Zum Inhalt springen

Parlamentswahl in Ungarn 2026

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
← 2022Parlamentswahl
in Ungarn 2026
2030
Listenstimmen[1]
 %
60
50
40
30
20
10
0
53,18
38,61
5,63
1,10
0,82
0,66
keine
Fidesz–KDNP b
DK d
Minder-
heiten
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
 55
 50
 45
 40
 35
 30
 25
 20
 15
 10
   5
   0
  −5
−10
−15
−20
−25
−30
−35
+53,18
−15,52
−0,25
−33,34
−2,45
+0,11
−1,74
Minder-
heiten
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
b 
Wahlbündnis von Fidesz und KDNP
d 
2022 in Wahlbündnis mit Jobbik, MSZP-PM, Zöldek und Momentum
Sitzverteilung
141
52
6
141 52 6 
Insgesamt 199 Sitze

Die Parlamentswahl in Ungarn 2026 fand am 12. April 2026 statt. Dabei wurden die 199 Abgeordneten des ungarischen Parlaments (Országgyűlés) für eine Legislaturperiode von vier Jahren neu gewählt. Die oppositionelle Tisztelet és Szabadság Párt (TISZA) um ihren Vorsitzenden und Spitzenkandidaten Péter Magyar setzte sich deutlich gegen die seit 16 Jahren regierende Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orbán durch und gewann mit 141 von 199 Mandaten eine Zweidrittelmehrheit im Parlament.[2] Die Wahlbeteiligung lag bei 78,99 %.[3] Das neu gewählte Parlament trat erstmals am 9. Mai 2026 zusammen.[4]

Magyar und Orbán am 9. Oktober 2024 im Europäischen Parlament
Magyar-Wahlkampf bei einer Kundgebung in Siófok (2025)

Der Aufstieg von TISZA

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang Februar 2024 wurde bekannt, dass Ungarns Präsidentin Katalin Novák im April 2023 eine Strafaussetzung für Endre Kónya genehmigt hatte – den ehemaligen stellvertretenden Direktor eines Kinderheims in Bicske, der an der Vertuschung von sexuellen Missbrauchsfällen beteiligt war. Dieser Gnadenakt löste große öffentliche Empörung aus; Novák trat am 10. Februar 2024 zurück. Judit Varga – Ex-Justizministerin von Juli 2019 bis Juli 2023 – gab bekannt, ihre politischen Funktionen niederzulegen, weil sie den Gnadenakt beglaubigt hatte.[5]

Unmittelbar danach trat Vargas Ex‑Ehemann Péter Magyar erstmals öffentlich in Erscheinung: In einem Interview, das Millionen Menschen erreichte, kritisierte er offen die Doppelmoral und strukturelle Korruption im von der Fidesz-Partei dominierten politischen System. Bis dahin hatte Magyar gut dotierte, jedoch politisch weitgehend bedeutungslose Positionen in staatlichen Institutionen innegehabt und war der breiten Öffentlichkeit hauptsächlich als Begleiter seiner prominenten Ehefrau bekannt. Nach eigenen Angaben entschloss er sich zur Veröffentlichung des Interviews, um sich „aus dem System zu lösen“, weil er die „Lügen nicht länger ertragen“ habe. Nach massiven medialen Angriffen regierungsnaher Medien kündigte er kurz darauf seinen Einstieg in die Parteipolitik an. Er erklärte seine Kandidatur für die Europawahl im Juni 2024 und für die Parlamentswahl 2026.[6]

Änderung des Wahlgesetzes

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 17. Dezember 2024 stimmte die Nationalversammlung über Änderungen der Wahlkreise ab. Infolgedessen sank die Zahl der Wahlkreise in Budapest von 18 auf 16, während sie im Komitat Pest von 12 auf 14 stieg. Auch in einigen Teilen der Komitate Csongrád-Csanád und Fejér kam es zu Grenzänderungen. Die regierende Fidesz-KDNP begründete diese Entscheidung mit den Ergebnissen der letzten Volkszählung (2022). Doch laut der Opposition war das eigentliche Ziel, ihre Position in diesen Bezirken zu schwächen, vor allem in den Hauptstadtbezirken, in denen sie zuvor direkt gewählt worden waren.[7] Die Änderungen wurden als Wahlkreismanipulation (im englischen „Gerrymandering“) kritisiert, da die oppositionelle Tisza-Partei bei der nationalen Wahl einen Vorsprung von etwa 5 Punkten erzielen muss, um eine Mehrheit in der Nationalversammlung zu erreichen.[8]

Konflikt mit der Ukraine

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vorfeld der Wahl entspann sich ein diplomatischer Konflikt zwischen Ungarn und der Ukraine, der von der Orbán-Regierung für Wahlkampfzwecke instrumentalisiert wurde. Ein Streitpunkt war die Druschba-Pipeline, über die Ungarn und die Slowakei große Mengen an russischen Öls beziehen. Die Leitung verläuft auch über das Territorium der Ukraine. Nach einem russischen Drohnenangriff[9] brach ein Feuer im ukrainischen Verteilungs-Knoten Brody aus, woraufhin die Öllieferungen gestoppt wurden. Orbán warf der Ukraine vor, die Reparatur der Pipeline systematisch zu verzögern, um durch eine Ölknappheit in Ungarn die Wahlchancen von Fidesz–KDNP zu vermindern. Satellitenbilder sollten beweisen, dass die Ölleitung intakt sei. Sicherheitsexperte András Rácz von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik widersprach: Ein Öltank in Brody mit dem Fassungsvermögen von 75 Mio. Litern Rohöl sei durch den Drohnenangriff beschädigt worden, und um eine Umweltkatastrophe zu verhindern und das Öl zu retten, sei es in die Pipeline als Zwischenspeicher gepumpt worden. Deshalb, und wegen Beschädigungen durch Angriffe, sei diese für Wochen unbenutzbar.[10] Auf diese und ähnliche Gegendarstellungen gingen Orbán und seine Gefolgsleute nicht ein und inszenierten eine ausgedehnte Kampagne. Péter Magyar wurde auf Fidesz–KDNP-Wahlplakaten häufig zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj abgebildet, und ihm und seiner Partei TISZA wurde Kriegstreiberei vorgeworfen. In zum Teil KI-generierten Videos wurden drastische Schreckensszenarien bei einem TISZA-Wahlsieg ausgemalt: Familienväter würden als Soldaten an die Front in die Ukraine geschickt. Medienwirksamer ließ die Orbán-Regierung vermeintlich bedrohte Energieanlagen durch die Armee „sichern“. Am 21. Februar 2026 legte Orbán sein Veto für die Freigabe von EU-Hilfen an die Ukraine ein – so lange, bis die Druschba-Pipeline wieder arbeite.[10]

Am 4. März 2026 goss Selenskyj Öl ins Feuer, als er öffentlich die Hoffnung äußerte, dass niemand in der EU den geplanten (und von Ungarn mit einem Veto blockierten) 90-Milliarden-Kredit an die Ukraine behindern möge. Andernfalls werde er die Adresse dieser Person an die ukrainischen Streitkräfte weitergeben, die dann auf ihre Art mit diesem Blockierer sprechen würden. Diese Äußerung stieß in Ungarn nicht nur bei den Orbán-Anhängern, sondern auch bei Oppositionsführer Magyar auf Kritik. Zwei Tage später wurden zwei Geldtransporter der staatlichen ukrainischen Oschadbank von den ungarischen Behörden gestoppt, als sie Ungarn in Richtung Ukraine durchquerten. Die ungarische Regierung ordnete eine Untersuchung an, ob es sich bei den transportierten Geldern um Besitztümer von „kriminellen, terroristischen oder politischen Organisationen in Ungarn“ handle. Nach ukrainischen Angaben befand sich in den Transportern Bargeld in Höhe von 40 Millionen Dollar, 35 Millionen Euro sowie neun Kilogramm Gold.[11] Am 11. März 2026 brach eine durch die ungarische Regierung initiierte Gruppe zu einer „Bestandsaufnahme-Mission“ mit dem Auto nach Brody auf, mit dem Ziel, einen Bericht zur Pipeline zu erstellen. Das ukrainische Außenministerium bezeichnete die Mitglieder der Mission als „Touristen“, da sie keinen offiziellen Status hätten und auch keine offiziellen Treffen vereinbart worden seien. Die Charakterisierung als „Delegation“ sei daher unzutreffend. Weitere scharfe Wortwechsel zwischen der ungarischen und ukrainischen Regierung folgten.[10] Am 17. März 2026 akzeptierte die Ukraine einen Vorschlag der EU-Kommission zur Reparatur der Pipeline mit EU-Hilfe.[12]

Wahlkampfthemen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie schon bei den vorangegangenen Wahlen thematisierten Orbán und seine Anhänger vor allem das Thema der außenpolitischen Unabhängigkeit Ungarns von der Europäischen Union. Diesmal war nicht wie in früheren Zeiten die Migrationspolitik das Hauptthema, sondern der Krieg in der Ukraine. Orbán wollte für eine friedliche Einigung in diesem Konflikt eintreten, während er der Ansicht war, dass die EU eine „Kriegspolitik“ betreibe. Die Opposition warf Orbán vor, in Ungarn ein System der Vetternwirtschaft und Korruption errichtet zu haben. Im Korruptionswahrnehmungsindex von Transparency International landete Ungarn unter allen EU-Staaten auf dem letzten Platz.[13] Aufgrund von Defiziten bei der Korruptionsbekämpfung und der Rechtsstaatlichkeit blockierte die EU seit 2022 die Auszahlung von mehreren Milliarden Euro Fördermitteln. Einen Teil der Gelder konnte Ungarn Ende 2023 abrufen, jedoch waren Klagen wegen weiterbestehender Defizite in den genannten Bereichen anhängig, so dass Ungarn möglicherweise der Verlust der gesamten Förderung droht.[14] Am 25. November 2025 nahm das Europaparlament mit 415 zu 193 Stimmen bei 25 Enthaltungen einen Zwischenbericht „über die fortdauernde Erosion der Rechtsstaatlichkeit in Ungarn und die wiederholten Verstöße gegen die Werte der EU“ an.[15]

Auch mit Hilfe der EU-Unterstützung konnte die Orbán-Regierung mit Subventionen zahlreiche Investoren aus dem Ausland, auch aus Fernost, vor allem aus dem Bereich der Automobilzulieferer ins Land locken. Die neu aufgebauten Fabrikationsstätten führten jedoch nicht zur versprochenen großen Zahl an neuen Arbeitsplätzen und erzeugten zum Teil massive Umweltprobleme.[16][17]

Ein weiteres Thema im Wahlkampf waren die von der Opposition angeprangerten Mängel im öffentlichen Gesundheitssystem.[18]

Wahlbeeinflussung durch Russland

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vorfeld der Wahl betrieb Russland Propaganda für den in Umfragen weit zurückliegenden Viktor Orbán: In sozialen Medien gab es prorussische Kampagnen, die ihn als einzigen Garanten ungarischer Souveränität darstellten. Auch gab es Hinweise auf Schmutzkampagnen gegen TISZA-Kandidaten mit manipulierten Dokumenten und KI-generierten Videos. Die Washington Post berichtete von Überlegungen des russischen Auslandsgeheimdienstes SVR, einen fingierten Anschlag auf Orbán zu verüben. Dies sollte die Stimmung weg vom „rationalen Bereich“, z. B. von sozioökonomischen Fragen, wie den wirtschaftlichen Problemen, hin zu „emotionalen Themen“, wie Sicherheit, Stabilität und Angst, verschieben.[19][20]

Wenige Tage vor der Wahl tauchte ein KI-Video auf, das angeblich von der Deutschen Welle und von United24 stammen sollte. Demnach hätten ukrainische Flüchtlinge versucht, eine Bombe an Orbáns Amtssitz zu zünden, und seien dabei getötet worden.[21]

Wahlbeeinflussung durch die USA

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Vorfeld der Wahlen wurde Orbán offiziell von der Trump-Regierung unterstützt. Bei einer Wahlkampfveranstaltung Orbáns trat US-Vizepräsident JD Vance auf.[22]

Die 199 Mitglieder des ungarischen Parlaments werden in einer Mischung aus Mehrheitswahl und Verhältniswahl gewählt, wobei das Element der Mehrheitswahl dominiert:

Sitzverteilung im Wahlkreis:

Karte der Wahlkreise

In jedem der 106 Wahlkreise ist der Kandidat mit den meisten Stimmen gewählt. Dabei ist eine relative Mehrheit ausreichend.

Sitzverteilung nach Listen:

93 Abgeordnete werden nach dem D’Hondt-Verfahren proportional verteilt. Zu den Listenstimmen der Partei werden hierbei die Stimmen ihrer erfolglosen Wahlkreiskandidaten addiert. Hat ein Kandidat einen Wahlkreis gewonnen, wird sein Stimmenvorsprung vor dem Zweitplatzierten (vermindert um eins) zu den Listenstimmen seiner Partei addiert.

Parteien müssen mindestens fünf Prozent aller Listenstimmen erhalten, um an der Sitzverteilung teilzunehmen. Handelt es sich um eine gemeinsame Liste zweier Parteien, beträgt die Sperrklausel zehn Prozent, bei einer gemeinsamen Liste von drei oder mehr Parteien 15 %.

Eine Partei kann eine Liste nur einreichen, wenn sie in mindestens 71 Wahlkreisen (zwei Drittel aller Wahlkreise) einen Kandidaten aufgestellt hat und sich diese Wahlkreise auf mindestens 14 Komitate oder Budapest (das zu keinem Komitat gehört) verteilen. Diese Hürde wurde im Dezember 2020 erhöht. Zuvor genügten zur Aufstellung einer Liste 27 Wahlkreiskandidaten in neun Komitaten.[23][24]

Teilnehmende Parteien

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Partei Kandidaten Politische Ausrichtung Parteienbündnis Europäische Partei/Fraktion Ergebnis 2022 Sitze vor Wahl
Stimmen (%) Sitze
Logo Fidesz – Magyar Polgári Szövetség (Fidesz)

Fidesz – Ungarischer Bürgerbund

Foto

Viktor Orbán

Nationalkonservatismus, EU-Skepsis, Orbánismus, Rechtspopulismus, Nationalismus, Wirtschaftsliberalismus Fidesz–KDNP P.eu/PfE 52,5
117/199
116/199
Kereszténydemokrata Néppárt (KDNP)

Christlich-Demokratische Volkspartei

Foto

Zsolt Semjén

Christdemokratie, Gesellschaftskonservatismus, Nationalkonservatismus –/PfE
18/199
19/199
Logo Tisztelet és Szabadság Párt (TISZA)

Respekt- und Freiheitspartei

Foto

Péter Magyar

Konservatismus, Zentrismus, Anti-Korruption, Nationalliberalismus, Pro-Europäismus –/EVP Nicht teilgenommen
0/199
Logo Demokratikus Koalíció (DK)

Demokratische Koalition

Foto

Klára Dobrev

Sozialliberalismus, Pro-Europäismus SPE/S&D 34,9
56/199
Unter Wahlbündnis Egységben Magyarországért
15/199
Logo Jobbik Magyarországért Mozgalom (Jobbik)

Bewegung für ein besseres Ungarn

Foto

Béla Adorján

Konservatismus, Nationalismus ECPP/–
7/199
Mi Hazánk Mozgalom (MHM)

Unsere-Heimat-Bewegung

Foto

László Toroczkai

Ultranationalismus, Rechtspopulismus, Rechtsextremismus, Dritter Weg, EU-Skepsis, Antiziganismus ESN/ESN 5,7
6/199
6/199
Logo Magyar Kétfarkú Kutya Párt (MKKP)

Ungarische Partei des zweischwänzigen Hundes

Foto

Dávid Nagy

Satire –/– 3,3
0/199
0/199

Weitere teilnehmende Parteien:

Parteien, die ihren Rückzug angekündigt haben:

Meinungsforschungsinstitute und mögliche Parteinähe

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere ungarische und internationale Meinungsforschungsinstitute stehen in der Kritik, enge Verbindungen zu politischen Parteien zu haben oder parteinah finanziert zu werden. In alphabetischer Reihenfolge:

Institut Mutmaßliche Parteinähe oder Interessenkonflikt Quelle(n)
XXI. Század Intézet Enge Verbindungen zu Fidesz, Direktorin ist Mária Schmidt, ehemalige Beraterin von Viktor Orbán, zum Vorstand gehört der ehemalige Europaabgeordnete József Szájer. [25][26]
Alapjogokért Központ Enge Verbindungen zur Fidesz sowie staatliche Finanzierung. [27][28]
Forrás Társadalomkutató Die Gründer waren Mitarbeiter von „Gemeinsam für Ungarn“ im Jahr 2022. [29][30]
IDEA Institute Ein leitender Mitarbeiter ist Berater der DK. [31][27]
Iránytű Institute Finanzierung durch Jobbik, die Berichten zufolge einziger Auftraggeber ist. [27]
Magyar Társadalomkutató Enge Verbindungen zur Fidesz. [28]
McLaughlin & Associates Das Institut wird als „Trumps Wahlkampf-Meinungsforscher“ bezeichnet. [32][33]
Medián Der Eigentümer war Mitglied der SZDSZ und das Institut gilt als dem Oppositionsblatt HVG nahestehend. [34]
Nézőpont Institute Enge Verbindungen zur Fidesz und staatliche Finanzierung. [35][36][28]
Publicus Institute Enge Beziehung zur MSZP. [31][27]
Real-PR 93 Enge Verbindungen zur Fidesz. [37]
Republikon Institute Bezeichnet sich selbst als liberal; der Gründer ist ehemaliger SZDSZ-Politiker. [38][27]
Századvég Enge Verbindungen zur Fidesz sowie staatliche Finanzierung. [35][39][27]
Závecz Research Wird mit einer linksliberalen Oppositionspartei in Verbindung gebracht. [31][27]

Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse verschiedener Umfragen unter ungarischen Bürgern, die gefragt wurden, welche Partei sie bei den bevorstehenden Wahlen wählen würden. Die Zahlen entsprechen dem Prozentsatz der Parteianhänger, die angaben, für eine bestimmte Partei zu stimmen. Die Antworten noch unentschiedener Wähler wurden dabei nicht berücksichtigt. Diese Umfragewerte sind für das Gesamtergebnis der Wahl nur bedingt aussagekräftig, da ausschließlich Parteipräferenzen abgefragt wurden und keine Prognosen zu den Wahlen der 106 Direktkandidaten der Wahlkreise einbezogen wurden.

Zu berücksichtigen ist ebenfalls, dass unabhängige Institute wie Medián und Závecz Magyars TISZA-Partei oft klar vor Orbáns Fidesz sahen, während Umfragen von regierungsnahen Instituten wie Nézőpont oder Századvég einen Wahlsieg von Orbáns Fidesz prognostizierten.[40]

Letzte Umfragen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Befragungszeitraum Quelle Stichprobe Logo Logo MHM Logo Sonstige
8. – 11. April 2026 21 Kutatóközpont[41] 1500 38 55 1 5 1
7. – 11. April 2026 Median[42] 2286 37,9 55,5 1,4 3,9 1,3
7. – 10. April 2026 Minerva[43] 3332 41,1 50,8 1,7 4,2 2,3
5. – 10. April 2026 AtlasIntel[44] 1587 39,3 52,1 1,5 5,1 1,4 0,6
7. – 9. April 2026 Závecz Research[45] 1000 40 54 1 4 1
7. – 9. April 2026 Publicus[46] 1004 39 52 2 5 2
7. April 2026 McLaughlin & Associates[47] 1000 45,4 39,7 4,6 7,5 2,2 0,6
31. März – 4. April 2026 Iránytű Institute[48] 1000 40 51 1 4 4 0
29. März – 4. April 2026 IDEA[49] 1500 37 50 4 5 2 2
27.– 30. März 2026 Publicus[50] 1002 40 49 3 6 3
28.– 29. März 2026 Alapjogokért Központ[51] 1000 50 42 2 5 1
24.– 28. März 2026 Závecz Research[52] 1000 38 51 3 5 3
23.– 28. März 2026 21 Kutatóközpont[53] 1500 37 56 1 5 1
26.– 27. März 2026 XXI. Század[54] 1000 46 41 5 6 2
23.– 26. März 2026 Republikon[55] 1000 40 49 2 5 4
17.– 20. März 2026 Medián[56] 1000 35 58 1 4 2
16.– 17. März 2026 Nézőpont[57] 1000 46 40 3 8 3
3. April 2022 Wahl 2022 5.651.057 54,1 34,4 5,9 3,3 2,3

Ältere Umfragen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Januar – März 2026
Befragungszeitraum Quelle Stichprobe Logo Logo MHM Logo Sonstige
10.– 11. März 2026 Minerva[58] 1000 40,1 51,3 1,4 5,5 1,7
7.– 9. März 2026 XXI. Század[59] 1200 46 41 4 6 3
2.– 6. März 2026 21 Kutatóközpont[60] 1200 39 53 2 5 1
28. Feb. – 6. März 2026 IDEA[61] 1500 37 49 5 6 2 1
25. Feb. – 2. März 2026 McLaughlin & Associates[62] 1000 43 37 5 5 3
22.– 28. Feb. 2026 Závecz Research[63] 1000 38 50 3 7 2
24.– 27. Feb. 2026 Publicus[64] 1001 39 47 4 6 4
23.– 25. Feb. 2026 Nézőpont[65] 1000 45 40 3 8 4
20.–25. Feb. 2026 Minerva[66] 1200 41,5 50 2,8 4,1 1,7
18.– 23. Feb. 2026 Medián[67] 1000 35 55 2 6 2
12.– 17. Feb. 2026 Republikon[68] 1000 39 47 3 6 5
Februar 2026 Publicus[69] 1001 39 48 5 5 4
9.– 11. Feb. 2026 Nézőpont[70] 1000 46 40 4 7 3 0
7. Februar 2026 Die Grüne Partei gibt bekannt, bei der Wahl nicht anzutreten
31. Jan. – 6. Feb. 2026 IDEA[71] 1500 38 48 5 5 3 1
28. Jan. – 2. Feb. 2026 21 Kutatóközpont[72] 1000 37 53 3 5 2
27.– 30. Jan. 2026 McLaughlin & Associates[73] 1000 43 37 5 5 4 2
27. Januar 2026 Die Ungarische Sozialistische Partei gibt bekannt, bei der Wahl nicht anzutreten.[74]
21.– 24. Jan. 2026 Publicus[75] 1001 40 48 4 5 3 0
19.– 24. Jan. 2026 Závecz Research[76] 1000 39 49 4 5 3 2
22.– 23. Jan. 2026 Magyar Társadalomkutató[77] 1000 51 41 1 5 2 0
19.– 22. Jan. 2026 Minerva[78] 1115 36,7 54,3 2,5 4,4 2,1 0,0
15.– 20. Jan. 2026 Republikon[79] 1000 38 47 4 6 5
15.– 17. Januar 2026 Die LMP und zwei weitere Parteien verkünden, bei der Wahl nicht anzutreten.[80][81][82]
12.–14, Jan. 2026 XXI. Század[83] 1000 45 40 3 7 5
7.– 13. Jan. 2026 Medián[84] 1000 39 51 1 5 3 1
5.– 8. Jan. 2026 Alapjogokért Központ[85] 1000 49 41 2 6 2 0
5.– 7. Jan. 2026 Nézőpont[86] 1000 47 40 3 6 4 0
3. April 2022 Wahl 2022 5.651.057 54,1 34,4 5,9 3,3 2,3
März – Dezember 2025
Befragungszeitraum Quelle Stichprobe Logo Logo MHM Logo Sonstige
16.– 20. Dez. 2025 Publicus[87] 1001 40 48 5 5 3
18.– 19. Dez. 2025 Magyar Társadalomkutató[88] 1000 51 38 2 5 3 1
15.– 16. Dez. 2025 Nézőpont[89] 1000 46 39 3 6 5 1
12.– 16. Dez. 2025 21 Kutatóközpont[90] 1000 36 53 3 5 2 1
13. Dezember 2025 Mehr als 50.000 Menschen demonstrieren in Budapest gegen die Regierung und Ministerpräsident Orbán.[91]
27. Nov. – 4. Dez. 2025 IDEA[92] 1500 39 47 5 4 3 2
1. – 3. Dez. 2025 Real-PR 93[93] 1000 49 38 3 7 3 0
29. Nov. – 1. Dez. 2025 XXI. Század[94] 1000 45 40 3 8 4 0
21.– 28. Nov. 2025 21 Kutatóközpont[95] 1500 37 50 4 6 3 0
24.– 26. Nov. 2025 Nézőpont[96] 1000 47 40 3 7 3 0
20.– 25. Nov. 2025 Medián[97] 1000 40 50 3 5 2 1
10.– 18. Nov. 2025 Publicus[98] 1002 39 48 6 4 3 0
13.– 14. Nov. 2025 Magyar Társadalomkutató[99] 1000 50 40 2 5 3 1
10.– 14. Nov. 2025 Alapjogokért Központ[100] 1000 48 41 2 5 4
31. Okt. – 7. Nov. 2025 IDEA[101] 1500 40 47 5 4 3 1
24.– 31. Okt. 2025 Závecz Research[102] 1000 37 48 5 5 4 1
16.– 22. Okt. 2025 Republikon[103] 1000 34 44 5 7 6 3
13.–16. Okt. 2025 Alapjogokért Központ[104] 1000 47 42 2 6 3
13.–14. Okt. 2025 Real-PR 93[105] 1000 49 40 2 5 3
06.–13. Okt. 2025 Publicus[106] 1000 38 45 7 5 4 2
03.–10. Okt. 2025 21 Kutatóközpont[107] 1000 35 53 3 6 2 1
06.–08. Okt. 2025 XXI. Század Intézet[108] 1000 44 41 3 7 5
29. Sept. – 1. Okt. 2025 Magyar Társadalomkutató[109] 1000 47 39 2 6 4 2
25. Sept. – 1. Okt. 2025 Republikon[110] 1000 35 43 5 8 5 4
10.–14. Sept. 2025 McLaughlin & Associates[111] 1000 43 37 5 6 5 4
08.–12. Sept. 2025 Publicus[112] 1000 37 46 7 6 4
08.–10. Sept. 2025 Real-PR 93[113] 1000 47 40 4 5 3 1
31. August – 06. Sept. 2025 IDEA[114] 1500 39 48 5 4 2 1
28. August – 4. September 2025 Medián[115] 1000 38 51 2 4 3 2
01.–20. August 2025 Publicus[116] 1000 36 46 8 6 3
31. Juli – 7. August 2025 IDEA Intézet[117] 1500 39 46 5 4 3 1
23.–29. Juli 2025 Republikon Intézet[118] 1000 34 43 6 6 5 4
01.–08. Juli 2025 Republikon Intézet[119] 1000 25 31 4 5 4 4
30. Juni – 2. Juli 2025 Magyar Társadalomkutató[120] 1000 49 41 3 3 4
7. Juni 2025 Die Momentum-Bewegung gibt bekannt, dass sie bei den Wahlen 2026 nicht antreten wird.[121]
28. Mai – 3. Juni 2025 Republikon Intézet[122] 1000 34 43 6 7 6
31. Mai 2025 Die Partei Mindenki Magyarországa Néppárt (MMN) gibt bekannt, dass sie bei den Wahlen 2026 nicht antreten wird.[123]
15.–23. Mai 2025 IDEA Intézet[124] 1500 37 44 6 5 4
09.–18. April 2025 Republikon Intézet[125] 1500 28 32 6 6 3
10.–12. März 2025 Nézőpont Intézet[126] 1000 45 35 4 9 3
3. April 2022 Wahl 2022 5.651.057 54,1 34,4 5,9 3,3 2,3
Verlauf der Umfragen zur Parlamentswahl in Ungarn 2026
Ergebniskarte
ListenListenstimmenWahlkreisstimmenMandate
Stimmen%MandateStimmen%MandateAnzahl+/-
TISZA3.385.89053,2453.333.41555,396141neu
Fidesz–KDNP
Fidesz
KDNP
2.458.33738,642
34
8
2.215.22536,710
10
52
44
8
−83
–73
–10
MHM358.3725,66345.2525,760
DK70.2981,165.3021,1−15
MKKP51.9650,838.9240,6
Minderheit der Roma19.2030,3
Deutsche Minderheit18.4190,3–1
Übrige Minderheitenlisten4.2490,1
Jobbik7.8320,1–10
MunkáspártSzolidaritás4.1870,1
NÉP3280,0
NEEM2470,0
Középpárt2490,0
MIÉP1960,0
LMP1630,0−5
IRÁNY1090,0
Einzelbewerber20.9670,3
Sonstige−27 *
Gesamt6.366.733100936.032.396100106199
Ungültige Stimmen37.6700,634.3270,6
Wählende6.404.40378,96.066.72379,6
Wahlberechtigte8.112.6467.618.472
Quelle: Nemzeti Választási Iroda
Listenstimmen im In- und Ausland
Ungarn Ausland
Stimmen % Stimmen %
TISZA 3.339.527 55,76 % 46.363 13,82 %
Fidesz–KDNP 2.175.671 36,33 % 282.666 84,23 %
MHM 353.513 5,90 % 4.859 1,45 %
DK 69.767 1,16 % 531 0,16 %
MKKP 50.789 0,85 % 1.176 0,35 %
Summe 5.989.267 100,00 % 335.595 100,00 %
Commons: Parlamentswahl in Ungarn 2026 – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Országgyűlési képviselők választása. Nemzeti Választási Iroda, abgerufen am 18. April 2026 (ungarisch).
  2. Ungarn: Magyar siegt deutlich – Orban räumt Niederlage ein. In: tagesschau.de. 13. April 2026, abgerufen am 13. April 2026.
  3. Nemzeti Választási Iroda – Országgyűlési képviselők választása. Abgerufen am 18. April 2026 (ungarisch).
  4. Ungarns Parlament wählt Magyar zum Ministerpräsidenten. In: n-tv.de. 9. Mai 2026, abgerufen am 9. Mai 2026.
  5. Keno Verseck: Ungarn: Erdbeben in Orbans Machtsystem. In: dw.com. 13. Februar 2024, abgerufen am 10. Juni 2025.
  6. Keno Verseck: Peter Magyar: Warum ist Orbans Gegenspieler so erfolgreich? In: dw.com. 17. April 2025, abgerufen am 10. Juni 2025.
  7. Megszavazták a választási törvény módosítását. In: 24.hu. 17. Dezember 2024, abgerufen am 29. November 2025 (ungarisch).
  8. Gerrymandered districts, manipulated polls: Orbán’s party banks on local races to win 2026 elections. In: English. 25. August 2025, abgerufen am 29. November 2025 (amerikanisches Englisch).
  9. Beleg fehlt
  10. 1 2 3 Nick Thorpe: War in Ukraine spills into Hungarian election campaign. In: BBC News. 12. März 1026, abgerufen am 16. März 2026 (englisch).
  11. Barbara Oertel: Ein Tiefpunkt nach dem anderen. In: taz. 6. März 2026, abgerufen am 21. März 2023.
  12. Ukraine nimmt EU-Hilfe zur Reparatur von Pipeline an. In: taz. 17. März 2026, abgerufen am 17. März 2026.
  13. Ungarn ist das korrupteste Land der EU. Transparency International, 15. Oktober 2024, abgerufen am 17. März 2026.
  14. Regina Wippler: Ungarns Wirtschaft wartet auf die Wende. Germany Trade & Invest (gtai.de), 27. November 2025, abgerufen am 21. März 2026.
  15. Parlament warnt vor Ungarns verschärfter Rechtsstaatlichkeitskrise. Pressebüro des Europäischen Parlaments, 25. November 2025, abgerufen am 21. März 2026.
  16. Janis Fahrländer, Judith Huber, Jakob Liechti: Umstrittene chinesische Investitionen in Ungarn. In: SRF. 18. März 2026, abgerufen am 21. März 2026.
  17. Csaba Tóth, Markus Wanzeck: Vollgas immer, Rückwärtsgang nimmer. In: Zeit online. 2. Juli 2024, abgerufen am 21. März 2026.
  18. Kornélia Kiss: Ungarns Krankenhäuser: Die verschwiegenen Krisenorte. In: MDR. 28. Oktober 2025, abgerufen am 21. März 2026.
  19. Russland wollte wohl Mordanschlag auf Orbán inszenieren. In: T-Online.de, 21. März 2026. Abgerufen am 21. März 2026.
  20. Catherine Belton: To tilt Hungarian election, Russians proposed staging assassination attempt. In: The Washington Post. 21. März 2026, abgerufen am 21. März 2026 (englisch).
  21. Umfrage lässt Orbán zittern. In: T-Online.de, 31. März 2026. Abgerufen am 31. März 2026.
  22. Carsten Kühntopp: Ungarn-Wahl: US-Republikaner in Sorge um Orbans Zukunft. Abgerufen am 14. April 2026.
  23. Venedig-Kommission, OSZE: Hungary: Joint Opinion on the 2020 Amendments to Electoral Legislation
  24. Genaue Erklärung des Wahlsystems im Politikpodcast „Lucke & Hengstmann“ (13. April 2026).
  25. Rényi Pál Dániel: Kimenekültek a munkatársak Schmidt Mária alól, új kormánypárti hetilap vagy intézet lehet a következő állomás. 28. August 2019, abgerufen am 14. Dezember 2025 (ungarisch).
  26. Czinkóczi Sándor: Szájer József visszatér. 5. November 2024, abgerufen am 14. Dezember 2025 (ungarisch).
  27. 1 2 3 4 5 6 7 Europe Elects: Truth in Polling – Hungary. In: Europe Elects. Abgerufen am 24. Mai 2025 (amerikanisches Englisch).
  28. 1 2 3 Négy éven belül harmadszor buktak nagyot a magyar közvélemény-kutatók, de miért? | G7 – Gazdasági sztorik érthetően. 21. April 2022, abgerufen am 21. April 2023 (ungarisch).
  29. Ács Dániel: Kérdés április 3-a után: miért nem láttuk a jeleit a kutatási adatokban annak, ami bekövetkezett? 29. August 2022, abgerufen am 14. Dezember 2025 (ungarisch).
  30. Németh Márton Sándor: Új közvélemény-kutató intézet alakult, új módszerekkel. 30. August 2022, abgerufen am 14. Dezember 2025 (ungarisch).
  31. 1 2 3 Pongrácz Bálint: Ki mögött ki áll? – A hazai közvélemény-kutatók hátterének feltáró elemzése (2. rész) | Transzparens Újságírásért Alapítvány. 22. April 2022, abgerufen am 13. Februar 2024 (ungarisch).
  32. Samuel Lovett: How Donald Trump’s pollster handles the former president. In: www.thetimes.com. 9. Oktober 2024, abgerufen am 18. September 2025 (englisch).
  33. Index: A Trumpnak dolgozó amerikai közvélemény-kutató szerint a Fidesz–KDNP vezet. In: index.hu. 18. September 2025, abgerufen am 18. September 2025 (ungarisch).
  34. Pongrácz Bálint: Ki mögött ki áll? – A hazai közvélemény-kutatók hátterének feltáró elemzése (1. rész) | Transzparens Újságírásért Alapítvány. 22. April 2022, abgerufen am 13. Februar 2024 (ungarisch).
  35. 1 2 Az illegális pártfinanszírozás rendszere – ahogy a résztvevők látják, 1. rész: "…egy részét le is fogják nyúlni". In: Szabad Európa. 30. Januar 2023, abgerufen am 21. April 2023 (ungarisch).
  36. Milliókat kaptak az Európai Parlamenttől Fidesz-közeli szervezetek | atlatszo.hu. 13. Februar 2023, abgerufen am 16. Mai 2023 (ungarisch).
  37. Bozai Ágota: Felvétel készült a közvélemény-kutatásnak álcázott befolyásoló kampányról Somogyban. In: Magyarnarancs.hu. 6. Februar 2022, abgerufen am 29. Mai 2023 (ungarisch).
  38. Horn Gábor és az SZDSZ-es "politechnikum". 21. April 2022, abgerufen am 11. Juli 2023 (ungarisch).
  39. Üstökösszerű karriert futott be a közbeszerzési piacon 2010 óta a Századvég-csoport | atlatszo.hu. 8. Juni 2016, abgerufen am 16. Mai 2023 (ungarisch).
  40. Wahlsieg trotz allem möglich: Darum feiern viele Ungarn Viktor Orbán noch immer. In: n-tv.de, 28. März 2026. Abgerufen am 29. März 2026.
  41. 21 Kutatóközpont: Kétharmad közelében a Tisza. 12. April 2026, abgerufen am 12. April 2026 (ungarisch).
  42. A Tisza történelmi győzelmét vetíti előre a Medián mérése a kampány utolsó napjaiból. 12. April 2026, abgerufen am 12. April 2026 (ungarisch).
  43. 2026 április kutatás: A Tisza győz 9,7 százalékkal. 10. April 2026, abgerufen am 11. April 2026 (ungarisch).
  44. Hungary: National / 2026 Hungarian Parliamentary Election (EN). 10. April 2026, abgerufen am 11. April 2026 (ungarisch).
  45. Závecz: Tizennégy százalékot verhetett a Tisza a Fideszre. 12. April 2026, abgerufen am 12. April 2026 (ungarisch).
  46. Publicus: A biztos szavazó pártválasztók körében 52-39-re vezet a Tisza Párt a Fidesz előtt. 10. April 2026, abgerufen am 10. April 2026 (ungarisch).
  47. Donald Trump kutatója szerint a Fidesz vezet, a Tisza nem tud kormányt alakítani. 10. April 2026, abgerufen am 10. April 2026 (ungarisch).
  48. Iránytű Intézet: Magabiztosan vezet a Tisza Párt, kétpárti parlament lesz, a többség kormányváltásra számít. 8. April 2026, abgerufen am 8. April 2026 (ungarisch).
  49. Fölényes TISZA-győzelem várható, a DK és a Mi Hazánk a bejutási küszöb környékén áll. 9. April 2026, abgerufen am 9. April 2026 (ungarisch).
  50. Pártok támogatottsága – 2026 március | Publicus. 2. April 2026, abgerufen am 2. April 2026 (ungarisch).
  51. A kampányfinisben erősödött és elérte az 50 %-ot a Fidesz. 1. April 2026, abgerufen am 1. April 2026 (ungarisch).
  52. Závecz Research: 11 százalékpontos előnye van a Tiszának a pártot választók körében. 28. März 2026, abgerufen am 31. März 2026 (ungarisch).
  53. 21 Kutatóközpont: Tovább nyílt az olló, már 56-37-re vezet a Tisza Párt a biztos szavazók körében. 1. April 2026, abgerufen am 1. April 2026 (ungarisch).
  54. Vezet a Fidesz – Akár négypárti parlament is lehetséges. 2. April 2026, abgerufen am 2. April 2026 (ungarisch).
  55. Republikon: 9 százalékponttal vezet a Tisza a biztos szavazók között. 27. März 2026, abgerufen am 27. März 2026 (ungarisch).
  56. Medián: A kétharmad kapujában a Tisza, kétpárti parlamentre van esély. 25. März 2026, abgerufen am 26. März 2026 (ungarisch).
  57. ENYHÉN ERŐSÖDŐ FIDESZ. 19. März 2026, abgerufen am 21. März 2026 (ungarisch).
  58. 2026 márciusi kutatás: Már az AI is Tisza győzelmet jósol. 19. März 2026, abgerufen am 21. März 2026 (ungarisch).
  59. Ötpontos Fidesz-előny egy hónappal a választás előtt. 13. März 2026, abgerufen am 21. März 2026 (ungarisch).
  60. 21 Kutatóközpont: Erősödik a Fidesz, de még mindig 53-39-re vezet a Tisza a biztos szavazó pártválasztók között. 11. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (ungarisch).
  61. Facebook. Abgerufen am 16. März 2026.
  62. TS: Itt a legfrissebb amerikai kutatás a magyar pártok támogatottságáról. 4. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (ungarisch).
  63. Závecz Research: A Tisza Párt tábora már meghaladja a hárommillió főt. 3. März 2026, abgerufen am 16. März 2026 (ungarisch).
  64. Népszava: Publicus Intézet: A biztos szavazó pártválasztóknál 47-39-re vezet a Tisza a Fidesz előtt, részvételi csúcsot hozhat a parlamenti választás. Abgerufen am 16. März 2026 (ungarisch).
  65. Nézőpont Intézet – TOVÁBBRA IS EGYÉRTELMŰ A FIDESZ-ELŐNY. Abgerufen am 16. März 2026.
  66. Minerva Intézet – Kutatás: 2026 február. Abgerufen am 16. März 2026.
  67. Medián: 55-35-re vezet a Tisza a biztos pártválasztók között, de a teljes népességben is nagy az előnye. 25. Februar 2026, abgerufen am 16. März 2026 (ungarisch).
  68. http://republikon.hu/: Republikon Intézet. Abgerufen am 24. Februar 2026.
  69. Népszava: Publicus Intézet: Erősödött a DK, tovább áradt a Tisza, a Fidesz gyengült a biztos szavazó pártválasztóknál. Abgerufen am 18. Februar 2026 (ungarisch).
  70. Nézőpont Intézet – VÁLTOZATLAN FIDESZ-ELŐNY. Abgerufen am 18. Februar 2026.
  71. Facebook. Abgerufen am 18. Februar 2026.
  72. 21 Kutatóközpont: A biztos szavazó pártválasztóknál 16 százalékpont a Tisza előnye a Fidesz előtt. 3. Februar 2026, abgerufen am 18. Februar 2026 (ungarisch).
  73. Szabó Gyula: Itt a legfrissebb amerikai kutatás, ezt gondolják a választók Magyar Péter lehetséges terveiről. 6. Februar 2026, abgerufen am 26. Februar 2026 (ungarisch).
  74. Nem indul az MSZP a választáson, Komjáthi Imre szerint még nincs döntés. 27. Januar 2026, abgerufen am 27. Januar 2026 (ungarisch).
  75. Népszava: Megmerevedtek a frontvonalak, vezet a Tisza, nem tudott faragni hátrányából a Fidesz. Abgerufen am 9. Februar 2026 (ungarisch).
  76. Závecz Research: erősödött a Tisza és a Fidesz is. In: 24.hu. 26. Januar 2026, abgerufen am 27. Januar 2026 (ungarisch).
  77. Kétszámjegyű előnnyel fordul a Fidesz a kampánystartra – Magyar Társadalomkutató Kft. 26. Januar 2026, abgerufen am 27. Januar 2026 (ungarisch).
  78. Minerva Intézet – Kutatás: 2026 január. Abgerufen am 9. Februar 2026.
  79. Republikon Intézet: 5 százalékkal vezet a Tisza Párt a Fidesz előtt a teljes népességben. 22. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026 (ungarisch).
  80. Nem indul el az idei választásokon a Gattyán-féle Megoldás Mozgalom. 15. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026 (ungarisch).
  81. Nem indul Vona Gábor pártja az idei választásokon. 17. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026 (ungarisch).
  82. Az LMP sem indul az idei választásokon. 17. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026 (ungarisch).
  83. XXI Század Intézet: Változatlan erőviszonyok: vezet a Fidesz. In: XXI. Század Intézet. 16. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026 (ungarisch).
  84. Medián-felmérés: Újra nyílik az olló a Tisza Párt és a Fidesz között. 14. Januar 2026, abgerufen am 16. Januar 2026 (ungarisch).
  85. Állandósult a kormánypártok stabil előnye a Tisza Párttal szemben. Abgerufen am 9. Februar 2026 (ungarisch).
  86. Nézőpont Intézet – EGYRE VALÓSZÍNŰBB A FIDESZ-GYŐZELEM. Abgerufen am 12. Januar 2026.
  87. Népszava: Árad a Tisza, de apad a hit, a magyarok többsége szerint Orbán Viktor marad hatalmon a parlamenti választás után. Abgerufen am 1. Januar 2026 (ungarisch).
  88. A Fidesz az ősz győztese – Magyar Társadalomkutató Kft. 22. Dezember 2025, abgerufen am 23. Dezember 2025 (ungarisch).
  89. Nézőpont Intézet – A SZŐLŐ UTCA ÜGYE SEM SEGÍTETT A TISZÁN. Abgerufen am 21. Dezember 2025.
  90. 21 Kutatóközpont: Megtört a Fidesz lendülete, nőtt a Tisza előnye. In: 24.hu. 17. Dezember 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025 (ungarisch).
  91. Zehntausende Ungarn fordern Rücktritt Orbans. In: n-tv Nachrichten. Abgerufen am 14. Dezember 2025.
  92. 2025. december: TISZA-előny, hárompárti parlament. Abgerufen am 16. Dezember 2025 (ungarisch).
  93. Stabil Fidesz, gyengülő Tisza Párt. 5. Dezember 2025, abgerufen am 8. Dezember 2025 (ungarisch).
  94. Stabil Fidesz előny – hárompárti parlament. 2. Dezember 2025, abgerufen am 4. Dezember 2025 (ungarisch).
  95. 21 Kutatóközpont: Továbbra is jelentős a Tisza előnye, de faragott a hátrányán a Fidesz. 2. Dezember 2025, abgerufen am 2. Dezember 2025 (ungarisch).
  96. NÉGYSZÁZEZERREL TÖBB FIDESZ-SZAVAZÓ. 29. November 2025, abgerufen am 30. November 2025 (ungarisch).
  97. Medián: Javul a közhangulat, a Fidesz üldözőbe vette a Tiszát. 26. November 2025, abgerufen am 30. November 2025 (ungarisch).
  98. Pártok támogatottsága – 2025 november | Publicus. 21. November 2025, abgerufen am 21. November 2025 (ungarisch).
  99. TRUMP-HATÁS: 8-RÓL 10 SZÁZALÉKPONTRA NŐTT A FIDESZ ELŐNYE. Abgerufen am 18. November 2025.
  100. ŐRZI VEZETŐ POZÍCIÓJÁT A FIDESZ-KDNP A TÖRTÉNELMI JELENTŐSÉGŰ WASHINGTONI CSÚCS UTÁN. Abgerufen am 21. November 2025 (ungarisch).
  101. Hullámzó különbségek, hárompárti parlament. In: facebook.com. Abgerufen am 16. November 2025.
  102. nepszava.hu: Závecz: A Tisza 48, a Fidesz 37 százalékon áll a biztos pártválasztóknál. Abgerufen am 5. November 2025.
  103. https://republikon.hu/: Republikon Intézet. Abgerufen am 1. November 2025.
  104. STABILAN VEZET A FIDESZ-KDNP AZ ERŐS KAMPÁNYSTART UTÁN. Abgerufen am 22. Oktober 2025 (ungarisch).
  105. Nőtt a Fidesz előnye, megtorpant a Tisza Párt – RealPR. Abgerufen am 22. Oktober 2025.
  106. Népszava: Publicus: továbbra is a Tisza vezet, a magyarok 44 százaléka örülne, ha a Fidesz elveszítené a választást. Abgerufen am 16. Oktober 2025 (ungarisch).
  107. 21 Kutatóközpont: Állandósuló Tisza-előny, nem tudott faragni hátrányán a Fidesz. In: 24.hu. 13. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025 (ungarisch).
  108. Munkatársunktól: Polgári napilap és hírportál. 13. Oktober 2025, abgerufen am 16. Oktober 2025 (ungarisch).
  109. A Fidesz 8 százalékponttal előzi a Tiszát – Magyar Társadalomkutató Kft. 7. Oktober 2025, abgerufen am 11. Oktober 2025 (ungarisch).
  110. https://republikon.hu/: Republikon Intézet. Abgerufen am 11. Oktober 2025.
  111. Index: A Trumpnak dolgozó amerikai közvélemény-kutató szerint a Fidesz–KDNP vezet. 18. September 2025, abgerufen am 2. Oktober 2025 (ungarisch).
  112. Népszava: Publicus: A Tisza 9 százalékponttal vezet a Fidesz előtt, ma négypárti parlament alakulna a DK-val és a Mi Hazánkkal. Abgerufen am 2. Oktober 2025 (ungarisch).
  113. Enyhén gyengült a nyáron a Tisza Párt – RealPR. Abgerufen am 2. Oktober 2025.
  114. Facebook. Abgerufen am 2. Oktober 2025.
  115. Medián: A Fidesz kapaszkodik, de a Tisza vezet 13 százalékkal. 10. September 2025, abgerufen am 2. Oktober 2025 (ungarisch).
  116. Publicus Intézet: 10 százalékponttal vezet a Tisza a Fidesz–KDNP előtt a biztos szavazók körében. 11. August 2025, abgerufen am 25. August 2025 (ungarisch).
  117. IDEA Intézet: Közelít a Fidesz a Tiszához, felére csökkent Magyarék előnye. 18. August 2025, abgerufen am 25. August 2025 (ungarisch).
  118. republikon.hu
  119. republikon.hu
  120. Németh Márton Sándor: Két kutatás is megjelent a Fidesz–Tisza-versenyről, de nem teljesen ugyanazt mutatják. 4. Juli 2025, abgerufen am 25. August 2025 (ungarisch).
  121. Nem indul a Momentum a 2026-os országgyűlési választáson. 7. Juni 2025, abgerufen am 25. August 2025 (ungarisch).
  122. https://republikon.hu/: Republikon Intézet. Abgerufen am 14. Juni 2025.
  123. Nem indul önállóan a 2026-os választáson Márki-Zay Péter pártja. 1. Juni 2025, abgerufen am 25. August 2025 (ungarisch).
  124. IDEA: A Tisza 7 százalékponttal előzi a Fideszt. 30. Mai 2025, abgerufen am 14. Juni 2025 (ungarisch).
  125. https://republikon.hu/: Republikon Intézet. Abgerufen am 14. Juni 2025.
  126. A Nézőpont Intézet kihozott egy felmérést, ami a Fidesz támogatottságának enyhe csökkenését mutatja. 14. März 2025, abgerufen am 14. Juni 2025 (ungarisch).