Parodia comarapana

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Parodia comarapana
Parodia comarapana-IMG 5622.JPG

Parodia comarapana

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Notocacteae
Gattung: Parodia
Art: Parodia comarapana
Wissenschaftlicher Name
Parodia comarapana
Cárdenas

Parodia comarapana ist eine Pflanzenart aus der Gattung Parodia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton comarapana bedeutet, (lat. comarapanus) ‚vom Standort Comarapa in Bolivien‘.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parodia comarapana wächst meist einzeln tief im Boden eingesenkt. Die Triebe sind bis zu 5 Zentimeter und 8 Zentimeter im Durchmesser groß. Die 18 bis 20 Rippen sind in Höcker gegliedert. Die Areolen sind weiß. Die 18 bis 23 Randdornen sind dünn, gelb mit bräunlicher Spitze und 0,3 bis 2 Zentimeter lang. Die 3 bis 4 Mitteldornen sind kaum von den Randdornen zu unterscheiden.

Die Blüten erscheinen in Scheitelnähe. Sie sind orangegelb bis zu 2,5 Zentimeter lang und haben einen Durchmesser von 0,5 Zentimeter. Die Narbe ist orange. Die kugeligen Früchte sind grünlich weiß, an der Basis rosa gefärbt. Sie sind trocken und messen etwa 0,8 Zentimeter im Durchmesser. Sie enthalten schwärzlich braune Samen.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parodia comarapana ist in Bolivien in den Departamentos Cochabamba und Santa Cruz bei Comarapa in Höhenlagen zwischen 1300 und 1900 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1951 durch Martín Cárdenas.[1] Synonyme sind Boliviocactus comarapanus (Cárdenas) Doweld (2000), Boliviocactus mairananus (Cárdenas) Doweld (2000), Parodia mairanana Cárdenas (1957), Parodia paucicostata (F.Ritter) Weskamp (1973, nom. inval. ICBN-Artikel 34.1) und Parodia neglectoides F.H.Brandt (1973).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.[2]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Revista de Agricultura. (Universidad Autonoma "Simon Bolivar". Escuela Superior de Agronomia). Band 7, Heft 6, Cochabamba 1951, S. 24–26
  2. Parodia comarapana in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Lowry, M., 2012. Abgerufen am 19. Januar 2014

Weiterführende Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Mansfeld: Parodia comarapana Cárdenas. In: Succulenta. Jg. 66, Heft 6, 1987, S. 138.
  • Peter Mansfeld: Parodia comarapana Cárdenas vorgestellt. In: Kakteen und andere Sukkulenten. Jg. 48, Heft 3, 1997, S. 70.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Parodia comarapana – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien