 5,6 %
MMR 04. Mai 2015 10,8 % 10,7 % 32,0 % 8,3 % 10,8 % 21,9 % 5,5 %
Gallup 30. Apr. 2015 10,6 % 14,1 % 30,1 % 7,8 % 10,1 % 22,9 % 4,4 %
Gallup 30. Mär. 2015 10,1 % 15,8 % 21,7 % 10,9 % 10,8 % 25,0 % 5,7 %
Kjarninn 26. Mär. 2015 10,2 % 16,1 % 23,6 % 10,1 % 11,0 % 24,8 % 4,2 %
MMR 21. Mär. 2015 9,0 % 16,3 % 29,1 % 9,0 % 11,6 % 23,4 % 1,7 %
MMR 18. Mär. 2015 10,8 % 15,5 % 23,9 % 10,3 % 11,0 % 23,4 % 5,1 %
Fréttablaðið 11. Mär. 2015 10,4 % 16,1 % 21,9 % 9,2 % 10,1 % 28,0 % 4,3 %
Rúv 02. Mär. 2015 11,2 % 17,1 % 15,2 % 13,3 % 11,0 % 26,1 % 6,1 %
MMR 19. Feb. 2015 12,9 % 14,5 % 12,8 % 15,0 % 13,1 % 25,5 % 6,2 %
Gallup 03. Feb. 2015 11,0 % 18,0 % 12,0 % 13,0 % 13,0 % 27,0 % 6,0 %
MMR 14. Jan. 2015 11,9 % 15,9 % 12,8 % 16,9 % 9,4 % 27,3 % 5,8 %
Mbl 16. Dez. 2014 11,6 % 16,1 % 11,4 % 16,2 % 11,0 % 29,0 % 4,7 %
Fréttablaðið 17. Nov. 2014 13,1 % 19,2 % 9,2 % 12,5 % 12,8 % 32,9 %
MMR 04. Nov. 2014 10,7 % 16,1 % 11,3 % 18,6 % 12,3 % 23,6 % 7,4 %
Gallup 03. Okt. 2014 13,0 % 19,0 % 7,0 % 16,0 % 12,0 % 27,0 %
MMR 08. Sep. 2014 10,4 % 16,9 % 9,2 % 17,8 % 11,3 % 28,2 % 6,2 %
MMR 28. Aug. 2014 9,6 % 20,3 % 10,3 % 17,6 % 9,6 % 26,6 % 6,0 %
MMR 31. Juli 2014 11,6 % 17,0 % 9,6 % 19,2 % 11,8 % 24,1 % 6,7 %
MMR 24. Juni 2014 11,4 % 16,5 % 8,3 % 21,8 % 11,4 % 25,0 % 5,6 %
MMR 13. Mai 2014 11,6 % 16,4 % 9,6 % 19,4 % 12,3 % 22,1 % 8,6 %
MMR 02. Mai 2014 11,7 % 17,4 % 9,0 % 15,5 % 14,1 % 25,1 % 7,2 %
MMR 14. Apr. 2014 11,5 % 15,1 % 11,0 % 17,1 % 14,4 % 23,9 % 7,0 %
[1] 03. Mär. 2014 10,4 % 14,0 % 9,3 % 16,4 % 14,6 % 29,0 % 5,6 %
RÚV 27. Feb. 2014 13,0 % 16,8 % 9,8 % 15,8 % 15,3 % 23,7 % 5,6 %
Capacent 01. Feb. 2014 12,7 % 14,9 % 8,1 % 14,2 % 18,3 % 26,9 %
MMR 22. Jan. 2014 11,0 % 17,1 % 6,9 % 15,9 % 17,0 % 26,3 % 5,6 %
Capacent 24. Dez. 2013 13,3 % 15,1 % 10,7 % 13,1 % 16,4 % 25,3 %
MMR 30. Nov. 2013 12,6 % 13,8 % 9,0 % 15,2 % 15,0 % 26,8 %
Wahl 2013 28. Apr. 2013 10,87 % 12,85 % 5,10 % 8,25 % 24,43 % 26,70 %

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Island : Vorgezogene Parlamentswahl wegen "Panama Papers" Die Zeit 12. August 2016
  2. Vala Hafstad: President Refuses to Accept Dissolution of Parliament (Englisch) In: Iceland Review Online. 5. April 2016. Abgerufen am 7. August 2016.
  3. Island: Neuwahlen im Herbst, Regierungschef tritt ab. Süddeutsche Zeitung (online), 7. April 2016, abgerufen am 7. April 2016.
  4. Alëx Elliott: Government Survives No Confidence Vote (Englisch) In: Iceland Review Online. 8. April 2016. Abgerufen am 7. August 2016.
  5. a b c Jóhann Bjarni Kolbeinsson: Metfjöldi þingmanna hættir á Alþingi (Isländisch) RÚV. 13. August 2016. Abgerufen am 23. August 2016.
  6. Milla Ósk Magnúsdóttir: Ásmundur Einar hættir á þingi (Isländisch) RÚV. 20. August 2016. Abgerufen am 22. August 2016.
  7. Framboðslistar við alþingiskosningarnar 29. október 2016 (Isländisch) Innanríkisráðuneytið (Isländisches Innenministerium). 19. Oktober 2016. Abgerufen am 20. Oktober 2016.
  8. Silke Bigalke: Patt auf Island. In: Süddeutsche Zeitung. 30. Oktober 2016. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  9. Peter Mühlbauer: Volksabstimmungsbefürworter wird neuer isländischer Präsident. In: Telepolis. 27. Juni 2016. Abgerufen am 7. August 2016.
  10. Hans Ulrich Schmid: Wörterbuch Isländisch-Deutsch. 2., überarb. Auflage. Buske, Hamburg 2011, ISBN 978-3-87548-596-7, S. 283.
  11. Vala Hafstað: Opposition Parties Find Common Ground (Englisch) In: Iceland Review Online. 27. Oktober 2016. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  12. Jon Henley: Iceland elections leave ruling centre-right party in driving seat (Englisch) In: The Guardian. 30. Oktober 2016. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  13. Viðreisn útilokar ríkisstjórn með Sjálfstæðisflokki og Framsókn á ný (Isländisch) In: Kjarninn. 30. Oktober 2016. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  14. a b Vala Hafstað: Leaders Disagree who Should Form Government (Englisch) In: Iceland Review Online. 30. Oktober 2016. Abgerufen am 30. Oktober 2016.
  15. chi/sda: Islands Regierungschef tritt nach Parlamentswahl zurück. In: Tages-Anzeiger. 30. Oktober 2016. Abgerufen am 31. Oktober 2016.
  16. Ásrún Brynja Ingvarsdóttir: Oddný segir af sér formennsku (Isländisch) In: ruv.is. Ríkisútvarpið. 31. Oktober 2016. Abgerufen am 31. Oktober 2016.
  17. Arnar Páll Hauksson: „Ekki hennar sök hvernig fór“ (Isländisch) In: ruv.is. Ríkisútvarpið. 31. Oktober 2016. Abgerufen am 31. Oktober 2016.
  18. Vala Hafstað: Left-Greens Prefer Five-Party Government (Englisch) In: Iceland Review Online. 31. Oktober 2016. Abgerufen am 31. Oktober 2016.
  19. Vala Hafstað: Pirates Suggest Minority Government (Englisch) In: Iceland Review Online. 31. Oktober 2016. Abgerufen am 31. Oktober 2016.
  20. Vala Hafstað: Bright Future Wants Reform Party to Lead (Englisch) In: Iceland Review Online. 31. Oktober 2016. Abgerufen am 31. Oktober 2016.
  21. Vala Hafstað: Independence Party Leader to Form Government (Englisch) In: Iceland Review Online. 2. November 2016. Abgerufen am 2. November 2016.
  22. Vala Hafstað: Left-Green Leader to Form Government (Englisch) In: Iceland Review Online. 16. November 2016. Abgerufen am 16. November 2016.
  23. Rudolf Hermann: Regierungsbildung in der Sackgasse: Greift Island nach einem Konkordanzmodell?. In: Neue Zürcher Zeitung. 25. November 2016. Abgerufen am 25. November 2016.
  24. Vala Hafstað: No One Given Mandate to Form Government (Englisch) In: Iceland Review Online. 13. Dezember 2016. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  25. Sunna Valgerðardóttir: Hvað er þjóðstjórn? (Isländisch) In: ruv.is. 2. Dezember 2016. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  26. Paul Fontaine: BREAKING: Coalition Talks Break Down, Pirates Return Mandate To President (Englischi) In: The Reykjavík Grapevine. 12. Dezember 2016. Abgerufen am 16. Dezember 2016.
  27. Brynjólfur Þór Guðmundsson: Þetta eru ráðherrarnir í nýrri ríkisstjórn (Isländisch) RÚV. 10. Januar 2017. Abgerufen am 11. Januar 2017.
  28. Paul Fontaine: Iceland’s New Right-Wing Government To Be Announced Tomorrow (Englisch) In: The Reykjavík Grapevine. 9. Januar 2017. Abgerufen am 11. Januar 2017.
  29. New poll puts Pirates back on course to win Iceland elections (Englisch) In: Iceland Monitor. Morgunblaðið. 21. Oktober 2016. Abgerufen am 24. Oktober 2016.
  30. a b c Félagsvísindastofnun Háskóla Íslands, das sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut der Universität Island.